Svickovà
…eine böhmisch / tschechische Delikatesse| 800 g | Rindfleisch aus der Hüfte |
| 80 g | Speck, fetter, in dünne Streifen geschnittener |
| 80 g | Schmalz |
| 1 | Karotte(n) oder Petersilenwurzel |
| 2 Scheiben | Sellerie |
| 2 m.-große | Zwiebel(n) |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 8 | Pfefferkörner |
| 6 | Wacholderbeeren |
| ¼ TL | Thymian, getrockneter |
| 1 TL | Senf (Dijon) |
| 1 Becher | Sahne |
| 20 g | Mehl |
| 80 g | Preiselbeeren |
| ½ Liter | Rinderbrühe |
| n. B. | Zitronensaft |
Zubereitung
Das Fleisch - wenn nötig - putzen und mit dem in dünne Streifen geschnittenen Speck spicken. Salzen, pfeffern und in einem Bräter in heißem Schmalz ringsum bräunen, anschließend ausheben.
Nun das Gemüse und die Zwiebeln putzen bzw. schälen und grob hacken. In den Bräter geben und ebenfalls bräunen, dann alle Gewürze zugeben. Das Fleisch wieder einlegen und mit Rinderbrühe angießen.
Alles ca. 1 Stunde im vorgeheizten Backofen bei 180°C zugedeckt schmoren. Öfter dabei mit der Flüssigkeit begießen und 2-mal wenden.
Nach dieser Zeit das Fleisch aus dem Bräter heben und in Alufolie gewickelt warm stellen. Den Bratensaft und das Gemüse mit Mehl gut verrühren und kurz aufkochen lassen. Etwas säuerlich z.B. mit Zitronensaft und mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann einige Minuten weiter köcheln lassen. Die Sauce durch ein Sieb streichen und mit der Sahne und Senf vermischen, ganz kurz wieder aufkochen.
Das Fleisch wird Scheiben geschnitten und mit der Sauce und mit Preiselbeeren garniert angerichtet.
Dazu werden böhmische Serviettenknödel gereicht.
Nun das Gemüse und die Zwiebeln putzen bzw. schälen und grob hacken. In den Bräter geben und ebenfalls bräunen, dann alle Gewürze zugeben. Das Fleisch wieder einlegen und mit Rinderbrühe angießen.
Alles ca. 1 Stunde im vorgeheizten Backofen bei 180°C zugedeckt schmoren. Öfter dabei mit der Flüssigkeit begießen und 2-mal wenden.
Nach dieser Zeit das Fleisch aus dem Bräter heben und in Alufolie gewickelt warm stellen. Den Bratensaft und das Gemüse mit Mehl gut verrühren und kurz aufkochen lassen. Etwas säuerlich z.B. mit Zitronensaft und mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann einige Minuten weiter köcheln lassen. Die Sauce durch ein Sieb streichen und mit der Sahne und Senf vermischen, ganz kurz wieder aufkochen.
Das Fleisch wird Scheiben geschnitten und mit der Sauce und mit Preiselbeeren garniert angerichtet.
Dazu werden böhmische Serviettenknödel gereicht.
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Kommentare anderer Nutzer
bummi68
sagt:
sagt: 25.10.2009 10:15
Hilfreicher Kommentar:
Hallo Radaroda,
für meinen "Tschechischen Abend" hab ich Dein Rezept ausgewählt. Das Spicken vom Fleisch hatte sich jedoch als schwierig herausgestellt, weil die Speckstreifen immer abgerissen sind. Ein paar Bruchstücke sind jedoch hängen geblieben und so konnte ich Dein Rezept in die Tat umsetzen.
Die Pfefferkörner und Wachoderbeeren hab ich in ein Teeei getan, so brauchte ich nur noch das Ei am Ende herausfischen, Blätter entfernen und die Soße passieren. So brauchte ich kein Mehl um die Soße zu binden. Bei mir hat 1/2 Becher Sahne gereicht, jedoch von der Brühe nahm ich 3/4 Liter.
Die Garzeit von 1 Stunde erschien mir etwas wenig - so habe ich sie verlängert auf 1 1/2 Stunden (werde aber nächstes mal auf 2 Stunden gehen, da das Fleisch nicht ganz so mürbe wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte - vielleicht lag es auch an der Qualität).
Der Braten war - kurz um - sowas von lecker und hatte einen wunderbaren Geschmack. Werd ich auf jedenfall noch mehrmals kochen - dann aber ohne das Spicken. Ich gebe Dir 5 Sternle, weil's wirklich sehr gut geschmeckt hat.
Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
bummi68
für meinen "Tschechischen Abend" hab ich Dein Rezept ausgewählt. Das Spicken vom Fleisch hatte sich jedoch als schwierig herausgestellt, weil die Speckstreifen immer abgerissen sind. Ein paar Bruchstücke sind jedoch hängen geblieben und so konnte ich Dein Rezept in die Tat umsetzen.
Die Pfefferkörner und Wachoderbeeren hab ich in ein Teeei getan, so brauchte ich nur noch das Ei am Ende herausfischen, Blätter entfernen und die Soße passieren. So brauchte ich kein Mehl um die Soße zu binden. Bei mir hat 1/2 Becher Sahne gereicht, jedoch von der Brühe nahm ich 3/4 Liter.
Die Garzeit von 1 Stunde erschien mir etwas wenig - so habe ich sie verlängert auf 1 1/2 Stunden (werde aber nächstes mal auf 2 Stunden gehen, da das Fleisch nicht ganz so mürbe wurde, wie ich es mir vorgestellt hatte - vielleicht lag es auch an der Qualität).
Der Braten war - kurz um - sowas von lecker und hatte einen wunderbaren Geschmack. Werd ich auf jedenfall noch mehrmals kochen - dann aber ohne das Spicken. Ich gebe Dir 5 Sternle, weil's wirklich sehr gut geschmeckt hat.
Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
bummi68
Alchemillatee
sagt:
sagt: 31.05.2010 14:49
War lecker, aber ich glaube auch, dass die Stunde Garzeit ein wenig kurz angesetzt ist. Das Fleisch war noch sehr fest.
Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal auch saure Sahne für die Soße. Mal sehen.
Trotzdem ein leckerer Geschmack und ein prima Sonntagsessen. Vielen Dank.
Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal auch saure Sahne für die Soße. Mal sehen.
Trotzdem ein leckerer Geschmack und ein prima Sonntagsessen. Vielen Dank.
10.07.2010 21:08
einige Kommentare wurden entfernt
Rezeptkommentare sind für ergänzende zubereitungstechnische Bemerkungen gedacht, für Endlosdiskussionen ob ein Rezept Original ist oder nicht, ist hier nicht der Platz.
Für allgemeine Diskussionen stehen die entsprechenden Foren zur Verfügung.
susa_*, Team Chefkoch.de
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susa_*, Team Chefkoch.de
lancisti
sagt:
sagt: 25.09.2010 21:14
Hilfreicher Kommentar:
Ein wirklich sensationelles Ergebnis. Erinnert an den letzten Aufenthalt in Karlsbad - nur besser ;-)
Ich habe den Braten (2 Kg, "falsches Filet") nicht gespickt, da ich das Fleisch nicht verletzen wollte. Beim anbräunen des Gemüses habe ich - für den Geschmack der Soße - Speckwürfel zugefügt. Geschmort 3 Std. bei 140 Grad - und das Fleisch zergeht auf der Zunge :-)
Morgen als Sonntagsessen mit böhmischen Knödeln und Preiselbeerren, dazu ein leckeres Pils...
Danke für das tolle Rezept!
Ich habe den Braten (2 Kg, "falsches Filet") nicht gespickt, da ich das Fleisch nicht verletzen wollte. Beim anbräunen des Gemüses habe ich - für den Geschmack der Soße - Speckwürfel zugefügt. Geschmort 3 Std. bei 140 Grad - und das Fleisch zergeht auf der Zunge :-)
Morgen als Sonntagsessen mit böhmischen Knödeln und Preiselbeerren, dazu ein leckeres Pils...
Danke für das tolle Rezept!
26.09.2011 18:32
Hallo rodaroda,
das Svickova gabs bei uns als Sonntagsbraten. Ich hab Fleisch aus der Jungbullenkeule genommen. Beim Gemüse hab ich nicht gespart und sowohl Möhre als auch Petersilienwurzel und Sellerie genommen. Mein Fleischstück war nicht so hoch, hab es gut 100 Minuten geschmort.
Die Soße hat uns sehr gut geschmeckt, mal was anderes als ständig die dunklen Bratensoßen. Als Beilage gabs böhmische Serviettenknödel und Rote Bete Salat. Rundherum war es ein gelungenes Essen.
Danke für das Rezept.
LG Delfina
das Svickova gabs bei uns als Sonntagsbraten. Ich hab Fleisch aus der Jungbullenkeule genommen. Beim Gemüse hab ich nicht gespart und sowohl Möhre als auch Petersilienwurzel und Sellerie genommen. Mein Fleischstück war nicht so hoch, hab es gut 100 Minuten geschmort.
Die Soße hat uns sehr gut geschmeckt, mal was anderes als ständig die dunklen Bratensoßen. Als Beilage gabs böhmische Serviettenknödel und Rote Bete Salat. Rundherum war es ein gelungenes Essen.
Danke für das Rezept.
LG Delfina
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dieses Gericht Rezept kenne ich und muss sagen es schmeckt fantastisch. Klasse Rezept. Kompliment.
Gruß Jacktel
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