Saure Kutteln
typisch schwäbisches Rezept| 500 g | Kutteln, in Streifen geschnitten und vorgekocht |
| 2 m.-große | Zwiebel(n), in halbe feine Ringe geschnitten |
| 1 Zehe/n | Knoblauch, fein gehackt |
| 300 ml | Rotwein, herben |
| 500 ml | Brühe, kräftige |
| 1 | Lorbeerblatt |
| 3 Stück | Wacholderbeeren, angedrückt |
| 2 Schuss | Essig, Würzessig, z.B. Kressi |
| 3 | Würfelzucker, oder 2-3 Teelöffel |
| evtl. | Sahne |
| 70 g | Butter |
| 50 g | Mehl |
Zubereitung
Die Zwiebeln und den Knoblauch in einem Topf glasig schwitzen und die Kutteln dazu geben, beides kurz weiterbraten, mit dem Rotwein ablöschen. Mit Brühe aufgießen, die Gewürze und den Zucker dazu geben und mindestens 1 Std kochen und etwas einreduzieren lassen, dann sind sie schön weich, eventuell noch Flüssigkeit nach gießen.
In der Zwischenzeit aus Butter und Mehl eine Brenne herstellen, dazu die Butter schmelzen, aber nicht sehr erhitzen, sie darf nicht verbrennen! Mehl zugeben, sollte in etwa die Konsistenz von Erbseneintopf haben, langsam bei nicht zu hoher Temperatur dunkel bräunen, wenn’s zu heiß ist, verbrennt das Mehl und ist unbrauchbar.
Die Brenne in den Topf mit den Kutteln geben und umrühren, Vorsicht- spritzt gerne. Eventuell mit 1 Schuss Sahne oder etwas Creme fraiche, Salz und Pfeffer noch mal abschmecken.
Als Beilage unbedingt Bratkartoffeln und/oder Brot.
In der Zwischenzeit aus Butter und Mehl eine Brenne herstellen, dazu die Butter schmelzen, aber nicht sehr erhitzen, sie darf nicht verbrennen! Mehl zugeben, sollte in etwa die Konsistenz von Erbseneintopf haben, langsam bei nicht zu hoher Temperatur dunkel bräunen, wenn’s zu heiß ist, verbrennt das Mehl und ist unbrauchbar.
Die Brenne in den Topf mit den Kutteln geben und umrühren, Vorsicht- spritzt gerne. Eventuell mit 1 Schuss Sahne oder etwas Creme fraiche, Salz und Pfeffer noch mal abschmecken.
Als Beilage unbedingt Bratkartoffeln und/oder Brot.
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Kommentare anderer Nutzer
bluemoon66
sagt:
sagt: 09.01.2010 22:30
Das ist ja mal ein rustikales Rezept !
Rotwein, braune Mehlschwitze und Bratkartoffeln !
So kann man es machen, muss man aber nicht: es ginge auch mit Weißwein, zur Bindung - gar nichts oder ein wenig Stärke und Salzkartoffeln/ Petersiliekartoffeln dazu.
Ach ja, und ein bisschen Tomatenmark verschönert die Farbe der Soße.
Aber schlecht ist das auch nach diesem Rezept nicht.
Gruß
Rotwein, braune Mehlschwitze und Bratkartoffeln !
So kann man es machen, muss man aber nicht: es ginge auch mit Weißwein, zur Bindung - gar nichts oder ein wenig Stärke und Salzkartoffeln/ Petersiliekartoffeln dazu.
Ach ja, und ein bisschen Tomatenmark verschönert die Farbe der Soße.
Aber schlecht ist das auch nach diesem Rezept nicht.
Gruß
brummbär57
sagt:
sagt: 02.05.2010 11:44
Hallöle,
sehr gutes Rezept, allerdings ohne Sahne und ohne Zucker und anstatt Rotwein einen Weiswein oder noch besser einen Most. Und als Schwabe von der Alb sind Salzkartoffeln oder gar Petersilienkartoffeln zu saure Kutteln ein Nonsens, ist viel zu fein für ein so rustikales Essen.
LG
Toni
sehr gutes Rezept, allerdings ohne Sahne und ohne Zucker und anstatt Rotwein einen Weiswein oder noch besser einen Most. Und als Schwabe von der Alb sind Salzkartoffeln oder gar Petersilienkartoffeln zu saure Kutteln ein Nonsens, ist viel zu fein für ein so rustikales Essen.
LG
Toni
gselzbear
sagt:
sagt: 04.01.2011 20:11
Hallo Brummbär, probier doch mal folgendes:
Im heißen Fett den Zucker karamellisieren lassen,
dann die Zwiebeln hinzu und gut rösten.
Alles wieder aus dem Topf raus und mit dem
verbliebenen Fett die Einbrenne machen.
Nach dem mehrmaligen ablöschen mit
heißer Fleischbrühe die Zwiebeln wieder zugeben
und mitkochen.
Rezept ist aus dem Palmenwaldkochbuch
von 1920
Gruß Gselzbear
Im heißen Fett den Zucker karamellisieren lassen,
dann die Zwiebeln hinzu und gut rösten.
Alles wieder aus dem Topf raus und mit dem
verbliebenen Fett die Einbrenne machen.
Nach dem mehrmaligen ablöschen mit
heißer Fleischbrühe die Zwiebeln wieder zugeben
und mitkochen.
Rezept ist aus dem Palmenwaldkochbuch
von 1920
Gruß Gselzbear
gekkokoch
sagt:
sagt: 08.10.2010 23:09
Ja, Kutteln... die werden vom Fleischer/Metzger gesäubert und vorgekocht, zu Hause in Streifen geschnitten und mit feinstgeschnittenem Wurzelwerk und etwas Brühe abgekocht. Das gibt schon etwas Bindung. Kurz vor dem Garpunkt Kartoffeln hineinraspeln - kochen bis zur Bindung - mit Salz, Zucker und Essig abschmecken.
So kenne ich das von früher, als Kind = aus Sachsen, mochte es damals nicht essen, außer die gekochten Kutteln-ohne alles.
post scriptum: kutteln heißen in Sachsen (süß-sauer zumindest: Piepen, bzw. eher Biiibnn.
So kenne ich das von früher, als Kind = aus Sachsen, mochte es damals nicht essen, außer die gekochten Kutteln-ohne alles.
post scriptum: kutteln heißen in Sachsen (süß-sauer zumindest: Piepen, bzw. eher Biiibnn.
letseat
sagt:
sagt: 03.12.2011 19:05
wirklich sehr lecker. Habe Kartoffeln gleich zu Beginn hinzugegeben, als die Brühe und der Wein im Topf war. Und Essig habe ich ein bisschen mehr hinein, als angegeben. so ungefähr eine Tasse für 2 Portionen
Grüße
Grüße
hexefischer
sagt:
sagt: 07.12.2011 15:28

Henglein
Rama Cremefine
























geromiko
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