Habanero - Aprikosen - Mango - Soße
Fruchtig feurige Chilisoße - wirklich scharf!| 5 | Chilischote(n) (Habaneros oder Scotch-Bonnet-Chilis, keinesfalls Thaichili) |
| 5 | Aprikose(n), entkernt und geschält |
| 1 | Gemüsezwiebel(n) |
| 2 große | Fleischtomate(n) (frische geschälte Tomaten, nicht die aus der Dose) |
| 50 g | Ingwer (frisch geschält, nicht holzig) |
| 3 | Knoblauchzehe(n) |
| 1 EL | Zitronensaft, frisch gepresst |
| 1 EL | Honig (je nach gewünschter Süße auch weniger) |
| 1 EL | Balsamico, dunkler |
| ½ TL | Kreuzkümmel, gemahlen (nach Geschmack etwas mehr oder weniger) |
| Salz | |
| 1 Prise | Kümmelpulver (vorsichtig dosieren) |
| 2 EL | Öl, neutrales (z.B. Sonnenblumenöl oder Rapsöl) |
| ½ | Mango(s), frisch, ohne Schale (optional) |
Zubereitung
Chilischoten abwaschen und auf Wunsch entkernen*. Gemüsezwiebel schälen und dann achteln. Fleischtomaten häuten** und etwas zerkleinern, Ingwer und Knoblauch schälen.
Die Chilies zusammen mit Aprikosen, Zwiebeln, Fleischtomaten, gegebenenfalls Mango, Ingwer, Knoblauch, Zitronensaft, Honig, Balsamico und Öl in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab so lange pürieren, bis es eine einheitliche Soße ergibt. Mit Salz, Kreuzkümmel und einer Prise Kümmel abschmecken.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Für echte Scharfesser ist die Prozedur hier zu Ende und die Soße kann z. B. in einer Eiswürfelform eingefroren werden, so dass sie bei Bedarf portionsweise aufgetaut werden und z. B. zu gegrilltem Fleisch gereicht werden kann. Überall da, wo man sonst Sambal Oelek oder Harissa nimmt, kann man auch diese Chilisoße verwenden. Als Tabasco-Ersatz eignet sich diese Soße meines Erachtens nach nicht, da sie wesentlich fruchtiger ist und kaum nach Essig schmeckt.
Für Menschen, die zwar gerne pikant essen, aber keine echte Habanero-Schärfe gewohnt sind, empfiehlt es sich, die Soße 5-10 Minuten in einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren bei mäßiger Wärme vorsichtig zu erhitzen und köcheln zu lassen. Wichtig hierbei: Immer die Dunstabzugshaube anmachen und möglichst Fenster öffnen, da sich beim Kochen die Schärfe in die Luft übertragen und ggf. zu Husten und brennenden Augen führen kann.
Danach ggf. noch einmal mit Kreuzkümmel und Salz nachwürzen und dann alles in ein Einmachglas geben, mit etwas Öl übergießen, so dass die Oberfläche komplett mit Öl bedeckt ist und in den Kühlschrank stellen. Hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank.
* Zu den Habanero- bzw. Scotch Bonnet Chilies: Man bekommt diese sehr fruchtig schmeckenden Chilischoten beim Gemüsehändler (ggf. durch eine dortige Bestellung) oder im Internet. Auf gar keinen Fall sollten bei dieser Soße getrocknete oder eingelegte Chilies verwendet werden, sondern ausschließlich frische.
Beim Entkernen der Chilies möglichst Handschuhe tragen, da die Schärfe der Chilies hinterher nur schwer von den Händen abzuwaschen ist. Auch nach einigen Stunden kann z. B. ein Jucken an den Augen immer noch unangenehm brennende Konsequenzen haben. Habanero Chilies sind darüber hinaus so scharf, dass empfindliche Menschen dieses Brennen u. U. auch mehrere Tage in ihren Handflächen und unter den Fingernägeln spüren können, wenn sie bei der Verarbeitung keine Handschuhe getragen haben.
** Enthäuten von Tomaten geht am besten, wenn die Tomaten mit dem Messer einmal quer eingeritzt wurden und dann ca. 30 Sekunden in kochendes Wasser gelegt werden. Danach kann man die Haut dann sehr einfach abziehen.
Die Chilies zusammen mit Aprikosen, Zwiebeln, Fleischtomaten, gegebenenfalls Mango, Ingwer, Knoblauch, Zitronensaft, Honig, Balsamico und Öl in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab so lange pürieren, bis es eine einheitliche Soße ergibt. Mit Salz, Kreuzkümmel und einer Prise Kümmel abschmecken.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Für echte Scharfesser ist die Prozedur hier zu Ende und die Soße kann z. B. in einer Eiswürfelform eingefroren werden, so dass sie bei Bedarf portionsweise aufgetaut werden und z. B. zu gegrilltem Fleisch gereicht werden kann. Überall da, wo man sonst Sambal Oelek oder Harissa nimmt, kann man auch diese Chilisoße verwenden. Als Tabasco-Ersatz eignet sich diese Soße meines Erachtens nach nicht, da sie wesentlich fruchtiger ist und kaum nach Essig schmeckt.
Für Menschen, die zwar gerne pikant essen, aber keine echte Habanero-Schärfe gewohnt sind, empfiehlt es sich, die Soße 5-10 Minuten in einer beschichteten Pfanne unter ständigem Rühren bei mäßiger Wärme vorsichtig zu erhitzen und köcheln zu lassen. Wichtig hierbei: Immer die Dunstabzugshaube anmachen und möglichst Fenster öffnen, da sich beim Kochen die Schärfe in die Luft übertragen und ggf. zu Husten und brennenden Augen führen kann.
Danach ggf. noch einmal mit Kreuzkümmel und Salz nachwürzen und dann alles in ein Einmachglas geben, mit etwas Öl übergießen, so dass die Oberfläche komplett mit Öl bedeckt ist und in den Kühlschrank stellen. Hält sich mehrere Wochen im Kühlschrank.
* Zu den Habanero- bzw. Scotch Bonnet Chilies: Man bekommt diese sehr fruchtig schmeckenden Chilischoten beim Gemüsehändler (ggf. durch eine dortige Bestellung) oder im Internet. Auf gar keinen Fall sollten bei dieser Soße getrocknete oder eingelegte Chilies verwendet werden, sondern ausschließlich frische.
Beim Entkernen der Chilies möglichst Handschuhe tragen, da die Schärfe der Chilies hinterher nur schwer von den Händen abzuwaschen ist. Auch nach einigen Stunden kann z. B. ein Jucken an den Augen immer noch unangenehm brennende Konsequenzen haben. Habanero Chilies sind darüber hinaus so scharf, dass empfindliche Menschen dieses Brennen u. U. auch mehrere Tage in ihren Handflächen und unter den Fingernägeln spüren können, wenn sie bei der Verarbeitung keine Handschuhe getragen haben.
** Enthäuten von Tomaten geht am besten, wenn die Tomaten mit dem Messer einmal quer eingeritzt wurden und dann ca. 30 Sekunden in kochendes Wasser gelegt werden. Danach kann man die Haut dann sehr einfach abziehen.
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ich habe die Sauce zum Grillen gemacht und fand sie sehr lecker, schön fruchtig und scharf. Den Rest habe ich eingefroren. Ich habe aber für die o.g. Menge auch nur eine Habanero genommen, weil ich weiß, wie sau scharf die Dinger sind. Mit einem war es scharf, aber so, dass man es noch essen kann. Zum Schärfegrad zu Vergleichszwecken kann ich nur sagen, dass ich gerne scharf esse und nicht besonders schärfe-empfindlich bin. Wer aber schonmal Habaneros verwendet hat, weiß, wie schnell man damit alles ungenießbar verschärft:-)
Gruß
Monika
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