Wildschweinbraten

aus dem Ofen
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Zutaten

1 1/2 kg Wildschwein (z. B. Halsgrat mit Knochen oder Wildschweinkeule) ohne Schwarte
1 1/2 TL Rosmarin und 1.5 TL Thymian, jeweils getrocknet
  Salz und Pfeffer
3 große Knoblauchzehe(n), geschält und klein gewürfelt
2 1/2 EL Öl (Sonnenblumen- oder natives Olivenöl)
2 m.-große Zwiebel(n), geschälft und klein gewürfelt
2 große Karotte(n), geschälft und klein gewürfelt
350 ml Rotwein, trockener oder halbtrockener
400 ml Fleischbrühe oder Wildfond
3 m.-große Tomate(n), gehäutet und gewürfelt
4 EL Honig, flüssiger (Wiesen- oder Blütenhonig)
300 g Preiselbeeren aus dem Glas
200 ml Sahne
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Wildschweinbraten mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, den Knoblauchwürfelchen und dem Öl einreiben. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank oder einem kühlen Raum durchziehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen in einen Bräter (Fassungsvermögen 6 l) geben.

Die Zwiebel- und Karottenwürfelchen dazu geben, den Bräter auf die Herdplatte stellen und das Fleisch mit den Zwiebeln und Karotten ringsum scharf anbraten. Das Fleisch dabei öfters wenden. Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe oder dem Wildfond ablöschen und aufgießen. Die Tomatenstückchen dazu geben. Das Fleisch auf der Oberseite mit dem Honig einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren (je nach Dicke des Bratenstückes, bei Keulen mit Knochen dauert es evtl. etwas länger). Dabei den Braten n i c h t wenden!

Wenn das Fleisch zart ist, den Braten aus dem Ofen nehmen, die Knochen auslösen und das Fleisch warm stellen.

Für die Soße das Schmorgemüse und den entstandenen Bratensaft mit den Preiselbeeren mischen und mit einem Passierstab pürieren. Die Sahne einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, mit Salz abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

Dazu passen Semmelknödel oder Brezenknödel, Blaukraut (Rotkohl), Spätzle oder Kartoffeln.

Varianten:
- statt Rotwein: Portwein oder halb Rotwein und halb Portwein,
- statt Preiselbeeren: Cranberries (Moosbeeren), Beerenmix, Brombeeren, Heidelbeeren oder Sauerkirchen,
- statt Schlagsahne: Cremefine oder pflanzlichen Sahneersatz.

Kommentare anderer Nutzer


FirstContact

25.12.2008 18:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
ich habe heute am 1. Weihnachtstag dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert und wir waren alle begeistert!!!
Die Sauce ist superlecker, die Konsistenz ist ebenfalls genau richtig und es ist herrlich unkompliziert in der Zubereitung.

Ich war zuerst ein bisschen irritiert, weil außer den Preiselbeeren nicht die für Wildgerichte typischen Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen...aber es war toll.

Ich habe gestern abend die Keule (der Fleischer hatte mir die Knochen bereits ausgelöst) mit der Marinade mit der Hand gut eingerieben und über Nacht im Bräter in den Kühlschrank gestellt.
Heute morgen die Möhren und Zwiebeln dazu, anbraten, Rotwein und Wildfond und Tomaten beigeben, mit Honig einstreichen und ab in den Ofen.

Danach hatte ich 2 Stunden genügend Ruhe und Zeit, das Gemüse und die Knödel zuzubereiten und den Tisch zu decken und zu dekorieren.

Bei der Saucenzubereitung habe ich allerdings 400 g Preiselbeeren genommen (also den kompletten Inhalt des Glases), weil ich keine Reste übrig lassen wollte. Es hat der Sauce wie ich finde nicht geschadet, im Gegenteil ;))

Toll finde ich, dass es sehr lecker ist, man aber auch gleichzeitig nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss...

Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Knödel dazu und zum Nachtisch "Feine Orangencreme" (auch hier aus dem Forum), um die fruchtige Note auch beim Dessert beizubehalten.

Dieses Rezept habe ich garantiert nicht zum letzten Mal verwendet.

Vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße
Sanie

michipöh

29.12.2008 19:51 Uhr

Hallo,
habe das Rezept ausprobiert! Einiges auch ein bisschen verändert. Z.b. habe ich das Fleisch vorher nicht angebraten sondern komplett im Backrohr gegart. Die Soße habe ich statt mit den Preiselbeeren mit Waldbeerenmarmelade verfeinert, da ich keine Preiselbeeren da hatte. Das Fleisch habe ich erst nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen.
Aber ich muß schon sagen, es war mega lecker!!!
Kann man nur weiterempfehlen!!!
Lg Michi

Hermy52

03.01.2009 10:55 Uhr

Hallo,
ich habe das Rezept an Neujahr ausprobiert und muß sagen, das es sehr lecker ist. Allerdings habe ich das Fleisch vorher eingelegt und ansonsten wie im Rezept beschrieben zubereitet, nahm aber statt der Preiselbeeren Cranberries. Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen.
LG Hermy

petraehm

26.01.2009 08:49 Uhr

Hallo,

erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich war in Urlaub und hatte keinen Email-Zugriff.

Vielen lieben Dank für die ganzen positiven Bewertungen über die ich mich wirklich sehr freue!

Herzliche Grüße


Petra

rainbow36

05.02.2009 22:47 Uhr

Super lecker...habe es weihnachten gekocht und alle waren begeistert.

Clementin

09.02.2009 17:33 Uhr

Ausgezeichnetes Rezept! Kam bei der familie und den Güästen sehr gut an. Die Sosse hat durch das Pürieren des Gemüses eine perfekte Konsistenz.

Das Rezept werde ich auf alle Fälle wieder machen.

petraehm

10.02.2009 08:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

freue mich sehr, dass das Rezept so gut ankommt. Wir haben es am Wochenende auch wieder gemacht - dieses Mal allerdings mit Hirschfleisch (Hirschbraten/Hirschkeule) und es ja genauso gut geschmeckt.


Viele Grüße

Petra

Pepsicarola

14.04.2009 10:16 Uhr

Hatten 1kg frisches Wildschwein aus dem Pfälzer Wald.
Super Rezept, v.a. mit der mediterranen Note und noch dazu sehr Gastgeber freundlich und einfach zuzubereiten.
Mit grünen Bohnen und Rosmarienkartoffeln - bestimmt nicht das letzte Mal.

Habe nur für Figurbewußte auf die Sahne an der Soße verzichtet und nicht das komplette Gemüse püriert, sondern als Beilage noch dazu gereicht. Ansonsten wäre die Soße für meinen Geschmack zu dick geworden.

xxDarkAngel1986xx

17.12.2014 14:15 Uhr

Hallo,

wie lange war dein Kilo denn im Ofen? Möchte nur 700g machen und hoffe, mich daran vielleicht etwas orientieren zu können! Möchte das arme Tier ja nicht totbraten :)

Moncky

19.04.2009 17:51 Uhr

Hallo Petra, vielen Dank für dieses superleckere Rezept ;-))

Das war heute mein allererster Wildschweinbraten und mein Mann und meine beiden Töchter waren begeistert.

Ich habe den Braten aber vorher 3 Tage in Buttermilch eingelegt und erst kurz vor dem Anbraten gewürzt. Dann habe ich ihn nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen. Zur Sauce habe ich die Hälfte der Preiselbeeren (empfand ich geschmacklich als ausreichend) und Schmand gegeben und dann alles püriert. Die Sauce musste auch nicht weiter gebunden werden, da die Konsistenz durch das Gemüse perfekt war.

Jetzt wird es bei uns definitiv öfter Wildbraten geben !!!

Und damit dieses leckere Rezept auch endlich ein Foto erhält, lade ich gleich ein's hoch ;-))

Liebe Grüße

Bianka

petraehm

20.04.2009 06:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Bianka,

herzlichen Dank für denn netten Kommentar und die tolle Bewertung. Freut mich sehr wenn das Rezept so gut angekommen ist.

Ich war bei meinen ersten Wildrezept-Versuchen vor sechs Jahren auch etwas skeptisch - nachdem ich aber festgestellt hatte dass man mit Wildfleisch eigentlich alles machen kann wie mit \"normalem\" Fleisch bin ich mittlerweile ganz begeistert.


Liebe Grüße


Petra

tebby-01

02.06.2009 06:09 Uhr

Soooooo lecker!!!!

Vielen Dank für das tolle Rezept
Konnte meine Schwiegermutter damit begeistern (und das heißt schon was ;-)))

LG

bmwwiola

04.06.2009 13:33 Uhr

Hallo Petra,

vielen Dank für das tolle Rezept.
Habe ca. 3kg Wildschwein geschenkt bekommen. Ich wußte nicht wie man ihn zubereitet. Hatte wirklich bange davor es zuzubereiten. Man hört so viele unterschiedliche zubereitungsarten. Da habe ich dein Rezept ausgesucht, weil es die meisten Sterne hat.
Ich habe auch noch meine Eltern zum essen eingeladen. Habe sie auch noch vorgewarnt das es nichts werden könnte. Aber da habe ich mich geirrt!!! Dein Rezept ist SUPER. Alle waren begeistert. Das Fleisch war so sehr zart daß meine Eltern es nicht fassen konnten. Sie haben schon mal Wildschwein gegessen, aber nicht so zartes :))
Ich habe allerdings erst nur 1kg zubereitet. Da ich jetzt ein super Rezept von dir habe werde ich bald die nächsten 2 kg zubereiten. Danke nochmal !!!
Ich habe sehr viel Sauce gehabt, daß es noch die nächsten 2 Tage für meinen Mann und mich zum Mittag mit Nudeln und Rotkohl reichte. Mein Mann schwärmt immer noch davon und kann kaum abwarten wann ich die nächstem 2 kg zubereite.
Ich habe dein Rezept mit Dill-Kartoffeln und Rotkohl serviert.

Liebe Grüße
Viola

backe_gern

25.08.2009 20:00 Uhr

Hallo Petra,

am Wochenende haben wir das Wildschwein nach deinem Rezept zubereitet. Ich konnte es mir allerdings nicht verkneifen doch noch Wacholderbeeren mit in die Mariande zu tun. Und für die Soße hab ich etwas weniger Preiselbeeren verwendet. Ansonsten hab ich alles nach Rezept zubreitet. Und das war sowas von lecker. Wirklich ganz, ganz fantastisch!!! Ich bin voll des Lobes für dieses Rezept!!!

Danke
Katrin

petraehm

26.08.2009 06:53 Uhr

Hallo,

vielen herzlichen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen und die Bewertungen. Freue mich sehr dass das Rezept so gut ankommt und der Braten schmeckt.

Liebe Grüße


Petra

tictac57

03.10.2009 23:59 Uhr

Ein ganz tolles Rezept! War mein erster Wildschweinbraten... und er wurde perfekt! Zuerst war ich ob der südländischen Gewürze etwas überrascht- kam aber alles wirklich gut!
Vielen Dank!!!
Lieben Gruß,
Tictac57

chjaco1880

20.10.2009 12:33 Uhr

Unsere Wildschweinkeule war dran. Mein Mann war skeptisch, ein Rezept vom Chefkoch?
Obwohl der eingeriebene Knoblauch beim anbraten schwarz wurde, war am Ende alles gut.
So viele Kommentare können sich nicht irren.
Vielen Dank für das klasse Rezept. Der Verzehr war ein Genuss. Das Fleisch viel vom Knochen und
war sehr zart. Die Soße geschmacklich sehr gut. So essen wir gern wieder Wild.
Danke.
Chris

heresbach

16.11.2009 14:34 Uhr

War lecker, danke

Ninemaus

28.11.2009 11:47 Uhr

Ich habe leider kein Wildschwein bekommen, kann ich auch eine Rehkeule mit dem Rezept zubereiten? Das Essen findet schon morgen statt und ich freue mich auf eine schnelle Rückmeldung :-)

Ninemaus

petraehm

30.11.2009 18:25 Uhr

Hallo, habe die Frage leider wegen Urlaubs erst heute gelesen und möchte sie trotzdem beantworten: Rehfleisch schmeckt und ist milder und benötigt keine so lange Bratzeit wie Wildschwein oder Hirsch. Ich persönlich habe das Rezept bisher nur mit Wildschwein oder Hirsch zubereitet - könnte mir aber vorstellen dass es mit etwas weniger Gewürzen und geringerer Bratzeit ebenfalls gut schmeckt. Gutes Gelingen! Herzliche Grüße Petra.

HamburgSky

25.12.2009 20:31 Uhr

Super Rezept! Vielen Dank! Hat uns für den 1. Weihnachtstag ein phantastisches Essen ermöglicht!

elli-die-erste

26.12.2009 14:45 Uhr

Auch von mir 5 Sterne für dieses Rezept.
Wir haben den Wildschweinbraten vorhin gegessen und alle waren hellauf begeistert.
Danke für dieses tolle Rezept.

Deliziosa

27.12.2009 20:14 Uhr

Wir haben den Wildschweinbraten am 1. Weihnachtsfeiertag zubereitet. Ein klasse Rezept, das absolut 5 Sterne verdient hat! Es hat allen prima geschmeckt!!!
LG Deliziosa

silverbird030526

28.12.2009 09:30 Uhr

hallo Petra


.....
Habe das Rezept am 2. Weihnachtsfeiertag für die Familie genau nach Anleitung nachgekocht.
Ich muss sagen, ich bin schlichtweg begeistert......Das Fleisch war superlecker und butterweich.....die Soße hatte genau die richtige Konsistenz und war echt ein Traum.......dazu gabs dann noch Blaukraut und selbstgemachte Spätzle...hhhhhhhhhhhmmmmmmmm.

Vor allem, wie oben schon erwähnt, muss man nicht den ganzen vormittag in der Küche verbringen....

wirds auf jeden Fall bei uns jetzt öfters geben...vor allem weil mein Mann das Fleisch direkt von einem Hobyjäger bekommt.

Lieben Gruß von Silverbird und danke für das superleckere Rezept

petraehm

28.12.2009 11:33 Uhr

Hallo,

vielen lieben Dank für die ganzen netten Kommentare und die guten Bewertungen. Ich freue mich unheimlich dass das Rezept so gut ankommt.

Ich wünsche allen einen guten und sicheren Rutsch ins Jahr Jahr 2010.


Viele Grüße


Petra

zottel1860

10.01.2010 11:02 Uhr

Danke für das gute Rezept! Hab es Weihnachten für die ganze Fam. gekocht, ist sehr gut angekommen!!

kaysche

15.01.2010 19:28 Uhr

Tja Petra,

es gibt nicht viel zu sagen.

Soße war zum reinlegen.
Fleisch (1,4 kg Wildschweinrücken) war zart.

Perfekt.

Merci!

levlyn

19.01.2010 23:46 Uhr

Wir hatten den Braten Heiligabend. Superlecker!!!!! Danke für das tolle Rezept!

celly12

31.01.2010 14:33 Uhr

Hallo Petra

Vilen vielen dank. Das ist eines der leckersten und einfachsten Wildrezepte die ich je gemacht habe.
Herzliche Grüße
Celly12

Tasha69

31.03.2010 19:24 Uhr

Hallöchen,

vielen Dank für dieses wunderbare Rezept! Das Fleisch ist sehr zart und die Sauce... zum reinlegen! *mjam*

Aber sagt mal... hat das Rezept schon mal jemand mit einer Lammkeule ausprobiert? Wir möchten nämlich Ostern Lamm machen und wollten das Fleisch mit diesem Rezept machen. Dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder?

Lieben Gruß, Tanja :o)

petraehm

01.04.2010 08:08 Uhr

Hallo Tanja,

zuerst einmal vielen Dank für die gute Bewertung.

Ich persönlich habe das Rezept zwar noch nicht mit Lamm ausprobiert - verwende aber manche Lammrezepte für Wildgerichte so dass es eigentlich kein Problem sein dürfte.

Herzliche Grüße


Petra

Hobbykochen

05.04.2010 12:24 Uhr

Diesen Braten gab es am 1. Osterfeiertag, alle ob jung oder alt waren begeistert. Dafür gibt es 5 Sterne, die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis einfach super, die leckerste Soße, die ich je zu Wild gegessen habe. Vor allem die Zubereitung, man hat keinen wirklichen zeitaufwand und kann sich in der Zwischenzeit anderen Dingen widmen. Von der kompletten Familie ein großes Lob für das Rezept! Danke dafür, Wild wird es jetzt öfter geben.

LG
Birgit

Mikrokosmos

06.08.2010 23:05 Uhr

wirklich großartig und ziemlich unkompliziert!
Danke dafür!

marion29

16.08.2010 20:15 Uhr

Ich hatte am Wochenende sehr anspruchsvolle Gäste, die das Wild selbst erlegt hatten und als Jäger selbst sehr oft Wild kochen.

Hatte (da die Gäste den Braten selbst mitgebracht haben ;-) ) das Fleisch nur ca. 1 Stunde mariniert, das Ergebnis war trotzem perfekt.


Es gab außerdem Rehgulasch, Spätzle, Semmelknödel, Kartoffelpüree, Blaukraut mit Apfel und Zimt.

Die Gäste waren wirklich begeistert (wie schon in der Wertung vom Rehgulasch beschrieben), sie werden auf jeden Fall die nächste Wildsau wieder bringen ;-)

deepi

26.10.2010 13:25 Uhr

Hervorragend! In die Soße hätte ich mich reinlegen können!

wiggerl30

22.11.2010 09:53 Uhr

Hallo,

habe noch nie einen Wildschweinbraten gemacht, die Kommentare hören sich aber sehr verlockend an.

Wenn ich nun den Braten für 9 Personen mache, ist es dann ratsam die übrigen Zutaten dann gut zu verdoppeln oder nur teilweise, wer hat Erfahrung damit.

Vielen lieben Dank

B.

petraehm

22.11.2010 10:55 Uhr

Hallo,

vielen Dank für das Interesse. Mit der Verdoppelung aller Zutaten kommt man für 9 Personen recht gut hin.

Gutes Gelingen!

Viele Grüße


Petra

hunky-dory

22.11.2010 15:06 Uhr

werde das rezept für Freunde ausprobieren und bin schon sehr gespannt, ich möchte es auch für 9 Personen machen, wie ist es denn da mit der Garzeit, verlängert die sich dann??

LG Kris

petraehm

22.11.2010 15:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

nachdem die Portionen wahrscheinlich verdoppelt werden ist das Fleischstück ja erheblich größer/breiter/dicker als im ursprünglichen Rezept so dass die Bratzeit auf jeden Fall verlängert werden muss. Je nach Ofen geschätzte ca. 45 - 60 Minuten. Es kommt natürlich auch darauf an ob am/im Braten noch der Knochen ist - dann dauert das noch etwas länger.

Achtung: wegen der veränderten Bratzeit den Honig erst in den letzten 45 - 60 Minuten auf den Braten steichen - ansonsten wird das gute Stück nämlich kohlrabenschwarz ...

Gutes Gelingen

Petra

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


roswitha0107

12.10.2014 20:32 Uhr

Bei uns gab es heute Abend einen Wildschweinbraten aus der Keule, ich habe ihn nach diesem Rezept gemacht.
Sehr lecker und toll, dass der Backofen die Arbeit übernimmt.
Leider hatte ich die Preiselbeeren vergessen, die hätten bestimmt noch den "letzten Schliff" gegeben.
Außerem hat man bei diesem Rezept ausreichend Soße.

den nächsten Wild-Braten mache ich bestimmt auch wieder nach diesem Rezept.

Liebe Grüße Roswitha

kräuterkörbchen

09.11.2014 21:18 Uhr

Ich hatte von einer Freundin, dessen Mann Hobbyjäger ist, Wildschein geschenkt bekommen und habe mir dieses Rezept dazu raugesucht.

Was soll ich sagen....einfach perfekt. Das Fleisch ist zart, durch das pürierte Gemüse hat die Sauce eine tolle Konsistenz und durch die Preiselbeere eine feine Fruchtigkeit. Hatte halb Rotwein, halb Portwein genommen und halb Sahne, halb Schmand, weil das eh noch offen war. Ich hatte noch 5 Wacholderbeeren dazu getan.

Tolles Rezept auch für alle Feiertage.

Liebe Grüße vom
Kräuterkörbchen

ankleima

20.11.2014 12:37 Uhr

Hallo,
die Wildschweinkeule nach diesem Rezept ist für uns perfekt.
Das Fleisch zart und die Soße ein Gedicht.
Habe lediglich die Hälfte der Sahne durch fettarme Kondensmilch gestreckt.

Lg
ankleima

juli27

11.12.2014 18:22 Uhr

Hallo,

Ich habe zwar die ganzen Beiträge gelesen aber keine richtige Antwort gefunden,
vielleicht kann mir ja jemand helfen,also wenn die Wildschweinkeule mit Knochen ist
wie lange muss ich dennim Ofen lassen, ich schätze sie wiegt ca.3.5kg?


Lg Julia

petraehm

12.12.2014 08:48 Uhr

Hallo Julia,

vielen Dank für die Nachfage.

Bei einer 3,5 kg-Wildschweinkeule mit Knochen muss man in etwa mit 3 1/2 Stunden Bratzeit rechnen. Tipp: Die Stellen rings um den Knochen herum vorsichtig mit einem sehr scharfen Messer etwas tiefer einschneiden (nicht den Knochen heraustrennen sondern nur um den Knochen herum einschneiden) - dann wird das Ganze schön gleichmäßig \"durch\".

Bitte bei diese langen Bratzeit den Honig unbedingt erst in den letzten 30 Minuten aufstreichen da der Braten ansonsten kohlrabenschwarz und hoffnungslos ungenießbar wird.


Viel Spaß beim Nachkochen, guten Appetit und die besten Wünsche für das bevorstehende Weihnachtsfest.


Liebe Grüße

Petra

juli27

13.12.2014 10:00 Uhr

Hallo,

Danke für die Antwort,hast Du vielleicht sonst noch einen Tip für mich ,weil die Keule muss mir 100% gelingen.
Was wkönnte man denn als Beilage machen(Gemüse)?Ich würde gern was aussergewöhnliches machen.Selbst habe ich aber keine Idee.

LG Julia

petraehm

15.12.2014 08:16 Uhr

Hallo Julia,

als Gemüse könnte man z. B. Pellkartoffeln dazu reichen.

Oder Kartoffelgratin bzw. Gnocci (letztere passen wunderbar zum mediteranen Stil) oder Schupfnudeln oder Kartoffelknödel - wäre ja alles aus Kartoffelteig.
Alternativ evtl. Kartoffelbrei sofern man es etwas \"matschiger\" mag.

Von Blumenkohl, Broccoli bzw. Rosenkohl etc. würde ich abraten, passt meiner Meinung nach geschmacklich nicht zur Soße da der Eigengeschmack jeweils zu dominant und \"kohlig\" ist.

Was auch sehr lecker dazu wäre: Selbstgemachte Spätzle - allerdings nicht 08/15 sondern z. B. mit gemahlenen Mandeln oder Haselnüssen im Teig (ca. 1/3 der Mehlmenge durch die gemahlenen Nüsse ersetzen).
Wer es nicht so nussig mag könnte z. B. einen Teil der Flüssigkeit durch Tomatensaft ersetzen oder z. B. ein kleines bisschen (!) von den Kräutern, mit denen der Braten bzw. die Soße gewürzt werden, mit in den Spätzleteig geben - aber nicht zu viele Kräuter verwenden, damit der Soßengeschmack nicht übertrumpft wird.

Gebratene Kürbisspalten (im Herd oder in der Pfanne) wären z. B. auch eine Beilagenidee (z. B. Hokkaido- oder Butternut-Kürbis) oder gegrillte Zucchini (mit einem Hauch Knoblauch und Olivenöl) mit Backofenkartoffeln (evtl. mit einem Haus Rosmarin).

Rotkohl (z. B. mit Apfel- oder Birnenschnitzer oder Preiselbeeren drin) passt ebenfalls dazu.


Alternativ könnte ich mir auch eine Wildreismischung zu dem Gericht vorstellen - nimmt die Soße auch wunderbar auf und ist auch nicht unbedingt eine alltägliche Beilage. Stattdessen \"normalen\" oder Vollkornreis dazu reichen falls man das nussige Aroma des Wildreises nicht mag oder dieser zu teuer wäre.
Bitte keinen Jasmin- oder Basmatireis verwenden - passen geschmacklich gar nicht.

Salatbeilage: Normalen grünen Salat mit einem einfachen Essig-Öl-Kräuter- oder -Honig-Dressing. Sahnedressing würde ich nicht machen - wird sonst zu \"mächtig\".

Die Keule wird bestimmt gelingen - wie schon erwähnt bitte beim Honig aufpassen dass dieser erst in den letzten 30 - 45 Minuten auf die Keule kommt.

Viel Glück, toi toi toi und liebe Grüße


Petra

NadineB1979

15.12.2014 17:19 Uhr

Liebe Petra,

Dein Rezept ist der Oberknaller! Selten Wild mit einer so leckeren Soße gegessen! Habe Dein Rezept auf meinem Blog gepostet und zu Dir verlinkt: http://www.stylish-living.de/das-perfekte-weihnachtsessen-wildschweinkeule
Ich hoffe das ist o.k. für Dich, aber dieses Rezept musste ich einfach teilen, so gut hat es uns geschmeckt!

Liebe Grüße,
Nadine

petraehm

17.12.2014 13:30 Uhr

Hallo Nadine,

vielen Dank für das Kompliment. Freue mich sehr, dass das Rezept sogar verlinkt wurde und nun in deinem Blog erscheint.


Herzliche Grüße und alles Liebe zum Weihnachtsfest


Petra

NadineB1979

17.12.2014 14:03 Uhr

Hallo Petra,

danke :-) Ich wünsche Dir auch ein schönes Weihnachtsfest!
Und danke noch mal für das tolle Rezept!

Liebe Grüße,
Nadine

xxDarkAngel1986xx

17.12.2014 11:45 Uhr

Hallo,
ich würde gern an Heilig Abend mein 1. Wildschwein in diesem Leben machen und suche ein gelingsicheres Rezept :)
Dieses hier klingt schon mal super, aber ich habe da noch einige Fragen: Da wir nur zu 2. sind, würde ich ein relativ kleines Stück holen, 700g, und zwar Wildschweinrücken ohne Knochen. Was muss ich beachten bzgl. Garzeit und Co? Hatte noch ein anderes Rezept gesehen, da kommt aber kein Deckel auf den Bräter?

Und wie ist das mit den Preiselbeeren, sind die sehr dominant? Also wenn ich nur die Hälfte nehme? Mein Mann mag das gar nicht so fruchtig in Verbindung mit Fleisch... Oder lieber ganz weglassen.

petraehm

17.12.2014 13:24 Uhr

Hallo,

bei ca. 700 g Wildscheinbraten / Rücken ohne Knochen würde ich von den o. g. Zutaten jeweils nur die Hälfte nehmen und das gute Stück auch nur halb so lange im Ofen lassen. Die Mengen für die Soße evtl. nochmals leicht reduzieren - die reicht nämlich bei Halbierung der Menge locke für drei gute Esser und Soßenliebhaber.

Nachdem bei meinem Rezept der Deckel auf dem Bräter bleibt und dementsprechend wenig Soße \"verdunstet\" bleibt der Braten auch saftig. Beim Schmoren ohne Deckel müsste man dies berücksichtigen und evtl. hin und wieder mal die Soße mt etwas mit Fleischbrühe, Wein oder Saft etc. aufgießen und das Fleisch evtl. mit Speckscheiben belegen damit es nicht austrocknet. Schmeckt dann natürlich durch die Speckscheiben auch etwas anders / deftiger.

Die Preiselbeeren sorgen für einen süßlichen Geschmack - wer das nicht so mag reduziert die Preiselbeeren dementsprechend (z. B. nur 1 - 2 Eßl. gestrichen) oder lässt sie ganz weg. Ohne Preiselbeeren kommen die Kräuter in der Soße geschmacklich besser zu Geltung - mit Preiselbeeren schmeckt das Ganze halt wie ein Mix aus mediterran und süßlich.

Viel Glück beim Nachkochen und die besten Wünsche fürs kommende Weihnachtsfest.


Liebe Grüße


Petra

xxDarkAngel1986xx

17.12.2014 14:06 Uhr

Super, danke für deine schnelle Antwort!
Ja stimmt, in dem anderen Rezept wird das Tierchen mit Speckscheiben belegt. Ich möchte aber den Geschmack nicht so verfälschen.
Passiert das durch den Honig eigentlich? Also wird das dann richtig süß?
Ich denke ich werde mich an deinem Rezept versuchen und die Preiselbeeren einfach weglassen.

Vielen Dank und schöne Feiertage!

xxDarkAngel1986xx

17.12.2014 14:12 Uhr

Ach so, noch was: das FLeisch ist dann nach nur der Hälfte der Garzeit auch nicht zäh oder so?? Vielleicht hat da ja jemand Erfahrungen mit?!

petraehm

17.12.2014 14:43 Uhr

Hallo DarkAngel1986,

meinst du mit deiner Frage nun ob sich Speck mit Honiggeschmack verträgt oder ob der Honig allgemein etwas am Geschmack des Fleisches oder der Soße ändert?
Speck und Honig vertragen sich in Maßen schon miteinander und der Honig verändert durch seinen Eigengeschmack natürlich schon etwas den des Fleisches - nachdem die im Rezept genannte Honigmenge aber relativ überschaubar ist kommt der Honiggeschmack auch nicht so krass durch und kann im übertragenen Sinn hier wie ein "Gewürz" angesehen werden. Wo man evtl. aufpassen sollte ist bei der Auswahl des Honigs, da gibt es ja vom kräftigen Waldhonig angefangen bis zum zarten Blütenhonig der Honig mit Fruchtgeschmack eine riesige Auswahl. Am besten einen leichten und nicht allzu kräftig im Geschmack ausfallenden milden Honig auswählen. Wer es kräftiger mag kann natürlich auch einen Waldhonig oder ähnliches verwenden.

Wenn man den Honig weglässt wird es halt nicht so knusprig und der leicht dezente Honiggeschmack bei der "Kruste" fällt auch weg. Ist dann halt wie ein ganz "normaler" Braten ohne "Pfiff"... aber das ist Geschmackssache.

Mir selbst ist der Braten in all den Jahren noch nie zäh geworden - aber ich weiß auch woher das Fleisch kommt und vor allem wie alt das Tier war. Normalerweise dürfte - wenn man nach dem o. g. Rezept vorgeht - eigentlich nichts schieflaufen. Das Fleisch wird ja auch am Vortag oder am gleichen Tag für einige Stunden eingelegt so dass sich das auch aus die "Weichheit" und "Zartheit" auswirkt.

Keine Sorge, wird schon gut gehen. Drücke dir beide Daumen!

Liebe Grüße


Petra

Atiroda

18.12.2014 17:25 Uhr

Hallo, kann mich meinen Vorgängern nur anschließen- ein tolles, gelingsicheres Rezept.
Ich hatte nur etwas Bedenken, weil ich in Ermangelung eines passenden Bräters das Bratenstück
auf der Fettpfanne (ohne Deckel) garen musste. Hatte es vorher - mit dem Gemüse-
in einer Pfanne scharf angebraten, mit rotem Balsamico abgelöscht und dann ab mit dem
kleinen 2-Personen-Portions-Braten auf die Fettpfanne. Die Honigkruste habe ich erstmalig
ausprobiert- ganz klasse. Von Zeit zu Zeit habe ich das Brätchen mit Fleischbrühe beschöpft
und - voila - alles gelungen.
Danke für das Rezept; lade noch 2 Fotos hoch.... wünsche schöne Weihnachten!

Chorizo07

21.12.2014 22:29 Uhr

Guten Abend,

ich freue mich sehr, dass dieses Rezept und die entsprechende Köchin offenbar immer noch "aktiv" ist! Auch ich habe eine Frage zur Zubereitung und es ist wirklich toll, wenn man nach 5 Jahren immer noch eine Antwort bekommt!
In der Hoffnung auf eine solche (ist auch mein 1. Wildschwein) nun also meine Frage:
Unsere Wildschweinkeule ist eine ohne Knochen, aber von 4 kg! Die Zutaten rechne ich ungefähr x 2,5, aber wie ist es mit der Bratzeit, die sollte ich doch nicht wirklich verdoppeln? Gibt es dazu Erfahrungswerte oder irgendwelche Hinweise am Fleisch, wie ich erkenne dass es nun fertig ist?

Vielen Dank - für eine Antwort und fürs Rezept - und allseits schöne Weihnachten 2014!

Chorizo

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