Kartoffelspätzle nach Oma Luise

sehr preiswert - rusikal - lecker

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Zutaten für Portionen

500 g Mehl, Spätzlemehl oder Weizenmehl Typ 405
2 EL Grieß, Hartweizengrieß
5 große Ei(er)
1 TL Salz
2 halbe Ei(er) - Schalen voll kaltes Wasser
 etwas Majoran
200 g Kartoffel(n), gekochte, geriebene, mehlige
200 g Schinkenspeck, gewürfelt
2 kleine Zwiebel(n)
1 kl. Dose/n Sauerkraut
  Pfeffer

Zubereitung

Aus Mehl, Grieß, Wasser, Eiern, Salz, etwas Majoran und Pfeffer einen glatten Teig herstellen. Immer nur soviel Mehl verwenden, wie das Wasser und die Eier aufnehmen. Den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft.
Nun die gekochten, abgekühlten, geriebenen Kartoffeln unter den Spätzleteig mischen. Das Ganze nochmals gut verrühren.
In einem großen, weiten Topf Wasser mit Salz und wenigen Tropfen Öl zum Kochen bringen.
Dann den Teig portionsweise in das Wasser geben. Entweder mit dem Spätzlebrett einschaben oder mit einer Spätzlepresse. Dabei immer darauf achten, die Hitze zu regulieren, damit der Topf mit den Spätzle nicht überkocht.
Man lässt die geschabte Portion einige Male aufwallen und hebt sie dann mit einer breiten Lochkelle heraus und hebt sie mitsamt der Kelle in einen bereit stehenden Topf mit kaltem Wasser und anschließend auf eine Platte und hält sie warm. Der restliche Teig wird auf die gleiche Weise zubereitet.
Man erwärmt das Sauerkraut und würzt nach Geschmack (eher wenig) oder nimmt restliches Kraut evtl. vom Vortag.
In einem Pfännchen lässt man die Speckwürfel aus.
In einem anderen röstet man die in Ringe geschnittenen Zwiebeln knusprig.

Nun die Kartoffel-Spätzle lagenweise mit dem Kraut auf einer tiefen Platte anrichten und mit den ausgelassenen Speckwürfeln und den gerösteten Zwiebelringen überschmelzen.
Dazu essen wir noch einen saftigen Kopfsalat.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 09.09.08
Rezept-Statistiken: 31.429 (228)* gelesen
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Verfasser:

Juulee  Sternekoch


Mitglied seit 19.10.2005
9.609 Beiträge (ø3,98/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

Monia2727 Küchenjunge sagt:  
25.09.2008 08:22
Habe gestern die Kartoffelspätzle gemacht. Muss sagen, es hat wunderbar geschmeckt, jedoch stellten sich ab dem späten Nachmittag heftige Bauchschmerzen ein. Weiß nun nicht, kam es vom Essen oder sonst was.
Evtl. könnte es auch vom Sauerkraut kommen. Werde das Gericht auch mal meinem Göga vorsetzen, mal sehen, was er dazu meint.
Grüßle Moni

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Juulee  Sternekoch sagt:  
25.09.2008 09:39
Liebe Monia,
vielen Dank für dein feedback und deine Bewertung.
Woher deine Bauchschmerzen kommen weiß ich nun auch nicht. :-(
Aber das Gericht ist ein ganz normales Spätzle/Kraut-Essen.

LG Juulee

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Carmen140668 Küchenjunge sagt:  
29.09.2008 10:05
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kann sein das, das Kraut zu mächtig war, verträgt nicht jeder.
Da empfiehlt sich etwas Kümmel mit hineinzugeben.
bei der Krautmenge dürfte ein halber bis ein ganzer Teel. reichen.
wenn die bauchschmerzen mal da sind, einfach 2 teel. kümmel mit heisswasser überbrühen, 10 min ziehen lassen und trinken ;) das hilft dann :)

gruss Carmen

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THE_Spargel Tellerwäscher sagt:  
29.09.2008 11:15
Das würde auch bei mir helfen, innerhalb von wenigen Minuten wäre mein Magen leer und was soll dann noch weh tun.
Ich schliesse mich da Lichter an : Kümmel schmeckt am Besten, wenn man es nicht in das Essen tut ;-)

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Freche17 Tellerwäscher sagt:  
29.09.2008 11:22
Hab da ein kleines Problem. In der Zutatenliste steht ... 2 halbe Ei(er) - Schalen voll kaltes Wasser ...
Was soll das bedeuten? Lg Freche

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Juulee  Sternekoch sagt:  
29.09.2008 11:34
Hilfreiche Antwort:

Hallo Freche 17

das bedeutet: soviel Wasser nehmen , wie in 2 halbe Eierschalen gehen. Sind so knappe 2 Esslöffel.

LG Juulee

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Juulee  Sternekoch sagt:  
29.09.2008 11:37
Die Zubereitung des Krauts steht selbsverständlich in eurer eigenen Version! Das Kraut ist ja nur die Ergänzung zu den "Kartoffelspätzle"!
Aber ich nehme für mein Sauerkraut ebenfalls Kümmel ( entweder gemahlen oder auch ganz) . Das gehört einfach in ein gutes Sauerkraut!

LG Juulee

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f-zeugner Tellerwäscher sagt:  
29.09.2008 16:04
Hallöchen
Das Rezept hört sich gut an, werd es mit meiner Partnerin mal versuchen, aber was bedeutet das "überschmelzen" am Ende?
LG
Friedhelm

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Juulee  Sternekoch sagt:  
29.09.2008 16:24
Hilfreiche Antwort:

f-zeugner

überschmelzen bedeutet, dass über die fertigen Kartoffelspätzle zum Schluss die angebratenen Speckwürfelchen und den Zwiebeln gegeben werden.

Fürs feedback kann ich mich ja noch nicht bedanken! Du hast bewertet, aber noch nicht gekocht! Schade!

LG Juulee

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hieronimi Suppenkoch sagt:  
29.09.2008 16:33
hallo juulee,
das klingt wirklich interessant. habe in zwei wochen deutschen vesuch hier, der aus suedafrika kommt. dem werde ich es mit sicherheit mal kochen. nach deinem rezept.
nur interesse halber: war die oma aus dem allgaeu???????
gruesse aus der sonne
wolfgang

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Juulee  Sternekoch sagt:  
29.09.2008 16:48
Hilfreiche Antwort:

Hallo Wolfgang

darüber freue ich mich sehr - danke!

Meine Oma war eine waschechte Pfälzerin!
Ich habe jetzt ihr altes Kochbuch gefunden mit Originaleinträgen und da sind lauter so einfache , aber feine Sächelchen drin.

Noch ein kleiner Tipp: wenn man die Kartoffeln in den Spätzleteig gibt, sollte man den Teig nochmals sehr schön rühren, damit er schön sämig wird. So geht er dann einfacher durch die Spätzlepresse.

LG Juulee

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hieronimi Suppenkoch sagt:  
29.09.2008 18:02
hallo juulee,
ist wirklich interessant. spaetzle unter sauerkraut heben ist eine typische allgaeuer spezialitaet ( bay. schwaben). spaetzle kennt man nicht als aus der pfalz stammend. vielleicht hat deine grossmutter dieses rezept auch von einer reise mitgebracht oder ueber freunde erfahren. ( ein ck forum gab es ja damals wohl noch nicht ).
ich werde den teig mit sicherheit gut durchschlagen, weil ich die spaetzle vom holzbrett schabe.
gruesse aus der sonne
wolfgang

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elissi Tellerwäscher sagt:  
01.10.2008 07:16
Hallo Ihr Spätzleköche,

meine Familie ist seit einem Urlaubim Allgäu Fan von Spätzle. Ich habe jedoch Schwierigkeiten bei der Zubereitung. Es heißt: "vom Brett schaben" - kann mir das mal einer genau erklären ? Sicher liegt es an der Konsistenz des Teiges ?, mache ihn nicht so fest (er soll ja Blasen schlagen) und dann habe ich die zähe klebrige Masse auf dem Brett und bekomme nur lange Fäden oder Klumpen in den Topf. Schmeckt zwar allen, aber die Spätzle sind viel zu dick/lang. Habe auch eine Presse, aber das klebt schrecklich - ist auch nicht der Hit oder ich mache es falsch. Freue mich auf Eure Ratschläge.

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Juulee  Sternekoch sagt:  
02.10.2008 09:48
Hilfreiche Antwort:

Liebe elissi,

wenn du Spätzle vom Brett schaben willst sollte
1. der Teig nicht zu fest sein
2. Brett und Messer oder Palette stets nass sein.

Man gibt immer nur einen Teil des Teiges auf das nasse Brettchen und schabt diesen dann in zügigen Bewegungen in das Wasser. Dabei muss man immer wieder den Teig auf den hinteren Teil des Brettchens ziehen und langsam nach vorne laufen lassen bei halbschräger Haltung!

Spätzle schaben vom Brett kommt nur mit der Übung. Ich mache meine Spätzle auch mit der Spätzlepresse ( von Buchsteiner - "Spätzlewunder" ).

LG Juulee

LG Juulee

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wargele  Suppenkoch sagt:  
31.10.2008 11:14
Hallo Juulee!

Kürzlich habe ich dieses Rezept nachgekocht und alle waren begeistert davon! Als alteingesessene "Spätzleschwoba" war dies eine ideale Kombination und sowohl Göga als auch Junior haben kräftig zugelangt!

Als ich das meiner Mutter und meiner Nachbarin erzählte, wollten sie natürlich sofort das Rezpt haben. Und sie waren ebenfalls begeistert davon!

Also ein dreifaches Hoch auf die Krautspätzle!

Übrigens: Ich gebe in mein Sauerkraut auch immer etwas gemahlenen Kümmel mit hinein.

Vielen Dank für dieses überaus leckere Rezept!

Liebe Grüßle
Wargele

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Juulee  Sternekoch sagt:  
03.11.2008 10:37
Liebe Wargele

also das ist ja nun wirklich das größte Kompliment , von dir als echter Spätzlesschäbin"! Klasse - :-) ich hab so gelacht, als ich es las! Und dass du auch gleich Werbung bei deiner gesamten Nachbarschaft gemacht hast, find ich klasse!

Kartoffelspätzle sind einfach ein ganz kleines bissel anders: DAS schmecken die geübten Spätzles-Esser natürlich gleich!

Dankeschön für die gute Bewertung!
LG Juulee

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maeuseteufel Tellerwäscher sagt:  
21.11.2008 19:55
Hallo!

Ich kenne das Rezept unter "Schupfnudeln" - haben aber mit den fingerdicken fingerlangen Dingern nix zu tun. Bei uns sind das dann ganz normale selbstgemachte Spätzle. Der geräucherte Speck wird in der Pfanne angebraten, dazu kommen die Spätzle. Wenn die Spätzle schön braun und knusprig sind, kommt das Kraut dazu.
Nächstes Mal gibt es die Kartoffelspätzle. Kann ich mir sehr gut vorstellen.

Danke für die Anregung.

maeuseteufel

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Juulee  Sternekoch sagt:  
22.11.2008 19:30
maeuseteufel,
vielen Dank für die gute Bewertung!
Ja in jedem Landstrich unterscheiden sich die Bezeichnungen.
Allerdings sind die Kartoffelspätzle nicht vergleichbar mit Schupfnudeln, in die ja keine Flüssigkeit kommt.
Kartoffelspätzle werden etwas dicker als "normale" Spätzle und haben einen leicht kartoffeligen Geschmack.
Und sie sind auch sehr sättigend. Da das ein sehr altes Rezept ist, denke ich mir, dass das früher auch der Sinn des Essens sein sollte - satt machen! :-)

LG Juulee

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lene184 Suppenkoch sagt:  
14.01.2009 10:47
Hilfreicher Kommentar:

hallo

also gestern abend waren die kartoffelspatzen dran
was soll ich sagen legaaaaaa
die darf ich jederzeit wieder machen.
mein mann drückte sie durch meinte
sowas gleichmäßiges bei spätzle hat er noch nie gehabt.
bei uns gabs nur tomatensoß un kürbisgemüse dazu.
also wirklich der hammer.
muß jetzt beim kartoffelkochen immer mehr kochen für spätzles.
super

gruß lene

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Juulee  Sternekoch sagt:  
21.01.2009 13:28
Liebe Lene,
vielen Dank für deine gute Bewertung.
Das ist übrigens eine gute Idee von dir, gleich beim Pellkartoffel kochen ein paar mehr einzuplanen für die Spätzle.
Ich muss zugeben, wir essen die Kartoffelspätzle auch gerne zu anderen Soßen. Am liebsten zu einem schönen Rinderbraten mit ganz dunkler Soße.
Aber als Rezept hier im CK habe ich einfach das Originalrezept meiner Oma eingestellt.
LG Juulee

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kriegerin37 Tellerwäscher sagt:  
07.04.2010 09:10
Habe das Rezept ausprobiert und ich muss sagen...es waren alle begeistert...meine Familie möchte das Gericht mindestens einmal im Monat haben...ich komme aus der Pfalz und bei uns wurden schon immer Spätzle gemacht...bei uns in der Familie werden die Spätzle schon immer vom Brett geschabbt...kann also nicht nur Typisch vom Allgäu oder aus dem Schwabenländle sein....denke ich mir mal...achja...bevor ich es vergesse....nein bei uns gab es keine Schwaben und keine Tyroler in der Familie...LG...kriegerin37

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kriegerin37 Tellerwäscher sagt:  
07.04.2010 09:15
Ich habe Allgäu gemeint nicht Tirol :-)....kleine Anmerkung: Ich habe nichts gegen Allgäuer,Tiroler oder Schwaben..ich mag jedes Völkchen :-D
LG...kriegerin37

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Juulee  Sternekoch sagt:  
07.04.2010 17:07
Hallo Kriegerin,
freut mich, dass dir und deiner Familie die Kartoffelspätzle geschmeckt haben.
Wo sie genau herstammen, kann ich nicht sagen, denn es ist ein sehr altes Rezept von meiner Oma (die nicht mehr lebt). Wir mögen diese Art von Spätzle auch sehr und durch die Mischung mit Kartoffeln werden sie stabiler und etwas dicker. Wir mögen sie z. B. auch zu einem guten Gulasch gerne essen.

Herzliche Grüße Juulee

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