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Knackiges Rhabarberkompott

Dessert - fruchtig, süß und kein Matsch

Zutaten

1 kg Rhabarber
150 g Zucker
1 Stange/n Zimt
Vanilleschote(n)
Zitrone(n)
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. Ruhezeit: ca. 8 Std. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die Rhabarberstangen waschen, verletzte Stellen heraus schneiden. Fäden abziehen, aber dabei möglichst viel der roten Haut erhalten (neuere Züchtungen haben kaum noch Fäden). Die Stangen quer in 1 cm breite Scheiben schneiden. Mit dem Zucker vermischen.

Von der Zitrone - natürlich unbehandelt und gewaschen - einige Schalenstreifen dünn abschälen, eine Hälfte auspressen. Die Vanilleschote auskratzen, Mark und Schote sowie die Zimtstange, Zitronenschale und Zitronensaft unter den Rhabarber mischen.

In der Mikrowelle bei 650 Watt 4-6 Minuten garen. Nicht umrühren. In dem Sud erkalten lassen, am besten über Nacht, dann die Schale, die Zimtstange und die Vanilleschote entfernen.

Anmerkung: Es ging mir bei den Experimenten zu diesem Rezept darum, den Rhabarber zu süßen, aber dabei einen knackigen Biss zu erhalten (und nicht die üblichen verkochten Teile) sowie einen möglichst unverfälschten Rhabarbergeschmack zu bekommen. Das funktioniert am schonendsten in der Mikrowelle (wobei die Zeit und die Wattzahl angepasst werden können). Wichtig ist, die gegarten Stücke möglichst wenig zu rühren, damit sie nicht zerfallen. Die Zugabe einer Flüssigkeit ist nicht nötig, die entsteht von selbst durch den Zucker, falls man aber mehr davon möchte, kann etwas Wasser dazu gegeben werden (kein Fruchtsaft, weil das den Geschmack verändert).

Kommentare anderer Nutzer


elanda

02.03.2009 07:44 Uhr

Hallo,

hatte dieses Rezept schon letzten Sommer so gemacht.
Wirklich zu empfehlen, vorallem auch weils super schnell geht.

Glg elanda

ma.s.

06.05.2009 22:03 Uhr

Hallo Turandot,

also dieses Rezept ist Spitzenmäßig. Habe den Rhabarber mit der Schere geschnitten und nur die schlechten Stellen entfernt (somit hatte ich alle schönene roten Komponenten drin) und es hat super geklappt. Ich habe noch noch 2 Minuten in der Microwelle drangehängt, weil die Mege von 1 kg sonst doch ziemlich hart geblieben wäre. Alles in Allem ein "Super-Rezept".

Liebe Grüße
Ma.S.

Turandot

26.05.2010 14:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Ich habe früher gerne die rote Schale dran gelassen, der schöneren Farbe wegen. Aber inzwischen habe ich gehört, dass auch in den dünnen Häuten noch viel Oxalsäure ist und man ihn besser schälen sollte.

Weil es oben noch anders steht, wollte ich es erwähnen - entscheiden muss das jeder selbst.

Danke für euer positives Urteil :D

Gruß Turi

dressing

03.05.2012 22:13 Uhr

Das erste Mal, dass es mir - dank deiner Experimentierfreudigkeit - gelungen ist, ein so knackig-aromatisches Rhabarberkompott herzustellen. Ich habe sonst gern Erdbeeren mitverarbeitet, aber deine Würzmischung mit frischer Vanille, Zimtstange und Zitrone gefällt mir sehr gut. Ich könnte mir da auch noch etwas zerstoßenen Kardamom vorstellen und etwas frisch gepressten Orangensaft, aber dann ist wahrscheinlich der Geschmack nicht mehr so "Rhabarber pur".

Danke für das sehr schöne Rezept und

liebe Grüße
Christel

Lavendula_

23.04.2013 16:11 Uhr

Hallo Turi, vielen Dank für das Rezept !
Das war ja mal einfach und schnell.
Bei Rhabarberkompott bin ich immer am rumeiern, wie lange ich ihn garen soll, bevor er zerfällt. Versuche im Backofen in der abgedeckten Auflaufform sind auch immer viel zu weich geworden.
er hier hab ich nun probeweise mal 500g Rhabarber bei 600 Watt für 4 Minuten gegart und es hat genau gepasst. Vielleicht eine halbe Minuten weniger Garzeit, aber ansonsten perfekt für mich.
Dem abgekühlten Kompott habe ich noch geviertelte Erdbeeren untergemischt --> die perfekte Beilage zu meinen Topfenknödeln.
LG Lavendula_

Turandot

23.04.2013 21:11 Uhr

Ich freue mich sehr, dass das Rezept so gut ankommt, vielen Dank. Kardamom und Orangensaft kann ich mir auch gut vorstellen - man muss doch immer Rezepte auch mal ein bisschen variieren, finde ich.

Frische Erdbeeren hatte ich auch schon dazu, die passen ja sehr gut zum Rhabarber.

LG Turi

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