Petersilien - Schafskeule



Zutaten für Portionen

1500 g Lamm - oder Schafskeule ohne Knochen
1 ½ Liter Buttermilch
1 ½ Liter Wein, rot
15 m.-große Kartoffel(n), geschält und ggf. geviertelt
5 m.-große Zwiebel(n), geschält, geviertelt
3 Zehe/n Knoblauch, geschält
Tomate(n), enthäutet
4 Bund Petersilie, gewaschen
4 EL Butter
  Salz und Pfeffer
  Öl (Olivenöl)

Zubereitung

Die Schafskeule wird auf Grund ihres strengen Eigengeschmacks zunächst vom sichtbaren Fett und Sehnen befreit. Anschließend wird sie mindestens 3 Tagen im Gemisch aus Buttermilch und Rotwein mariniert.
Nach der Marinierzeit wird die Schafskeule gut trockengetupft, rundum gesalzen und gepfeffert und in ca. 2 EL Olivenöl scharf angebraten. Anschließend aus der Bratreine nehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln, den Knoblauch und die Kartoffeln im verbleibenden Bratfett anbraten, zum Schluss die Tomaten zugeben. Wenn die Tomatenflüssigkeit etwas einreduziert ist, mit etwas Beize auffüllen. Die gewaschene und geputzte Petersilie wird entweder per Hand oder in der Moulinette zerkleinert, mit der Butter und mit den Semmelbröseln so vermischt, so dass eine streichfähige Paste entsteht. Diese Paste wird auf die Schafskeule gestrichen, die Keule in die mit Gemüse gefüllte Reine gegeben und mit einem Grossteil der Beize angegossen. Alles zusammen geht nun für ca. 3 bis 4 Stunden zugedeckt bei 80 Grad in den Backofen. Kurz vor Ende der Garzeit den Deckel runternehmen und leicht anbräunen lassen.
Die Schafskeule kann durch Lamm ersetzt werden, die Marinier-Zeit entfällt dann.
Durch die lange Zeit im Ofen wird das Fleisch schonend gegart und sollte innen noch rosa sein; Kartoffeln und Zwiebeln dienen als Gemüse-Beilage. Dazu schmecken grüne Bohnen ebenso wie Feldsalat und natürlich ein guter Rotwein.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Tage
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 11.03.03
Rezept-Statistiken: 17.552 (102)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

eimerp Hendlgriller


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4.196 Beiträge (ø1,14/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

karlschramm Hendlgriller sagt:  
26.02.2004 07:08
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hey
ich kenne fast die gleiche variante ,nur wird die petersilie mit knobi gemischt ,und nach der gaarzeit des fleisches auf getragen und dann in semmelbrösel gewälzt ,und zurück in den ofen und braun/knusprig gebacken.

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nanncy100 Sternekoch sagt:  
11.09.2004 23:10
Hallo, das ist ein kerniges Rezept für Schafskeule,
ab Herbst haben wir wieder einige Gäste im Haus ohne Grill zu verwöhnen.
Da wird das wohl in Frage kommen.
Was ist Reine?
Danke
VG Jürgen und Nancy

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hennerjordan Tellerwäscher sagt:  
15.08.2006 21:10
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Was soll denn die Einleitung mit dem "strengen Eigengeschmack"? Eine Lammkeule von 1500 g hat keinen strengen Eigengeschmack, sondern schmeckt wunderbar und nimmt jedes Gewürz dankbar an. Eine Schafs- oder Hammelkeule mit strengem Geschmack sollte man sich gar nicht verkaufen lassen, da weiß ich auch nicht, ob die Marinade hilft.

Ansonsten ist das Rezept okay.

Die Reine ist eine offene Form für den Backofen.

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Willy_Wattwurm Suppenkoch sagt:  
19.08.2006 12:48
@ Hennerjordan,
du scheinst beim Geschack/Geruch hier etwas nicht zu wissen! Diese unangenehme Eigenschaft ist leider eine bekannte Tatsache bei Schafen, Ziegen etc. (einige Wildtiere).
Das Beizen ist also unerläßlich und auch sinnvoll! Der Fleischer kann dir auch Nichts anderes empfehlen. Lammfleisch ist hiervon weitestgehend ausgeschlossen, der Geruch und Geschmack kommt erst ab der Pubertät der Tiere!
@ Eimerp,
3 Liter Beize für zur 1,5 kg Fleisch? Nicht dass ich geizig bin, aber ich muß zugeben, ich habe solch große Braten noch nicht mariniert!
Aber eine Variante kann ich dir anbieten: Ich mariniere gerne mit mit ungesüßtem Abfelwein und Rumrosinen. Einen Teil der Marinade verwende ich zum "aufmotzen" einer lekkeren Bratensoße.
Bei den Gewürzen finde ich, jeder sollte selbst testen, was ihm am besten zusagt!
Ansonsten eine sehr gute Anregung für Gästeessen und Feiertage!

LG, Willy

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kapewe Tellerwäscher sagt:  
19.08.2006 13:27
kommt doch auf das alter des tieres an, oder? ein lamm oder eine junge ziege würde ich nie marinieren.
das nt-garen ist natürlich eine tolle angelegenheit.....
das rezept ist doch klasse!!

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pinocchio13  Hendlgriller sagt:  
19.08.2006 18:17
@hennerjordan

Zubereitung gut und bis zum Schluss durchlesen.....dann entfällt dieser Kommentar.

zum Rezept.
Klingt gut, werde ich bestimmt ausprobieren.
LG
pinocchio

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Willy_Wattwurm Suppenkoch sagt:  
19.08.2006 21:01
@Kapewe,
klar kommt es aufs Alter des Tieres an: ich habe leider vergessen, auf die Pubertät der Tiere hinzuweisen. Mit erreichen der Geschlechtsreife kommt auch der strenge Geschmach des Fleisches. Trotzdem ist das Beizen (marinieren) eine feine Technik das Fleisch zart und bekömmlich zu machen - nicht nur bei Schafen ;-)

LG, Willy

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hummel13 Smutje sagt:  
19.08.2006 23:19
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An Alle,

ich stimme mit jedem überein der/die eine Marinade als bereicherung für ein Fleischgericht betrachtet! Obwohl es zartes Fleich gibt das köstlich frisch gegrillt oder gebacken schmeckt, gibt es doch unzählige Zubereitungsarten mit köstlichen Marinaden für Fleischgerichte.

Die Schafskeule werde ich sicher ausprobieren, denn ich denke die leckere Marinade nimmt den strengen Geschmack des Lamm- oder Schafsfleisch.

Ich kann mir einen griechischen Wein und einen Tsatsiki mit frischem Brot ausgezeichnet dazu vorstellen!

LG,
hummel13

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dorle1 Tellerwäscher sagt:  
21.08.2006 23:04
An alle
prima Rezept, ob Schaf oder Lamm das ist bei uns Stimmungssache.
-Deftig, herzhaft, sättigend dann nehm ich Schaf, Heidschnucke oder Ziege (mariniert), gerne mit weissen Bohnen und geschmorten Kartoffeln.
-Leicht, und zart, da nehme ich Lamm oder Zicklein mit grünen Böhnchen, gegrillten Tomaten und frischem Brot.
Jetzt hab ich Hunger bekommen!
liebe Grüße
dorle 1

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Grauer Smutje sagt:  
02.10.2006 20:17
Hi @ll,

ich habe heute das Rezept ausprobiert. Dazu nahm ich Skuddenlamm.

Das Fleisch war aller erster Klasse. Jedoch waren die Kartoffeln selbst nach 3 Stunden bei 80 Grad noch hart. An den Kartoffeln kann es nicht liegen. Ich habe eine zur Kontrolle gekocht.

Wenn die Kartoffeln schon gar sein müssen (aufgrund der niedrigen Temperatur) sollte man das im Rezept erwähnen...

Deswegen "nur" 4 Sterne!


WMH

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