Pizza und Pizzaiola
Italienisches Rezept| Für den Hefeteig: | |
| 600 ml | Wasser, lauwarmes |
| 8,4 g | Hefe |
| 1 kg | Mehl, glattes |
| 2 EL | Olivenöl, gutes |
| 1 TL, gestr. | Salz |
| Für die Sauce: (Pizzaiola) | |
| 1 | Zwiebel(n) |
| 4 | Knoblauchzehe(n) |
| 5 EL | Olivenöl |
| 1 gr. Dose/n | Tomate(n), geschälte (im Sommer auch frische) |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 300 ml | Rotwein |
| 1 Zweig/e | Rosmarin |
| 4 Stängel | Petersilie |
| 1 | Chilischote(n) |
| 1 TL | Oregano |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
Die Hefe in ca. 5 Minuten im lauwarmen Wasser auflösen. Dann mit allen Zutaten für den Teig durchmischen und den Teig ca. 10 Minuten gut kneten. In einen Gefrierbeutel füllen und für mindestens 1 Tag in den Kühlschrank legen. Jedes Mal beim Kühlschrank öffnen darauf hauen!
Den Teig in 8 Stücke teilen, diese zu Kugeln formen und 15-30 Minuten gehen lassen. Dann dünn ausrollen und kurz in eine erhitzte Anti-Haft beschichtete Pfanne legen, bis die Teigfladen unten knusprig sind. Dann aufs Blech (ein Pizzastein ist noch besser) legen und nach Geschmack belegen!
Dann in den auf mindestens 220° vorgeheizten Ofen (am besten voll aufgedreht - Pizzaöfen sind noch heißer als die Öfen im Haushalt) schieben und rasch (5 - 8 Minuten) backen.
Tipps: am besten ist der Teig nach 2-3 Tagen Gehzeit. Durch das langsame Gehen wird er ganz feinporig und fängt an leicht säuerlich zu werden.
Ausrollen: den Teig auf einer wenig bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, mit den Händen den Pizzateig drehend in die Höhe werfen und im Fall von unten etwas auseinander ziehen, bis der Teig hauchdünn ist.
Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und im heißen Öl in einem flachen, großen Topf oder in einer tiefen Pfanne anbraten, jedoch keine Farbe annehmen lassen. Die Tomaten mitsamt ihrem Saft hinzufügen, das Tomatenmark unterrühren, mit 100 ml Rotwein auffüllen. Rosmarin, Petersilienstängel, Chili und Oregano hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Sauce nunmehr ohne Deckel auf ganz kleiner Hitze langsam mindestens eine halbe Stunde, ruhig auch eine Stunde oder länger köcheln lassen. Immer wieder mit einem Schuss Rotwein ablöschen, aber nicht mehr als mit einem kleinen Gläschen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdampft, gelegentlich einen Schuss Wasser angießen und umrühren. Die Sauce sollte zum Schluss sehr dick, fast wie eine weiche, streichfähige Paste, sein und aromatisch duften.
Aufstreichen: Rosmarin und Petersilie aus der Sauce fischen. Die Sauce möglichst dünn und gleichmäßig auf die Pizza auftragen. Aber auch nicht zu dünn, sonst wird die Pizza langweilig. Wenn sie jedoch zu dick aufgetragen wird, wird die Pizza matschig. Und wichtig: einen Rand frei lassen, der geht dann mehr auf als der Rest.
Den Teig in 8 Stücke teilen, diese zu Kugeln formen und 15-30 Minuten gehen lassen. Dann dünn ausrollen und kurz in eine erhitzte Anti-Haft beschichtete Pfanne legen, bis die Teigfladen unten knusprig sind. Dann aufs Blech (ein Pizzastein ist noch besser) legen und nach Geschmack belegen!
Dann in den auf mindestens 220° vorgeheizten Ofen (am besten voll aufgedreht - Pizzaöfen sind noch heißer als die Öfen im Haushalt) schieben und rasch (5 - 8 Minuten) backen.
Tipps: am besten ist der Teig nach 2-3 Tagen Gehzeit. Durch das langsame Gehen wird er ganz feinporig und fängt an leicht säuerlich zu werden.
Ausrollen: den Teig auf einer wenig bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen, mit den Händen den Pizzateig drehend in die Höhe werfen und im Fall von unten etwas auseinander ziehen, bis der Teig hauchdünn ist.
Für die Tomatensauce Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und im heißen Öl in einem flachen, großen Topf oder in einer tiefen Pfanne anbraten, jedoch keine Farbe annehmen lassen. Die Tomaten mitsamt ihrem Saft hinzufügen, das Tomatenmark unterrühren, mit 100 ml Rotwein auffüllen. Rosmarin, Petersilienstängel, Chili und Oregano hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Sauce nunmehr ohne Deckel auf ganz kleiner Hitze langsam mindestens eine halbe Stunde, ruhig auch eine Stunde oder länger köcheln lassen. Immer wieder mit einem Schuss Rotwein ablöschen, aber nicht mehr als mit einem kleinen Gläschen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdampft, gelegentlich einen Schuss Wasser angießen und umrühren. Die Sauce sollte zum Schluss sehr dick, fast wie eine weiche, streichfähige Paste, sein und aromatisch duften.
Aufstreichen: Rosmarin und Petersilie aus der Sauce fischen. Die Sauce möglichst dünn und gleichmäßig auf die Pizza auftragen. Aber auch nicht zu dünn, sonst wird die Pizza langweilig. Wenn sie jedoch zu dick aufgetragen wird, wird die Pizza matschig. Und wichtig: einen Rand frei lassen, der geht dann mehr auf als der Rest.
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Kommentare anderer Nutzer
Nudelnase
sagt:
sagt: 20.08.2010 20:32
Das beste Rezept für Pizza, dass ich je gemacht habe!
Gibt es bei uns nur noch!
Gibt es bei uns nur noch!
voras
sagt:
sagt: 06.04.2011 13:23
Eine frage zu dem "Hauen" :-D
warum muss man das machen?
warum muss man das machen?
spiraltribe99
sagt:
sagt: 06.04.2011 18:22
voras
sagt:
sagt: 27.10.2011 20:42
schon mehrmals nachgekocht - ist das beste Rezept für die Pizza! Und Die Pizzaiola ist einfach genial!
Übrigens, ich koche immer etwas mehr von der Pizzaiola, im Einmachglas kann ich noch nach 2-3 Wochen nochmal entweder Pizza machen, oder wir essen sehr gerne auch Spagetti mit dieser Soße...
***** Perfekt!
Übrigens, ich koche immer etwas mehr von der Pizzaiola, im Einmachglas kann ich noch nach 2-3 Wochen nochmal entweder Pizza machen, oder wir essen sehr gerne auch Spagetti mit dieser Soße...
***** Perfekt!
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super, Dein Hinweis und Tipp auf die lange, kühle, Gehzeit des Pizzateiges.
Denn das ist wichtig für einen wirklich guten Pizzateiggeschmack!
Ich bereite meinen Pizzateig ** auch immer, wie Du, mit wenig Hefe und in größeren Mengen zu, steche ca. 200 g Portionen ab (das reicht für eine ca. 30 cm große runde Pizza), forme sie zu flachen Kugeln, lasse sie, genau wie Du in TK-Beutel (eingeschweißt) 2-3 Tage im Kühlschrank und friere dann die Portionen ein, die ich im Moment nicht benötige. (Ich haue auch auf die verpackten Teiglinge ein! *gg*)
Offen gestanden, habe ich Deinen Pizzateig aber noch nicht ausprobiert (wird nachgeholt),
dafür aber die Pizzaiola – die ist einfach nur supersupersupergut!
Das lange Einköcheln der Soße ist auch ein ganz wichtiger Hinweis. (Ich habe übrigens, aus alter Gewohnheit, noch 2 kleine Bundmöhren in kleinen Stücken mit angeschwitzt. Die komplette Soße püriere ich, nach Entnahme der Kräuterstängel, zum Ende der Köchelzeit.)
Ebenso aus alter Gewohnheit, habe ich die Zwiebeln mit 1,5 TL Zucker beim Anschwitzen karamellisiert, das ergibt einen runderen Geschmack.
** ‚Mein’ Pizzateig besteht aus 550er Mehl, davon werden 40% der Gesamtmehlmenge mit Hartweizengries ersetzt (Grundrezept von iobrecht), ich gebe in den Teig noch ital., getrocknete Kräuter, geriebenen Parmesan und zerdrückten Knoblauch hinzu. Der Hartweizengries ermöglicht eine besondere Knusprigkeit des fertigen Pizzateiges. Meine Pizzen bereite ich im Alfredo-Pizzaofen (470°) zu.
Mit glattem Mehl meinst Du evtl. das sogenannte Instant-Mehl oder Type 550?
LG Cusana
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