Saure Kutteln

typisch schwäbisches Rezept

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Zutaten für Portionen

500 g Kutteln, in Streifen geschnitten und vorgekocht
2 m.-große Zwiebel(n), in halbe feine Ringe geschnitten
1 Zehe/n Knoblauch, fein gehackt
300 ml Rotwein, herben
500 ml Brühe, kräftige
Lorbeerblatt
3 Stück Wacholderbeeren, angedrückt
2 Schuss Essig, Würzessig, z.B. Kressi
Würfelzucker, oder 2-3 Teelöffel
 evtl. Sahne
70 g Butter
50 g Mehl

Zubereitung

Die Zwiebeln und den Knoblauch in einem Topf glasig schwitzen und die Kutteln dazu geben, beides kurz weiterbraten, mit dem Rotwein ablöschen. Mit Brühe aufgießen, die Gewürze und den Zucker dazu geben und mindestens 1 Std kochen und etwas einreduzieren lassen, dann sind sie schön weich, eventuell noch Flüssigkeit nach gießen.

In der Zwischenzeit aus Butter und Mehl eine Brenne herstellen, dazu die Butter schmelzen, aber nicht sehr erhitzen, sie darf nicht verbrennen! Mehl zugeben, sollte in etwa die Konsistenz von Erbseneintopf haben, langsam bei nicht zu hoher Temperatur dunkel bräunen, wenn’s zu heiß ist, verbrennt das Mehl und ist unbrauchbar.

Die Brenne in den Topf mit den Kutteln geben und umrühren, Vorsicht- spritzt gerne. Eventuell mit 1 Schuss Sahne oder etwas Creme fraiche, Salz und Pfeffer noch mal abschmecken.

Als Beilage unbedingt Bratkartoffeln und/oder Brot.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.10.08
Rezept-Statistiken: 18.642 (379)* gelesen
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Verfasser:

hexefischer Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

geromiko Tellerwäscher sagt:  
16.03.2009 08:03
super,so müssen Kutteln sein,allerdings hab ich noch eine kleine Dose Tomatenmark dazugetan.

geromiko

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bluemoon66 Kaltmamsell sagt:  
09.01.2010 22:30
Das ist ja mal ein rustikales Rezept !

Rotwein, braune Mehlschwitze und Bratkartoffeln !

So kann man es machen, muss man aber nicht: es ginge auch mit Weißwein, zur Bindung - gar nichts oder ein wenig Stärke und Salzkartoffeln/ Petersiliekartoffeln dazu.

Ach ja, und ein bisschen Tomatenmark verschönert die Farbe der Soße.

Aber schlecht ist das auch nach diesem Rezept nicht.

Gruß

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brummbär57 Kartoffelschäler sagt:  
02.05.2010 11:44
Hallöle,
sehr gutes Rezept, allerdings ohne Sahne und ohne Zucker und anstatt Rotwein einen Weiswein oder noch besser einen Most. Und als Schwabe von der Alb sind Salzkartoffeln oder gar Petersilienkartoffeln zu saure Kutteln ein Nonsens, ist viel zu fein für ein so rustikales Essen.
LG
Toni

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gselzbear Tellerwäscher sagt:  
04.01.2011 20:11
Hallo Brummbär, probier doch mal folgendes:
Im heißen Fett den Zucker karamellisieren lassen,
dann die Zwiebeln hinzu und gut rösten.
Alles wieder aus dem Topf raus und mit dem
verbliebenen Fett die Einbrenne machen.
Nach dem mehrmaligen ablöschen mit
heißer Fleischbrühe die Zwiebeln wieder zugeben
und mitkochen.
Rezept ist aus dem Palmenwaldkochbuch
von 1920
Gruß Gselzbear

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gekkokoch Küchenjunge sagt:  
08.10.2010 23:09
Ja, Kutteln... die werden vom Fleischer/Metzger gesäubert und vorgekocht, zu Hause in Streifen geschnitten und mit feinstgeschnittenem Wurzelwerk und etwas Brühe abgekocht. Das gibt schon etwas Bindung. Kurz vor dem Garpunkt Kartoffeln hineinraspeln - kochen bis zur Bindung - mit Salz, Zucker und Essig abschmecken.
So kenne ich das von früher, als Kind = aus Sachsen, mochte es damals nicht essen, außer die gekochten Kutteln-ohne alles.
post scriptum: kutteln heißen in Sachsen (süß-sauer zumindest: Piepen, bzw. eher Biiibnn.

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letseat Tellerwäscher sagt:  
03.12.2011 19:05
wirklich sehr lecker. Habe Kartoffeln gleich zu Beginn hinzugegeben, als die Brühe und der Wein im Topf war. Und Essig habe ich ein bisschen mehr hinein, als angegeben. so ungefähr eine Tasse für 2 Portionen

Grüße

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hexefischer Suppenkoch sagt:  
07.12.2011 15:28
WOW, war das dann nicht zu sauer??

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