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Löwenzahnsirup

Zutaten

300  Löwenzahn - Blüten
2 kg Rohrzucker
Zitrone(n)
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 2 Std. 15 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die 300 Löwenzahnblüten in der Mittagssonne pflücken (ev. Handschuhe verwenden, sonst färben sich die Finger gelb!) und mit 1 Liter Wasser und 3 aufgeschnittenen Zitronen 1/2 Stunde zugedeckt kochen. Danach den Sud durch ein Geschirrtuch pressen und die Flüssigkeit mit dem Zucker gut 1 Stunde langsam kochen lassen. Gelierprobe machen. Achtung: beim Kochen möglichst wenig rühren, wenn der Zucker aufgelöst ist, sonst schäumt es immer über.

Danach in Gläser füllen und zudecken.

Kommentare anderer Nutzer


Béatrice

14.03.2002 19:34 Uhr

Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir die Blüten zupfen mussten! Ist das nicht unbedingt nötig?
Béatrice

schnurrende_Ginsterkatze

25.04.2012 12:49 Uhr

Die gelben Blütenblätter zupfen und nur diese verwenden ist gut, weil in den anderen Pflanzenteile Bitterstoffe drin sind, die dann schmecken wie sie heißen.

erikast

02.05.2002 19:59 Uhr

Man soll beim Löwenzahl hinten möglichst viel Grünes abschneiden. Zupfen wäre natürlich ideal.

Frikka

22.04.2003 21:25 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

echt lecker und nur zu empfehlen!!

habs dieses Wochenende ausprobiert, da der Löwenzahn (in der natürlich nicht gedüngten) Wiese richtig schön am Blühen ist. Hab allerdings nur 2 Zitronen zugegeben.

Da auch so viele andere Blumen bei uns blühen, habe ich das schlechte Gewissen, den Insekten die erste Nahrung wegzunehmen, ersteinmal verdrängt. (Waren aber auch nach meiner Ernte noch genug Löwenzahnblüten da)

avola0

03.05.2004 07:21 Uhr

Super Rezept, habe ich am 01.05.04 gemacht - sensationell! Danke für das Rezept!
LG
Avola0

Marmor

30.04.2005 16:18 Uhr

Ich verwende bei 300 Löwenzahnblüten die doppelte Menge an Wasser, weil er sonst für meinen persönlichen Geschmack zu intensiv schmeckt. Das muss wohl jeder für sich ausprobieren, was besser schmeckt.

evamaria70

14.04.2007 19:24 Uhr

Hallo,

hab´s heute ausprobiert und wohl etwas zu lange gekocht, ist richtig fest geworden, aber der Geschmack..... super lecker, hab dann noch etwas Wasser zugesetzt um die richtige "Hustensaft"-Konsistenz zu bekommen

lg

eva-maria

BirgitDickhoff

15.04.2007 19:26 Uhr

Ich habe mich vorgestern daran gewagt und mir 300 von den 5000 Löwenzahnblüten gemopst, die auf dem riesigen brachliegenden Acker ums Eck wachsen. Das Ganze ist mir zwar 2x übergekocht, aber schmecken tut es trotzdem gut. Nur die Küche konnte hinterher einen größeren Hausputz vertragen..... *g*
Warum eigentlich Rohrzucker und kein normaler Kristallzucker?

Liebe Grüße, Birgit

Krümelschen

28.04.2007 18:16 Uhr

Naja, mir schmeckt das ja nicht wirklich, werds mal verdünnen. Und hier noch ein wichtiger Hinweis an alee, die das Rezept selber mal ausprobieren wollen: Der Sud stinkt ungeheuerlich!!!!

fatzi

02.05.2008 09:44 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

erstens mal stinkt der Sud nicht so "ungeheuerlich" wie meine Vorgängerin beschrieb und ich hatte auch keine Mühe den gelben Saft von meinen Händen weg zubekommen.

Ich habs zum 1.mal gemacht und ärgere mich nun, dass ich die letzten 28 Jahre den Löwenzahn aus meinem Garten nicht benützt habe. Wir finden ihn lecker, er ist gesund und ich weiss was ich esse.

Grüssle Gisela

juliabäcker

02.05.2008 12:02 Uhr

Hallo,

ich habe den "Honig" auch zum ersten Mal gemacht, und er ist soooo lecker, dass ich noch zwei Mal losgezogen bin um Löwenzahn zu pflücken und zu verarbeiten. Dieses Jahr gibt es zum Glück sehr viel davon, da kann ich gar nicht aufhören. Auch wenn die Abpuhlerei etwas mühselig ist, das Ergebnis überzeugt. Und alle, die probiert haben, fanden ihn superlecker.
Dass der Sud stinkt, kann ich auch nicht behaupten. Er hat eben das Aroma von Löwenzahn, das dann auch dem Honig seinen eigenen Geschmack verleiht.
Ich würde sagen, unbedingt ausprobieren. Und ich bin gespannt, ob er wirklich hilft, wenn meine Tochter wieder starken Husten bekommt.

Gruss
Julia

orquidea

04.05.2008 20:07 Uhr

ich kann mich auch NICHT dem Kommentar anschließen, das der Honig stinkt. Ganz im Gegenteil. Leider ist mir der Honig auch was fest geworden, aber ich werde ihn jetzt noch was bearbeiten. Ansonsten gutes Rezept.

kriddel

08.05.2008 09:45 Uhr

Hallo,
wir haben das Rezept ausprobiert und sind begeistert.Richtig lecker.
Gruß
kriddel

tschenser

18.04.2009 11:46 Uhr

hallo,

ich habe dieses rezept gestern das erste mal ausprobiert.
ich habe ca. 350 blüten mit grün verwendet. nach dem abseihen hatte ich dann ca. noch 1L blütensaft und habe diesen dann mit NUR 1kg zucker geköchelt. (mir erschienen 2kg ein bisschen viel)
meine gelierprobe war nach ca. 2h erfolgreich und ich bekam ca. 4-5 gläschen dunkelbraunen löwenzahnhonig.
jetzt meine frage an euch alle: mich erinnert der geschmack an zuckerrübensirup. er ist sehr karamellartig.
ist das normal? oder hab ich den saft zu lange köcheln lassen.
oder muss ich wirklich 2kg zucker verwenden und nur 1h stunde köcheln? (allerdings ist der honig mit nur 1kg zucker schon sehr süß, mit 2kg wäre es meines erachtens nach nur zuckersirup...)
ich freue mich schon auf eure antworten

Phoenix64w

26.04.2009 15:12 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

nachdem es rund um das haus alles wieder sattgelb ist wollte ich auch mal wieder den sirup machen für den ich in meiner kindheit so oft blütenzupfen durfte!
ich erinnere mich dunkel das oma dazu rübensirup zum einkochen verwendet hat!
zu der frage warum rohrzucker, ganz einfach, dass schmeckt einfach besser.
ganz lecker wird das ganze auch mit dicksaft, egal ob apfel oder birne.
na dann geh ich mal zupfen :-)

Mariluna

26.04.2009 20:46 Uhr

Der Honig schmeckt einfach wunderbar !!!!


Danke für das tolle Rezept, um aus Unkraut etwas Wertvolles zu kreieren!

LG
Mariluna

Karuni

06.05.2009 08:53 Uhr

Hallo,

der Maiblumen-Honig schmeckt nach Kindheit. Ich hatte ihn ganz vergessen.

Danke!

LG
Karuni

bissfest

01.08.2009 23:39 Uhr

Vielen Dank fürs Einstellen -
ich kenne das Rezept seit Jahren. Habe es der Experimentierfreude meiner Mutter zu verdanken, die es aus dem Maria Treben Buch "Gesundheit aus der Apotheke Gottes" hat. Man kann ja über die Autorin denken was man will - dieses Rezept ist einfach Spitze, Natur pur was will man mehr!

LG BissFest

Anja90210

05.05.2010 13:38 Uhr

Hallo,

ich würde auch gern diesen Honig machen. Kann mir jemand sagen, wielange dieser ungefähr haltbar ist?

Grüße
Anja

Katzengulasch

17.05.2010 17:31 Uhr

Moin
Ich habe das Rezept heute an meinem freien Tag gemacht und kann nur sagen es ist klasse und schmeckt super lecker.
Zu erwähnen wäre nur das ich 2 h gebraucht habe um die Blütenblätter von dem grünen zu befreien.
Bis der Sirup dann in den Gläsern war sind ganze 5 h vergangen.
Also für jeden der es nachmachen will. Viel Zeit einplanen und wirklich einen großen Topf verwenden.

Gruß Katzengulasch

juliabäcker

28.07.2011 14:51 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo an alle, habe heute mal wieder die Kommmentare gelesen und gebe noch ein paar Antworten dazu:
Also, das Grün sollte auf jeden Fall abgepuhlt werden. Das ist eine länger Prozedur, aber wahrscheinlich schmeckt es deshalb nach Zuckerrübensirup, wenn man das Grün dranlässt oder man denkt, es stinkt.

Ich habe weißen Zucker genommen, hat auch geklappt.
Aber weil das ja eine reine Zuckermasse ist, fängt sie etwa nach einem Jahr an, auszukristallisieren. Dann werden das ganz harte Klumpen, die auch anderes sind als bei richtigem Honig. Man kann es noch essen, es war auch nicht bei allen Gläsern so. Aber so lange ungefähr ist es optimal.

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