Wildschweinbraten

aus dem Ofen
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Zutaten

1 1/2 kg Wildschwein (z. B. Halsgrat mit Knochen oder Wildschweinkeule) ohne Schwarte
1 1/2 TL Rosmarin und 1.5 TL Thymian, jeweils getrocknet
  Salz und Pfeffer
3 große Knoblauchzehe(n), geschält und klein gewürfelt
2 1/2 EL Öl (Sonnenblumen- oder natives Olivenöl)
2 m.-große Zwiebel(n), geschälft und klein gewürfelt
2 große Karotte(n), geschälft und klein gewürfelt
350 ml Rotwein, trockener oder halbtrockener
400 ml Fleischbrühe oder Wildfond
3 m.-große Tomate(n), gehäutet und gewürfelt
4 EL Honig, flüssiger (Wiesen- oder Blütenhonig)
300 g Preiselbeeren aus dem Glas
200 ml Sahne
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 2 Std. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Wildschweinbraten mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, den Knoblauchwürfelchen und dem Öl einreiben. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank oder einem kühlen Raum durchziehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen in einen Bräter (Fassungsvermögen 6 l) geben.

Die Zwiebel- und Karottenwürfelchen dazugeben, den Bräter auf die Herdplatte stellen und das Fleisch mit den Zwiebeln und Karotten ringsum scharf anbraten. Das Fleisch dabei öfters wenden. Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe oder dem Wildfond ablöschen und aufgießen. Die Tomatenstückchen dazugeben. Das Fleisch auf der Oberseite mit dem Honig einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren (je nach Dicke des Bratenstückes, bei Keulen mit Knochen dauert es evtl. etwas länger). Dabei den Braten NICHT wenden!

Wenn das Fleisch zart ist, den Braten aus dem Ofen nehmen, die Knochen auslösen und das Fleisch warm stellen.

Für die Soße das Schmorgemüse und den entstandenen Bratensaft mit den Preiselbeeren mischen und mit einem Passierstab pürieren. Die Sahne einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, mit Salz abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

Dazu passen Semmelknödel oder Brezenknödel, Blaukraut (Rotkohl), Spätzle oder Kartoffeln.

Varianten:
- statt Rotwein: Portwein oder halb Rotwein und halb Portwein,
- statt Preiselbeeren: Cranberries (Moosbeeren), Beerenmix, Brombeeren, Heidelbeeren oder Sauerkirchen,
- statt Schlagsahne: Cremefine oder pflanzlichen Sahneersatz.

Kommentare anderer Nutzer


FirstContact

25.12.2008 18:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
ich habe heute am 1. Weihnachtstag dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert und wir waren alle begeistert!!!
Die Sauce ist superlecker, die Konsistenz ist ebenfalls genau richtig und es ist herrlich unkompliziert in der Zubereitung.

Ich war zuerst ein bisschen irritiert, weil außer den Preiselbeeren nicht die für Wildgerichte typischen Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen...aber es war toll.

Ich habe gestern abend die Keule (der Fleischer hatte mir die Knochen bereits ausgelöst) mit der Marinade mit der Hand gut eingerieben und über Nacht im Bräter in den Kühlschrank gestellt.
Heute morgen die Möhren und Zwiebeln dazu, anbraten, Rotwein und Wildfond und Tomaten beigeben, mit Honig einstreichen und ab in den Ofen.

Danach hatte ich 2 Stunden genügend Ruhe und Zeit, das Gemüse und die Knödel zuzubereiten und den Tisch zu decken und zu dekorieren.

Bei der Saucenzubereitung habe ich allerdings 400 g Preiselbeeren genommen (also den kompletten Inhalt des Glases), weil ich keine Reste übrig lassen wollte. Es hat der Sauce wie ich finde nicht geschadet, im Gegenteil ;))

Toll finde ich, dass es sehr lecker ist, man aber auch gleichzeitig nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss...

Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Knödel dazu und zum Nachtisch "Feine Orangencreme" (auch hier aus dem Forum), um die fruchtige Note auch beim Dessert beizubehalten.

Dieses Rezept habe ich garantiert nicht zum letzten Mal verwendet.

Vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße
Sanie
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michipöh

29.12.2008 19:51 Uhr

Hallo,
habe das Rezept ausprobiert! Einiges auch ein bisschen verändert. Z.b. habe ich das Fleisch vorher nicht angebraten sondern komplett im Backrohr gegart. Die Soße habe ich statt mit den Preiselbeeren mit Waldbeerenmarmelade verfeinert, da ich keine Preiselbeeren da hatte. Das Fleisch habe ich erst nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen.
Aber ich muß schon sagen, es war mega lecker!!!
Kann man nur weiterempfehlen!!!
Lg Michi
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Hermy52

03.01.2009 10:55 Uhr

Hallo,
ich habe das Rezept an Neujahr ausprobiert und muß sagen, das es sehr lecker ist. Allerdings habe ich das Fleisch vorher eingelegt und ansonsten wie im Rezept beschrieben zubereitet, nahm aber statt der Preiselbeeren Cranberries. Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen.
LG Hermy
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petraehm

26.01.2009 08:49 Uhr

Hallo,

erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich war in Urlaub und hatte keinen Email-Zugriff.

Vielen lieben Dank für die ganzen positiven Bewertungen über die ich mich wirklich sehr freue!

Herzliche Grüße


Petra
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rainbow36

05.02.2009 22:47 Uhr

Super lecker...habe es weihnachten gekocht und alle waren begeistert.
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Matilde57

28.12.2015 10:02 Uhr

Hallo als erstes ein großes Lob an dein Rezept. Ich habe zum erstenmal Wild gemacht und das mit deinem Rezept man es nur so sagen es ist ein Träumchen
Kommentar hilfreich?

Matilde57

28.12.2015 10:04 Uhr

Sorry hab die Sterne vergessen! 6 Sterne für das Rezept
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ybsanderson

30.12.2015 16:51 Uhr

Ich habe dieses Rezept für ein festliches Adventsonntagsessen. Sehr einfach und sehr lecker. Der Honig gibt eine schöne Glasur ohne den Ganzen zu versüßen. Leider habe ich am Sonntag entdeckt, dass ich vergessen habe, die Sahne zu kaufen. Es war trotzdem köstlich. Sogar die Kinder haben die Reste dann gegessen.
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Elinja

30.12.2015 17:00 Uhr

Der Weihnachtsbraten am 1. Feiertag war perfekt. Es hat allen gemundet und ich als Köchin war auch sehr zufrieden. Wird wieder gemacht!
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Coha

18.01.2016 16:48 Uhr

Auch bei uns ein leckeres Weihnachtsessen.

Werden es gern noch einmal machen.
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