Eichkatzerls herzhaftes Zwiebelbrot
genau das Richtige für eine deftige Brotzeit| 300 g | Weizenmehl, Type 1050 |
| 1 TL | Zucker |
| 2 TL | Salz |
| 10 g | Hefe |
| 200 ml | Wasser, kann auch etwas mehr sein, je nach Mehltyp |
| 3 m.-große | Zwiebel(n) |
| Butter | |
| 300 g | Roggenmehl (Roggenvollkornmehl) |
| 150 g | Sauerteig (Roggensauerteig) |
| 200 ml | Wasser, kann auch etwas mehr sein |
Zubereitung
Das Weizenmehl zusammen mit dem Zucker, dem Salz, der Hefe und dem Wasser zu einem Vorteig verkneten und kühl (nicht kalt) 3 - 4 Stunden ruhen lassen.
Die Zwiebeln schälen, würfeln und in der Butter braun braten. Auskühlen lassen.
Das Roggenmehl mit dem Sauerteig, dem Vorteig und dem Wasser zu einem eher weichen Teig verkneten (Knetdauer ca. 15 Minuten). Zum Schluss die Zwiebeln einarbeiten.
Den fertigen Brotteig in einer Schüssel gut zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig nochmals kneten und zu einem Laib wirken.
Der Teig sollte recht weich sein und sich schwer wirken lassen. Trotzdem kein Mehl mehr zugeben! Das Wirken geht am besten mit einer Teigkarte.
Den Laib in ein bemehltes Gärkörbchen geben und nochmals 1 Stunde gehen lassen.
In den auf 250° (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen einschießen (am besten auf einen Backstein) und kräftig schwaden.
Backzeit:
15-20 Minuten bei 250° anbacken
40-45 Minuten bei 200° ausbacken
Die Zwiebeln schälen, würfeln und in der Butter braun braten. Auskühlen lassen.
Das Roggenmehl mit dem Sauerteig, dem Vorteig und dem Wasser zu einem eher weichen Teig verkneten (Knetdauer ca. 15 Minuten). Zum Schluss die Zwiebeln einarbeiten.
Den fertigen Brotteig in einer Schüssel gut zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Den Teig nochmals kneten und zu einem Laib wirken.
Der Teig sollte recht weich sein und sich schwer wirken lassen. Trotzdem kein Mehl mehr zugeben! Das Wirken geht am besten mit einer Teigkarte.
Den Laib in ein bemehltes Gärkörbchen geben und nochmals 1 Stunde gehen lassen.
In den auf 250° (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Ofen einschießen (am besten auf einen Backstein) und kräftig schwaden.
Backzeit:
15-20 Minuten bei 250° anbacken
40-45 Minuten bei 200° ausbacken
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Kommentare anderer Nutzer
eichkatzerl
sagt:
sagt: 10.10.2008 09:57
Hilfreiche Antwort:
Servus Cremona!
Auch ich habe nur einen normalen Backofen :)
Das mit dem Schwaden ist aber kein Problem. Es gibt verschiedene Methoden, du findest Sie im Brotbackforum.
Ich persönlich praktiziere die Methode mit der Blumenspritze. Dabei die Spritze auf Nebelsprühen einstellen. Nach dem Einschießen des Brotes kurz warten, dann die Ofentür leicht öffnen und mit der Blumenspritze ein paar mal kräftig gegen die Ofenwände (nicht aufs Brot) sprühen. Den Ofen sofort wieder schließen. Das machst du die ersten 15-20 Minuten ca. 3 mal (nicht zu oft, sonst gibt es eine borkige Kruste)l.
Nun den Ofen auf 200°C runterschalten, die Ofentür kurz öffnen (ca. 20-30 Sekunden) und den Schwadendampf ablassen. Das Brot wie beschrieben ausbacken (in dieser Zeit auf keinen Fall mehr schwaden!).
Das Schwaden bewirkt eine bessere Krustenbildung und meiner Meinung nach auch ein besseres Aufgehen des Brotes (ohne dass die Kruste am Brotboden reißt).
So, nun viel Spaß beim backen. Berichte mir doch, wie es geworden ist. Ich bin schon gespannt.
Ganz liebe Grüße vom
Eichkatzerl
Auch ich habe nur einen normalen Backofen :)
Das mit dem Schwaden ist aber kein Problem. Es gibt verschiedene Methoden, du findest Sie im Brotbackforum.
Ich persönlich praktiziere die Methode mit der Blumenspritze. Dabei die Spritze auf Nebelsprühen einstellen. Nach dem Einschießen des Brotes kurz warten, dann die Ofentür leicht öffnen und mit der Blumenspritze ein paar mal kräftig gegen die Ofenwände (nicht aufs Brot) sprühen. Den Ofen sofort wieder schließen. Das machst du die ersten 15-20 Minuten ca. 3 mal (nicht zu oft, sonst gibt es eine borkige Kruste)l.
Nun den Ofen auf 200°C runterschalten, die Ofentür kurz öffnen (ca. 20-30 Sekunden) und den Schwadendampf ablassen. Das Brot wie beschrieben ausbacken (in dieser Zeit auf keinen Fall mehr schwaden!).
Das Schwaden bewirkt eine bessere Krustenbildung und meiner Meinung nach auch ein besseres Aufgehen des Brotes (ohne dass die Kruste am Brotboden reißt).
So, nun viel Spaß beim backen. Berichte mir doch, wie es geworden ist. Ich bin schon gespannt.
Ganz liebe Grüße vom
Eichkatzerl
henrike1974
sagt:
sagt: 04.12.2009 14:59
hallo eichkatzerl,
ich habe das brot schon zweimal gebacken. einmal 100% nach deinem rezept und einmal mit je 150 g weizenmehl 1050 und 550 für den vorteig und 200 g roggenvollkornmehl und 100 g roggenmehl 1150 (ich hatte nicht mehr genug von den mehltypen, die eigentlich angegeben waren daheim).
beim zweiten brot habe ich dann auch nochmal etwas ausgelassenen speck mit den zwiebeln in den teig gegeben. ich habe mich auch noch nicht getraut, freigeschobene brote daraus zu machen, sondern habe meine 1 kg - brotbackform benutzt.
beide brote waren absolut perfekt. und auch deine anleitung war schön ausführlich (für einen sauerteig - back - neuling wie mich ganz wichtig). auch die angegebenen gehzeiten sind absolut passend. leider bin ich nicht mehr dazu gekommen, ein foto vom brot zu machen, weil beide brote immer direkt weggefuttert wurden. aber beim nächsten mal mache ich ganz bestimmt ein foto!
lg von henrieke
PS: hast du auch ein so schönes rezept für ein helles weizenbrot mit weizensauerteig???
ich habe das brot schon zweimal gebacken. einmal 100% nach deinem rezept und einmal mit je 150 g weizenmehl 1050 und 550 für den vorteig und 200 g roggenvollkornmehl und 100 g roggenmehl 1150 (ich hatte nicht mehr genug von den mehltypen, die eigentlich angegeben waren daheim).
beim zweiten brot habe ich dann auch nochmal etwas ausgelassenen speck mit den zwiebeln in den teig gegeben. ich habe mich auch noch nicht getraut, freigeschobene brote daraus zu machen, sondern habe meine 1 kg - brotbackform benutzt.
beide brote waren absolut perfekt. und auch deine anleitung war schön ausführlich (für einen sauerteig - back - neuling wie mich ganz wichtig). auch die angegebenen gehzeiten sind absolut passend. leider bin ich nicht mehr dazu gekommen, ein foto vom brot zu machen, weil beide brote immer direkt weggefuttert wurden. aber beim nächsten mal mache ich ganz bestimmt ein foto!
lg von henrieke
PS: hast du auch ein so schönes rezept für ein helles weizenbrot mit weizensauerteig???
eichkatzerl
sagt:
sagt: 04.12.2009 15:11
Servus Henrieke!
Danke für dein Lob :-)
Wow, wenn du wirklich ein Sauerteigneuling bist und dir dieses Brot gelungen ist, dann hab ich großen Respekt vor dir. Es ist nämlich nicht ganz einfach zu machen.
Trau dich ruhig einmal es frei zu schieben. Du wirst sehen es ist gar nicht so schwer und es lohnt sich echt (wenn man Krustenliebhaber ist wie ich).
Du kannst dieses Rezept auch als helles Sauerteigbrot ohne Zwiebeln backen. Du ersetzt einfach die dunklen Mehlanteile durch helle und das Roggenmehl durch Weizenmehl. Statt des Roggensauerteigs nimmst du Weizensauerteig.
Die Mengenverhältnisse sind die gleichen.
Geeignet sind die Mehltypen 550 (statt 1050) und 1050 statt des Roggenmehls.
Beim Wasser musst du evtl. etwas variieren, da das Weizenmehl weniger Wasser schluckt.
Ich empfehle dir noch 1 - 2 El Oliven-, Nussöl oder Butter geschmolzen zum Teig zu geben. Dadurch wird er wolliger und elastischer. Ist aber Geschmacksache und nicht unbedingt nötig.
Viel Erfolg und alles Liebe
Eichkatzerl
P.S. Wenn du den Sauerteiganteil erhöhst kannst du auch ohne Hefe backen. Mache ich aber bei dieser Art Brot nicht, weil ich finde dass der Geschmack so gut harmoniert.
Danke für dein Lob :-)
Wow, wenn du wirklich ein Sauerteigneuling bist und dir dieses Brot gelungen ist, dann hab ich großen Respekt vor dir. Es ist nämlich nicht ganz einfach zu machen.
Trau dich ruhig einmal es frei zu schieben. Du wirst sehen es ist gar nicht so schwer und es lohnt sich echt (wenn man Krustenliebhaber ist wie ich).
Du kannst dieses Rezept auch als helles Sauerteigbrot ohne Zwiebeln backen. Du ersetzt einfach die dunklen Mehlanteile durch helle und das Roggenmehl durch Weizenmehl. Statt des Roggensauerteigs nimmst du Weizensauerteig.
Die Mengenverhältnisse sind die gleichen.
Geeignet sind die Mehltypen 550 (statt 1050) und 1050 statt des Roggenmehls.
Beim Wasser musst du evtl. etwas variieren, da das Weizenmehl weniger Wasser schluckt.
Ich empfehle dir noch 1 - 2 El Oliven-, Nussöl oder Butter geschmolzen zum Teig zu geben. Dadurch wird er wolliger und elastischer. Ist aber Geschmacksache und nicht unbedingt nötig.
Viel Erfolg und alles Liebe
Eichkatzerl
P.S. Wenn du den Sauerteiganteil erhöhst kannst du auch ohne Hefe backen. Mache ich aber bei dieser Art Brot nicht, weil ich finde dass der Geschmack so gut harmoniert.
22.03.2011 16:09
Ich backe am Freitag morgen um 9.00 im Backhaus.
Wann muss ich dann mit dem Teig anfangen, daß er da dann auch backfertig ist???
Liebe Grüße
Danny
Wann muss ich dann mit dem Teig anfangen, daß er da dann auch backfertig ist???
Liebe Grüße
Danny
eichkatzerl
sagt:
sagt: 22.03.2011 16:30
Servus!
Also ich komme mit 4 Std. Vorteiggare, 1 Std. Hauptteiggare und noch einer Std. Endgare auf 6 Std., die der Teig in der Vorbereitung braucht bevor er backreif ist.
D. h. du müsstest dann um ca. 3.00 Uhr mit dem Teig anfangen.
Du kannst das Ganze aber verkürzen, indem du den Vorteig am Vorabend machst und ihn nur eine Std. bei Zimmertemperatur gehen lässt. Dann stellst du ihn in den Kühlschrank und lässt ihn dort weiter gehen. Achtung: Evtl. nur 5 g Hefe verwenden! Die Zwiebeln können auch am Vortag vorbereitet werden.
Am nächsten Tag den Vorteig dann ca. 1 Std. bei Zimmertemperatur aklimatsieren lassen.
Dann bleiben noch die insgesamt 2 Std. der Sauerteiggare. Macht summa sumarum nur 3 Std. Vorbereitungszeit am Backtag.
Dann müsstest du also nur um 6.00 Uhr anfangen.
Viel Erfolg beim Backen wünscht das
Eichkatzerl
Also ich komme mit 4 Std. Vorteiggare, 1 Std. Hauptteiggare und noch einer Std. Endgare auf 6 Std., die der Teig in der Vorbereitung braucht bevor er backreif ist.
D. h. du müsstest dann um ca. 3.00 Uhr mit dem Teig anfangen.
Du kannst das Ganze aber verkürzen, indem du den Vorteig am Vorabend machst und ihn nur eine Std. bei Zimmertemperatur gehen lässt. Dann stellst du ihn in den Kühlschrank und lässt ihn dort weiter gehen. Achtung: Evtl. nur 5 g Hefe verwenden! Die Zwiebeln können auch am Vortag vorbereitet werden.
Am nächsten Tag den Vorteig dann ca. 1 Std. bei Zimmertemperatur aklimatsieren lassen.
Dann bleiben noch die insgesamt 2 Std. der Sauerteiggare. Macht summa sumarum nur 3 Std. Vorbereitungszeit am Backtag.
Dann müsstest du also nur um 6.00 Uhr anfangen.
Viel Erfolg beim Backen wünscht das
Eichkatzerl
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