Wildschweinbraten

aus dem Ofen
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Zutaten

1 1/2 kg Wildschwein (z. B. Halsgrat mit Knochen oder Wildschweinkeule) ohne Schwarte
1 1/2 TL Rosmarin und 1.5 TL Thymian, jeweils getrocknet
  Salz und Pfeffer
3 große Knoblauchzehe(n), geschält und klein gewürfelt
2 1/2 EL Öl (Sonnenblumen- oder natives Olivenöl)
2 m.-große Zwiebel(n), geschälft und klein gewürfelt
2 große Karotte(n), geschälft und klein gewürfelt
350 ml Rotwein, trockener oder halbtrockener
400 ml Fleischbrühe oder Wildfond
3 m.-große Tomate(n), gehäutet und gewürfelt
4 EL Honig, flüssiger (Wiesen- oder Blütenhonig)
300 g Preiselbeeren aus dem Glas
200 ml Sahne
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Wildschweinbraten mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, den Knoblauchwürfelchen und dem Öl einreiben. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank oder einem kühlen Raum durchziehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen in einen Bräter (Fassungsvermögen 6 l) geben.

Die Zwiebel- und Karottenwürfelchen dazu geben, den Bräter auf die Herdplatte stellen und das Fleisch mit den Zwiebeln und Karotten ringsum scharf anbraten. Das Fleisch dabei öfters wenden. Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe oder dem Wildfond ablöschen und aufgießen. Die Tomatenstückchen dazu geben. Das Fleisch auf der Oberseite mit dem Honig einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren (je nach Dicke des Bratenstückes, bei Keulen mit Knochen dauert es evtl. etwas länger). Dabei den Braten n i c h t wenden!

Wenn das Fleisch zart ist, den Braten aus dem Ofen nehmen, die Knochen auslösen und das Fleisch warm stellen.

Für die Soße das Schmorgemüse und den entstandenen Bratensaft mit den Preiselbeeren mischen und mit einem Passierstab pürieren. Die Sahne einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, mit Salz abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

Dazu passen Semmelknödel oder Brezenknödel, Blaukraut (Rotkohl), Spätzle oder Kartoffeln.

Varianten:
- statt Rotwein: Portwein oder halb Rotwein und halb Portwein,
- statt Preiselbeeren: Cranberries (Moosbeeren), Beerenmix, Brombeeren, Heidelbeeren oder Sauerkirchen,
- statt Schlagsahne: Cremefine oder pflanzlichen Sahneersatz.

Kommentare anderer Nutzer


FirstContact

25.12.2008 18:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
ich habe heute am 1. Weihnachtstag dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert und wir waren alle begeistert!!!
Die Sauce ist superlecker, die Konsistenz ist ebenfalls genau richtig und es ist herrlich unkompliziert in der Zubereitung.

Ich war zuerst ein bisschen irritiert, weil außer den Preiselbeeren nicht die für Wildgerichte typischen Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen...aber es war toll.

Ich habe gestern abend die Keule (der Fleischer hatte mir die Knochen bereits ausgelöst) mit der Marinade mit der Hand gut eingerieben und über Nacht im Bräter in den Kühlschrank gestellt.
Heute morgen die Möhren und Zwiebeln dazu, anbraten, Rotwein und Wildfond und Tomaten beigeben, mit Honig einstreichen und ab in den Ofen.

Danach hatte ich 2 Stunden genügend Ruhe und Zeit, das Gemüse und die Knödel zuzubereiten und den Tisch zu decken und zu dekorieren.

Bei der Saucenzubereitung habe ich allerdings 400 g Preiselbeeren genommen (also den kompletten Inhalt des Glases), weil ich keine Reste übrig lassen wollte. Es hat der Sauce wie ich finde nicht geschadet, im Gegenteil ;))

Toll finde ich, dass es sehr lecker ist, man aber auch gleichzeitig nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss...

Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Knödel dazu und zum Nachtisch "Feine Orangencreme" (auch hier aus dem Forum), um die fruchtige Note auch beim Dessert beizubehalten.

Dieses Rezept habe ich garantiert nicht zum letzten Mal verwendet.

Vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße
Sanie

michipöh

29.12.2008 19:51 Uhr

Hallo,
habe das Rezept ausprobiert! Einiges auch ein bisschen verändert. Z.b. habe ich das Fleisch vorher nicht angebraten sondern komplett im Backrohr gegart. Die Soße habe ich statt mit den Preiselbeeren mit Waldbeerenmarmelade verfeinert, da ich keine Preiselbeeren da hatte. Das Fleisch habe ich erst nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen.
Aber ich muß schon sagen, es war mega lecker!!!
Kann man nur weiterempfehlen!!!
Lg Michi

Hermy52

03.01.2009 10:55 Uhr

Hallo,
ich habe das Rezept an Neujahr ausprobiert und muß sagen, das es sehr lecker ist. Allerdings habe ich das Fleisch vorher eingelegt und ansonsten wie im Rezept beschrieben zubereitet, nahm aber statt der Preiselbeeren Cranberries. Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen.
LG Hermy

petraehm

26.01.2009 08:49 Uhr

Hallo,

erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich war in Urlaub und hatte keinen Email-Zugriff.

Vielen lieben Dank für die ganzen positiven Bewertungen über die ich mich wirklich sehr freue!

Herzliche Grüße


Petra

rainbow36

05.02.2009 22:47 Uhr

Super lecker...habe es weihnachten gekocht und alle waren begeistert.

Clementin

09.02.2009 17:33 Uhr

Ausgezeichnetes Rezept! Kam bei der familie und den Güästen sehr gut an. Die Sosse hat durch das Pürieren des Gemüses eine perfekte Konsistenz.

Das Rezept werde ich auf alle Fälle wieder machen.

petraehm

10.02.2009 08:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

freue mich sehr, dass das Rezept so gut ankommt. Wir haben es am Wochenende auch wieder gemacht - dieses Mal allerdings mit Hirschfleisch (Hirschbraten/Hirschkeule) und es ja genauso gut geschmeckt.


Viele Grüße

Petra

Pepsicarola

14.04.2009 10:16 Uhr

Hatten 1kg frisches Wildschwein aus dem Pfälzer Wald.
Super Rezept, v.a. mit der mediterranen Note und noch dazu sehr Gastgeber freundlich und einfach zuzubereiten.
Mit grünen Bohnen und Rosmarienkartoffeln - bestimmt nicht das letzte Mal.

Habe nur für Figurbewußte auf die Sahne an der Soße verzichtet und nicht das komplette Gemüse püriert, sondern als Beilage noch dazu gereicht. Ansonsten wäre die Soße für meinen Geschmack zu dick geworden.

xxDarkAngel1986xx

17.12.2014 14:15 Uhr

Hallo,

wie lange war dein Kilo denn im Ofen? Möchte nur 700g machen und hoffe, mich daran vielleicht etwas orientieren zu können! Möchte das arme Tier ja nicht totbraten :)

Moncky

19.04.2009 17:51 Uhr

Hallo Petra, vielen Dank für dieses superleckere Rezept ;-))

Das war heute mein allererster Wildschweinbraten und mein Mann und meine beiden Töchter waren begeistert.

Ich habe den Braten aber vorher 3 Tage in Buttermilch eingelegt und erst kurz vor dem Anbraten gewürzt. Dann habe ich ihn nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen. Zur Sauce habe ich die Hälfte der Preiselbeeren (empfand ich geschmacklich als ausreichend) und Schmand gegeben und dann alles püriert. Die Sauce musste auch nicht weiter gebunden werden, da die Konsistenz durch das Gemüse perfekt war.

Jetzt wird es bei uns definitiv öfter Wildbraten geben !!!

Und damit dieses leckere Rezept auch endlich ein Foto erhält, lade ich gleich ein's hoch ;-))

Liebe Grüße

Bianka

petraehm

20.04.2009 06:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Bianka,

herzlichen Dank für denn netten Kommentar und die tolle Bewertung. Freut mich sehr wenn das Rezept so gut angekommen ist.

Ich war bei meinen ersten Wildrezept-Versuchen vor sechs Jahren auch etwas skeptisch - nachdem ich aber festgestellt hatte dass man mit Wildfleisch eigentlich alles machen kann wie mit \"normalem\" Fleisch bin ich mittlerweile ganz begeistert.


Liebe Grüße


Petra

tebby-01

02.06.2009 06:09 Uhr

Soooooo lecker!!!!

Vielen Dank für das tolle Rezept
Konnte meine Schwiegermutter damit begeistern (und das heißt schon was ;-)))

LG

bmwwiola

04.06.2009 13:33 Uhr

Hallo Petra,

vielen Dank für das tolle Rezept.
Habe ca. 3kg Wildschwein geschenkt bekommen. Ich wußte nicht wie man ihn zubereitet. Hatte wirklich bange davor es zuzubereiten. Man hört so viele unterschiedliche zubereitungsarten. Da habe ich dein Rezept ausgesucht, weil es die meisten Sterne hat.
Ich habe auch noch meine Eltern zum essen eingeladen. Habe sie auch noch vorgewarnt das es nichts werden könnte. Aber da habe ich mich geirrt!!! Dein Rezept ist SUPER. Alle waren begeistert. Das Fleisch war so sehr zart daß meine Eltern es nicht fassen konnten. Sie haben schon mal Wildschwein gegessen, aber nicht so zartes :))
Ich habe allerdings erst nur 1kg zubereitet. Da ich jetzt ein super Rezept von dir habe werde ich bald die nächsten 2 kg zubereiten. Danke nochmal !!!
Ich habe sehr viel Sauce gehabt, daß es noch die nächsten 2 Tage für meinen Mann und mich zum Mittag mit Nudeln und Rotkohl reichte. Mein Mann schwärmt immer noch davon und kann kaum abwarten wann ich die nächstem 2 kg zubereite.
Ich habe dein Rezept mit Dill-Kartoffeln und Rotkohl serviert.

Liebe Grüße
Viola

backe_gern

25.08.2009 20:00 Uhr

Hallo Petra,

am Wochenende haben wir das Wildschwein nach deinem Rezept zubereitet. Ich konnte es mir allerdings nicht verkneifen doch noch Wacholderbeeren mit in die Mariande zu tun. Und für die Soße hab ich etwas weniger Preiselbeeren verwendet. Ansonsten hab ich alles nach Rezept zubreitet. Und das war sowas von lecker. Wirklich ganz, ganz fantastisch!!! Ich bin voll des Lobes für dieses Rezept!!!

Danke
Katrin

petraehm

26.08.2009 06:53 Uhr

Hallo,

vielen herzlichen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen und die Bewertungen. Freue mich sehr dass das Rezept so gut ankommt und der Braten schmeckt.

Liebe Grüße


Petra

tictac57

03.10.2009 23:59 Uhr

Ein ganz tolles Rezept! War mein erster Wildschweinbraten... und er wurde perfekt! Zuerst war ich ob der südländischen Gewürze etwas überrascht- kam aber alles wirklich gut!
Vielen Dank!!!
Lieben Gruß,
Tictac57

chjaco1880

20.10.2009 12:33 Uhr

Unsere Wildschweinkeule war dran. Mein Mann war skeptisch, ein Rezept vom Chefkoch?
Obwohl der eingeriebene Knoblauch beim anbraten schwarz wurde, war am Ende alles gut.
So viele Kommentare können sich nicht irren.
Vielen Dank für das klasse Rezept. Der Verzehr war ein Genuss. Das Fleisch viel vom Knochen und
war sehr zart. Die Soße geschmacklich sehr gut. So essen wir gern wieder Wild.
Danke.
Chris

heresbach

16.11.2009 14:34 Uhr

War lecker, danke

Ninemaus

28.11.2009 11:47 Uhr

Ich habe leider kein Wildschwein bekommen, kann ich auch eine Rehkeule mit dem Rezept zubereiten? Das Essen findet schon morgen statt und ich freue mich auf eine schnelle Rückmeldung :-)

Ninemaus

petraehm

30.11.2009 18:25 Uhr

Hallo, habe die Frage leider wegen Urlaubs erst heute gelesen und möchte sie trotzdem beantworten: Rehfleisch schmeckt und ist milder und benötigt keine so lange Bratzeit wie Wildschwein oder Hirsch. Ich persönlich habe das Rezept bisher nur mit Wildschwein oder Hirsch zubereitet - könnte mir aber vorstellen dass es mit etwas weniger Gewürzen und geringerer Bratzeit ebenfalls gut schmeckt. Gutes Gelingen! Herzliche Grüße Petra.

HamburgSky

25.12.2009 20:31 Uhr

Super Rezept! Vielen Dank! Hat uns für den 1. Weihnachtstag ein phantastisches Essen ermöglicht!

elli-die-erste

26.12.2009 14:45 Uhr

Auch von mir 5 Sterne für dieses Rezept.
Wir haben den Wildschweinbraten vorhin gegessen und alle waren hellauf begeistert.
Danke für dieses tolle Rezept.

Deliziosa

27.12.2009 20:14 Uhr

Wir haben den Wildschweinbraten am 1. Weihnachtsfeiertag zubereitet. Ein klasse Rezept, das absolut 5 Sterne verdient hat! Es hat allen prima geschmeckt!!!
LG Deliziosa

silverbird030526

28.12.2009 09:30 Uhr

hallo Petra


.....
Habe das Rezept am 2. Weihnachtsfeiertag für die Familie genau nach Anleitung nachgekocht.
Ich muss sagen, ich bin schlichtweg begeistert......Das Fleisch war superlecker und butterweich.....die Soße hatte genau die richtige Konsistenz und war echt ein Traum.......dazu gabs dann noch Blaukraut und selbstgemachte Spätzle...hhhhhhhhhhhmmmmmmmm.

Vor allem, wie oben schon erwähnt, muss man nicht den ganzen vormittag in der Küche verbringen....

wirds auf jeden Fall bei uns jetzt öfters geben...vor allem weil mein Mann das Fleisch direkt von einem Hobyjäger bekommt.

Lieben Gruß von Silverbird und danke für das superleckere Rezept

petraehm

28.12.2009 11:33 Uhr

Hallo,

vielen lieben Dank für die ganzen netten Kommentare und die guten Bewertungen. Ich freue mich unheimlich dass das Rezept so gut ankommt.

Ich wünsche allen einen guten und sicheren Rutsch ins Jahr Jahr 2010.


Viele Grüße


Petra

zottel1860

10.01.2010 11:02 Uhr

Danke für das gute Rezept! Hab es Weihnachten für die ganze Fam. gekocht, ist sehr gut angekommen!!

kaysche

15.01.2010 19:28 Uhr

Tja Petra,

es gibt nicht viel zu sagen.

Soße war zum reinlegen.
Fleisch (1,4 kg Wildschweinrücken) war zart.

Perfekt.

Merci!

levlyn

19.01.2010 23:46 Uhr

Wir hatten den Braten Heiligabend. Superlecker!!!!! Danke für das tolle Rezept!

celly12

31.01.2010 14:33 Uhr

Hallo Petra

Vilen vielen dank. Das ist eines der leckersten und einfachsten Wildrezepte die ich je gemacht habe.
Herzliche Grüße
Celly12

Tasha69

31.03.2010 19:24 Uhr

Hallöchen,

vielen Dank für dieses wunderbare Rezept! Das Fleisch ist sehr zart und die Sauce... zum reinlegen! *mjam*

Aber sagt mal... hat das Rezept schon mal jemand mit einer Lammkeule ausprobiert? Wir möchten nämlich Ostern Lamm machen und wollten das Fleisch mit diesem Rezept machen. Dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder?

Lieben Gruß, Tanja :o)

petraehm

01.04.2010 08:08 Uhr

Hallo Tanja,

zuerst einmal vielen Dank für die gute Bewertung.

Ich persönlich habe das Rezept zwar noch nicht mit Lamm ausprobiert - verwende aber manche Lammrezepte für Wildgerichte so dass es eigentlich kein Problem sein dürfte.

Herzliche Grüße


Petra

Hobbykochen

05.04.2010 12:24 Uhr

Diesen Braten gab es am 1. Osterfeiertag, alle ob jung oder alt waren begeistert. Dafür gibt es 5 Sterne, die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis einfach super, die leckerste Soße, die ich je zu Wild gegessen habe. Vor allem die Zubereitung, man hat keinen wirklichen zeitaufwand und kann sich in der Zwischenzeit anderen Dingen widmen. Von der kompletten Familie ein großes Lob für das Rezept! Danke dafür, Wild wird es jetzt öfter geben.

LG
Birgit

Mikrokosmos

06.08.2010 23:05 Uhr

wirklich großartig und ziemlich unkompliziert!
Danke dafür!

marion29

16.08.2010 20:15 Uhr

Ich hatte am Wochenende sehr anspruchsvolle Gäste, die das Wild selbst erlegt hatten und als Jäger selbst sehr oft Wild kochen.

Hatte (da die Gäste den Braten selbst mitgebracht haben ;-) ) das Fleisch nur ca. 1 Stunde mariniert, das Ergebnis war trotzem perfekt.


Es gab außerdem Rehgulasch, Spätzle, Semmelknödel, Kartoffelpüree, Blaukraut mit Apfel und Zimt.

Die Gäste waren wirklich begeistert (wie schon in der Wertung vom Rehgulasch beschrieben), sie werden auf jeden Fall die nächste Wildsau wieder bringen ;-)

deepi

26.10.2010 13:25 Uhr

Hervorragend! In die Soße hätte ich mich reinlegen können!

wiggerl30

22.11.2010 09:53 Uhr

Hallo,

habe noch nie einen Wildschweinbraten gemacht, die Kommentare hören sich aber sehr verlockend an.

Wenn ich nun den Braten für 9 Personen mache, ist es dann ratsam die übrigen Zutaten dann gut zu verdoppeln oder nur teilweise, wer hat Erfahrung damit.

Vielen lieben Dank

B.

petraehm

22.11.2010 10:55 Uhr

Hallo,

vielen Dank für das Interesse. Mit der Verdoppelung aller Zutaten kommt man für 9 Personen recht gut hin.

Gutes Gelingen!

Viele Grüße


Petra

hunky-dory

22.11.2010 15:06 Uhr

werde das rezept für Freunde ausprobieren und bin schon sehr gespannt, ich möchte es auch für 9 Personen machen, wie ist es denn da mit der Garzeit, verlängert die sich dann??

LG Kris

petraehm

22.11.2010 15:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

nachdem die Portionen wahrscheinlich verdoppelt werden ist das Fleischstück ja erheblich größer/breiter/dicker als im ursprünglichen Rezept so dass die Bratzeit auf jeden Fall verlängert werden muss. Je nach Ofen geschätzte ca. 45 - 60 Minuten. Es kommt natürlich auch darauf an ob am/im Braten noch der Knochen ist - dann dauert das noch etwas länger.

Achtung: wegen der veränderten Bratzeit den Honig erst in den letzten 45 - 60 Minuten auf den Braten steichen - ansonsten wird das gute Stück nämlich kohlrabenschwarz ...

Gutes Gelingen

Petra

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


petraehm

17.12.2014 14:43 Uhr

Hallo DarkAngel1986,

meinst du mit deiner Frage nun ob sich Speck mit Honiggeschmack verträgt oder ob der Honig allgemein etwas am Geschmack des Fleisches oder der Soße ändert?
Speck und Honig vertragen sich in Maßen schon miteinander und der Honig verändert durch seinen Eigengeschmack natürlich schon etwas den des Fleisches - nachdem die im Rezept genannte Honigmenge aber relativ überschaubar ist kommt der Honiggeschmack auch nicht so krass durch und kann im übertragenen Sinn hier wie ein "Gewürz" angesehen werden. Wo man evtl. aufpassen sollte ist bei der Auswahl des Honigs, da gibt es ja vom kräftigen Waldhonig angefangen bis zum zarten Blütenhonig der Honig mit Fruchtgeschmack eine riesige Auswahl. Am besten einen leichten und nicht allzu kräftig im Geschmack ausfallenden milden Honig auswählen. Wer es kräftiger mag kann natürlich auch einen Waldhonig oder ähnliches verwenden.

Wenn man den Honig weglässt wird es halt nicht so knusprig und der leicht dezente Honiggeschmack bei der "Kruste" fällt auch weg. Ist dann halt wie ein ganz "normaler" Braten ohne "Pfiff"... aber das ist Geschmackssache.

Mir selbst ist der Braten in all den Jahren noch nie zäh geworden - aber ich weiß auch woher das Fleisch kommt und vor allem wie alt das Tier war. Normalerweise dürfte - wenn man nach dem o. g. Rezept vorgeht - eigentlich nichts schieflaufen. Das Fleisch wird ja auch am Vortag oder am gleichen Tag für einige Stunden eingelegt so dass sich das auch aus die "Weichheit" und "Zartheit" auswirkt.

Keine Sorge, wird schon gut gehen. Drücke dir beide Daumen!

Liebe Grüße


Petra

xxDarkAngel1986xx

06.01.2015 10:39 Uhr

Hallo Petra,
vielen Dank für deine Geduld mit mir und dieses tolle Rezept! Ich habe es dann am Heilig Abend ausprobiert und es hat super funktioniert. Ich hätte nur mit dem Honig etwas weniger vorsichtig sein können, den hat man gar nicht durchgeschmeckt, aber es war trotzdem ein Gedicht. Mein Mann kam aus dem Schwärmen gar nicht heraus!
Ich hatte nun ein 700g Stück das nach einer knappen Stunde gut war. Nicht trocken, zart, super! Obwohl ich es nur einige Stunden einlegen konnte (so 4-5). Und die Sauce war auch ohne Preiselbeeren seeeehr lecker!
Das wird es garantiert wieder geben!

Atiroda

18.12.2014 17:25 Uhr

Hallo, kann mich meinen Vorgängern nur anschließen- ein tolles, gelingsicheres Rezept.
Ich hatte nur etwas Bedenken, weil ich in Ermangelung eines passenden Bräters das Bratenstück
auf der Fettpfanne (ohne Deckel) garen musste. Hatte es vorher - mit dem Gemüse-
in einer Pfanne scharf angebraten, mit rotem Balsamico abgelöscht und dann ab mit dem
kleinen 2-Personen-Portions-Braten auf die Fettpfanne. Die Honigkruste habe ich erstmalig
ausprobiert- ganz klasse. Von Zeit zu Zeit habe ich das Brätchen mit Fleischbrühe beschöpft
und - voila - alles gelungen.
Danke für das Rezept; lade noch 2 Fotos hoch.... wünsche schöne Weihnachten!

Chorizo07

21.12.2014 22:29 Uhr

Guten Abend,

ich freue mich sehr, dass dieses Rezept und die entsprechende Köchin offenbar immer noch "aktiv" ist! Auch ich habe eine Frage zur Zubereitung und es ist wirklich toll, wenn man nach 5 Jahren immer noch eine Antwort bekommt!
In der Hoffnung auf eine solche (ist auch mein 1. Wildschwein) nun also meine Frage:
Unsere Wildschweinkeule ist eine ohne Knochen, aber von 4 kg! Die Zutaten rechne ich ungefähr x 2,5, aber wie ist es mit der Bratzeit, die sollte ich doch nicht wirklich verdoppeln? Gibt es dazu Erfahrungswerte oder irgendwelche Hinweise am Fleisch, wie ich erkenne dass es nun fertig ist?

Vielen Dank - für eine Antwort und fürs Rezept - und allseits schöne Weihnachten 2014!

Chorizo

petraehm

23.12.2014 14:02 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Chorizo,

vielen Dank für die Fragen.
Einem 4 kg-Braten ohne Knochen würde ich mindestens 3 Stunden im Backofen lassen. Alternativ könnte man das Fleisch (hab ich selbst allerdings noch nicht probiert!) evtl. in einem sehr großen Schnellkochtopf scharf anbraten (ohne Honig!) und dann ca. 45 Min schmoren lassen. Danach ca. 1 1/2 Stunden im Backofen fertiggaren (siehe oben Originalrezept). Nachdem die Backöfen teilweise trotz gleicher Temperaturangaben unterschiedlich heizen bitte die Zeitangaben nur als ungefähre Richtwerte ansehen und auf jedenfall mal zwischendurch nachsehen, wie weit das gute Stück \"durch\" ist.

Die Frage, wie man erkennt ob das Fleisch nun fertig ist, habe ich oben schon mal beantwortet: Entweder man macht eine Druckprobe mit dem Daumen, in dem man an der dicksten Bratenseite mit dem Daumen etwas in den Braten drückt - wenn das gute Stück weich ist sollte der Braten gerade \\\"richtig\\\" sein (ist Gefühlssache - meiner Meinung nach für Kochanfänger nicht so geeignet)
oder mit einem dünnen Spießchen (z. B. Schaschlikspieß) an der dicksten Bratenseite reinstechen - es darf auf gar keinen Fall mehr blutiger Saft austreten sondern der Saft muss klar sein
oder
am allereinfachsten einfach den Braten an der dicksten Stelle ein Stück einschneiden und in dem so entstandenen Spalt \\\"nachsehen\\\" wie das Fleisch innen aussieht.

Toi toi toi, viel Glück und die besten Wünsche für ein wunderschönes Weihnachtsfest


Petra

Chorizo07

11.01.2015 22:09 Uhr

Es war absolut super super super lecker!!! Unkomplizierte Zubereitung und gelingsicher, unser 1. Wildschwein und alle waren begeistert. Die Teller waren komplett sauber, die Soße am Ende noch abgeleckt :-))
Vielen Dank noch einmal für die netten Tipps bzgl. der Menge und der Garzeit! Unser Problem hatte sich beim Auspacken von selbst erledigt - in der Packung waren tatsächlich 2 Wildschweinkeulen à 2kg. Vermutlich gibt es gar keine 4 kg-Keulen?! Wir haben die 2. Keule einfach direkt eingefroren und freuen uns schon auf ein 2. tolles Essen in den nächsten Wochen.

Vielen Dank! Ein gesundes & leckeres 2015!

velsheda

26.12.2014 09:14 Uhr

Zubereitung 5*, weil sie einfach und Idiotensicher ist, aber mit persönlich hat die Sauce gar nicht gut geschmeckt. Sie war mir zu süßlich, obwohl ich schon deutlich weniger Preiselbeeren genommen habe. Vermutlich ist für mich die Variante mit den "Typischen" Wildgewürzen doch besser. Da aber meine Herren sehr davon angetan waren: 4*, denn über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten.

hsl1964

26.12.2014 10:42 Uhr

Ein tolles Rezept! Habe zum ersten Mal Wildschwein selber gemacht und es ist super gelungen - allen hat es geschmeckt und es ist kein Krümel übrig geblieben :-)
Vielen Dank!

Cathi75

26.12.2014 15:09 Uhr

Hallo,
ich habe nach vier Jahren mal wieder dieses Rezept als Weihnachtsessen zubereitet! Es war wieder super lecker! Habe ein Foto hochgeladen. Bei uns gab es selbstgemachten Rotkohl und Semmelknödel dazu, jammi!!!
Danke für dieses unkomplizierte Rezept. Ich finde die süßliche Sosse ganz toll zu dem Wild.

LG, Cathi

Nele_303

26.12.2014 18:28 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Prima Geschmack und wirklich sensationell einfach in der Zubereitung! Habe das Wildschwein schon in Buttermilch über Nacht eingelegt, bevor ich mich für das Rezept entschied. Die Kräuter und den Knoblauch habe ich jedoch beim Anbraten verwendet und das Fleisch hatte eine leicht mediterrane Note.
Bis auf die Tomaten (hatte ich nicht da) und nur 200 g Preiselbeeren habe ich mich ans Rezept gehalten. Obwohl 2.8 kg (inkl Knochen) waren 2 Std völlig ausreichend. Ich koche es gerne wieder. Meine Gäste waren schwer begeistert. Vielen Dank für das tolle Rezept!

xxDarkAngel1986xx

06.01.2015 10:41 Uhr

Wie oben schon geschrieben, einfach top! Trotz nur 4-5 Stunden einlegen war der Braten (700g) nach knapp einer Stunde perfekt und mein Freund hätte mir fast einen Antrag gemacht dafür :D
Und die Sauce ist auch ohne Preiselbeeren sehr lecker!

ricky2015

13.01.2015 00:42 Uhr

das rezept kling gut & einfach. leider habe ich als koch-anfängerin keinen bräter. ob ich das fleisch auch ohne anbraten im römertopf zubereiten kann? danke für einen ratschlag im voraus.

Blumenfee78

03.02.2015 09:49 Uhr

Am Sonntag gab es bei uns Wildscheinbraten (2,7 kg mit Keule). Die Mengen habe ich auf 6 Portionen hochgerechnet. Ich habe mich ebenfalls für eine 2-stündige Garzeit entschieden und das kam dann auch bestens hin. Während der Soßenzubereitung habe ich das Fleisch bei ausgeschaltetem Ofen noch nachziehen lassen. Die Honigpackung gab es ca. 45 Min vor Ende der Garzeit. Das Fleisch war suuuuper zart und geschmacklich hervorragend! Unser Schwein war nach Aussage des Jägers noch nicht so alt. Daher habe ich es auch nicht in Buttermilch eingelegt.

Leider gibt es ein großer ABER: Die Soße war leider so gar nicht nach unserem Geschmack, Die pürrierten Möhren haben die Soße viel zu süß gemacht. Preiselbeeren hatte ich auch kaum dran gemacht und die Sahne komplett weg gelassen. Wer eine kräftige dunkle Soße will, sollte die Möhren vor dem Pürrieren entfernen und Sahne muss da ggf. nur zum Verfeinern in kleineren Mengen ran.

Die restliche Soße haben wir eingefroren und werden sie bei einem anderen Gericht verarbeiten. Geschmacklich war sie nicht schlecht, nur nicht zu diesem Essen. Wir hatten noch Rotkraut und Klöße dazu. Das hat einfach nicht gepasst. Sehr, sehr schade :-(

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