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Wildschweinbraten

aus dem Ofen

Zutaten

1 1/2 kg Wildschwein (z. B. Halsgrat mit Knochen oder Wildschweinkeule) ohne Schwarte
1 1/2 TL Rosmarin und 1.5 TL Thymian, jeweils getrocknet
  Salz und Pfeffer
3 große Knoblauchzehe(n), geschält und klein gewürfelt
2 1/2 EL Öl (Sonnenblumen- oder natives Olivenöl)
2 m.-große Zwiebel(n), geschälft und klein gewürfelt
2 große Karotte(n), geschälft und klein gewürfelt
350 ml Rotwein, trockener oder halbtrockener
400 ml Fleischbrühe oder Wildfond
3 m.-große Tomate(n), gehäutet und gewürfelt
4 EL Honig, flüssiger (Wiesen- oder Blütenhonig)
300 g Preiselbeeren aus dem Glas
200 ml Sahne
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 12 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Den Wildschweinbraten mit Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian, den Knoblauchwürfelchen und dem Öl einreiben. Über Nacht zugedeckt im Kühlschrank oder einem kühlen Raum durchziehen lassen. Am nächsten Tag alles zusammen in einen Bräter (Fassungsvermögen 6 l) geben.

Die Zwiebel- und Karottenwürfelchen dazu geben, den Bräter auf die Herdplatte stellen und das Fleisch mit den Zwiebeln und Karotten ringsum scharf anbraten. Das Fleisch dabei öfters wenden. Mit dem Rotwein und der Fleischbrühe oder dem Wildfond ablöschen und aufgießen. Die Tomatenstückchen dazu geben. Das Fleisch auf der Oberseite mit dem Honig einstreichen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Ober- und Unterhitze) zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren (je nach Dicke des Bratenstückes, bei Keulen mit Knochen dauert es evtl. etwas länger). Dabei den Braten n i c h t wenden!

Wenn das Fleisch zart ist, den Braten aus dem Ofen nehmen, die Knochen auslösen und das Fleisch warm stellen.

Für die Soße das Schmorgemüse und den entstandenen Bratensaft mit den Preiselbeeren mischen und mit einem Passierstab pürieren. Die Sahne einrühren. Nochmals kurz aufkochen lassen, mit Salz abschmecken und zusammen mit dem Fleisch servieren.

Dazu passen Semmelknödel oder Brezenknödel, Blaukraut (Rotkohl), Spätzle oder Kartoffeln.

Varianten:
- statt Rotwein: Portwein oder halb Rotwein und halb Portwein,
- statt Preiselbeeren: Cranberries (Moosbeeren), Beerenmix, Brombeeren, Heidelbeeren oder Sauerkirchen,
- statt Schlagsahne: Cremefine oder pflanzlichen Sahneersatz.

Kommentare anderer Nutzer


FirstContact

25.12.2008 18:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,
ich habe heute am 1. Weihnachtstag dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert und wir waren alle begeistert!!!
Die Sauce ist superlecker, die Konsistenz ist ebenfalls genau richtig und es ist herrlich unkompliziert in der Zubereitung.

Ich war zuerst ein bisschen irritiert, weil außer den Preiselbeeren nicht die für Wildgerichte typischen Kräuter und Gewürze zum Einsatz kommen...aber es war toll.

Ich habe gestern abend die Keule (der Fleischer hatte mir die Knochen bereits ausgelöst) mit der Marinade mit der Hand gut eingerieben und über Nacht im Bräter in den Kühlschrank gestellt.
Heute morgen die Möhren und Zwiebeln dazu, anbraten, Rotwein und Wildfond und Tomaten beigeben, mit Honig einstreichen und ab in den Ofen.

Danach hatte ich 2 Stunden genügend Ruhe und Zeit, das Gemüse und die Knödel zuzubereiten und den Tisch zu decken und zu dekorieren.

Bei der Saucenzubereitung habe ich allerdings 400 g Preiselbeeren genommen (also den kompletten Inhalt des Glases), weil ich keine Reste übrig lassen wollte. Es hat der Sauce wie ich finde nicht geschadet, im Gegenteil ;))

Toll finde ich, dass es sehr lecker ist, man aber auch gleichzeitig nicht die ganze Zeit in der Küche verbringen muss...

Bei uns gab es traditionell Rotkohl und Knödel dazu und zum Nachtisch "Feine Orangencreme" (auch hier aus dem Forum), um die fruchtige Note auch beim Dessert beizubehalten.

Dieses Rezept habe ich garantiert nicht zum letzten Mal verwendet.

Vielen Dank dafür!

Herzliche Grüße
Sanie

michipöh

29.12.2008 19:51 Uhr

Hallo,
habe das Rezept ausprobiert! Einiges auch ein bisschen verändert. Z.b. habe ich das Fleisch vorher nicht angebraten sondern komplett im Backrohr gegart. Die Soße habe ich statt mit den Preiselbeeren mit Waldbeerenmarmelade verfeinert, da ich keine Preiselbeeren da hatte. Das Fleisch habe ich erst nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen.
Aber ich muß schon sagen, es war mega lecker!!!
Kann man nur weiterempfehlen!!!
Lg Michi

Hermy52

03.01.2009 10:55 Uhr

Hallo,
ich habe das Rezept an Neujahr ausprobiert und muß sagen, das es sehr lecker ist. Allerdings habe ich das Fleisch vorher eingelegt und ansonsten wie im Rezept beschrieben zubereitet, nahm aber statt der Preiselbeeren Cranberries. Ich kann das Rezept nur weiterempfehlen.
LG Hermy

petraehm

26.01.2009 08:49 Uhr

Hallo,

erst einmal Entschuldigung für die späte Antwort, aber ich war in Urlaub und hatte keinen Email-Zugriff.

Vielen lieben Dank für die ganzen positiven Bewertungen über die ich mich wirklich sehr freue!

Herzliche Grüße


Petra

rainbow36

05.02.2009 22:47 Uhr

Super lecker...habe es weihnachten gekocht und alle waren begeistert.

Clementin

09.02.2009 17:33 Uhr

Ausgezeichnetes Rezept! Kam bei der familie und den Güästen sehr gut an. Die Sosse hat durch das Pürieren des Gemüses eine perfekte Konsistenz.

Das Rezept werde ich auf alle Fälle wieder machen.

petraehm

10.02.2009 08:57 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

freue mich sehr, dass das Rezept so gut ankommt. Wir haben es am Wochenende auch wieder gemacht - dieses Mal allerdings mit Hirschfleisch (Hirschbraten/Hirschkeule) und es ja genauso gut geschmeckt.


Viele Grüße

Petra

Pepsicarola

14.04.2009 10:16 Uhr

Hatten 1kg frisches Wildschwein aus dem Pfälzer Wald.
Super Rezept, v.a. mit der mediterranen Note und noch dazu sehr Gastgeber freundlich und einfach zuzubereiten.
Mit grünen Bohnen und Rosmarienkartoffeln - bestimmt nicht das letzte Mal.

Habe nur für Figurbewußte auf die Sahne an der Soße verzichtet und nicht das komplette Gemüse püriert, sondern als Beilage noch dazu gereicht. Ansonsten wäre die Soße für meinen Geschmack zu dick geworden.

Moncky

19.04.2009 17:51 Uhr

Hallo Petra, vielen Dank für dieses superleckere Rezept ;-))

Das war heute mein allererster Wildschweinbraten und mein Mann und meine beiden Töchter waren begeistert.

Ich habe den Braten aber vorher 3 Tage in Buttermilch eingelegt und erst kurz vor dem Anbraten gewürzt. Dann habe ich ihn nach der Hälfte der Garzeit mit Honig bestrichen. Zur Sauce habe ich die Hälfte der Preiselbeeren (empfand ich geschmacklich als ausreichend) und Schmand gegeben und dann alles püriert. Die Sauce musste auch nicht weiter gebunden werden, da die Konsistenz durch das Gemüse perfekt war.

Jetzt wird es bei uns definitiv öfter Wildbraten geben !!!

Und damit dieses leckere Rezept auch endlich ein Foto erhält, lade ich gleich ein's hoch ;-))

Liebe Grüße

Bianka

petraehm

20.04.2009 06:53 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Bianka,

herzlichen Dank für denn netten Kommentar und die tolle Bewertung. Freut mich sehr wenn das Rezept so gut angekommen ist.

Ich war bei meinen ersten Wildrezept-Versuchen vor sechs Jahren auch etwas skeptisch - nachdem ich aber festgestellt hatte dass man mit Wildfleisch eigentlich alles machen kann wie mit "normalem" Fleisch bin ich mittlerweile ganz begeistert.


Liebe Grüße


Petra

tebby-01

02.06.2009 06:09 Uhr

Soooooo lecker!!!!

Vielen Dank für das tolle Rezept
Konnte meine Schwiegermutter damit begeistern (und das heißt schon was ;-)))

LG

bmwwiola

04.06.2009 13:33 Uhr

Hallo Petra,

vielen Dank für das tolle Rezept.
Habe ca. 3kg Wildschwein geschenkt bekommen. Ich wußte nicht wie man ihn zubereitet. Hatte wirklich bange davor es zuzubereiten. Man hört so viele unterschiedliche zubereitungsarten. Da habe ich dein Rezept ausgesucht, weil es die meisten Sterne hat.
Ich habe auch noch meine Eltern zum essen eingeladen. Habe sie auch noch vorgewarnt das es nichts werden könnte. Aber da habe ich mich geirrt!!! Dein Rezept ist SUPER. Alle waren begeistert. Das Fleisch war so sehr zart daß meine Eltern es nicht fassen konnten. Sie haben schon mal Wildschwein gegessen, aber nicht so zartes :))
Ich habe allerdings erst nur 1kg zubereitet. Da ich jetzt ein super Rezept von dir habe werde ich bald die nächsten 2 kg zubereiten. Danke nochmal !!!
Ich habe sehr viel Sauce gehabt, daß es noch die nächsten 2 Tage für meinen Mann und mich zum Mittag mit Nudeln und Rotkohl reichte. Mein Mann schwärmt immer noch davon und kann kaum abwarten wann ich die nächstem 2 kg zubereite.
Ich habe dein Rezept mit Dill-Kartoffeln und Rotkohl serviert.

Liebe Grüße
Viola

backe_gern

25.08.2009 20:00 Uhr

Hallo Petra,

am Wochenende haben wir das Wildschwein nach deinem Rezept zubereitet. Ich konnte es mir allerdings nicht verkneifen doch noch Wacholderbeeren mit in die Mariande zu tun. Und für die Soße hab ich etwas weniger Preiselbeeren verwendet. Ansonsten hab ich alles nach Rezept zubreitet. Und das war sowas von lecker. Wirklich ganz, ganz fantastisch!!! Ich bin voll des Lobes für dieses Rezept!!!

Danke
Katrin

petraehm

26.08.2009 06:53 Uhr

Hallo,

vielen herzlichen Dank für die ganzen positiven Rückmeldungen und die Bewertungen. Freue mich sehr dass das Rezept so gut ankommt und der Braten schmeckt.

Liebe Grüße


Petra

tictac57

03.10.2009 23:59 Uhr

Ein ganz tolles Rezept! War mein erster Wildschweinbraten... und er wurde perfekt! Zuerst war ich ob der südländischen Gewürze etwas überrascht- kam aber alles wirklich gut!
Vielen Dank!!!
Lieben Gruß,
Tictac57

chjaco1880

20.10.2009 12:33 Uhr

Unsere Wildschweinkeule war dran. Mein Mann war skeptisch, ein Rezept vom Chefkoch?
Obwohl der eingeriebene Knoblauch beim anbraten schwarz wurde, war am Ende alles gut.
So viele Kommentare können sich nicht irren.
Vielen Dank für das klasse Rezept. Der Verzehr war ein Genuss. Das Fleisch viel vom Knochen und
war sehr zart. Die Soße geschmacklich sehr gut. So essen wir gern wieder Wild.
Danke.
Chris

heresbach

16.11.2009 14:34 Uhr

War lecker, danke

Ninemaus

28.11.2009 11:47 Uhr

Ich habe leider kein Wildschwein bekommen, kann ich auch eine Rehkeule mit dem Rezept zubereiten? Das Essen findet schon morgen statt und ich freue mich auf eine schnelle Rückmeldung :-)

Ninemaus

petraehm

30.11.2009 18:25 Uhr

Hallo, habe die Frage leider wegen Urlaubs erst heute gelesen und möchte sie trotzdem beantworten: Rehfleisch schmeckt und ist milder und benötigt keine so lange Bratzeit wie Wildschwein oder Hirsch. Ich persönlich habe das Rezept bisher nur mit Wildschwein oder Hirsch zubereitet - könnte mir aber vorstellen dass es mit etwas weniger Gewürzen und geringerer Bratzeit ebenfalls gut schmeckt. Gutes Gelingen! Herzliche Grüße Petra.

HamburgSky

25.12.2009 20:31 Uhr

Super Rezept! Vielen Dank! Hat uns für den 1. Weihnachtstag ein phantastisches Essen ermöglicht!

elli-die-erste

26.12.2009 14:45 Uhr

Auch von mir 5 Sterne für dieses Rezept.
Wir haben den Wildschweinbraten vorhin gegessen und alle waren hellauf begeistert.
Danke für dieses tolle Rezept.

Deliziosa

27.12.2009 20:14 Uhr

Wir haben den Wildschweinbraten am 1. Weihnachtsfeiertag zubereitet. Ein klasse Rezept, das absolut 5 Sterne verdient hat! Es hat allen prima geschmeckt!!!
LG Deliziosa

silverbird030526

28.12.2009 09:30 Uhr

hallo Petra


.....
Habe das Rezept am 2. Weihnachtsfeiertag für die Familie genau nach Anleitung nachgekocht.
Ich muss sagen, ich bin schlichtweg begeistert......Das Fleisch war superlecker und butterweich.....die Soße hatte genau die richtige Konsistenz und war echt ein Traum.......dazu gabs dann noch Blaukraut und selbstgemachte Spätzle...hhhhhhhhhhhmmmmmmmm.

Vor allem, wie oben schon erwähnt, muss man nicht den ganzen vormittag in der Küche verbringen....

wirds auf jeden Fall bei uns jetzt öfters geben...vor allem weil mein Mann das Fleisch direkt von einem Hobyjäger bekommt.

Lieben Gruß von Silverbird und danke für das superleckere Rezept

petraehm

28.12.2009 11:33 Uhr

Hallo,

vielen lieben Dank für die ganzen netten Kommentare und die guten Bewertungen. Ich freue mich unheimlich dass das Rezept so gut ankommt.

Ich wünsche allen einen guten und sicheren Rutsch ins Jahr Jahr 2010.


Viele Grüße


Petra

zottel1860

10.01.2010 11:02 Uhr

Danke für das gute Rezept! Hab es Weihnachten für die ganze Fam. gekocht, ist sehr gut angekommen!!

kaysche

15.01.2010 19:28 Uhr

Tja Petra,

es gibt nicht viel zu sagen.

Soße war zum reinlegen.
Fleisch (1,4 kg Wildschweinrücken) war zart.

Perfekt.

Merci!

levlyn

19.01.2010 23:46 Uhr

Wir hatten den Braten Heiligabend. Superlecker!!!!! Danke für das tolle Rezept!

celly12

31.01.2010 14:33 Uhr

Hallo Petra

Vilen vielen dank. Das ist eines der leckersten und einfachsten Wildrezepte die ich je gemacht habe.
Herzliche Grüße
Celly12

Tasha69

31.03.2010 19:24 Uhr

Hallöchen,

vielen Dank für dieses wunderbare Rezept! Das Fleisch ist sehr zart und die Sauce... zum reinlegen! *mjam*

Aber sagt mal... hat das Rezept schon mal jemand mit einer Lammkeule ausprobiert? Wir möchten nämlich Ostern Lamm machen und wollten das Fleisch mit diesem Rezept machen. Dürfte doch eigentlich kein Problem sein, oder?

Lieben Gruß, Tanja :o)

petraehm

01.04.2010 08:08 Uhr

Hallo Tanja,

zuerst einmal vielen Dank für die gute Bewertung.

Ich persönlich habe das Rezept zwar noch nicht mit Lamm ausprobiert - verwende aber manche Lammrezepte für Wildgerichte so dass es eigentlich kein Problem sein dürfte.

Herzliche Grüße


Petra

Hobbykochen

05.04.2010 12:24 Uhr

Diesen Braten gab es am 1. Osterfeiertag, alle ob jung oder alt waren begeistert. Dafür gibt es 5 Sterne, die Zubereitung ist einfach und das Ergebnis einfach super, die leckerste Soße, die ich je zu Wild gegessen habe. Vor allem die Zubereitung, man hat keinen wirklichen zeitaufwand und kann sich in der Zwischenzeit anderen Dingen widmen. Von der kompletten Familie ein großes Lob für das Rezept! Danke dafür, Wild wird es jetzt öfter geben.

LG
Birgit

Mikrokosmos

06.08.2010 23:05 Uhr

wirklich großartig und ziemlich unkompliziert!
Danke dafür!

marion29

16.08.2010 20:15 Uhr

Ich hatte am Wochenende sehr anspruchsvolle Gäste, die das Wild selbst erlegt hatten und als Jäger selbst sehr oft Wild kochen.

Hatte (da die Gäste den Braten selbst mitgebracht haben ;-) ) das Fleisch nur ca. 1 Stunde mariniert, das Ergebnis war trotzem perfekt.


Es gab außerdem Rehgulasch, Spätzle, Semmelknödel, Kartoffelpüree, Blaukraut mit Apfel und Zimt.

Die Gäste waren wirklich begeistert (wie schon in der Wertung vom Rehgulasch beschrieben), sie werden auf jeden Fall die nächste Wildsau wieder bringen ;-)

deepi

26.10.2010 13:25 Uhr

Hervorragend! In die Soße hätte ich mich reinlegen können!

wiggerl30

22.11.2010 09:53 Uhr

Hallo,

habe noch nie einen Wildschweinbraten gemacht, die Kommentare hören sich aber sehr verlockend an.

Wenn ich nun den Braten für 9 Personen mache, ist es dann ratsam die übrigen Zutaten dann gut zu verdoppeln oder nur teilweise, wer hat Erfahrung damit.

Vielen lieben Dank

B.

petraehm

22.11.2010 10:55 Uhr

Hallo,

vielen Dank für das Interesse. Mit der Verdoppelung aller Zutaten kommt man für 9 Personen recht gut hin.

Gutes Gelingen!

Viele Grüße


Petra

hunky-dory

22.11.2010 15:06 Uhr

werde das rezept für Freunde ausprobieren und bin schon sehr gespannt, ich möchte es auch für 9 Personen machen, wie ist es denn da mit der Garzeit, verlängert die sich dann??

LG Kris

petraehm

22.11.2010 15:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

nachdem die Portionen wahrscheinlich verdoppelt werden ist das Fleischstück ja erheblich größer/breiter/dicker als im ursprünglichen Rezept so dass die Bratzeit auf jeden Fall verlängert werden muss. Je nach Ofen geschätzte ca. 45 - 60 Minuten. Es kommt natürlich auch darauf an ob am/im Braten noch der Knochen ist - dann dauert das noch etwas länger.

Achtung: wegen der veränderten Bratzeit den Honig erst in den letzten 45 - 60 Minuten auf den Braten steichen - ansonsten wird das gute Stück nämlich kohlrabenschwarz ...

Gutes Gelingen

Petra

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


Erger

09.10.2012 17:10 Uhr

Wie verfahre ich, wenn ich eine eingefrorene Keule 2,8 kg vom Jäger habe? Soll ich sie einfach auftauen lassen im Kühlschrank?

petraehm

10.10.2012 09:54 Uhr

Hallo,

die eingefrorene Keule vor der Weiterverarbeitung bitte langsam auftauen lassen - entweder in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank und die "Tauflüssigkeit" im Anschluss wegschütten. Danach die Keule waschen und trockentupfen und weiter verarbeiten wie oben im Rezept beschrieben..

Wünsche gutes Gelingen.


Viele Grüße


Petra

Schnone

04.11.2012 13:16 Uhr

Hallo Petra,

Sehr sehr gut, ich hatte ein Wildschweinrollbraten von unsren Jägern (paar Knochen extra dazu) , von den Knochen hab ich eine Brühe gekocht, aufgrund der Beiträge hier 2 Eßl. Honig und auch 2 Eßl. Preiselbeeren, mehr wäre uns auch zu süß gewesen. Fleisch superzart, die Soße oberlecker, auch perfekte Konsistenz.
Dazu Thüringer Klöße und Pilze.
ach ja, ich hatte nicht in Buttermilch eingelegt, in der Küche war schon ein strenger Wildgeruch, was den Geschmack keinen Abbruch getan hat...vielleicht leg ich das nächste Mal wieder ein, aber dein Rezept verwende ich auf jeden Fall wieder

sehr zu empfehlen!!!

vielen Dank

lg Simone

BratenSepp

23.11.2012 19:09 Uhr

Hallo petraehm!

Habe dieses Rezept letztes WE zubereitet und es war SUPER!!!
Ich hatte nur ein kleines stück Keule so Ca. 1000g aber hab natürlich die ganze sauce gemacht. :-)
Fotos sind unterwegs!

Eine Frage noch!
Habe eine Rehkeule bekommen so Ca. 2,5 Kg. Kann ich diese nach dem gleichen Rezept Kochen, oder hast du noch ein SPEZIAL Rezept dafür? :-)

LG

BratenSepp

petraehm

25.11.2012 09:35 Uhr

Hallo BratenSepp,

vielen Dank für den netten Kommentar und die Frage.

Das obige Rezept habe ich selbst noch nicht mit Reh zubereitet - mit weniger Gewürzen und kürzerer Bratenzeit könnte ich mir jedoch vorstellen, dass es auch mit Reh schmeckt.

Alternativ drei Vorschläge:

Vorschlag 1:
Braten in Kirsch-Glühwein-Soße:
1 kg Wildbraten,
750 ml fertigen Kirschglühwein,
2 Zwiebeln fein gewürfelt,
1 - 2 Eßl Öl zum Anbraten
Salz, Pfeffer, Knoblauch, Wildgewürz (muss aber nicht sein),
1/2 Glas Sauerkirschen (= ca. 175 g Früchte),
2 Eßl Preiselbeeren,
1/2 Becher Sahne (= 100 - 125 ml),
bei Bedarf etwas dunklen Soßenbinder

Fleisch ringsherum gut würzen; Öl in einen Schnellkochtopf geben, Braten und die Zwiebelwürfelchen hineinlegen und von allen Seiten hell anbraten
Glühwein aufgießen, Schnellkochtopf verschließen und ca. 30 - 40 Minuten (je nach Fleischsorte - bei Hirsch sind es 40 Minuten) vor sich hinköcheln lassen. In der Zwischenzeit Kirschen, Preiselbeeren und Sahne mischen und musen. Danach Fleisch aus Topf nehmen und die Fruchtmischung unter die Glühweinsoße mischen, mit Salz , Pfeffer etc abschmecken und bei Bedarf etwas Soßenbinder einrühren. Fleisch mit der Soße (reicht für 4 Personen) servieren. Bei uns gab es Spätzle dazu. Wer es nicht so fruchtig-süß mag nimmt entweder weniger Kirschen oder verwendet gleich ungezuckerte Preiselbeeren.


Vorschlag 2:
Soßenvorschlag für Rehfleisch (z. B. Filet oder Braten):
Fleisch nur mit Pfeffe, etwas Paprikapulver edelsüß und Thymian würzen und in Butterschmalz/Kokosfett oder Öl von allen Seiten anbraten.

Soße:
Bratensatz,
50 ml Calvados (zum Loskochen des Bratensatzes),
4 geschälte, entkernte und gemuste Äpfel zugeben (alternativ ungesüßtes Apfelmus);
einige Spritzer Zitronensaft,
1 Eßl (gestrichen) Spekulatiusgewürz;
etwas Zimtzucker (nach Geschmack - muss aber nicht sein),
250 - 300 ml Fleischbrühe oder Wildfonds und
200 - 250 ml Schlagsahne
Mit Salz und Pfeffer würzen.

Habe diese Soße bisher nur zu Rehfilet oder Rehschnitzel gemacht (die ja nur kurz angebraten werden müssen und nicht so lange Bratzeit wie ein Braten brauchen). Soße reicht für 4 Personen - zumindest bei Rehfilet mit Beilagen (Spätzle, Kroketten oder Kartoffelgratin)

Vorschlag 3:
Geschmorte Rehkeule

1 Rehkeule ohne Haut und Sehnen (ca. 1,5 - 2 kg)
Gewürz-Marinade:
1 Tl zerstoßene Wacholderbeeren
1 Tl zerstoßene Pfefferkörner
1 fein zerriebenes Lorbeerblatt
je 1 Tl. getrockneten Rosmarin und Thymien
2 fein gepresste Knochblauchzehnen
etwas Öl für die Marinade

Für die Soße:
2 Zwiebeln,
2-3 größere Karotten/Möhren,
200 g Softpflaumen,
125 g Cranberries,
500 ml Fleischbrühe oder Wildfonds,
750 ml Rotwein (halbtrocken oder trocken),
300 ml Portwein

petraehm

25.11.2012 09:44 Uhr

Jetzt bin ich auf die falsche Taste gekommen, das Rezept Vorschlag 3 ist noch unvollständig und ich weiß leider nicht ob und wie ich das nachträglich ändere:

Also Fortesetzung von Vorschlag 3:
300 g Creme fraiche oder Schmand
Saft von 2 Orangen
Salz, Pfeffer
je 1/2 - 3/4 Tl (gestrichen) Zimt- und Nelkenpulver

Zubereitung Vorschlag 3:
Rehkeule mit der Gewürzmarinade einreiben (kann bereits am Vortag geschehen - dann zieht das Ganze schön durch) und ca. 2 Stunden einziehen lassen.
Etwas Fett (Butterschmalz oder Öl) in einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten hell anbraten. Die Zwiebeln, Karotten etc. dazu geben und kurz mitbraten. Mit Fleischbrühe, Wein, Portwein und den Gewürzen aufgießen, den Orangensaft unterrühren und den Bräter verschließen (Deckel drauf und während der Bratzeit nicht öffnen). Das Ganze dann im Backofen bei ca. 180 - 200 Grad etwa 1 1/2 bis 1 3/4 Stunden schmoren lassen.
Am Ende der Bratzeit die Keule herausnehmen, warmhalten und die Sauce mit einem Zauberstab musen/pürieren, das Creme fraiche oder den Schmand unterrühren und je ja Geschmack nochmals abschmecken.
Fleisch mit Soße (reicht für etwa 8 Personen) servieren.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit. Weitere Fragen zu den drei Vorschlägen kann ich erst wieder ab dem 06.12. beantworten.

Viele Grüße

Petra

BratenSepp

25.11.2012 10:26 Uhr

Hallo petraehm!

Vielen, vielen dank für die schnelle Antwort und das du dir die Mühe gemacht hast drei Rezepte aufzuschreiben.
Das ist wirklich sehr nett von dir!
Ich glaube, werde mich für Rezept Nr. 3 entscheiden.

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

LG

BratenSepp

rollischm

23.12.2012 17:09 Uhr

Hallo Petra,

habe das Wildschwein heute auf der Wache für 15 hungrige Feuerwehrmänner gemacht. Volle Punktzahl von uns. Suuuuper Rezept, es war ratz fatz weg ( 6,5 Kg Fleisch ).

Frohe Weihnachten und guten Rutsch


rollischm

elke14

28.12.2012 10:34 Uhr

Hallo Petra,
auch von mir bekommst Du fünf Sterne!
Der Wildschweinbraten war genial!! Ich habe mich komplett ans Rezept gehalten, bis auf die Zubereitung der Soße. Da habe ich lediglich die Preiselbeeren weggelassen. Das Fleisch war superzart und die Soße war ein Gedicht.
Danke für das tolle Rezept.
LG Elke

anna0712

31.12.2012 11:19 Uhr

Danke für das super einfache und vor allem leckere Rezept. Die Sosse brauchte man weder würzen noch andicken. Das Fleisch war lecker und nicht trocken, was bei wildfleisch ja schon mal passieren kann.
Gibt von uns 5 Sterne deluxe!!!!!!!

cookie60

14.01.2013 19:18 Uhr

Hallo,
für mein erstes " wildes" Schwein, ist es echt ein tolles Rezept.
Fleisch klasse, nach 2 Stunden. Die Soße ist durch Tomaten, Zwiebeln, Möhren und den Flüssigkeiten sehr viel geworden. Ich werde beim nächsten Schwein, weniger Fond und Rotwein nehmen. Vielleicht wird es dann noch intensiver.
Diese Zubereitung hat wirklich eine "Gelinggarantie"

Danke
Cookie60

ninabooma

02.02.2013 14:36 Uhr

Ich hab dein Rezept in der Zubereitung etwas abgewandelt. Hab das Fleisch nicht im Ofen gegart, sondern im Topf auf dem Herd kochen lassen, ca. 2,5 Stunden.
Hat super geklappt, geschmacklich einfach toll!
War mein erster "Wildversuch".
5 Sterne!

sarisma

06.02.2013 16:40 Uhr

Selten so eine gute Soße zum Fleisch gehabt. Das Fleisch ansich war ein Gedicht.

Haben Tomaten durch passierte Tomaten ersetzt! Absolut zu empfehlen dieses Rezept. Danke :-)

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