Sauerkraut
Im Steintopf selbst eingelegt| 8 kg | Weißkohl, (Winter-Weißkohl), geputzt, ohne Strunk gewogen |
| 100 g | Salz |
| 30 g | Zucker |
| 3 EL | Wacholderbeeren |
| 3 | Äpfel (wenn gewünscht) |
Zubereitung
Den Kohl putzen und den Strunk heraus schneiden. Ein paar große Blätter aufheben. Den Kohl vierteln. Mit einer Brotschneidemaschine, einem großen Messer oder einem Gemüsehobel in dünne Streifen schneiden.
Einen 10 l -Steintopf gut säubern und danach mit klarem Wasser sorgfältig ausspülen.
Die Kohlstreifen schichtweise in den Steintopf einlegen und jeweils so lange stampfen (mit der Faust oder einem Holzstampfer), bis Zellsaft austritt. Salz, Zucker und Wacholderbeeren (ggf. auch dünne Apfelscheiben) zwischen die Schichten geben.
Den Steintopf zu 4/5 füllen, die Flüssigkeit muss auf dem Kraut stehen. Jetzt die aufbewahrten Kohlblättern darauf legen, darüber ein sauberes, ausgekochtes Leinentuch decken. Einen Teller oder ein ausgekochtes Holzbrett auf das Tuch legen und alles mit einem dicken Stein beschweren (den Stein vorher in kochendem Wasser keimarm machen).
Den Topf mit dem Kohl erst 2-3 Tage bei 20-22°C stehen lassen, dann 2-3 Wochen bei 15°C reifen lassen. Den Topf zum ersten Mal öffnen. Hat sich ein weißlicher Belag gebildet, Tuch, Brett und Stein auskochen und wieder auflegen. Wenn keine Flüssigkeit darauf ist, mit kaltem Salzwasser (10 g Salz/l) auffüllen.
Das Sauerkraut ist nun fertig und kann verwendet werden. Damit die Vitamine, Fermente und Mineralstoffe erhalten bleiben, sollte man das Sauerkraut nur kurz erhitzen oder roh genießen.
Geräte: 10 l Steintopf, Stampfer, Leinentuch, Teller oder Holzbrett, 1 dicker Stein (mindestens 1 kg schwer).
Einen 10 l -Steintopf gut säubern und danach mit klarem Wasser sorgfältig ausspülen.
Die Kohlstreifen schichtweise in den Steintopf einlegen und jeweils so lange stampfen (mit der Faust oder einem Holzstampfer), bis Zellsaft austritt. Salz, Zucker und Wacholderbeeren (ggf. auch dünne Apfelscheiben) zwischen die Schichten geben.
Den Steintopf zu 4/5 füllen, die Flüssigkeit muss auf dem Kraut stehen. Jetzt die aufbewahrten Kohlblättern darauf legen, darüber ein sauberes, ausgekochtes Leinentuch decken. Einen Teller oder ein ausgekochtes Holzbrett auf das Tuch legen und alles mit einem dicken Stein beschweren (den Stein vorher in kochendem Wasser keimarm machen).
Den Topf mit dem Kohl erst 2-3 Tage bei 20-22°C stehen lassen, dann 2-3 Wochen bei 15°C reifen lassen. Den Topf zum ersten Mal öffnen. Hat sich ein weißlicher Belag gebildet, Tuch, Brett und Stein auskochen und wieder auflegen. Wenn keine Flüssigkeit darauf ist, mit kaltem Salzwasser (10 g Salz/l) auffüllen.
Das Sauerkraut ist nun fertig und kann verwendet werden. Damit die Vitamine, Fermente und Mineralstoffe erhalten bleiben, sollte man das Sauerkraut nur kurz erhitzen oder roh genießen.
Geräte: 10 l Steintopf, Stampfer, Leinentuch, Teller oder Holzbrett, 1 dicker Stein (mindestens 1 kg schwer).
Kommentare anderer Nutzer
irmeli7
sagt:
sagt: 02.03.2009 22:39
Hallo knetfred,
Die angegebene Ruhezeit fuer Sauerkraut ist unbedingt einzuhalten, um das Kraut zum richtigen Geschmack zu bringen.
Mir gelingt das Sauerkraut auf diese Weise sehr gut.
Ich menge gern Kuemmel und etwas zerkleinertes Lorbeerblatt mit hinein in der Zwischenlage. Die genaue Menge Salz muss fuer jede Lage ausgemessen sein, wichtig zum Gelingen, und ich mische es immer gleich in das Kraut bevor ich es in den Steinkrug fuelle und niederpresse.
Gut Glueck dabei,
Gruss,
Irmeli
Die angegebene Ruhezeit fuer Sauerkraut ist unbedingt einzuhalten, um das Kraut zum richtigen Geschmack zu bringen.
Mir gelingt das Sauerkraut auf diese Weise sehr gut.
Ich menge gern Kuemmel und etwas zerkleinertes Lorbeerblatt mit hinein in der Zwischenlage. Die genaue Menge Salz muss fuer jede Lage ausgemessen sein, wichtig zum Gelingen, und ich mische es immer gleich in das Kraut bevor ich es in den Steinkrug fuelle und niederpresse.
Gut Glueck dabei,
Gruss,
Irmeli
11.09.2009 19:31
Hallöchen!
Ich lege das Weißkraut auch nach diesem Rezept ein. Nach dem Hobeln mische ich die Gewürze in das Kraut uns stampfe es fest in den Topf. Eine geraspelte Möhre und etwas Kümmel gehören bei mir dazu.
Die Ruhezeit sollte unbedingt eingehalten werden, denn die Zeit braucht das Kraut zum Reifen.
LG
ritel
Ich lege das Weißkraut auch nach diesem Rezept ein. Nach dem Hobeln mische ich die Gewürze in das Kraut uns stampfe es fest in den Topf. Eine geraspelte Möhre und etwas Kümmel gehören bei mir dazu.
Die Ruhezeit sollte unbedingt eingehalten werden, denn die Zeit braucht das Kraut zum Reifen.
LG
ritel
Carco
sagt:
sagt: 29.11.2011 10:42
Hallo,
eben habe das Sauerkraut nach dem Rezept zubereitet. Habe 2 Tipps dazu:
Wenn man den Strunk nicht rausschneidet, hat man beim Hobeln - Schneiden etwas zum "Anfassen", dann kann der Rest (Strunk) anschließend entsorgt werden.
Die Idee mit Holzbrett & Stein funktioniert, ich habe mir aber einen Kunststoffeimer mit Deckel (aus einem Imbiss, war Salat drin) besorgt. Außendurchmesser etwa Innendurchmesser Steintopf. Gut gesäubert und mit Wasser gefüllt.
LG, Carco
eben habe das Sauerkraut nach dem Rezept zubereitet. Habe 2 Tipps dazu:
Wenn man den Strunk nicht rausschneidet, hat man beim Hobeln - Schneiden etwas zum "Anfassen", dann kann der Rest (Strunk) anschließend entsorgt werden.
Die Idee mit Holzbrett & Stein funktioniert, ich habe mir aber einen Kunststoffeimer mit Deckel (aus einem Imbiss, war Salat drin) besorgt. Außendurchmesser etwa Innendurchmesser Steintopf. Gut gesäubert und mit Wasser gefüllt.
LG, Carco
joost-ka
sagt:
sagt: 10.01.2012 19:55
Hallo,
hatte Ende Oktober Filderkraut (Spitzkohl) beim Raiffeisen gekauft (frisch gehobelt) und 4,5kg im 5l-Steintopf laut Rezept eingelegt. Jetzt haben wir bereits 2x davon gegessen. Schmeckt wirklich ganz prima!
War mein erster Versuch und hat auf Anhieb geklappt :-) :-) :-)
Vielen Dank für das Rezept und viele Grüße! Andreas.
hatte Ende Oktober Filderkraut (Spitzkohl) beim Raiffeisen gekauft (frisch gehobelt) und 4,5kg im 5l-Steintopf laut Rezept eingelegt. Jetzt haben wir bereits 2x davon gegessen. Schmeckt wirklich ganz prima!
War mein erster Versuch und hat auf Anhieb geklappt :-) :-) :-)
Vielen Dank für das Rezept und viele Grüße! Andreas.
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