Brotpudding

aus Brotresten
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Zutaten

 g Brot(e), altbackenes (Weißbrot oder Vollkorn ohne Körner)
150 g Rosinen (nach Geschmack)
Ei(er)
300 ml Milch
30 g Butter
1 Glas Schattenmorellen oder anderes Obst für die Soße
  Zucker nach Geschmack
1 Pck. Puddingpulver oder Speisestärke
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 1 Tag 6 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das trockene Brot in Stücke schneiden. Die Eier aufschlagen und mit der Milch verrühren. Nun das Brot und die Eiermilch in einer Schüssel vermengen und einweichen (je nach "Härte" des Brotes länger oder kürze). Gut durchrühren, es soll ein Teig entstehen der weder flüssig noch zu fest ist. Gegebenenfalls noch etwas Milch hinzufügen. Die Rosinen waschen und unterrühren.
Jetzt gibt es 3 Möglichkeiten, den Brotpudding zu garen:

1. In einer Puddingform im Wasserbad - dauert ca. 1,5 Stunden. Den Teig in die gefettete Puddingform füllen, Butterflöckchen aufsetzen und mit dem Deckel verschließen. Die Form in einen passenden Topf mit leicht kochendem Wasser für ca. 1,5 Stunden stellen (im Dampftopf, Dampfstufe 2 verringert sich die Zeit auf ca. 1 Stunde). Anschließend die Form öffnen und den Pudding auf einen großen Teller stürzen.

2. Im Backofen - dauert ca. 1 Stunde. Den Teig in eine gefettete hohe(!) Auflaufform füllen. Den Ofen auf 175°C vorheizen. Die Butter in Flocken auf den Brotteig setzen. Ca. 1 Stunde backen.

3. In der Mikrowelle - dauert ca. 30 Minuten. Den Teig in die gefettete hohe(!) Auflaufform füllen und mit Butterflocken belegen. Ca. 30 Minuten bei 350 - 400 Watt in der Mikrowelle garen.

In allen Fällen soll der Teig innen gar sein (Stäbchenprobe!). Die Garzeiten können je nach Feuchte des Teiges variieren.

Dazu gibt es eine Soße aus Schattenmorellen oder anderem Obst: Etwas Wasser zu den Kirschen geben, aufkochen lassen, mit Zucker abschmecken und mit Puddingpulver oder Speisestärke andicken. In eine Schüssel füllen und zu dem Brotpudding reichen.

Es bietet sich auch Birnensoße an, eventuell mit etwas Zimt.

Kommentare anderer Nutzer


motte1168

09.10.2008 11:36 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Moin!
Ich weiß nicht warum, aber es ist keine Mengenangabe für das Brot angegeben. Es müßten ca. 400-500g sein.
Viel Spaß beim nachkochen!
Telsche

Lorbär

16.01.2010 19:55 Uhr

Das gabs heute Mittag als süßes Hauptgericht!

Echt leckere Resteverwertung. Ich habe den Pudding im Ofen gegart, da hat er eine schöne Kruste gekommen. Ich habe die Eiermilch noch mit etwas Vanille und Orangenanrieb verfeinert und werden morgen den kleinen Rest vom Pudding in Scheiben schneiden und in Butter noch mal anbraten.

Vielen Dank für das schöne Rezept.

Riggi2012

23.07.2012 17:38 Uhr

Ich habe dieses Rezept salzig mit Schinken und Käse verarbeitet....war ebenfalls super!

motte1168

29.01.2013 22:51 Uhr

Schinken haben wir auch manchmal reingetan, aber keinen Käse.

lilletak

28.07.2012 10:54 Uhr

Lecker, lecker, lecker..... Brotpudding....schon meine Oma hat den gemacht. Ich finde die Idee mit der Puddingform schön, macht was her. Ich habe aber keine und der Platz in der Küche reicht langsam auch nicht mehr, deshalb mache ich den Pudding in einer einfachen Auflaufform und ohne Wasserbad. Die Brot-/Brötchenmasse kommt bei mir schichtweise im Wechsel mit Sauerkirschen aus dem Glas, gehackten oder geraspelten Haselnüssen und ohne Rosinen ( die mag hier keiner ) in die Form. Obenauf streue ich noch Semmelbrösel und darauf dann die Butterflöckchen. Den Kirschsaft und Vanillesoße dazu reichen. Ich mache allerdings die ganze Sache nach Gefühl, ohne Mengenangaben, was das Brot betrifft ( eine große Schüssel ist eine Auflaufform) und es klappt immer. Und nun gehe ich in die Küche und mache den Auflauf fertig :)

Bananenjoe

29.01.2013 19:34 Uhr

Bei uns fallen ständig Brotreste an, dann gibt es entweder Knödel, oder diesen leckeren Brotpudding.

Ich mache ihn gerne mit geraspelten Äpfeln und Vanillesoße.
Rosinen mögen wir leider nicht so...

LG

Kerstin_Ludborzs

09.01.2014 00:53 Uhr

Hallo Motte,


ich finde dein Brotpudding Rezept total spannend und werde es auch mit Sicherheit sehr bald ausprobieren. Nur diese Angabe irritiert mich etwas "Arbeitszeit: ca. 20 Min. Ruhezeit: ca. 1 Tag 6 Std."
Worauf bezieht sich denn diese doch lange Ruhezeit?

Gruß

Kerstin

motte1168

12.01.2014 19:03 Uhr

Öhem, keine Ahnung, wie die Ruhezeit da rein kommt. Ruhen muss der Teig im Normalfall gar nicht. Das Brot muß sich gut mit den flüssigen Zutaten vollgesaugt haben, so dass es schön weich ist. Das ist das einzige, was man \"Ruhezeit\" nennen könnte. Ist das geschehen kann alles sofort gegart werden.
Guten Appetit!

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