Estnischer Võileibkook - Butterbrotkuchen - oder einfach nur Brotkuchen
hier die Variante mit Thunfisch und Ei
Zutaten
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1 Paket |
Toastbrot oder weiches Schwarzbrot
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1 Dose/n |
Thunfisch im eigenen Saft
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1 Paket |
Butter
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3 |
Ei(er)
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1 Becher |
Quark
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einige |
Gewürze nach Wahl
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Salz und Pfeffer
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n. B. |
Gemüse (z. B. Tomaten und Gurken) zum Dekorieren
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n. B. |
Sauerrahm oder Schmand oder Crème fraiche
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evtl. |
Mayonnaise
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Zubereitung
Arbeitszeit:
ca. 30 Min.
/ Schwierigkeitsgrad:
simpel
/ Brennwert p. P.:
keine Angabe
Das Brot entrinden und erstmal beiseitelegen. Die Butter in eine große Schüssel geben. Die Eier kochen schälen und zu der Butter geben und alles ordentlich mit einer Gabel zerdrücken (eventuell vorher die Eier in einer separaten Schüssel zerdrücken).
Die Eibutter ordentlich salzen und dann den Thunfisch hinzugeben - damit das Brot nachher schön weich ist, kann man den Thunfisch mit der Flüssigkeit (also, ohne dass man ihn abtropfen lässt) zugeben. Eventuell nach Geschmack die Masse mit Pfeffer und Gewürzen abschmecken (Curry ist sehr interessant).
Währenddessen wird der Quark mit ein wenig Sauerrahm oder Creme fraiche (in Deutschland kann man auch Schmand verwenden - das gibts hier in Österreich kaum) verdünnen - es soll fast eine Soße sein (eventuell mit Wasser nachhelfen). Ebenfalls mit Gewürzen abschmecken.
Nun das Brot auflegen - z. B. bei Toast 2 Scheiben nebeneinander und mit der Eibutter-Thunfischmasse bestreichen (nicht zu dick). Dann wieder Brot darauf legen. So macht man einige Schichten. Zum Schluss bestreicht man den ganzen "Kuchen" mit der Quark-Rahm-Mischung.
Hier merkt man dann, warum es besser ist, dass die Mischung schön "dünn" ist: Erstens geht das leichter zum Draufstreichen, zweitens saugt das Brot die Feuchtigkeit auf und wird schön weich. Noch schön mit dem Gemüse dekorieren und dann kaltstellen oder kurz in den Kühlschrank - nicht zu lange sonst wird die Butter hart.
Statt der Eibutter kann man aber auch Mayonnaise verwenden oder auch beides mischen. Überhaupt kann man reinmischen, was man will.
Falls man keine Eibutter verwendet, sollte man den Kuchen etwas länger im Kühlschrank lassen. Vorm Servieren aber den Kuchen noch 10 Minuten rausstellen, damit er nicht zu kalt ist. Statt des Quark-Rahmgemischs kann man auch andere Aufstriche außenrum draufschmieren.
Toastbrot ist als Brot ideal, wenn es schnell gehen soll. Hauptsache das Brot wird irgendwie feucht, sonst hat man nachher einen zähen Kuchen. Im Allgemeinen empfehle ich Weißbrot („Leiba“ ist in Estland das Weißbrot).
Man muss leider ein wenig experimentieren, was die Konsistenz von allem betrifft. Im Endeffekt kommt es drauf an, wie sehr das Brot saugt bzw. wie viel man gerne von etwas haben will. Das Mischverhältnis von Eiern und Butter von der Eibutter kann je nach Geschmack variiert werden - ich denke für den Kuchen ist es besser, wenn man mehr Ei als Butter verwendet.
Eibutter ist übrigens in Estland und vor allem in Finnland der ultimative Brotaufstrich: Das Wichtigste bei der Eibutter ist es, dass es schön salzig ist.
lauluka
14.03.2012 02:05 Uhr