10 goldene Regeln für den perfekten Strudelteig
& Rezept für den Teig| 300 g | Mehl,405 |
| 130 ml | Wasser, lauwarmes |
| 1 EL | Rum |
| 1 EL | Essig |
| 1 EL | Weißwein, o. Most |
| 5 g | Salz |
| 50 ml | Pflanzenöl, (kein Olivenöl) |
| 100 g | Butter, geklärte oder Butterschmalz zum Bestreichen |
Zubereitung
Teigzubereitung:
Das Mehl sieben.
Alle Zutaten für den Teig mit der Hand oder einer Küchenmaschine zu einem ganz glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, dünn mit Öl einreiben und in Klarsichtfolie wickeln.
1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, danach verarbeiten.
Viele Hausfrauen zögern, Strudelteig selbst zu machen, und greifen lieber zum bequemen Fertigprodukten. Umso mehr Achtung werden jene bei den Gästen ernten, die darauf hinweisen können, dass sie ihren Strudel „selbst ausgezogen" haben. Das ist längst nicht so kompliziert, wie es aussieht. Wer die folgenden „goldenen Hausfrauenregeln" beachtet, braucht sich um die Qualität des Strudels keine Sorgen zu machen
Übung macht den Meister. Schon der zweite Strudelteig gelingt besser als der erste. Ab dem zehnten verfügt man bereits über Routine. Und spätestens ab Nummer zwanzig geht das Strudelausziehen wie das sprichwörtliche Brezelbacken.
1. Achte darauf, dass das verwendete Wasser gut temperiert ist. Zu heiß ist in jedem Fall besser als zu kalt.
Gönne dem Teig vor dem Ausziehen eine ausreichende Ruhephase.
2. Lasse ihn unter einem leicht angewärmten Gefäß rasten, das die Wärme gut speichert. Strudelteig schätzt es nicht, wenn er auskühlt.
3. Sollte er allerdings auf Vorrat im Kühlschrank gelagert haben, diesen wieder auf gute Zimmertemperatur bringen, vor der Weiterverarbeitung.
4. Decke das Gefäß, in dem der Strudelteig rastet, immer mit
einer Klarsichtfolie oder einem Teller ab.
5. Rolle den Teig mit dem Nudelwalker möglichst gleichmäßig aus und legen ihn dann auf ein angewärmtes(!), mit Mehl ausreichend bestaubtes Tischtuch und beöle ihn leicht und gönne ihm nochmal 5 Min. !!!! Entspannung !!!!!
6. Lege vor dem Weiterarbeiten unbedingt alle Ringe ab, da diese den Teig beim Ausziehen leicht zum Zerreißen bringen können.
7. Greife mit beiden Händen zwischen den Teig und das Tischtuch. Achte dabei darauf, dass die Handrücken nach oben zeigen und gekrümmt sind und halte deine Finger möglichst gespreizt.
8. Sobald der Teig direkt auf deinen beiden Handrücken liegt, brauchst du dieselben nur ruhig und ohne alle Hektik in gleichmäßigem Rhythmus hin- und herzubewegen. Der Teig ist elastisch genug, dass er sich diesen Bewegungen anpasst und gleichmäßig dünner wird, ohne dabei zu zerreißen.
9. Sobald der Teig dünn wie Zeitungspapier ist, müssen alle Wülste und zu dicken Ränder abgeschnitten werden.
10. Bewege nun den Teig nach dem Auftragen der Fülle nur noch mit Hilfe des darunter liegenden Tuchs. Du brauchst es nur rechts und links straff anzuziehen und dabei langsam anzuheben. Dann rollt sich der Teig fast von selbst zusammen.
Das Mehl sieben.
Alle Zutaten für den Teig mit der Hand oder einer Küchenmaschine zu einem ganz glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, dünn mit Öl einreiben und in Klarsichtfolie wickeln.
1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, danach verarbeiten.
Viele Hausfrauen zögern, Strudelteig selbst zu machen, und greifen lieber zum bequemen Fertigprodukten. Umso mehr Achtung werden jene bei den Gästen ernten, die darauf hinweisen können, dass sie ihren Strudel „selbst ausgezogen" haben. Das ist längst nicht so kompliziert, wie es aussieht. Wer die folgenden „goldenen Hausfrauenregeln" beachtet, braucht sich um die Qualität des Strudels keine Sorgen zu machen
Übung macht den Meister. Schon der zweite Strudelteig gelingt besser als der erste. Ab dem zehnten verfügt man bereits über Routine. Und spätestens ab Nummer zwanzig geht das Strudelausziehen wie das sprichwörtliche Brezelbacken.
1. Achte darauf, dass das verwendete Wasser gut temperiert ist. Zu heiß ist in jedem Fall besser als zu kalt.
Gönne dem Teig vor dem Ausziehen eine ausreichende Ruhephase.
2. Lasse ihn unter einem leicht angewärmten Gefäß rasten, das die Wärme gut speichert. Strudelteig schätzt es nicht, wenn er auskühlt.
3. Sollte er allerdings auf Vorrat im Kühlschrank gelagert haben, diesen wieder auf gute Zimmertemperatur bringen, vor der Weiterverarbeitung.
4. Decke das Gefäß, in dem der Strudelteig rastet, immer mit
einer Klarsichtfolie oder einem Teller ab.
5. Rolle den Teig mit dem Nudelwalker möglichst gleichmäßig aus und legen ihn dann auf ein angewärmtes(!), mit Mehl ausreichend bestaubtes Tischtuch und beöle ihn leicht und gönne ihm nochmal 5 Min. !!!! Entspannung !!!!!
6. Lege vor dem Weiterarbeiten unbedingt alle Ringe ab, da diese den Teig beim Ausziehen leicht zum Zerreißen bringen können.
7. Greife mit beiden Händen zwischen den Teig und das Tischtuch. Achte dabei darauf, dass die Handrücken nach oben zeigen und gekrümmt sind und halte deine Finger möglichst gespreizt.
8. Sobald der Teig direkt auf deinen beiden Handrücken liegt, brauchst du dieselben nur ruhig und ohne alle Hektik in gleichmäßigem Rhythmus hin- und herzubewegen. Der Teig ist elastisch genug, dass er sich diesen Bewegungen anpasst und gleichmäßig dünner wird, ohne dabei zu zerreißen.
9. Sobald der Teig dünn wie Zeitungspapier ist, müssen alle Wülste und zu dicken Ränder abgeschnitten werden.
10. Bewege nun den Teig nach dem Auftragen der Fülle nur noch mit Hilfe des darunter liegenden Tuchs. Du brauchst es nur rechts und links straff anzuziehen und dabei langsam anzuheben. Dann rollt sich der Teig fast von selbst zusammen.
Kommentare anderer Nutzer
Silberchen
sagt:
sagt: 29.10.2008 20:49
Ich werde den Teig auch mal ausprobieren, allerdings nicht unbedingt, weil ich selbstmachen will, sondern einfach, weil es in Norddeutschland keinen fertigen zu kaufen gibt :-(
ANNALEIN
sagt:
sagt: 31.10.2008 13:24
Hallo,
das ist wirklich der perfekte Strudelteig!!!! Geht super zum ausziehen und wird schön blättrig beim backen.
LG Anna
das ist wirklich der perfekte Strudelteig!!!! Geht super zum ausziehen und wird schön blättrig beim backen.
LG Anna
bröserl1
sagt:
sagt: 19.11.2008 19:09
Hallo Lubu,
dein Strudelteigrezept werde ich hüten wie meinen Augapfel. Ich habe es meiner Arbeitskollegin gegeben ( totale Backanfängerin ) und sogar bei ihr hat es auf´s erstemal geklappt.
Danke ( auch von der Kollegin ) für´s Rezept und ganz liebe Grüße
Bröserl
dein Strudelteigrezept werde ich hüten wie meinen Augapfel. Ich habe es meiner Arbeitskollegin gegeben ( totale Backanfängerin ) und sogar bei ihr hat es auf´s erstemal geklappt.
Danke ( auch von der Kollegin ) für´s Rezept und ganz liebe Grüße
Bröserl
cremona
sagt:
sagt: 20.11.2008 22:40
Hallo,
das ist wirklich der perfekte Strudelteig! Danke für diese schöne Anleitung.
VG, cremona
das ist wirklich der perfekte Strudelteig! Danke für diese schöne Anleitung.
VG, cremona
Opakurt
sagt:
sagt: 18.12.2008 10:59
Hallo
das Rezept ist sehr gut bescrieben ich werde es zu Weihnachten gleich auprobieren
Opa Kurtaus Hanau
das Rezept ist sehr gut bescrieben ich werde es zu Weihnachten gleich auprobieren
Opa Kurtaus Hanau
il-gusto
sagt:
sagt: 09.11.2009 10:46
Auf der Suche nach einem neuen Strudelteigrezept bin über dieses hier gestolpert.
Bei mir musste der Teig für einen Apfelstrudel herhalten. *g*
Ein sehr geschmeidiger Teig der sich leicht verarbeiten lässt und dazu auch noch hervorragend schmeckt!
Muss allerdings gestehen, dass ich auf den 1 EL Weißwein/Most verzichtet hab (trinkt bei uns einfach niemand) - tat aber dem Ergebnis keinen Abbruch. ;-)
Danke für das leckere Teigrezept - den Strudel wird's jetzt wohl öfters geben!!!
Bei mir musste der Teig für einen Apfelstrudel herhalten. *g*
Ein sehr geschmeidiger Teig der sich leicht verarbeiten lässt und dazu auch noch hervorragend schmeckt!
Muss allerdings gestehen, dass ich auf den 1 EL Weißwein/Most verzichtet hab (trinkt bei uns einfach niemand) - tat aber dem Ergebnis keinen Abbruch. ;-)
Danke für das leckere Teigrezept - den Strudel wird's jetzt wohl öfters geben!!!
joshl
sagt:
sagt: 28.02.2010 13:50
genau so
bisher hab ich's immer ohne rum gemacht -
ist es so im originalrezept ?
werd's beim nàchsten mal probieren
lg joshl
bisher hab ich's immer ohne rum gemacht -
ist es so im originalrezept ?
werd's beim nàchsten mal probieren
lg joshl
iris_gug
sagt:
sagt: 29.09.2010 14:16
Hilfreicher Kommentar:
Die Tipps finde ich sehr gut. Aber den Teig kann man auch viel einfacher machen, wenn man will: Bei mir ist es nur Mehl, Wasser und etwas Öl.
Und wenn ich Teig mit 300g Mehl mache, wird das der Strudel des Jahrhunderts, der mit Garantie nicht mehr aufs Blech passt. Ich verwende immer so 150g Mehl, einen guten EL Öl, lauwarmes Wasser bis die Konsistenz passt und kriege damit ausgezogen ca. 0.5 qm Teig raus. Auf meinem Blech habe ich dann ein grosses U, eventuell auch noch eine dritte "Bahn" wenn ich gut gezogen habe.
In Österreich gibt es glattes und griffiges Weissmehl, für Strudel immer das Glatte verwenden. Wenn der Strudel sich einfach nicht ziehen lasst, hängt das oft mit dem Mehl zusammen. Wenn man deswegen eine Sorte gefunden hat, wo es hinhaut, besser nicht mehr wechseln. Meine Mama nimmt sogar extra einen kg glattes Mehl zum Urlaub ins Ausland mit, um dort gelingsicheren Apfelstrudel für die Bekannten machen zu können.
Ich knete den Teig immer mindestens 5 Minuten lang, und lass ihn dann nur 30 Minuten unter einem angewärmten Kochtopf ruhen (und bereite inzwischen die Füllung vor).
Und wenn ich Teig mit 300g Mehl mache, wird das der Strudel des Jahrhunderts, der mit Garantie nicht mehr aufs Blech passt. Ich verwende immer so 150g Mehl, einen guten EL Öl, lauwarmes Wasser bis die Konsistenz passt und kriege damit ausgezogen ca. 0.5 qm Teig raus. Auf meinem Blech habe ich dann ein grosses U, eventuell auch noch eine dritte "Bahn" wenn ich gut gezogen habe.
In Österreich gibt es glattes und griffiges Weissmehl, für Strudel immer das Glatte verwenden. Wenn der Strudel sich einfach nicht ziehen lasst, hängt das oft mit dem Mehl zusammen. Wenn man deswegen eine Sorte gefunden hat, wo es hinhaut, besser nicht mehr wechseln. Meine Mama nimmt sogar extra einen kg glattes Mehl zum Urlaub ins Ausland mit, um dort gelingsicheren Apfelstrudel für die Bekannten machen zu können.
Ich knete den Teig immer mindestens 5 Minuten lang, und lass ihn dann nur 30 Minuten unter einem angewärmten Kochtopf ruhen (und bereite inzwischen die Füllung vor).
02.11.2010 15:14
Hallo,
der Teig hat sich sehr gut ziehen lassen, der Geschack war ok aber die Menge war sehr reichhaltig. Ich werde das nächste Mal weniger Teig machen.
Tipps sind super.
Alles Liebe,
fenji
der Teig hat sich sehr gut ziehen lassen, der Geschack war ok aber die Menge war sehr reichhaltig. Ich werde das nächste Mal weniger Teig machen.
Tipps sind super.
Alles Liebe,
fenji
krammer
sagt:
sagt: 09.02.2011 11:34
Habe mich lange nicht über den Strudel drüber getraut.
Aber dank deiner super tollen Anleitung ist er mir echt super gelungen.
Ganz toll und genau beschrieben, da kann nix schief laufen.
LG Susi
Aber dank deiner super tollen Anleitung ist er mir echt super gelungen.
Ganz toll und genau beschrieben, da kann nix schief laufen.
LG Susi
sweeta
sagt:
sagt: 18.05.2011 13:26
Hallo Lubu,
ich habe 2 Dinge zu Deinen 10 goldenen Regeln für den Strudelteig zu sagen.
Das Erste: Diese Tipps haben meinen Sohn sicher durch seine Prüfung in Hauswirtschaft gebracht und
Zweitens: soll ich ein herzliches Danke von ihm ausrichten Deine Regeln sind wirklich Gold wert.
Gestern abend hat er noch verzweifelt an einem perfekten Strudelteig gearbeitet aber alles mißlang.
Ich sagte ihm so etwas macht man nicht selber sondern das kauft man als Ferigprodukt !
Um ihm zu helfen suchte ich im Netz nach ein paar Tipps und fand Deine.
Was soll ich sagen,sein Teig wurde suuuuuuuper,liess sich prima ausziehen und verarbeiten.
Tja so lernt man nie aus-danke das es Menschen wie Dich gibt die anderen mit so tollen Tipps weiterhelfen !
ich habe 2 Dinge zu Deinen 10 goldenen Regeln für den Strudelteig zu sagen.
Das Erste: Diese Tipps haben meinen Sohn sicher durch seine Prüfung in Hauswirtschaft gebracht und
Zweitens: soll ich ein herzliches Danke von ihm ausrichten Deine Regeln sind wirklich Gold wert.
Gestern abend hat er noch verzweifelt an einem perfekten Strudelteig gearbeitet aber alles mißlang.
Ich sagte ihm so etwas macht man nicht selber sondern das kauft man als Ferigprodukt !
Um ihm zu helfen suchte ich im Netz nach ein paar Tipps und fand Deine.
Was soll ich sagen,sein Teig wurde suuuuuuuper,liess sich prima ausziehen und verarbeiten.
Tja so lernt man nie aus-danke das es Menschen wie Dich gibt die anderen mit so tollen Tipps weiterhelfen !
evil_Lyn
sagt:
sagt: 18.05.2011 22:26
Hilfreicher Kommentar:
ich bin grad dabei. Hab den Teig grade geknetet und er liegt in einem Topf zum Ruhen.
Ich hab allerdings schon 3 EL mehr Mehl reingetan. Ich fand das sah nach etwas viel Butter aus? Bin Strudelanfänger also lass ich mich auch gern eines besseren belehren.
Jetzt schau ich mal, wie er fertig ist. Sicher sehr blättrig.
Zur Menge: Wenn es bei mir zu viel wird, werd ich ihn einfach mit etwas Butter in der Mitte doppelt legen.
Die Anleitung finde ich auch super klasse.
Danke schön.
Ich hab allerdings schon 3 EL mehr Mehl reingetan. Ich fand das sah nach etwas viel Butter aus? Bin Strudelanfänger also lass ich mich auch gern eines besseren belehren.
Jetzt schau ich mal, wie er fertig ist. Sicher sehr blättrig.
Zur Menge: Wenn es bei mir zu viel wird, werd ich ihn einfach mit etwas Butter in der Mitte doppelt legen.
Die Anleitung finde ich auch super klasse.
Danke schön.
hieronimi
sagt:
sagt: 14.06.2011 10:00
danke dir fuer diesen fachlich excellenten ratschlag.
das wird vielen die angst nehmen. ein selbstgezogener strudelteig, individuell gewuerzt, wird immer besser schmecken als der aus der tk- truhe eines massenanbieters.
gruesse aus sonne
wolfgang
das wird vielen die angst nehmen. ein selbstgezogener strudelteig, individuell gewuerzt, wird immer besser schmecken als der aus der tk- truhe eines massenanbieters.
gruesse aus sonne
wolfgang
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ich möchte es auch mal wagen einen Strudelteig zu machen.Hab ja schon viel probiert,aber Strudelteig hat
mir immer Angst gemacht.Dein Rezept klingt aber so verlockend,so das ich mich mal trauen werde.
Kann ich ihn zum rasten in den Backofen stellen ?eventuell 25°.LG Anita
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