Sauerkraut - Wickel

Sarma

Zutaten für Portionen

1 Kopf Sauerkraut, mögl. mit Saft
1 kg Hackfleisch
1 Tasse/n Reis, gekocht
2 Zehe/n Knoblauch
Zwiebel(n)
200 g Speck, mager, gerauchter
Ei(er)
  Salz und Pfeffer
  Brühe, gekörnt
1 EL Tomatenmark
  Sauerrahm, (auf Wunsch)

Zubereitung

Dieses Rezept stammt aus Kroatien, ist superlecker, gesund und schmeckt immer besser, je öfters man es aufwärmt:
Blätter vom Sauerkraut-Kopf ablösen.
Alle Zutaten für Füllung mischen und kräftig abschmecken.
Jedes Sauerkrautblatt jeweils mit der Fleischmasse füllen und aufrollen. (Ca. 1/3 aufrollen, dann die Seitenteile einschlagen, Rest aufrollen. So halten die Wickel zusammen.) In einen großen Topf die Wickel einschichten, dazwischen das Speckstück legen. Mit Wasser und ggf. Sauerkrautsaft auffüllen, bis alle Wickel bedeckt sind. Zum Kochen bringen, Temperatur klein stellen und ca. 1 bis 1,5 Std. auf kleinster Stufe köcheln.
Für die „schlanke Saucen-Version“: Tomatenmark in die heiße Flüssigkeit einrühren.
Mehr Kalorien aber auch schmackhafter: aus Fett und Mehl eine Mehlschwitze herstellen, Tomatenmark einrühren und mit einem Teil der heißen Sauerkrautbrühe ablöschen. Wichtig ist, dass die Brühe heiß ist, sonst gibt es Klümpchen! Glattrühren, kurz aufkochen und in die restliche Brühe zu den Krautwickeln geben.
Hierzu passt: Kartoffelpüree
Auf Wunsch: Einen Klecks saure Sahne auf die auf dem Teller angerichteten Portionen geben
Guten Appetit!
Arbeitszeit: ca. 35 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.03.03
Rezept-Statistiken: 21.962 (169)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Itusek59 Tellerwäscher


Mitglied seit 16.11.2002
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

degukatze Küchenjunge sagt:  
14.03.2005 12:33
Hallo....

wo bitte bekommt man einen Kopf Sauerkraut ,mit Saft her?

LG
Degukatze

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Willi47 Tellerwäscher sagt:  
15.06.2005 00:29
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Hallo degukatze,
Sauerkraut in ganzen Köpfen erhält man in fast jedem türkischen Gemüseladen. Bei uns in Augsburg gibt es sie auch beim Griechen im Stadtmarkt. Der Nachteil - sie sind sehr teuer.
Also selbermachen:
Ein Fass besorgen dessen Öffnung so groß ist, daß ein Krautkopf hinein passt. Ich lege jedes Jahr im Herbst ein großes Fass (200 Liter) ein. Dort passen je nach Größe ca. 20 Krautköpfe hinein. Bei jedem Krautkopf wird der Strunk ausgehöhlt ohne jedoch in die Blätter hinein zu schneiden. Mit dem Strunk nach oben werden sie in das Fass Lagenweise eingelegt. Der ausgehöhlte Strunk wird mit Salz gefüllt und leicht angehäuft. Zwischen die einzelnen Lagen werden getrocknete Dillstengel (vom Stadtmarkt oder aus dem eigenen Garten) gelegt. Wenn das Fass voll ist lässt man es 2-3 Tage stehen damit das Salz im Strunk gut durchnässt. Danach wird das Kraut beschwert. Dazu habe ich von einer Bäckerkiste den Boden passend ausgeschnitten. Diesen lege ich auf das Kraut und beschwere das Ganze mir einem 5 Liter-Wasserkanister. Wenn das Salz durchnässt ist werden in dem Fass 2-3 Stangen geschälter und in streifen geschnittener Meerrettich verteilt. Anschließend mit Wasser auffüllen bis alles gut bedeckt ist. Dieses Wasser sollte 2-3 Wochen lang jeden dritten Tag umgewälzt werden. Entweder einen Schlauch in das Fass stecken und gut durchblasen, oder ein Fass mit Ablaufhahn verwenden und die Flüssigkeit unten herauslassen - auffangen - und oben wieder hineinschütten. Nach ca. 10 Wochen, das kommt auf die Temperatur im Raum an, sollte das Kraut fertig sein. Wenn es nicht zu warm ist, dann hält das Kraut locker 5 Monate und mehr.
Tip: Ich lege ein Rotkohl in das Fass hinein. Dieses gibt dem Krautsaft einen leicht rötlichen Farbton. Mir gefällt das besser.
Dies ist ein absolut natürliches Essen, da nur natürliche Zutaten verwendet werden. Ob ganz, gehobelt oder die einzelnen Blätter - ein wahrer Genuß in der kalten Jahreszeit.

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Politoxicoman Tellerwäscher sagt:  
21.10.2005 12:38
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Hallo,

dieses Rezept ist wirklich köstlich. ich möchte nun ungerne widersprechen, aber im original wird die mehlschwitze NUR mit rosen paprika hergestellt niemals mit tomatenmark, ausserdem wird der reis nicht vorgekocht sondern in der pfanne angebraten bis er glasig ist - durch das lange kochen wird der reis auch so gar.

um das gericht länger geniessen zu können, einfach die gewünschte menge an wickeln in einen anderen topf geben und die mehlschwitze hinzufügen, ohne die mehlschwitze ist es mehrere wochen (!!) haltbar, und der große topf findet auf dem balkon platz (da es ein gericht für die kalte jahreszeit ist).

für mich ist dieses gericht einer meiner ungeschlagenen favoriten.

und die "schlanke saucen version" sollte eigentlich nicht gelten ;) da es dann nur halb so lecker ist.

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ordrana Tellerwäscher sagt:  
31.12.2011 15:09
also ich kenne die variante mit dem tomatenmark so auch.

stammt von meiner schwägerin, sie ist kroatin und lebt auch dort. ;) sie hat das rezept so von ihrer mutter.

es gibt aber auch varianten, da kommt weder das eine noch das andere rein, sondern nur ne mehlschwitze zum abbinden ohne paprika und tomatenmark.

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itusek Küchenjunge sagt:  
03.11.2005 09:52
Ich habe die "Tomatenmark-Version" deshalb genommen, weil sie verträglicher für uns ist und weil man Paprika eigentlich nicht stark in Fett erhitzen soll. Den Reis koche ich eben deshalb vor, damit ich das Gericht nicht "totkochen" muss

... aber ich gebe Politoxicoman Recht: die "nicht schlanke Version" schmeckt noch besser!!

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Politoxicoman Tellerwäscher sagt:  
09.11.2005 14:02
hi itu :)

hatte auch nicht vor boshaft zu sein. nur ist meine besserwisserische ader mal wieder unkontrolliert ausgeschlagen.

das mit dem totkochen stimmt schon, besonders wenn man bedenkt das bei der zubereitung die komplette bude danach riecht.

aber da es hier nun auch kälter wird, werde ich mich demnächst mal an die zubereitung wagen... freue mich wie ein kleines kind.

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