Heißräuchern von Fisch
Basisrezept zum Räuchern - Vorbereitung der Fische, Handhabung von Räucheröfen| 4 | Forelle(n) oder anderer Fisch (200-300 g/Person) |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 1 EL | Wacholderbeeren |
| 1 EL | Senfkörner |
| 60 g | Salz |
Zubereitung
Man benötigt entweder einen Kompakträucherofen oder eine Räuchertonne, außerdem Buchenmehl und gegebenenfalls klein gehacktes Buchenholz z.B. Kaminholz in kleine Stücke gehackt.
Damit die Fische später so schmecken, wie man es von Räucherfisch erwartet, müssen sie zunächst eingelegt werden, am zuverlässigsten ist die Verwendung von 3%iger Salzlake für mindestens 8 Stunden (Wenn es schnell gehen muss, kann man auch mehr Salz verwenden, riskiert aber ein Versalzen der Fische, wenn man zu lange wartet). Zunächst werden Senfkörner, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter kurz in 200 ml Wasser aufgekocht und im noch heißen Sud das Salz aufgelöst. Dieser Sud wird dann in einem geeignet großen Gefäß (Eimer, Bräter etc.) mit kaltem Wasser auf 2 Liter aufgefüllt und die ausgenommenen, gewaschenen frischen Fische hinein gelegt. Am praktischsten ist es, die Fische jetzt im Kühlschrank oder Keller über Nacht stehen zu lassen.
Ca. 1/2 Stunde vor dem Räuchern werden die Fische entnommen und zum Abtropfen auf ein Rost gelegt oder alternativ mit einem Tuch trocken gewischt.
Das eigentliche Räuchern:
Im Kompakträucherofen:
hier werden 2 EL Buchenmehl auf den Boden des Ofens gestreut und die Forellen auf die Roste darüber. Der Ofen wird verschlossen, die mitgelieferten Spiritus-Brenner befüllt und angezündet. Wenn die voll gefüllten Brenner leer sind, ist der Fisch fertig, das dauert ungefähr 30 Minuten.
In der Räuchertonne:
hier wird zunächst in der Brennkammer ein Feuer mit 1 kg Buchenholz gemacht und die Fische 20-30 Minuten bei voller Flamme und offenem Deckel gegart (sie sind gar, wenn sich die Bauchlappen abspreizen). Dann wird der Deckel aufgesetzt und auf die Glut werden 8 EL Buchenmmehl gestreut. Die Fische bleiben je nach gewünschtem Geschmack 30-60 Minuten im Rauch. Unter Umständen kann es bei sehr schwacher Glut nötig sein, das Feuer zwischendurch noch einmal mit geöffnetem Deckel zu entfachen und die Rauch-Erzeugung zu wiederholen.
Die geräucherten Fische sind warm besonders lecker, halten sich aber im Kühlschrank mindestens 3 Tage.
Ein frisch gebackenes Brot mit Butter dazu rundet das Geschmackserlebnis ab.
Damit die Fische später so schmecken, wie man es von Räucherfisch erwartet, müssen sie zunächst eingelegt werden, am zuverlässigsten ist die Verwendung von 3%iger Salzlake für mindestens 8 Stunden (Wenn es schnell gehen muss, kann man auch mehr Salz verwenden, riskiert aber ein Versalzen der Fische, wenn man zu lange wartet). Zunächst werden Senfkörner, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter kurz in 200 ml Wasser aufgekocht und im noch heißen Sud das Salz aufgelöst. Dieser Sud wird dann in einem geeignet großen Gefäß (Eimer, Bräter etc.) mit kaltem Wasser auf 2 Liter aufgefüllt und die ausgenommenen, gewaschenen frischen Fische hinein gelegt. Am praktischsten ist es, die Fische jetzt im Kühlschrank oder Keller über Nacht stehen zu lassen.
Ca. 1/2 Stunde vor dem Räuchern werden die Fische entnommen und zum Abtropfen auf ein Rost gelegt oder alternativ mit einem Tuch trocken gewischt.
Das eigentliche Räuchern:
Im Kompakträucherofen:
hier werden 2 EL Buchenmehl auf den Boden des Ofens gestreut und die Forellen auf die Roste darüber. Der Ofen wird verschlossen, die mitgelieferten Spiritus-Brenner befüllt und angezündet. Wenn die voll gefüllten Brenner leer sind, ist der Fisch fertig, das dauert ungefähr 30 Minuten.
In der Räuchertonne:
hier wird zunächst in der Brennkammer ein Feuer mit 1 kg Buchenholz gemacht und die Fische 20-30 Minuten bei voller Flamme und offenem Deckel gegart (sie sind gar, wenn sich die Bauchlappen abspreizen). Dann wird der Deckel aufgesetzt und auf die Glut werden 8 EL Buchenmmehl gestreut. Die Fische bleiben je nach gewünschtem Geschmack 30-60 Minuten im Rauch. Unter Umständen kann es bei sehr schwacher Glut nötig sein, das Feuer zwischendurch noch einmal mit geöffnetem Deckel zu entfachen und die Rauch-Erzeugung zu wiederholen.
Die geräucherten Fische sind warm besonders lecker, halten sich aber im Kühlschrank mindestens 3 Tage.
Ein frisch gebackenes Brot mit Butter dazu rundet das Geschmackserlebnis ab.
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Kommentare anderer Nutzer
Overmind2k
sagt:
sagt: 26.10.2008 20:57
Hilfreiche Antwort:
Hi! Danke für den Hinweis.
Stimmt, etwas kräftiger kann man die Lake durchaus machen. Bei mehr als 5% haben sich einige Leute bei mir schon beschwert, dass es dann zu salzig wird, ansonsten natürlich Geschmacksache und Experimentierbereich. Ich schmecke die Salzlake einfach so ab, dass sie pur nicht unangenehm schmeckt (so kam ich auf die 3%), damit ist man auf der sicheren Seite.
Und die Menge Lake im Verhältnis zum Fisch ist natürlich auch wichtig. Je weniger Lake, desto kräftiger, denn das Salz verteilt sich ja gleichmäßig in Fisch und Flüssigkeit.
VG, Thomas
Stimmt, etwas kräftiger kann man die Lake durchaus machen. Bei mehr als 5% haben sich einige Leute bei mir schon beschwert, dass es dann zu salzig wird, ansonsten natürlich Geschmacksache und Experimentierbereich. Ich schmecke die Salzlake einfach so ab, dass sie pur nicht unangenehm schmeckt (so kam ich auf die 3%), damit ist man auf der sicheren Seite.
Und die Menge Lake im Verhältnis zum Fisch ist natürlich auch wichtig. Je weniger Lake, desto kräftiger, denn das Salz verteilt sich ja gleichmäßig in Fisch und Flüssigkeit.
VG, Thomas
nanncy100
sagt:
sagt: 27.10.2008 09:20
Hallo Thomas!
Richtig, das Verhältnis der Lakemenge zum Volumen des Pökelgutes muss sorgfältig
abgestimmt sein.
Viel Spass noch beim Räuchern.
Richtig, das Verhältnis der Lakemenge zum Volumen des Pökelgutes muss sorgfältig
abgestimmt sein.
Viel Spass noch beim Räuchern.
khao
sagt:
sagt: 10.04.2009 14:17
hallo,
ich habe den kleinen rächerofen von behr seit 5 jahren, inzwischen schon 6 stück an freunde verschenkt.
ich hole mir im anglerladen die lake und auch das räuchermehl. das verhältnis steHt da drauf- gelingt immer.
die fische bleiben bei mir 12 stunden drin, dann 3 stunden trocknen und dann ca 30 - 40 min in den kleinen ofen- einfach perfekt.
absolut idiotensicher- gelingt sogar mir immer. LG
ich habe den kleinen rächerofen von behr seit 5 jahren, inzwischen schon 6 stück an freunde verschenkt.
ich hole mir im anglerladen die lake und auch das räuchermehl. das verhältnis steHt da drauf- gelingt immer.
die fische bleiben bei mir 12 stunden drin, dann 3 stunden trocknen und dann ca 30 - 40 min in den kleinen ofen- einfach perfekt.
absolut idiotensicher- gelingt sogar mir immer. LG
26.07.2009 23:44
Hallo,
auch ich habe den Räucherofen von Behr.
Ich nehme 350 Gr. Salz auf 6 Liter Wasser, die Salzmischung beziehe ich von meinem Angelladen.
Die Fische bleiben 12 Stunden in der Lake, werden dann so behandelt, wie Du beschrieben hast.
Ich habe mir erlaubt ein Bild hochzuladen.
Lieben Gruß
Driver.
auch ich habe den Räucherofen von Behr.
Ich nehme 350 Gr. Salz auf 6 Liter Wasser, die Salzmischung beziehe ich von meinem Angelladen.
Die Fische bleiben 12 Stunden in der Lake, werden dann so behandelt, wie Du beschrieben hast.
Ich habe mir erlaubt ein Bild hochzuladen.
Lieben Gruß
Driver.
Locy
sagt:
sagt: 23.04.2010 06:50
Hallo,
ich habe mir einen Räucherofen gekauft und meine Versuche gestartet.
Nach diesem Rezept ist es auf Anhieb gelungen. 2 Tage später gleich noch einmal mit einer Lachsseite. Dabei habe ich 4 % Salz genommen.
Super!!!
Vielen Dank für diese einfache, aber köstliche Anleitung.
LG Locy =:)
ich habe mir einen Räucherofen gekauft und meine Versuche gestartet.
Nach diesem Rezept ist es auf Anhieb gelungen. 2 Tage später gleich noch einmal mit einer Lachsseite. Dabei habe ich 4 % Salz genommen.
Super!!!
Vielen Dank für diese einfache, aber köstliche Anleitung.
LG Locy =:)
joost-ka
sagt:
sagt: 03.01.2012 19:12
Hallo Thomas,
habe auch meine ersten Räucher-Versuche gestartet - hat auf Anhieb geklappt nach deinem Rezept :-)
Und die Forellen waren superlecker!
Vielen Dank + viele Grüße! Andreas.
habe auch meine ersten Räucher-Versuche gestartet - hat auf Anhieb geklappt nach deinem Rezept :-)
Und die Forellen waren superlecker!
Vielen Dank + viele Grüße! Andreas.
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Mir erscheint die Salzung zu schwach.
Leider habe ich selten frische Forellen, aber wenn ich welche bekomme, dann immer in 8 % iger Salzlake.
Reichlich 12 Stunden im Gemüsefach des Kühlschrankes.
Das mit dem offenen Feuer ist genial.
VG Jürgen
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