Münchner Soßfleisch (oder Saures Rindfleisch oder Böfflamott)
eine Münchner Variante des Sauerbratens, sehr pikant und einfach zuzubereiten| 4 Scheiben | Rindfleisch, Tafelspitz (oder ca. 800g) |
| 30 g | Butter |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 1 Bund | Suppengrün, geputzt |
| 1 EL | Mehl, (vorsichtig dosieren!) |
| 1 Glas | Rinderfond |
| Essig, (Weißweinessig) nach Bedarf und Geschmack | |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 3 Körner | Piment |
| 2 | Nelke(n) |
| Salz und Pfeffer | |
| Zucker | |
| Sahne, einige Esslöffel |
Zubereitung
Aus Butter, Suppengrün und Zwiebeln, beides sehr grob geschnitten (wird später wieder herausgenommen) und Mehl eine dunkle Einbrenne herstellen. (Die geht so: Butter schmelzen, Gemüse darin andünsten, mit Mehl bestäuben und dunkelbraun anbraten. Mit Rinderfond aufgießen (das ganze Glas) und mit dem Schneebesen rühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.)
Diese Grundsauce üppig mit Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Lorbeerblättern, Piment und Nelken würzen. Soll sehr kräftig schmecken!
Das rohe(!) Fleisch dazugeben und alles ca. 45 Minuten sanft köcheln lassen.
Das fertige Fleisch herausnehmen. Die Sauce durch ein Sieb geben, Sauce abschmecken, mit Sahne verfeinern, das Fleisch wieder einlegen, bis es wieder heiß ist.
Servieren.
Dazu gibt´s bei uns Semmelknödel (Anleitung hier im CK oder auf der Rückseite der Knödelbrotpackung) und glasierte Karotten.
Dieses Soßfleisch-Rezept hatmeine Oma genauso gemacht, es schmeckt göttlich. Der Clou ist, dass das Fleisch nicht angebraten wird, es wird superzart und nimmt den Geschmack der Sauce gut an.
Diese Grundsauce üppig mit Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, Lorbeerblättern, Piment und Nelken würzen. Soll sehr kräftig schmecken!
Das rohe(!) Fleisch dazugeben und alles ca. 45 Minuten sanft köcheln lassen.
Das fertige Fleisch herausnehmen. Die Sauce durch ein Sieb geben, Sauce abschmecken, mit Sahne verfeinern, das Fleisch wieder einlegen, bis es wieder heiß ist.
Servieren.
Dazu gibt´s bei uns Semmelknödel (Anleitung hier im CK oder auf der Rückseite der Knödelbrotpackung) und glasierte Karotten.
Dieses Soßfleisch-Rezept hatmeine Oma genauso gemacht, es schmeckt göttlich. Der Clou ist, dass das Fleisch nicht angebraten wird, es wird superzart und nimmt den Geschmack der Sauce gut an.
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Kommentare anderer Nutzer
21.10.2009 18:28
Rain_Drop
sagt:
sagt: 10.04.2010 09:09
Hallo,
ich habe dieses Sossfleisch-Rezept ausprobiert. Es war superlecker und ganz schnell vorzubereiten. Dazu hatten wir Kartoffeln und Sauergurken. Danke für ein tolles Rezept!
LG
ich habe dieses Sossfleisch-Rezept ausprobiert. Es war superlecker und ganz schnell vorzubereiten. Dazu hatten wir Kartoffeln und Sauergurken. Danke für ein tolles Rezept!
LG
10.04.2010 10:25
10.04.2010 10:25
Halloweenchen5470
sagt:
sagt: 02.06.2010 15:48
Hallo,
das Fleisch steht gerade auf dem Herd.
Ich bin ein totaler Sauerbratenfan.
Das ist echt eine Alternative.
Vielen Dank.
Foto folgt.
Halloweenchen
das Fleisch steht gerade auf dem Herd.
Ich bin ein totaler Sauerbratenfan.
Das ist echt eine Alternative.
Vielen Dank.
Foto folgt.
Halloweenchen
Pitta
sagt:
sagt: 04.09.2010 15:58
Hallo,
ich möchte heute dein Rezept kochen und habe eine Frage zum Essig.
Wieviel Esslöffel Essig nimmst du auf diese Menge? Ich hoffe, du liest das noch heute, ansonsten muß ich mich durchwurschteln.
LG Pitta
ich möchte heute dein Rezept kochen und habe eine Frage zum Essig.
Wieviel Esslöffel Essig nimmst du auf diese Menge? Ich hoffe, du liest das noch heute, ansonsten muß ich mich durchwurschteln.
LG Pitta
06.09.2010 11:08
Hallo Pitta,
bin leider erst heute aus dem Urlaub zurück und kann Deine Frage deshalb erst jetzt beantworten. Ich nehme zwischen 3 und 6 EL Essig und schmecke dann ab. Genauer kann ich es nicht sagen. Wie ist Dein Essen denn geworden? HAt alles geklappt?
Schöne Grüße
Christine
bin leider erst heute aus dem Urlaub zurück und kann Deine Frage deshalb erst jetzt beantworten. Ich nehme zwischen 3 und 6 EL Essig und schmecke dann ab. Genauer kann ich es nicht sagen. Wie ist Dein Essen denn geworden? HAt alles geklappt?
Schöne Grüße
Christine
Pitta
sagt:
sagt: 07.09.2010 15:47
Hallo Christine,
leider ist mein Essen nichts geworden. Das liegt bestimmt nicht an deinem Rezept. Das Fleisch, das ich bei Rewe kaufte, war auch nach 1 1/2 Stunden (ich hatte auch Scheiben geschnitten) nicht weich.
Die Essigmenge habe ich auch nach Gefühl von der Menge her so hinbekommen. Letztendlich haben meine beiden Hunde sich über den Tafelspitz sehr gefreut. So etwas Gutes sind sie nicht gewohnt. Aber ich gebe nicht auf, kaufe den Tafelspitz demnächst beim Metzger meines Vertrauens und werde dann mal berichten.
LG Pitta
leider ist mein Essen nichts geworden. Das liegt bestimmt nicht an deinem Rezept. Das Fleisch, das ich bei Rewe kaufte, war auch nach 1 1/2 Stunden (ich hatte auch Scheiben geschnitten) nicht weich.
Die Essigmenge habe ich auch nach Gefühl von der Menge her so hinbekommen. Letztendlich haben meine beiden Hunde sich über den Tafelspitz sehr gefreut. So etwas Gutes sind sie nicht gewohnt. Aber ich gebe nicht auf, kaufe den Tafelspitz demnächst beim Metzger meines Vertrauens und werde dann mal berichten.
LG Pitta
08.09.2010 13:39
chrismarie
sagt:
sagt: 26.10.2010 11:32
Hallo
auch das ist kein boefflamott sondern ein ganz normaler Sauerbraten, der eine wird mit Essig eingelegt, der andere B. mit Wein. Das ist geschmacklich ein großer Unterschied Außerdem ist die Zubereitung beim B. etwas anders.
Aber als Sauerbraten nicht schlecht, allerdings gehört auch hier das Fleisch erstmal 2 - 3 Tage in einen Essigsud eingelegt, dann käme der Geschmack noch besser raus
auch das ist kein boefflamott sondern ein ganz normaler Sauerbraten, der eine wird mit Essig eingelegt, der andere B. mit Wein. Das ist geschmacklich ein großer Unterschied Außerdem ist die Zubereitung beim B. etwas anders.
Aber als Sauerbraten nicht schlecht, allerdings gehört auch hier das Fleisch erstmal 2 - 3 Tage in einen Essigsud eingelegt, dann käme der Geschmack noch besser raus
29.12.2010 09:36
Hallöle kochchristine
im wesentlichen habe ich mich an dein Rezept gehalten ... nur habe ich in Scheiben geschnittene Wade verwendet - die brauchte natürlich viel, viel länger, bis sie weich war - und bei den Gewürzen kamen noch Wacholderbeeren und Pfefferkörner dazu, auch beim Piment war ich nicht so sparsam.
Die Körnchen hab ich am Schluss entfernt (na ja die meisten) - dann wurde das Gemüse püriert, eine wunderbar sämige Sauce war der Erfolg ..... noch etwas abgeschmeckt und ein wunderbares Essen konnte aufgetragen werden.
Vielen Dank für das Rezept - Grüssle Wanda
im wesentlichen habe ich mich an dein Rezept gehalten ... nur habe ich in Scheiben geschnittene Wade verwendet - die brauchte natürlich viel, viel länger, bis sie weich war - und bei den Gewürzen kamen noch Wacholderbeeren und Pfefferkörner dazu, auch beim Piment war ich nicht so sparsam.
Die Körnchen hab ich am Schluss entfernt (na ja die meisten) - dann wurde das Gemüse püriert, eine wunderbar sämige Sauce war der Erfolg ..... noch etwas abgeschmeckt und ein wunderbares Essen konnte aufgetragen werden.
Vielen Dank für das Rezept - Grüssle Wanda
meiersusi
sagt:
sagt: 18.11.2011 22:10
Hallo Christine,
ich habe soeben ein Gericht in Anlehnung an dein Soßfleisch ausprobiert.
Ich habe, da es heute kein Rind gab, Schweinefleisch (Schnitzel aus der Nuss) verwendet. Als Fond habe ich selbstgekochten Hühnerfond genommen. Des weiteren habe ich Balsamico verwendet, da der nach meiner Meinung super mit Schwein harmoniert.
Das Ergebnis ist ein super leckeres Essen, das nach zwei Tagen durchziehen in der Speisekammer am Sonntag als Festessen auf den Tisch kommt.
Danke für die Anregung und die schöne Beschreibung.
LG,
meiersusi
ich habe soeben ein Gericht in Anlehnung an dein Soßfleisch ausprobiert.
Ich habe, da es heute kein Rind gab, Schweinefleisch (Schnitzel aus der Nuss) verwendet. Als Fond habe ich selbstgekochten Hühnerfond genommen. Des weiteren habe ich Balsamico verwendet, da der nach meiner Meinung super mit Schwein harmoniert.
Das Ergebnis ist ein super leckeres Essen, das nach zwei Tagen durchziehen in der Speisekammer am Sonntag als Festessen auf den Tisch kommt.
Danke für die Anregung und die schöne Beschreibung.
LG,
meiersusi
21.11.2011 10:31
meiersusi
sagt:
sagt: 22.11.2011 10:42
Hallo Christine,
also: ich habe die Grundsoße gekocht, jedoch nur mit Möhren und Zwiebeln, mehr gab die Speisekammer nicht her. Gewürzt habe ich mit Balsamico (reichlich), Lorbeer, Salz, Pfeffer, Nelken und rosa Beeren (da kein Wacholderoder Piment zur Hand). Dazu noch eine Handvoll getrocknete selbstgejagte Waldpilze (eingeweicht). Dann das Fleisch in halbierten Scheiben dazu und für 1 Stunde auf den Herd. Da war das Schwein noch nicht soooo weich. Der Essig schmeckte auch noch etwas raus. Zwei Tag später dann nochmal für eine Stunde bei 160 Grad in den Ofen. Die Möhren habe ich rausgenommen und püriert, dann wieder zugegeben. Das Fleisch war (Schnitzel halt...) aromatisch, äußerst lecker aber ein wenig trocken.
Mein lieber Gatte war echt bgeistert. Das will was heißen, denn er meint ich sein einfach keine Bratenköchin. (Aber meine neumodische Schicki-Micki-Küche findet er schon megalecker :o) )
Ich fands richtig gut!
LG,
meiersusi
also: ich habe die Grundsoße gekocht, jedoch nur mit Möhren und Zwiebeln, mehr gab die Speisekammer nicht her. Gewürzt habe ich mit Balsamico (reichlich), Lorbeer, Salz, Pfeffer, Nelken und rosa Beeren (da kein Wacholderoder Piment zur Hand). Dazu noch eine Handvoll getrocknete selbstgejagte Waldpilze (eingeweicht). Dann das Fleisch in halbierten Scheiben dazu und für 1 Stunde auf den Herd. Da war das Schwein noch nicht soooo weich. Der Essig schmeckte auch noch etwas raus. Zwei Tag später dann nochmal für eine Stunde bei 160 Grad in den Ofen. Die Möhren habe ich rausgenommen und püriert, dann wieder zugegeben. Das Fleisch war (Schnitzel halt...) aromatisch, äußerst lecker aber ein wenig trocken.
Mein lieber Gatte war echt bgeistert. Das will was heißen, denn er meint ich sein einfach keine Bratenköchin. (Aber meine neumodische Schicki-Micki-Küche findet er schon megalecker :o) )
Ich fands richtig gut!
LG,
meiersusi
kerger
sagt:
sagt: 29.01.2012 19:06
Bei uns gab es heute Dein Böfflamott, und was soll ich sagen: wir waren alle 3 hellauf begeistert. Ein unkompliziertes Rezept, das geschmacklich nichts zu wünschen zu übrig läßt... Danach habe ich schon immer gesucht. - Von dem Fleisch ist noch etwas übrig geblieben, von der Sauce allerdings nicht... Das will bei meinem Mann etwas heißen... - Da wir beide Saucen-Fans sind, habe ich die Menge gleich erhöht durch Zugabe von zusätzlich 175ml Brühe, einem Schuß Rotwein und etwas Tomatenmark. Schmeckt einfach nur genial..., auch die Konsistenz war schön sämig. Als Beilage gab´s Semmelknödel sowie Blaukraut.
Ich kann für Dein Rezept nur alle Punkte geben!
LG - kerger
Ich kann für Dein Rezept nur alle Punkte geben!
LG - kerger
30.01.2012 15:52
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- Privates Kochbuch
- Hauptgericht
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- Hauptgerichte
- Kochen (7)
- Europa
- Europa (2)
- Hauptmahlzeit (2)
- Rind
- Januar bis März 2012
Weitere Rezeptsammlungen

Henglein
Rama Cremefine


























also, ich habe das Rezept bislang weder nachgekocht noch eine konkrete Frage dazu, freue mich aber schon darauf, es mal (hoffentlich in Kürze) zu machen.
Bei meiner Oma habe ich leider versäumt, sie nach ihrem Böfflamott-Rezept zu fragen...
LG
Sewwi
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