Sauerfleisch

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Zutaten

1 Liter Wasser
Lorbeerblätter
3 Körner Pfeffer
1 EL Salz
 n. B. Suppengrün
Zwiebel(n)
500 g Schweinenacken, ohne Knochen
125 ml Essig
  Salz
1 Pck. Gelatine, gemahlen
5 EL Wasser
 etwas Petersilie
  Zucker, nach Geschmack
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Das Wasser mit Gewürzen, Suppengrün und Zwiebel zum Kochen bringen. Fleisch hineingeben, gar kochen. Das erkaltete Fleisch in Würfel schneiden. Brühe durch ein Sieb gießen, davon 3/8 Liter abmessen. Der Brühe den Essig hinzufügen. Mit Salz und Zucker abschmecken. Die Brühe wieder zum Kochen bringen. Nach Vorschrift in 5 Essl. Wasser gequollene Gelatine darunter rühren bis alles gelöst ist. Die Fleischwürfel hinzu geben. Dann Fleisch, Suppengrün und Brühe in eine kalt ausgespülte Schüssel geben und kalt stellen (eine Nacht). Wenn das Sauerfleisch schnittfest ist, löst man es vom Rand und stürzt es auf eine Platte. Mit Petersilie verzieren. Dazu Bratkartoffeln.

Kommentare anderer Nutzer


(Daniela)

09.04.2003 15:40 Uhr

Schmeckt sehr lecker und ist auch dank der guten Anleitung sehr einfach nachzumachen. Ich habe allerdings Schweinebauch genommen.
Gruß Daniela
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bmlr

10.12.2008 09:25 Uhr

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Dieses Rezept gibt es seit mehr als 60 Jahren in meiner Familie - solange kann ich mich zurückerinnern. Ich habe es vor etwa 20 Jahren wieder aufgenommen und unseren Geschmäckern besser angepaßt. Für meine fast neunzigjährige Mutter nehme ich Putenbrust und für unse mische ich mageres Schweinefleich mit magerem Rindfleisch und Pute. Dabei zuerst das Rindfleisch (Tafelspitz) fast gar kochen, dann das Schweinefleisch (Schinken oder Kotelettstück) und zuletzt die Putenbrust oder-keule. Nach dem Kohen würfeln oder in Scheiben schneiden. Brühe abschmecken wie es am besten paßt, vielleicht zum Schluss noch etwas Weißwein hinzu, dazu selbstgebackenes Nussbrot - fertig ist das Heilig- Abend- Essen. Ich fülle immer ein paar Schalen mit dem Sauerfleisch in handelsübliche Quarkschalen mit Deckel, so habe ich ein Mitbringsel zwischen den Feiertagen, denn das Sauerfleisch ist heißbegehrt.
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BettiKo

10.12.2003 22:34 Uhr

Hallo ihr beiden,

vielen Dank für eure netten Kommentare.
Schön, dass es euch schmeckt / euch das Rezept gefällt.
Dieses Rezept wird in meiner Familie schon seit vier Generationen zu Weihnachten zubereitet. Mir gelingt es allerdings (noch) nicht ganz so gut wie meiner Mutter / meinem Vater. Aber ich übe... Und freue mich das ganze Jahr darauf...
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tigerkaty

06.01.2004 16:50 Uhr

Das Rezept hört sich viel versprechend an. Kann mir jemand sagen wie lange das Fleisch kochen muss bis es gar ist?
Schon mal vielen Dank für die Info.
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Ludoviko

24.01.2004 19:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich habe es heute zum 1. Mal versucht und es ist gelungen!! Dank meinem Freund, dem Koch im Hamburger Albertinenkrankenhaus habe ich gepökelten Schneinenacken genommen.
Das Fleisch hat dadurch eine schöne rosa Farbe.
Ich werde es garantiert wieder machen!
Danke für das Grundrezept und es können ganz beruhigt Hobbyköche wie ich dran gehen!
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BettiKo

28.02.2004 10:01 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Tigerkati,

sorry, dass ich mich erst jetzt melde... Ich schaue so selten in meine eigenen Seiten... Also: das Fleisch so lange kochen, bis es beim Einstechen so weich ist, dass es nachgibt (aber nicht so lange, dass es zerfasert...) Das sind so etwa 35-45 Minuten. Aber je nach Topf und Kochherd ist das unterschiedlich. Kannst ja auch einfach ein Stück abschneiden und probieren, ob es dir weich genug ist... ;-)

Viele Grüße Betti
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Die neusten Kommentare:


armer-wolli

12.12.2008 12:23 Uhr

Hallo liebe "Gemeinde"
Ich würde das Rezept gerne ausprobieren mit einem gepökelten Schweineschinkenbraten den ich noch im Kühler habe. Vieleicht kann mir jemand dazu etwas sagen, ob das machbar ist (Pökelsalz !). Ich wollte den Braten ohnehin im Sud machen und nicht als klassischen Braten aus der Röhre. Da das ein relatives großes Stück ist würde sich dann für die Resteverwertung das Rezept für ein Sauerfleisch anbieten.
Gruß aus der Vulkaneifel
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Kugelbake

14.12.2008 08:20 Uhr

Hallo lieber Rezeptverfasser, hallo liebe Forumsgemeinde,

danke für die Einstellung dieses Rezeptes für Sauerfleisch. Ich habe lange Zeit an der Nordseeküste zugebracht und beim Lesen dieser guten Rezeptur für Sauerfleisch, kommt schon ein wenig Sehnsucht bis Heimweh nach Norddeutschen Schmankerl´n auf.

@ armer-wolli,

dieses Rezept kann man sowohl mit Schweineschulter o. Schwarte, Bauch, Rippe, oder auch Schinkenfleisch herstellen. Je nach belieben. Persönlich mag ich es lieber wenn das Sauerfleisch ein wenig durchwachsen und nicht zu mager ist.
An der Nordseeküste (Niedersachsen) wird das Sauerfleisch meistens aus gepökeltem Fleisch angeboten, dagenen in Schleswigholstein und an der Ostseeküste es eher ohne Pökelsalz hergestellt wird. Hier bleibt das Fleisch aber auch grau.
Ich finde die unterschiedlichen Varianten sehr interessant und geschmacklich hat jede Zubereitungsart seine Berechtigung.

Ich habe dieses Rezept mit gepökelter dicken Rippe nachgekocht und bin vom Rezept begeistert. Danke nochmals für den Tip.

Gruß von der Kugelbake
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pferdemama

15.12.2008 14:45 Uhr

hallo,habe das rezept ausprobiert und noch etwas maggi reingetan ,schmeckt prima .habe aber essig essens genommen .welchen hast du verwendet?damit ich das mal ausprobieren kann.l.g. silvia
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BettiKo

16.12.2008 23:15 Uhr

Hallo Pferdemama, ich benutze handelsüblichen Branntweinessig.

Viele Grüße BettiKo
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Sylvia21

14.04.2014 18:55 Uhr

Hallo BettiKo,

wir haben Dein Rezept heute nachgekocht, ganz klasse! Dieses Sauerfleisch werden wir bestimmt wieder machen!!

Fotos sind unterwegs.

LG Sylvia
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Tinchen37

28.08.2014 11:17 Uhr

Sehr lecker!

lg
tinchen
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