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Rotkohl nach Gutshofart

Zutaten

2 1/2 kg Rotkohl
1 1/2 kg Äpfel, saure (Boskop)
200 g Schmalz (Gänseschmalz)
100 ml Wasser
  Essig (Apfelessig)
  Salz
  Zucker
  Pfeffer
8 Körner Piment
  Kümmel
Lorbeerblätter
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Rotkohl klein schneiden, die Äpfel entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Das Gänseschmalz in einen großen Topf erwärmen, dann den Kohl und die Äpfel in Schichten einbringen. Ein Schuss Apfelessig, 3 Handmulden Zucker, 1 Handmulde Kümmel, etwas Salz, etwas Pfeffer, dann das Wasser hinzufügen.
Nun 3,5 Stunden auf niedriger Flamme bei geschlossenen Topf köcheln lassen, ab und zu umrühren. Den Kohl über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag nochmals 1 Stunde köcheln lassen. Mit Salz und Zucker abschmecken - fertig. Zubereitungszeit ist zwar lange, der Rotkohl wird dabei sehr dunkel und schmackhaft.

Kommentare anderer Nutzer


mchassan

23.12.2004 17:50 Uhr

Endlich einmal ein "ehrliches" Rezept aus frischem echten Rotkohl. Ich bin gerade dabei es nachzukochen. Dabei scheint es ein Rezept aus meinen Kindertagen zu sein

Vielen Dank

harzer-bub

26.03.2005 14:30 Uhr

super rezept!
hab es schon einige mal gekocht,nehme aber statt wasser ein glas trocknen rotwein.......noch leckerer

kokomo

12.09.2005 11:48 Uhr

Das hört sich gut an. Ich denke, ich werde den Rotkohl auch mit Rotwein zubereiten. Schmeckt sicher lecker.
LG, Kokomo

lavandula

02.10.2005 10:54 Uhr

Hab 2 Köpfe Rotkohl geschenkt bekommen und werde damit beides probieren, Rotwein und Wasser.

l.g.

lava

Elfenzauber

18.12.2005 15:50 Uhr

Hallo,

prima Rezept.
Da schmeckt der Rotkohl wie bei Muttern.

Danke, Elfenzauber

Korsar

23.12.2005 23:47 Uhr

Super Rezept.

Ich nehme auch einen guten Wein statt Wasser, es darf auch etwas mehr sein. Außerdem habe ich dem Kohl eine große Zwiebel, mit 8-10 Nelken gespickt, beigefügt... genial.

Zudem ist es wichtig, die Gewürze vor dem servieren zu entfernen (ich beseitige diese bereits vor dem zweiten Kochen. Gerade wenn man mit Nelken arbeitet, wird es nun Zeit). Besonders die Piementkörner rausnehmen (im Rezept leider nicht weiter erwähnt).

Etwas Zimt macht aus diesem Kohl den perfekten Begleiter zur Weihnachtsgans.

Tarralyn05

25.12.2005 13:42 Uhr

Super Rezept - mit Rotwein hatte ich es bislang noch nicht probiert - hatte aber gerade einen da, der mußte nun mit daran glauben und es schmeckt hervorragend. Ich nehme nur keinen Zucker, sondern rote Marmelade (KEINE Erdbeermarmelade) bzw. gerade zur Weihnachtszeit nehme ich gerne Preiselbeeren. Ich verwende auch mehrere Nelken. Es ist eine perfekte Beilage zum Weihnachtsessen. Über frischen Rotkohl brauchen wir gar nicht zu diskutieren, er ist nicht zu übertreffen ...

Danke für das Rezept

Tarra

heyla

25.12.2005 18:38 Uhr

Ein suuper Rezept!
Habe den ersten Rotkohl meines Lebens selbst zubereitet wie´s im Rezept stand, nur um die Tipps von Korsar erweitert - mit Rotwein und einer mit Nelken gespickten Zwiebel, außerdem hatte ich noch ein bisschen Hähnchenfond übrig... Die andern Gewürze (sowie noch paar Wacholderbeeren und ein bisschen Zimt) habe ich in einem Tee-Ei mitgeköchelt.

Schon als ich des Nachts probierte, wusste ich dass das sensationell lecker wird. Kann mich des Verfassers Meinung nur anschließen, dass sich die doch ziemlich lange Zubereitungszeit absolut lohnt und bin froh, gleich eine Riesenportion zubereitet zu haben, so dass ich noch gut was einfrieren kann!

VG
heyla

quappenqualle

22.12.2006 14:56 Uhr

Habe das Rezept schon letztes Weihnachten zubereitet und leider verlegt gehabt. Bin sehr froh, dass ich's jetzt wieder gefunden habe. War nämlich sehr lecker!!

fluxkoch

29.09.2007 08:45 Uhr

Hallo und vielen Dank für das Rezept, genauso, auch mit der mit Nelken bespickten Zwiebel
hat meine Mutter den Rotkohl gemacht, aber ich hatte das Rezept nie aufgeschrieben.
JETZT ja!

LG Doris

burt_cocain

24.10.2008 15:50 Uhr

evtl kann mir ja jemand weiterhelfen, bei dem rezept. eine frage hätte ich da: soll ich die äpfel schälen oder nicht?

vossdd

27.10.2008 10:28 Uhr

Hallo,
die Äpfel müssen nicht geschält werden, da die Schale durch die lange Kochzeit zerfallen.
Grüße

burt_cocain

27.10.2008 18:08 Uhr

danke für die schnelle antwort @ vossdd
den rotkohl hab ich mittlerweile zwar schon nach o.g. rezept gekocht, allerdings war das rezept so lecker, dass ich bestimmt nochmal einen kochen werde. dann kann ich mir die arbeit mit dem schälen der äpfel ja sparen. hat aber auch mit geschälten äpfeln gechmeckt.
und es muss auch nicht unbedingt über nacht stehen, man kann ihn schon nach 3,5h in voller gechmacksblüte essen.
war sehr lecker...

donaldine1

24.11.2012 16:35 Uhr

Ich gebe zu, an normalen Tagen ist mir das Rezept dann doch etwas zu aufwendig. Aber zu Weihnachten MUSS dieser Rotkohlauf den Tisch! Er ist meines Erachtens einfach nur zum Reinlegen, wenn man ihn so kocht. Meine ganze Familie sieht es so wie ich. Ich koche den Kohl meist sogar noch ein weiteres Mal auf, dann ist er so schön dunkelrot und lecker.... Eben kocht der Rotkohl auf dem Herd und ein Teil kommt später bis Weihnachten in die Tiefkühltruhe. Schmeckt dann auch aufgetaut immer noch total super! Es ist wirklich eins der besten Rezepte, das ich bislang bei Cherfkoch gefunden habe. Von mir gibt es auf jeden Fall die uneingeschränkt volle Punktzahl dafür. Und dieses Rotkohlrezept verursacht es tatsächlich, daß ich ein einziges Mal im Jahr bereits am Nachmittag Rotwein trinke. Das ist meine persönliche Tradition geworden, wenn ich unseren Weihnachtsrotkohl vor- und zubereite: Von dem Rotwein, den ich zum Kochen benötige zweige ich immer ein Gläshen für mich mit ab... ;-)
Alltags nehme ich Rotkohl aus dem Glas -wenn auch hier etwas verpönt- und bereite ihn mit den hier genannten Zutaten auf. Das wird auch lecker, wenn auch nicht ganz so toll wie aus frischem Rotkohl.

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