Der beste Pizzateig

garantiert wie beim Italiener!
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Zutaten

500 g Mehl Type 405
300 ml Wasser
2 TL Salz
5 g Hefe
  Für die Sauce:
1 Dose/n Tomate(n) (Pizzatomaten)
  Salz und Pfeffer
 etwas Zucker
  Basilikum
  Oregano
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. Ruhezeit: ca. 8 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Nach unzähligen Feldversuchen, reichlich Google-Recherche und Restaurant-Spionage habe ich endlich ein Rezept entwickelt, das absolut authentisch und lecker schmeckt - eben wie in Bella Italia!

Zunächst sieben wir das Mehl mit dem Salz und füllen es in eine Teigrührmaschine oder einen Brotbackautomaten mit Teig-Funktion. Nun wird die Hefe in dem lauwarmen Wasser aufgelöst und anschließend zum Mehl/Salz-Gemisch gegeben.

Anschließend werden die Zutaten in 20 (!) Minuten zu einem elastischen, homogenen Teig verknetet. Eine elektrische Hilfe ist hier fast schon Pflicht, zur Not tut es auch ein Handrührgerät mit Knethaken. Bitte nicht verzweifelt mit der bloßen Hand kneten, der Teig erreicht so einfach nicht die gewünschte Weichheit und Konsistenz.

Nach dem Kneten wird der Teig mit einem feuchten Tuch abgedeckt und darf zwei Stunden ruhen. Anschließend teilen wir ihn in vier Stücke zu je 200 Gramm, die zu Kugeln geformt, wieder abgedeckt weitere sechs Stunden gehen müssen.

Was ist nun das Besondere an diesem Teig-Rezept? Das Geheimnis liegt nicht in erlesenen Zutaten wie teurem Pizzamehl oder hochwertigem Olivenöl, nicht in überflüssigen Ingredienzen wie Bier, Zucker oder Eiern, viel mehr erreicht man die geschmeidige Textur durch langes maschinelles Kneten! Die extrem geringe Menge Hefe sorgt zusammen mit der langen Gärung für einen äußerst aromatischen Teig.

Abschließend noch ein paar Tipps für weitere Verarbeitung:
Den Teig so dünn wie möglich ausrollen oder ziehen! Alles unter 4 mm ist ideal. Für die Tomatensoße einfach eine Dose Schältomaten mit (viel) Knoblauch, Salz, Pfeffer, etwas Zucker, Basilikum und Oregano kalt pürieren, nicht kochen.

Anschließend mittig auf die Pizza auftragen und in kreisrunden Bewegungen mit der Kelle über die komplette Pizza verteilen. Nicht zu viel auftragen! Eine gute Pizza sollte nicht in Tomatensoße ertränken. Wenn einzelne Teigbereiche keine Soße abbekommen, macht das überhaupt nichts. Lieber etwas weniger als etwas mehr.

Den Backofen auf Höchststufe vorheizen! Meiner schafft knapp 260 Grad, das Ergebnis war super. Den Teig auf das heiße Backblech legen (mit Backpapier ist das einfacher), bereits nach 3 - 4 Minuten ist die Pizza fertig und kann genossen werden.

Kommentare anderer Nutzer


Tussa

10.04.2010 21:42 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

genial ....meine Familie ist begeistert.

Ich bereite ihn abends für den nächsten Abend vor...der Zufall brachte mich darauf
lasse ihn 2 Stunden gehen , wie Du schreibst....
packe die 4 Teile einzeln in Gefriertüten...bündle sie ..Gummi drum und in den Kühlschrank....bis zum nächsten Abend....
Der Teig geht so noch besser.
Mittlerweile mache ich immer die doppelte Menge und friere die Hälfte ein.
Ich habe einen Pizzastein im Ofen, der nun erst richtig zum Einsatz kommt.

...........wirklich...wie beim Nobelitaliener :))
vielen Dank für das Rezept
Tussa
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Bella15

20.06.2015 21:11 Uhr

Jaaaaa,finde ich auch !
Schnell lecker und allen schmeckt es ....
100% weiterempfehlung
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kruemelverena

02.11.2015 10:05 Uhr

packst du die 4 Teile vro der 6 stündigen Gehzeit in den Kühlschrank und lässt sie anschließend gehen?
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Schwoni

10.05.2011 17:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Salut,
ähnlich wie du haben wir die letzten Monate, eigentlich sogar schon Jahre, auf der Suche nach einem authentischen Pizzateig wie beim Italiener verbracht um dann HIER fündig zu werden :)
Das musste gesagt werden!!!
Vielen lieben Dank für dieses fabelhafte Rezept, dafür auch volle Punktzahl von uns beiden,

liebe Grüße,
Louis&Antonia
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eisbea

25.06.2011 21:37 Uhr

Super, heute zum zweiten mal gemacht. Der Teig ist nur 5 Stunden gegangen, war aber sehr lecker.
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Johaara

02.08.2011 15:23 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Wie lange ich danach gesucht habe... vorbei die Zeiten von hartem Keksteig als Pizza!
Es war einfach perfekt. Wir haben sogar alle den Rand aufgegessen.

Und: Man kann daraus aus Frühstücksbrötchen machen, die wie vom Bäcker schmecken! Einfach zu Kugeln formen und 10min backen. Kann man sogar toasten.

DANKE!
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Mondscheinfee

21.10.2015 19:12 Uhr

Das mit den Brötchen probiere ich morgen früh mal aus Dankeschön ;)
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Smilequeen

03.11.2011 02:59 Uhr

5* für DIESEN Teig,
vergeblich habe ich ne ganze Weile nach einem Pizzateig gesucht,
den man DÜNN ausrollen kann ohne das er "prügelhart" wird - und siehe da,
ich hab IHN gefunden!

Klasse und danke für dieses Rezept,
selbst mein Freund war hellauf begeistert -
er ist ein ziemlicher "Nörgler" was Pizzateig angeht.

Grüße
Katy
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


bettinadoerre

31.01.2016 18:25 Uhr

Habe den Teig drei mal probiert. Beim ersten Mal war er total super und dann habe ich ihn nicht mehr mehr hin bekommen. Nach der 2 Stuendigen Gehzeit war er zu schleimig um 4 gleich grosse Kugeln zu formen. Was mache ich falsch? Zu viel Hefe oder Wasser vielleicht?
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bettinadoerre

31.01.2016 18:33 Uhr

Habe den Teig drei mal probiert. Beim ersten Mal war er total super und dann habe ich ihn nicht mehr mehr hin bekommen. Nach der 2 Stuendigen Gehzeit war er zu schleimig um 4 gleich grosse Kugeln zu formen. Was mache ich falsch? Zu viel Hefe oder Wasser vielleicht?
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Mylan

31.01.2016 18:56 Uhr

Danke, der Teig ist wirklich gut.

Ich habe ihn nach einigen Versuchen noch ein bisschen modifiziert.

Ich nehme nur noch 3 g Frischhefe (eine ca. murmelgroße Kugel, die Frischhefe habe ich übrigens in 3 g Portionen eingefroren, ein Stück Hefe für ein paar Cent reicht damit für ein Dutzend kg Pizzateig) auf 1 kg Mehl, lasse den Teig über Nacht gehen und stelle ihn dann verschlossen in den Kühlschrank. Bis zu 2 Wochen lang wird der Teig täglich nur noch besser, länger ist er mir bisher noch nicht geblieben :) . Man ist dann ziemlich flexibel, wann man ihn bäckt. Die geringe Hefemenge reicht durch die lange Gehzeit aus, die leichte Fermentierung des Mehls während der langen Zeit unterstützt das Aroma.

Das Salz gebe ich lieber nach Gewicht zu. 2% bezogen auf das Mehl ist für Brot ein guter Wert, für Pizza vielleicht eher etwas mehr. 22g auf 1 kg Mehl finde ich persönlich ganz gut.

Eine Anmerkung noch: der Hefeteig wird im Kühlschrank nach ein paar Tagen etwas grau. Er roch bei mir immer angenehm (leicht alkoholisch), deshalb habe ich ihn dann auch immer verwendet und er schmeckte ausgezeichnet. Ein bisschen Unsicherheit blieb aber. Interessanterweise konnte ich mit deutschem Google nichts zu grau gewordenem Hefeteig finden. Jetzt habe ich auf Englisch gesucht und siehe da, dort wird das auf vielen Seiten beschrieben. Die allgemeine Meinung ist, dass es unbedenklich ist.
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muckimö

31.01.2016 19:57 Uhr

Unschlagbar!!!! Volle Punktzahl!
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Schauchert

06.02.2016 01:52 Uhr

habe den Teig heute das erste mal für mein Freund und mich gemacht, wow.... wir waren beide sooo begeistert... das war echt besser als beim Lieferant. volle 5 Sterne :-)
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