Ichigo Daifuku

reicht für 10 Stück

Zutaten für Portionen

150 g Mehl (Klebreismehl)
150 ml Wasser
150 g Gewürzmischung (rote Bohnenpaste, Anko)
10 kleine Erdbeeren
 n. B. Kartoffelstärke für die Arbeitsfläche

Zubereitung

Ich will ganz ehrlich sein: So lecker Ichigo-Daifuku aussehen und schmecken, so mühsam (und vor allem klebrig!) ist es auch, sie zu machen. Das Rezept ist nicht besonders aufwendig, aber das Zusammensetzen der Kugeln kann recht frustrierend sein. Doch keine Sorge, das Ergebnis entschädigt den Aufwand allemal! Ichigo-Daifuku lassen sich nicht gut aufbewahren und sollten möglichst schnell verzehrt werden.

Zuerst die Erdbeeren waschen, trocken tupfen und den Stielansatz entfernen. Einen gehäuften Teelöffel Anko zu einer Scheibe formen und eine Erdbeere damit einhüllen. Dabei aber die Spitze freilassen. Dies mit den übrigen Erdbeeren wiederholen. Beiseite stellen.

Das Klebreismehl und das Wasser in einen Topf geben. Mit einem Holzlöffel zu einer geschmeidigen Masse verrühren. Nun wird es etwas anstrengend: Den Herd auf mittlere Hitze stellen und die Masse gut durchrühren. Nach kurzer Zeit beginnt die schneeweiße Masse sich langsam milchig-transparent zu färben. Genau so soll es sein. Nun bloß nicht aufhören zu rühren, sondern schön so lange weiter machen, bis die ganze Masse besagte Farbe angenommen hat. Da die Masse nicht nur die Farbe sondern auch die Konsistenz ändert - nämlich zunehmend zäher und klebriger wird - erfordert das einen gewissen Kraftaufwand.
Wenn die gesamte Masse die gewünschte Konsistenz erreicht hat, das Ganze auf eine mit Kartoffelstärke bestreute Stein- oder Glasplatte geben und abkühlen lassen. Sobald das Mochi kühl genug zum Schneiden ist, es mit einem melierten Messer in 10 Stücke teilen.
Den leeren Topf stellt man am besten zurück auf die noch warme Herdplatte. Durch die Resthitze bildet sich vor allem unten eine feste, oblatenähnliche Schicht, die sich, wenn der Topf abgekühlt ist, leicht mit den Fingern herauslösen lässt. Das erleichtert das spätere Abwaschen des Topfes ungemein.

Mit gut mit Kartoffelstärke melierten Händen ein Mochistück zu einem Kreis formen (wenn es sich wie ein Ohrläppchen anfühlt, hat es die richtige Konsistenz). In die Mitte des Kreises mit der Spitze voran eine Anko-Erdbeere setzen. Das Mochi um die Erdbeere legen und auf der Unterseite fest zusammendrücken. So klebrig das Mochi auch ist, es ist trotzdem nicht ganz leicht es so zusammenzudrücken, dass das Anko versiegelt ist. Den Ichigo-Daifuku gegebenfalls zu einer Kugel formen und das Ganze mit den übrigen Erdbeeren wiederholen.
Arbeitszeit: ca. 50 Min.
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 15.09.08
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Verfasser:

Zombieflakes Smutje


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30 Beiträge (ø0,02/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

tiburzi Kartoffelschäler sagt:  
25.11.2010 18:56
mit selbst gemachter Azuki-Bohnenpaste gehts besser und ist auch nicht so klebrig! Naja.... bis auf die Reismehlpampe :-) Aber das ganze ist suuuperlecker

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viranja Kartoffelschäler sagt:  
30.05.2011 00:37
Hilfreicher Kommentar:

MMMhhh, ich LIEBE Daifuku Mochi. Ich habe sie in Hawaii mit Schokolade statt mit Anko ummantelt gegessen. Dazu muss man die Erdbeeren erst in flüssige Schokolade tauchen, im Kühlschrank festwerden lassen, und danach wie beschrieben in den Klebreismehlteig wickeln. Ein Traum!

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danii23 Tellerwäscher sagt:  
23.10.2011 23:46
was für reismehl verwendet ihr denn? Ich habe gelesen, dass das mehl das man in deutschland in asialäden erhalten soll wohl nicht so toll sein soll??

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TangueraVeronika Küchenjunge sagt:  
23.11.2011 20:40
Ich nehme das in der grünen Packung. Wenn man beim Asialaden nach Klebreismehl für Mochi fragt, wissen die meistens Bescheid.

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