Lammkeule à la mode du chef
Geschmorte Lammkeule| 1 | Keule(n) vom Lamm, ca. 2 kg |
| 5 Zehe/n | Knoblauch, (je nach Geschmack bis 10 Stück), gestiftelt |
| Öl (Olivenöl), zum Anbraten | |
| 600 ml | Wein, rot, guter, bei Bedarf etwas mehr |
| 1 kg | Kartoffel(n) |
| 1 kg | Gemüse (Bohnen, Zucchini, Auberginen, Paprika und Tomaten - je nach Saison) |
| Salz und Pfeffer, zum Einreiben des Fleisches | |
| 1 TL | Salz |
| 1 TL | Rosmarin |
| 1 TL | Thymian |
| 1 TL | Kräuter der Provence |
| 1 Bund | Basilikum, für das Pesto und |
| 4 Zehe/n | Knoblauch |
| 50 g | Pinienkerne |
| 100 g | Parmesan oder Pecorino, möglichst frisch gerieben |
| Öl (Olivenöl) | |
| Semmelbrösel, zum Andicken der Pestomasse |
Zubereitung
Nehmen Sie eine Keule eines jungen Lammes – egal ob vom Vorder- oder Hinterlauf, dies ist auch abhängig von der Personenzahl - am besten eines Weidelamms. Die besten Lämmer werden die letzten vier Wochen vor der Schlachtung mit Körnern gefüttert, „lämmeln“ deshalb nicht.
Parieren Sie die Keule, so dass keine Fettreste mehr vorhanden sind und spicken Sie das Fleisch der Keule mit Knoblauchstiften und reiben Sie sie mit Salz und Pfeffer ein. Anschließend braten Sie die Keule in einem großen Bräter in gutem Olivenöl von allen Seiten scharf an und löschen den Fond mit einem guten italienischen oder französischen Rotwein ab, am besten denselben, den Sie nachher zum Essen trinken.
Schließen Sie den Deckel und stellen Sie den Bräter in den auf mindestens 200 Grad vorgeheizten Ofen – wenn ich im Steinbackofen Brot backe, nutze ich dazu oft die Nachwärme – und schmoren die Keule ca. eine ¾ Stunde, wobei Sie sie gelegentlich wenden und mit dem Bratensaft-Wein-Gemisch beträufeln sollten.
Zwischenzeitlich können Sie Kartoffeln schälen, waschen und vierteln und das übrige Gemüse vorbereiten und dann nach Ablauf der ¾ Stunde die Kartoffeln zum Fleisch im Bräter geben. Lassen Sie die Kartoffeln, die Sie sanft gewürzt haben, zusammen mit dem Fleisch eine weitere ¾ Stunde garen und schichten Sie dann das Gemüse auf die Kartoffeln und würzen das ganze mit wenig Salz und viel Kräutern wie z.B. Rosmarin, Thymian und Kräuter der Provence und lassen das Ganze je nach Gemüse 20-30 Minuten köcheln.
Als Gemüse eignen sich Bohnen, Zucchini, Auberginen und/oder Tomaten (allerdings gehäutet).
Zwischenzeitlich machen Sie ein Pesto:
Pinienkerne, viel frisches Basilikum und Knoblauch werden im Mörser zerstampft oder, einfacher, mit dem Mixer zerkleinert. Die Mischungsverhältnisse sind Geschmackssache. Auf jeden Fall mindestens doppelt soviel Basilikum wie Pinienkerne. Auch als Einsiedler sollten Sie nicht zuviel Knoblauch nehmen, weil er sonst den Basilikumgeschmack überdeckt. Dieser Brei wird nun mit einem sehr guten Olivenöl aufgeschlagen, richtig aufgeschlagen, wie eine Mayonnaise, weshalb Sie dazu besser einen Schneebesen als den Mixer verwenden. Er sollte hernach immer noch dickflüssig sein und schön cremig.
Zum Schluss rühren Sie frisch gegebenen Parmesan unter. Bloß nicht welchen aus der Tüte nehmen! Salz und Pfeffer können auch nicht schaden.
Wenn das Fleisch schön zart und weich ist (so ca. nach 1 ¾ - 2 Stunden), nehmen Sie es aus dem Bräter, den Sie mit dem Gemüse und den Kartoffeln wieder in den Backofen zurück stellen, und lösen es vom Knochen und schneiden es in Scheiben. Bestreichen Sie die Lammtranchen kräftig mit der Pesto masse, nehmen den Bräter aus dem Ofen und legen die Fleischstücke oben auf die Gemüse-Kartoffelmischung und überbacken das ganze nochmals ca. 10 Minuten, wenn Sie einen Grillstab haben, benutzen Sie diesen.
Parieren Sie die Keule, so dass keine Fettreste mehr vorhanden sind und spicken Sie das Fleisch der Keule mit Knoblauchstiften und reiben Sie sie mit Salz und Pfeffer ein. Anschließend braten Sie die Keule in einem großen Bräter in gutem Olivenöl von allen Seiten scharf an und löschen den Fond mit einem guten italienischen oder französischen Rotwein ab, am besten denselben, den Sie nachher zum Essen trinken.
Schließen Sie den Deckel und stellen Sie den Bräter in den auf mindestens 200 Grad vorgeheizten Ofen – wenn ich im Steinbackofen Brot backe, nutze ich dazu oft die Nachwärme – und schmoren die Keule ca. eine ¾ Stunde, wobei Sie sie gelegentlich wenden und mit dem Bratensaft-Wein-Gemisch beträufeln sollten.
Zwischenzeitlich können Sie Kartoffeln schälen, waschen und vierteln und das übrige Gemüse vorbereiten und dann nach Ablauf der ¾ Stunde die Kartoffeln zum Fleisch im Bräter geben. Lassen Sie die Kartoffeln, die Sie sanft gewürzt haben, zusammen mit dem Fleisch eine weitere ¾ Stunde garen und schichten Sie dann das Gemüse auf die Kartoffeln und würzen das ganze mit wenig Salz und viel Kräutern wie z.B. Rosmarin, Thymian und Kräuter der Provence und lassen das Ganze je nach Gemüse 20-30 Minuten köcheln.
Als Gemüse eignen sich Bohnen, Zucchini, Auberginen und/oder Tomaten (allerdings gehäutet).
Zwischenzeitlich machen Sie ein Pesto:
Pinienkerne, viel frisches Basilikum und Knoblauch werden im Mörser zerstampft oder, einfacher, mit dem Mixer zerkleinert. Die Mischungsverhältnisse sind Geschmackssache. Auf jeden Fall mindestens doppelt soviel Basilikum wie Pinienkerne. Auch als Einsiedler sollten Sie nicht zuviel Knoblauch nehmen, weil er sonst den Basilikumgeschmack überdeckt. Dieser Brei wird nun mit einem sehr guten Olivenöl aufgeschlagen, richtig aufgeschlagen, wie eine Mayonnaise, weshalb Sie dazu besser einen Schneebesen als den Mixer verwenden. Er sollte hernach immer noch dickflüssig sein und schön cremig.
Zum Schluss rühren Sie frisch gegebenen Parmesan unter. Bloß nicht welchen aus der Tüte nehmen! Salz und Pfeffer können auch nicht schaden.
Wenn das Fleisch schön zart und weich ist (so ca. nach 1 ¾ - 2 Stunden), nehmen Sie es aus dem Bräter, den Sie mit dem Gemüse und den Kartoffeln wieder in den Backofen zurück stellen, und lösen es vom Knochen und schneiden es in Scheiben. Bestreichen Sie die Lammtranchen kräftig mit der Pesto masse, nehmen den Bräter aus dem Ofen und legen die Fleischstücke oben auf die Gemüse-Kartoffelmischung und überbacken das ganze nochmals ca. 10 Minuten, wenn Sie einen Grillstab haben, benutzen Sie diesen.
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Kommentare anderer Nutzer
4everMarcie
sagt:
sagt: 20.04.2006 16:21
Einfach super!!! Die ganze Familie (selbst die Kinder) waren begeistert. Das Lamm ist sehr zart
und hat aufgrund des Pesto einen tollen Geschmack. Es ist jedoch wie bereits im Rezept erwähnt,
sehr wichtig das Pesto selber zu machen, da mit einem gekauften dieses Ergebnis garantiert
nicht zu erzielen ist. Doch dank Küchenmaschine ist die Zubereitung auch gar kein Problem
und schnell erledigt. Noch ein Tip: Pinienkerne in der Pfanne kurz anrösten, gibt noch einen
zusätzlichen Pfiff!
LG
4everMarcie
und hat aufgrund des Pesto einen tollen Geschmack. Es ist jedoch wie bereits im Rezept erwähnt,
sehr wichtig das Pesto selber zu machen, da mit einem gekauften dieses Ergebnis garantiert
nicht zu erzielen ist. Doch dank Küchenmaschine ist die Zubereitung auch gar kein Problem
und schnell erledigt. Noch ein Tip: Pinienkerne in der Pfanne kurz anrösten, gibt noch einen
zusätzlichen Pfiff!
LG
4everMarcie
aldentissimo
sagt:
sagt: 27.09.2006 09:32
Perfekt, habe es allerdings bei 9o° für 5 Stunden im Backofen gelassen und die Pesto mit geriebener Zitronenschale angereichert. Schmeckt schön frisch dadurch und extravagant. Durch die Niedergarmethode bleibt das Fleisch saftig, leicht roas und superzart. Ciao amici
cookie712
sagt:
sagt: 09.04.2007 09:09
hallo zusammen,
habe das Rezept als Osteressen gemacht und es war einfach nur himmlisch gut!!
Das Ganze habe ich in einem schweren Gußeisentopf (mit Deckel drauf) gemacht, das Ergebnis war einfach nur Superklasse.
Die Kartoffeln habe ich nicht mit in den Topf, werden die da durch den Wein nicht rot? Das hätte ich nicht besonders schön gefunden. Würde gerne wissen, ob schon jemand das mit den Kartoffeln gemacht hat.!
Das Ganze blieb dann für ca. 3 Stunden bei knapp 160° Umluft im Ofen, das Fleisch war durch, aber nicht hart oder faserig.(Bratenthermometer!) Die Knobi-Zehen habe ich ganz gelassen, und ein paar Schalotten habe ich auch noch rein gemacht (hatte welche übrig)
Auf jeden Fall blieb nichts übrig, alle waren begeistert. ... und die Soße, richtig gut!
Gibt's bestimmt nochmal!
(dazu gab's grüne Bohnen und Kartoffeln)
lg
cookie712
habe das Rezept als Osteressen gemacht und es war einfach nur himmlisch gut!!
Das Ganze habe ich in einem schweren Gußeisentopf (mit Deckel drauf) gemacht, das Ergebnis war einfach nur Superklasse.
Die Kartoffeln habe ich nicht mit in den Topf, werden die da durch den Wein nicht rot? Das hätte ich nicht besonders schön gefunden. Würde gerne wissen, ob schon jemand das mit den Kartoffeln gemacht hat.!
Das Ganze blieb dann für ca. 3 Stunden bei knapp 160° Umluft im Ofen, das Fleisch war durch, aber nicht hart oder faserig.(Bratenthermometer!) Die Knobi-Zehen habe ich ganz gelassen, und ein paar Schalotten habe ich auch noch rein gemacht (hatte welche übrig)
Auf jeden Fall blieb nichts übrig, alle waren begeistert. ... und die Soße, richtig gut!
Gibt's bestimmt nochmal!
(dazu gab's grüne Bohnen und Kartoffeln)
lg
cookie712
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Einschränkend muss ich sagen, dass ich das Pesto weggelassen hatte, weil mir das im 5-Gänge-Menü zu viel Arbeit war; aber irgendwann probier ich das noch. Jedenfalls waren meine Gäste von dem Lamm auch ohne Pesto sehr angetan - und über die Reste habe ich mich selbst am nächsten Tag noch mit Genuss hergemacht.
LG
pingu
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