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Ochsenbäckchen in Portwein

braucht Zeit, schmort 4 Stunden, toll für Gäste, sehr gut vorzubereiten

Zutaten

1300 g Ochsenbäckchen, sauber pariert
1 Flasche Rotwein, guten, wichtig für die Qualität der Sauce
500 ml Portwein, vintage
300 g Wurzelwerk, geputztes (Knollensellerie, Lauch, Möhren)
1 m.-große Zwiebel(n)
2 EL Tomatenmark
1 1/2 Liter Kalbsfond
2 cl Cognac
5 cl Balsamico, alter
  Olivenöl
  Meersalz
  Pfeffer, aus der Mühle
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Brennwert p. P.: keine Angabe

Die parierten Bäckchen von allen Seiten pfeffern und salzen und mit Küchengarn wieder zu Bäckchenform zusammen binden. Ofen auf 120° C heizen. Temperaturkontrolle!

Das Gemüse in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel fein schneiden.
In einem ausreichend großen Schmortopf oder Bräter die Bäckchen bei großer Hitze von allen Seiten in Olivenöl kräftig anbraten, dass sie Farbe nehmen. 1 Esslöffel Tomatenmark mit anrösten. Das Wurzelgemüse dazugeben und auch Farbe nehmen lassen. Portwein und Rotwein zu je einem Drittel angießen und einkochen lassen. Diesen Vorgang noch 2 mal wiederholen.

Den Kalbsfond angießen, so dass die Bäckchen fast bedeckt sind und den Topf auf den Boden des Ofens stellen. Bei 120°C Ofentemperatur ca. 3,5 Stunden schmoren. Zwischendurch die Bäckchen im Bratensud immer wieder wenden.
Wenn die Bäckchen so weich sind, dass man sie mit dem Löffel essen könnte, herausnehmen, in Alufolie wickeln und im Ofen nachziehen lassen.

Den Bratenfond durch ein Sieb in einen Topf streichen und um ein Drittel reduzieren (einkochen lassen)
In einem kleinen Topf 1 Esslöffel Tomatenmark anrösten, mit dem Cognac ablöschen, einkochen und dann den Balsamicoessig dazugeben. Kurz einkochen lassen, so dass eine sirupartige Sauce entsteht. Diese zu der eingekochten Sauce von den Bäckchen geben, durchrühren. Die Bäckchen vom Küchengarn befreien und zurück in die Sauce legen. Sehr große Bäckchen eventuell teilen.

Die Sauce hat eine unglaublich sämige Konsistenz und einen hinreißend intensiven Geschmack. Das Fleisch ist an Zartheit wohl nicht zu überbieten. Ochsenbäckchen sind nicht so einfach zu beschaffen, am besten bei einem Metzger, der noch selbst schlachtet und auf Vorbestellung.

Wir essen dazu gerne Kartoffelgratin und Möhrchen aber auch Bandnudeln passen gut oder Steckrübenpüree mit Rosenkohl.

Kommentare anderer Nutzer


Fledermausi

07.03.2009 12:56 Uhr

Na, das ist ja ein Knallerrezept!! PERFEKT !!! Ein Hammer !! Habe die Bäckchen als Sonntagsgericht gemacht und alle waren tief beeindruckt. Die Sauce - ein Traum !!!!!! Die Bäckchen - unvorstellbar zart !!!! Hach, danke für dieses unbeschreiblich gute Rezept !!!

*tief beeindruckt*
Flederli

girlfriend-in-a-coma

30.03.2009 14:59 Uhr

es freut mich sehr, dass es Dir so gut geschmeckt hat, bei uns ist das Gericht ein Dauerbrenner. Zur Abwechslung kann ich Dir aber auch mein Rezept für Magerbäckle sehr empfehlen. :)
Liebe Grüße und viel Spaß weiterhin beim Kochen!
girlfriend

eifelkrimi

03.04.2009 11:55 Uhr

Hallo girlfriend

es ist mir tatsächlich gelungen, bei meinem Metzger Ochsenbäckche zu bestellen. Sogar als Rheinländer kannte er sie.
die kann ich nun heute Mittag abholen.
So, jetzt mein Problem: als ich die bestellte, konnte ich noch nicht absehen, dass ich Morgen nicht richtig Zeit zum Kochen haben werde.
Meine Frage:
kann man das Gericht aufwärmen? Also heute fertig oder fast fertig schmoren und ihm Morgen dann den Rest geben?

lg
eifelkrimi

girlfriend-in-a-coma

03.04.2009 12:31 Uhr

ja natürlich, dass ist kein Problem, ich habe sie selber auch schon in "Etappen" gemacht. Du könntest sie aber vielleicht auch morgen abend ansetzen und über Nacht bei ca. 80 C vor sich hinschmoren lassen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen und freu mich, wenn Du dann mal berichtest.
Ich habe sie die letzten Male oft mit Wirsing und Serviettenknödeln gemacht, das ist jetzt mein Favorit, dann schneide ich die Bäckchen in dünne Scheiben und lege sie auf den Wirsing, dann wird alles mit der Sauce nappiert. Sieht sehr schön aus, vor allem wenn Du den Serviettenknödel in einer eckigen Form dämpfts und die Knödelscheiben dann auf den Teller senkreicht stellst. Das Auge iss ja immer mit...

lg, girlfriend

girlfriend-in-a-coma

03.04.2009 12:42 Uhr

streiche ein "s" :)

khao

06.05.2009 06:06 Uhr

HALLO GIRLFRIEND;
HÖRRT SICH JA SPITZE AN.
nur eine frage: haben die ochsenbäckchen einen hohen fettanteil, denn das mag meine frau nicht.
danke und einen schönen tag LG
P:S: WENN ICH DAS GARN ABNEHEME; ZERFALLEN DIE DANN NICHT ?

girlfriend-in-a-coma

09.05.2009 10:18 Uhr

Hallo khao,

nein, die Bäckchen sind überhaupt nicht fett. Sie zerfallen nicht, wenn Du das Garn abwickelst, sie sie bleiben nur nicht so kugelrund.

Vielleicht hast Du auch einen Metzger, der Dir die Backen nicht aufschneidet, dann entfällt das Binden. Die meisten Metzger öffnen die Backen, um sicherzustellen, dass sie innen o. k. sind, du musst einfach vorher bei der Bestellung drum bitten.

gruß girlfriend

Sivi

14.06.2009 13:58 Uhr

Hallo girlfriend,

heute mittag haben wir die geschmorten Ochsenbäckchen gegessen, die ich im Übrigen gestern schon vorgeschmort habe.

Meine Erwartungen wurden absolut übertroffen: das Fleisch war so weich, dass man es löffen konnte und die Sauce!! Eine Offenbarung! Kein Wunder, bei einer Flasche Wein und einem halben Liter Portwein. Ich hatte auch etwas mehr Gemüse mitgeschmort, alles in allem ca. 500 g, weil ich gut 1800 g Ochsenbäckchen hatte.

Bei uns gabs dazu in Trüffelöl geschwenkte Bandnudeln und einen fränkischen Spargelsalat mit kaltgepresstem Haselnussöl.

Ein Traum!

LG von Sivi

girlfriend-in-a-coma

14.06.2009 22:08 Uhr

Hallo Sivi,

das freut mich aber! Es ist auch eines unserer liebsten Gerichte! Danke für die gute Bewertung!

lg
girlfriend

Kristina_1978

07.09.2009 00:02 Uhr

Wer seine Gäste mit etwas ganz Besonderem verwöhnen will, dem sei dieses Rezept ans Herz gelegt: Ein Gericht der Extraklasse!

Die Zartheit des Fleisches kann ich nur noch einmal hervorheben, und die Sauce ist ein kulinarisches Erlebnis. Dazu gab es Böhmische Knödel.

Danke schön, girlfriend!

Viele liebe Grüße

Kristina

girlfriend-in-a-coma

07.09.2009 08:46 Uhr

Vielen Dank, Kristina! Es freut mich sehr, dass es Euch so gut geschmeckt hat! Für die leichtere Variante empfehle ich Dir mein Rezept für die Magerbäckle vom Schwein, da ist die Sauce auch köstlich, aber nicht ganz so mächtig wie bei den Ochsenbacken. Mit Böhmischen Knödeln war das Gericht bestimmt ein Gedicht, eine Variante, die ich auch mal machen werde! Danke für den guten Tip!

lg
girlfriend

Olafsson

21.09.2009 00:44 Uhr

Hmmm ... dann muss ich es auch probiern :-) ... Es erinnert an nen Ochsen- oder Stierschwanz - dann könnt auch eine Gremolata dazu passen? Oder stört das die Sauce?

O.

girlfriend-in-a-coma

21.09.2009 08:44 Uhr

Hallo Olafson,

ich persönlich würde keine Gremolata dazu machen. Die Sauce ist gut ausbalanciert mit den Aromen von den Weinen - das bringt vielleicht eine Mediterranität an das Gericht, die ihm nicht guttäte - aber wenn Du es machst, dann gib mir mal bescheid, bitte.

Zu empfehlen ist auch meine Abwandlung mit Schokolade, das passt mit der Portweinsauce perfekt. Dann nimmst Du statt einem Vintage lieber Ruby, das macht die Sauce weniger schwer, und spendierst ihr nach dem Reduzieren noch Valrhona-Schokolade.

Gutes Gelingen!
lg
girlfriend

Rolle60

12.10.2009 20:18 Uhr

Hallo girlfriend,

beim Durchlesen Deines Rezeptes fange ich an zu sabbern . . . das tönt ja sowas von gut . . .

Ist aber gar nicht so leicht zu beschaffen, das Fleisch - wenn bei meinem MdV der Tierarzt das ok. gibt, bekomme ich am Freitag Ochsenbäckchen.

Generelle Frage dazu: Wenn ich die parierten Bäckchen (bestimmt sind die dann so franselig) statt mit Schnur einzuwickeln, jeweils in Schweinenetz drapiere - könnte das klappen?
Dann könnte man auch bei Tisch optisch ansprechend aufschneiden . . .

Was hält die Gemeinde davon ??

LG Rolf

girlfriend-in-a-coma

13.10.2009 09:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Rolf,

franselig werden die Bäckchen eigentlich nicht, wenn Du sie gut verschnürst. Ich weiß auch von Köchen, die sie direkt in Stücke schneiden und wie ein Gulasch schmoren, das laugt aber meiner Meinung nach das Fleisch unnötig aus. Ich finde sie im Ganzen geschmort definitiv schmackhafter.
Mit dem Schweinenetz - wie willst Du das so fest gewickelt kriegen, dass es die Backen zusammenhält? Ich finde Schweinenetz immer gut, um magerem Fleisch oder Fisch beim Braten oder Schmoren die nötige Saftigkeit zu geben, das ist hier bei den Backen gänzlich unnötig. Aber wenn Du es machst, freue ich mich sehr über einen kleinen Bericht. Übrigens ist es für mich fast schwieriger Schweinenetz zu beschaffen, als die Backen diverser Tiere...
Gutes Gelingen!
lg
girlfriend

beetroot

06.11.2009 08:29 Uhr

Hallo girlfriend,
dein Rezept klingt super. Die Bäckchen sind bestellt und ich muss "nur" zwei Wochen darauf warten. Aber ich bin mir sicher, das lohnt sich. Ich habe aber noch eine Frage. Den Topf oder Bräter muss ich auf den Boden des Ofens stellen. Deckst du den Bräter mit einem Deckel oder Alufolie ab? Oder kann ich das vier Stunden ohne Abdecken im Ofen lassen?
Liebe Grüße
beetroot

girlfriend-in-a-coma

06.11.2009 09:03 Uhr

Hallo beetroot,
schön, dass Du die Backen bekommst! Es ist ein herrliches Gericht! Ich lassen den Bräter immer offen, aber es liegt ein bisschen an der Höhe der Flüssigkeit im Topf. Nichts spricht dagegen, wenn Du den Deckel auflegst, fall Dein Gefühl Dir sagt, die Flüssigkeit reduziert zu schnell. Die Backen nehmen so schnell nix übel! ;)
Ich freue mich sehr über Deinen Bericht!

Du kannst auch hier nochmal in meinem Blog schauen:
http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2009/09/essen-und-trinken-halt-leib-und-seele.html
da sind viele S´step-by-step Bilder.

lg
girlfriend

TommyDELUXE

19.11.2009 08:55 Uhr

Hallo,

will an Weihnachten Ochsenbäckchen nach diesem Rezept kochen.
Nun noch eine Frage, Ober-Unterhitze oder Umluft??
Da der Topf am Boden des Ofens steht bin ich mir etwas unsicher.

Danke schonmal für eine Antwort! :-)

Gruß
Thomas

girlfriend-in-a-coma

19.11.2009 09:02 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Thomas!

Ein schönes Rezept für Weihnachten! Mein Ofen hat keine Umluft (die ich im Übrigen für entbehrlich halte). Ganz normale Unter-/Oberhitze, Du bist mit 120° C ja ziemlich auf der sicheren Seite. Musst halt immer mal schauen, die Bäckchen sollten ab und zu "Blubb" machen, nicht vor sich hin brodeln.
Wenn Du noch Fragen hast - gerne. Aber bitte nicht an Heilig Abend, da bin ich wohl nicht am Rechner ;)
lg

beetroot

23.11.2009 18:31 Uhr

So, jetzt habe ich die Bäckchen auch zubereitet. Das Endergebnis war wie zu erwarten ausgezeichnet. Das Fleisch war tatsächlich butterzart und meine Gäste schwärmten vor Begeisterung. Leider hat die Soße bei mir nicht ganz hingehauen. Es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis die Soße reduziert war. Deshalb war sie beim Servieren noch etwas flüssig. Aber der Geschmack war trotzdem super! Vielleicht nehme ich das nächste Mal etwas weniger Fond, dann gehts wohl schneller. Und es wird auf jeden Fall ein nächstes Mal geben.
Vielen Dank für das tolle Rezept und deine Hilfe im Vorfeld.
Grüßle
beetroot

girlfriend-in-a-coma

23.11.2009 18:42 Uhr

das freut mich sehr! Und es dauuuuuuert wirklich, bis die Sauce reduziert ist. Aber wenn sie noch ein wenig flüssiger ist, was soll´s... Solltest Du Reste haben, spätestens am nächsten Tag ist sie noch gelierter und nach dem Aufwärmen fester und konzentrierter geworden.
Schau Dir auch mal mein Schweinebäckchenrezept an, das ist auch mit herrlich butterzartem Fleisch!
lg
girlfriend

gummilöhrchen

20.12.2009 20:21 Uhr

Die Backen sind bestellt allerdings aufgeschnitten damit sie von innen auch i.o. sind und nicht zu viele Sehnen haben. Werde die dann aber nicht wickeln bzw. schnüren sondern halt so schmoren. Nach Weihnachten kann ich das Fleisch abholen und werde die Familie damit verwöhnen.
Gebe Rückmeldung nach Weihnachten ob,s was war oder nicht.

Lg Anke

P.S. Kann man den Portwein und den Kalbsfond evtl. ersetzen ??

girlfriend-in-a-coma

21.12.2009 09:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

na, da bin ich gespannt auf Deinen Bericht, gummilöhrchen! :)
Du kannst den Kalbsfond auch gegen Rinderfond ersetzen, den Portwein gegen Rotwein, aber ich find Kalbsfond etwas feiner dazu. Der Port macht die Sauce "schwerer", sämiger und dunkler, als wenn Du nur alleine mit Rotwein kochst. Aber gehen wird es sicher. Schau Dir mal in meinem Blog die Abwandlung mit Schokolade an. http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2009/09/essen-und-trinken-halt-leib-und-seele.html
Ich mache meinen Kalbsfond immer auf Vorrat, da kocht dann 2 Tage lang ein Riesentopf auf dem Herd mit Kalbsfüßen, Knochen und Gemüse.
lg
girlfriend

gummilöhrchen

21.12.2009 11:08 Uhr

Da ich Glück gehabt habe und noch am Mittwoch Kalbsknochen und Kalbsfuss beim Metzger kriege werde ich gleich Mittwoch den Kalbsfond selber kochen( hast schon Recht) außerdem ist der fertige a weng arg teuer. Hab 5 Kg Knochen und 1 Kalbsfuss bestellt. Sollte also um die 3 Liter Fond geben. Rest frier ich ein. Portwein hat Schwiepa noch im hintersten Winkel der Hausbar gefunden( Gottseidank !!). Werde nach Weihnachten berichten und auch ein Bild hochladen. Danke für deine schnelle Antwort und frohes Fest !!

Lg Anke

skipper66

22.12.2009 19:37 Uhr

Vielen Dank für dieses tolle Rezept! Habe es am Wochenende zum ersten Mal gemacht. Wir hatten Gäste und es war sehr lecker. Die Soße habe ich bestimmt eine Stunde kochen lassen, bis sie gut reduziert war. Trotzdem noch mit ein wenig Kartoffelstärke gebunden, dann war sie perfekt. Die Sache mit Tomatenmark, Cognac und Balsamico ist wirklich gut, das darf nicht fehlen! Bäckchen waren auch butterweich.
Könnte mir vorstellen, auf diese Weise auch einen Rinderschmorbraten zuzubereiten.
War echt klasse, vielen Dank!

B-B-Q

25.12.2009 19:27 Uhr

hi guys

ab 23.12. 09 erst mal knapp 3 Stunden köcheln lassen: 1.2 l Barolo und fast eine ganze Flasche 20-jährigen Port, dazu die Cognac/Balsamico (12 jährig) Sauce

habe dann gestern nochmals ca 6 Stunden im Rohr (offen) bei 120 Grad: einfach butterweiche Bäckchen (die Gäste kannten das nicht) und die Sauce ein Gedicht.

heute Abend (nach weitern 2 Stunden einkochen auf dem Herd) die Reste: war noch besser

c u

Mike

girlfriend-in-a-coma

27.12.2009 11:22 Uhr

na, mit Barolo und 20-jährigem Port kann ja gar nichts mehr schief gehen! :)
Die Reste sind immer fantastisch, schade nur, dass es so selten welche gibt!

Danke für Deine tolle Bewertung!
Guten Rutsch und lg
girlfriend

gummilöhrchen

26.12.2009 16:40 Uhr

Dadurch daß ich den Kalbsfond selbstgemacht habe war der Zeitaufwand nicht zu verachten. Geschmort hab ich die Bäckchen am 23.12. 3 Stunden und am 24.12 bei kleiner Hitze noch 2 Stunden sachte blubbern lassen. Der Aufwand hat sich vom Geschmack her gelohnt und außerdem von den begeisterten Ahhhs und Ohhhs von Göga und Schwiepa. Nächstes Mal werde ich Kalbsfond auf Vorrat kochen( wenn mehr Zeit ist)
dann geht es etwas schneller. Aber das gibt es auf jeden Fall wieder !!!!!!!!!!!!!!!!
bild ist unterwegs.
Tausend Dank für diese hammermäßige Rezept !!
Ach ja wir hatten klassisch Rotkohl und Klöße dazu.
Lg Anke

girlfriend-in-a-coma

27.12.2009 11:25 Uhr

ich freue mich, dass Dir alles so gut gelungen ist! Der Kalbsfond dauert, da gebe ich Dir recht, das Kochen auf Vorrat lohnt sich also in jedem Fall. Ich habe immer einige Twist off-Gläser mit Fond im Kühlschrank, so hält er sich locker 2 Monate oder länger (wenn Du das Fett noch obenauf läßt), den Rest friere ich ein.

Fein auch, dass Du Deine Gäste so beeindrucken konntest! Ich freu mich schon auf Dein Bild.
Guten Rutsch und liebe Grüße
girlfriend

hallali

27.12.2009 17:54 Uhr

Habe die Ochsenbäckchen vor ein paar Monaten gemacht, und es war so gut, dass ich tatsächlich meinen ersten Kommetar hier bei CK dazu schreibe. (obwohl ich schon so einiges, und auch gutes ausprobiert habe).

Die Bäckchen waren garnicht so leicht zu bekommen. Habe zuerst bei einem Restaurant angerufen, der mir seinen Metzger verraten hat, da meiner keine Bäckchen besorgen konnte. Leider waren die Bäckchen an einem Stück und ich musste sie noch parieren. Das war schon ein gutes Stück Arbeit. Aber die Sosse und das zarte Fleisch waren es wert. Kann man das Gericht noch mit einem anderen Fleischstück machen? Hat das mal jemand probiert?

girlfriend-in-a-coma

27.12.2009 19:35 Uhr

Hallo hallali!

Es freut mich natürlich sehr, dass Du jetzt den Kommentar doch noch eingestellt hast! ;)
Vielleicht kannst Du es mal mit einer Daube probieren? (Rinderwade oder Hesse) Auch ein schönes Stück zum Schmoren. Aber nichts ist wie die Backen, ich habe schon alles ausprobiert ;)

lg

DerKüchensklave

27.12.2009 17:57 Uhr

Ich habe dieses Rezept im vergangenen Oktober durch Zufall entdeckt und wusste sofort: Das wird unser Weihnachtsessen! :-)
Mein "Haus-und-Hof"-Metzger staunte zuerst, hat mich aber letztendlich nicht enttäuscht, und ich konnte kurz vor Weihnachten 4,5 Kg Ochsenbäckchen - frisch vom Schlachter - in Empfang nehmen. Die Menge erschien mir zuerst für 9 Personen etwas zu reichlich - es sollte ja auch noch Suppe und ein Dessert geben. Übrig geblieben sind letztendlich nur noch 2 kleine Portionen, die ich mit meiner Liebsten heute abend noch genießen werde! Das kann ich im übrigen kaum erwarten ....

Was soll ich sagen: Es war einfach der Hammer! :-)
Ein wundervoller Hauptgang, der in voller Linie überzeugen konnte!
Bei mir gab es grünes Gemüse (Brokkoli, Zucchini, Lauch, Karotten) und Schupfnudeln dazu - das passte wirklich vorzüglich!
Der Tipp meiner Metzgerin, das Ganze schon einen Tag vorher zu kochen, war auch sehr gut. Im direkten Vergleich (Natürlich mussten wir schon am Vorabend kosten ...) war es am Tag darauf sogar noch einen Tick besser, da die geschmorten Bäckchen noch einen ganzen Tag in der traumhaften Sauce ziehen konnten.

Für alle jenen, die jetzt noch zögern: Nachkochen! :-)
Das Fleisch hat mich etwas an Rinder-Rouladenfleisch erinnert, nur viel zarter und vor allem: saftiger!
Die Sauce bekommt durch die Balsamico-Cognac-Melange den letzten Schliff! Wow!

Ein Tipp meinerseits: Ofenthermometer verwenden! Hätte ich mich nur auf das Ofeninterne Thermostat verlassen, wäre die Temperatur deutlich (!) zu niedrig gewesen. Ich musste meinen Ofen auf 160° stellen, um 120° zu halten. Das hätte ich nicht gedacht. Die Investition in ein 9 Euro teueres Thermometer hat sich gelohnt ...

Ein Mini-mini-mini-Wehrmutstropfen war die Küchengarn-Binderei. Recht aufwändig, und als ich die Bäckchen-Päckchen vom Garn befreien wollte, zerfielen sie (was ich wiederum nicht unangenehm fand). So wurden sie eben mit Faden serviert, und die Gäste hatten etwas zu Basteln. Der Geschmack tröstete aber alle darüber hinweg.

Danke für dieses super Rezept!
5 Sterne sind Dir sicher (Mehr gehen ja leider nicht ...), und auch meinerseits ist ein Foto unterwegs.

Liebe Grüße, Roland

girlfriend-in-a-coma

27.12.2009 19:42 Uhr

Hallo Küchensklave!
Vielen Dank für Deine tolle Bewertung und den ausführlichen Kommentar! Das gibt es auch nicht alle Tage! :)
Man kann dieses Gericht wirklich nicht mit den üblichen Gewichtsangaben bemessen, hierbei wird mehr gegessen, als man sich vorstellen kann und es schrumpft auch beim Schmoren alles sehr zusammen. Am nächsten Tag sind die Backen oft noch besser, nur leider bleibt bei uns selten etwas übrig, seufz...

Ein Ofenthermometer ist Gold wert, darum habe ich auch das "Temperaturkontrolle" extra in die Beschreibung gesetzt, aber vielleicht ist es nicht deutlich genug, wie wichtig sie ist. Ein Thermometer empfiehlt sich in jedem Fall, da kaum ein Ofen die eingestellte Temperatur wirklich wiedergibt, bzw. hält.

Schade, dass Dir die Backen dann doch auseinandergefallen sind, bei mir hat das bis jetzt immer ganz gut geklappt. Aber Du hast recht, dem Geschmack tut das keinen Abbruch! Ich freu mich schon auf Dein Bild!

Mit Schupfnudeln war das sicher auch sehr lecker! Hast Du die Serviettenknödel dazu in meinem Blog gesehen? Die schmecken auch ganz vorzüglich!
http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2009/09/essen-und-trinken-halt-leib-und-seele.html

lg
girlfriend

MatthiasC

28.12.2009 02:46 Uhr

Allmächtiger Himmel, heiliger Bimbam und heilige Mutter der Schlachthöfe, was für ein phantastisches Gericht!

Nachdem die Frau meines Herzens und ich vor einigen Monaten Ochsenbäckchen in Rotweinsosse im Restaurant gegessen haben und hin und weg davon waren, haben wir uns am ersten Weihnachtsfeiertag an Dein Rezept gemacht - und uns damit selbst ein Weihnachtsgeschenk gemacht wie es toller kaum hätte sein können.

Ja, den Wein einzukochen dauert lang, ja, dreieinhalb Stunden im Ofen strapazieren die Nerven, ja, das Reduzieren der Sauce vor dem Servieren braucht seine Zeit, - aber wie reich wird man dafür belohnt!

Wie butterzart das Fleisch ist haben die anderen Kommentatoren schon erwähnt, aber was einen wirklich aus den Socken haut ist die Sauce. Komplex, voller Geschmack, dunkel und samtig - ideal für ein Kartoffelgratin als Beilage.

Vielen Dank für dieses wirklich brilliante Rezept!

barcelona2002

01.02.2010 11:28 Uhr

Ich kann mich den guten Bewertungen nur anschließen: Butterweich und absolut köstlich! Allerdings sind m.E. die Flüssigkeits-Angaben etwas zu groß. Ich habe nur 500 ml Kalbsfond genommen und hatte trotzdem seeeehr viel Sauce (was aber selbstverständlich kein Fehler war :)). Dazu gab es gedünsteteten Mangold und Spätzle. Und heute gibts die Reste mit Bandnudeln.

Danke für das tolle Rezept!

LG B.

girlfriend-in-a-coma

01.02.2010 11:37 Uhr

Hallo Barcelona!
Danke für Deine tolle Bewertung und den netten Kommentar! Die Flüssigkeitsmengen am Ende sind natürlich immer ein bisschen abhängig vom Einkochen und der dafür verwendeten Hitze. Aber wie Du schon sagst, von der tollen Sauce kann man nie genug haben. Und aufgewärmt schmeckts nochmal so gut!
lg

veniho

13.02.2010 11:38 Uhr

WOW!!! Super-Rezept. Zeitaufwändig, aber jede Minute wert. Das Fleisch war wirklich butterzart und die Sauce ein Traum. Besser geht's nicht. 5 Punkte und herzlichen Dank für's Reinstellen, girlfriend.

Ich bin übrigens auch mit etwas weniger als 1 l Kalbsfond hingekommen. Dazu gab's Brezenknödel und kleine Karotten mit Thymian. Hat sehr gut gepasst.

Beste Grüße
veniho

girlfriend-in-a-coma

13.02.2010 15:02 Uhr

Super, das freut mich sehr! Vielen Dank für die gute Bewertung und den netten Kommentar!

lg
girlfriend

sonnenkind13

22.02.2010 13:09 Uhr

Hallo,
mal abgesehen von Barolo, welchen Wein empfehlt Ihr sonst zum Kochen? Eher sehr trockenen oder halbtrockenen?
Würde morgen gern die Ochsenbäckchen zubereiten und berichte anschließend, wie's gelungen ist.
Claudia

girlfriend-in-a-coma

22.02.2010 14:42 Uhr

Hallo Sonnenkind, ich empfehle Dir einen trockenen Rotwein. Und denke immer daran, die Qualität des Weines ist in hohem Maße ausschlaggebend für den Geschmack Deiner Sauce!

sonnenkind13

22.02.2010 14:49 Uhr

Danke für die prompte Antwort, dann kann ich ja morgen beruhigt mit einem Spätburgunder in Aktion gehen.
Claudia

girlfriend-in-a-coma

22.02.2010 14:58 Uhr

Liebes Sonnenkind,
ich würde sogar einen kräftigeren Wein, als Deinen Spätburgunder bevorzugen. Persönlich schätze ich für dieses Gericht einen Spanier, z. B. einen Monastrell, der gerne auch 15 % mitbringen darf. Auch mit einem (wirklich guten, und die sind selten) Dornfelder ist es mir schon gut gelungen.

Wenn Du einen guten Spätburgunder hast, war der sicher nicht günstig, und dann gibt es fast bessere, aber auf jeden Fall günstigere Alternativen. :)

Nur so als kleiner Tip...

Ich freue mich schon auf Deinen Bericht! :))
lg
girlfriend

Ich_liebe_lecker

05.04.2010 17:32 Uhr

Vielen Dank für dieses tolle Gericht!Es war echt der oberknaller.Hab es gelesen und da ich überhaupt keine Vorstellung hatte,hab ich gedacht,ich koch es zu Ostern,wenn die ganze Family da ist.Jeder war begeistert!
Bin gestern schon mit angefangen,hab es dann schon 4 STD schmoren lassen und heute noch mal 2,da ich ne ortion für 8Leute hatte.
Habe die Bäckchen bei meinem Haus und Hofmetzger vorbestellt,der mir diese schon als Roulade gewickelt hatte,was mir natürlich zeit erspart hat. ;-) Die Soße war echt ein Traum.Meine Schwiegermama hing schon die ganze Zeit am Topf und wollte die mit Brot essen,weil die wirklich der Knaller ist!
Ich hab einen französichen Rotwein vom Mont Ventoux gehabt,Port und Hennessy.Nich kleckern-klotzen! ;-)
Bei uns gab es dazu Kroketten,Broccoli und Feldsalat.Schmeckte uns sehr gut.
Einen schönen Feiertag noch und LG Alex

eva013

07.09.2010 13:43 Uhr

Jetzt hab ich gerade gemerkt, dass ich das Rezept noch gar nicht bewertet habe: natürlich volle Punktzahl! Bei mir hat das Schmoren 6 Stunden gedauert (waren halt richtige "Backen"), aber dann war's butterzart. Anfang Oktober wird's das Ganze auf einem Büffet geben, ist sehr praktisch, weil man es am Vortag in aller Ruhe zubereiten kann. Am Tag X dann die Sauce ohne Fleisch erhitzen und das Fleisch nur noch kurz hineingeben.

LG Eva

girlfriend-in-a-coma

07.09.2010 13:58 Uhr

Hallo Eva!
Es freut mich sehr, dass es Dir so gut geschmeckt hat! Danke für Deine Bewertung!
In meinem Blog habe ich noch eine schöne Abwandlung mit Portwein-Schokoladensauce.
Lg

eva013

07.09.2010 16:25 Uhr

Hallo girlfriend,

da haste mir ja was angetan! Jetzt hock ich vor Deinem Blog und komm zu nix anderem mehr ;-)))

Das Rezept ist ja praktisch das Gleiche, nur dass am Schluß die Schokolade reinkommt... ich nehme an, das ist die "Valrhona" (hab sie übrigens in der Zutatenliste vermisst). Was für eine Schokolade ist das? Eine dunkle, nehme ich mal an?

LG Eva

girlfriend-in-a-coma

07.09.2010 16:53 Uhr

:)
das tut mir leid! Naja, nicht wirklich. ;)

Valrhona macht tolle Schokoladen, dunkle wie helle.
Im Fall der Sauce hatte ich eine mit 80 %.
Ich vergesse oft, das dazuzuschreiben, da für mich Valrhona immer für mindestens 70% steht, das ist aber nicht richtig. ;)
Werde das im Blog noch ändern und danke Dir auch für Deinen Hinweis mit der Zutatenliste.
Allerdings gibt es die bei mir sowieso eher selten...
Meine Leser haben sich schon dran gewöhnt. (hoffe ich) ;))
lg

Nadi1982

15.09.2010 19:55 Uhr

Huhu,

kann ich den Rotwein auch durch was ersetzen oder mehr Fond nehmen? Meine Schwester mag den Weingeschmack nicht, auch wenns nur ein wenig ist, die merkt das sofort :-/

Grüße und Danke,
Nadine

Nadi1982

15.09.2010 19:56 Uhr

ach und den Portwein genauso natürlich ;)

girlfriend-in-a-coma

20.09.2010 10:22 Uhr

Nadi, bitte- wie Sunshine schon schrieb. Suche Dir ein Rezept ohne Wein! Dieses lebt nämlich genau von diesem, ob Port und/oder Rotwein.

Lg
girlfriend

girlfriend-in-a-coma

23.10.2010 15:46 Uhr

Nadi,
mir ist doch noch etwas eingefallen, was die Abneigung Deiner Schwester gegen Wein betrifft- vor einiger Zeit habe ich mal Rinder-Rouladen in einer Holunder-Schokolaudensauce gemacht,
Vielleicht wäre das doch etwas für Dich...
lg
girlfriend

http://arthurstochterkocht.blogspot.com/2009/11/rinderrouladen-in-holunder-schokoladen.html

sunshine-1

20.09.2010 10:14 Uhr

Endlich habe ich das Rezept am Wochenende gestestet und bin begeistert!

Ich habe einen Barolo genommen und mich ansonsten GENAU an das Rezept gehalten, wobei ich die Menge entsprechend der Personen erhöht habe (wir waren sieben Personen).

Das Rezept ist ein Traum und ich kann nur raten, sich bitte auch an das zu halten, denn es ist so wie es dasteht perfekt abgestimmt.

Zwei prinzipielle Anmerkungen hätte ich allerdings noch:
Wer Wein nicht mag, sollte sich vielleicht ein Rezept OHNE Weinsauce aussuchen, das bringt durchaus Sinn.

Wer Kalorien sparen möchte, sollte sich besser fürgedämpften Fisch o.Ä. entscheiden und sich NICHT für ein solches Rezept . Oder im Gegenteil: Garen Sie die Hühnerfilets 4 Stunden und versuchen Sie sie dann zu essen. 'Spart auch Kalorien! :-)

girlfriend-in-a-coma

20.09.2010 10:20 Uhr

Hallo Sunshine!

Es freut mich riesig, dass es Dir so gut geschmeckt hat!
Und Deinen übrigen Bemerkungen ist nix hinzuzufügen!
*lol

ramona11

26.09.2010 12:48 Uhr

Ein perfekt gelungenes Rezept! Besser kann´s gar nicht sein. Erstmals
probiert und wird von uns bald wieder auf den Tisch kommen.

Ochsenbäckchen wurden von uns durch Ochsenschlepp ersetzt. Die Gar-
zeit bleibt in etwa gleich mit 31/2 Stunden. Wir haben disen Festschmaus mit
einer guten Flasche Zweigelt aus dem Kamptal in der Wachau gekocht und natürlich einen guten Portwein mitreduzieren lassen.

Alles in allem ist dieses Gericht an Geschmack nicht mehr zu überbieten.
Der Geschmack liegt uns heute noch im Mund

Danke für dieses tolle Rezept

Ramona11

girlfriend-in-a-coma

23.10.2010 15:41 Uhr

Liebe Ramona,
es freut mich sehr, dass es Euch sooooooo gut geschmeckt hat! Bei Gelegenheit probiere es mal mit Ochsenbacken aus. Ich weiß, wie gut ein Ochsenschlepp schmecken kann, aber die Backen sind noch einmal eine Steigerung!

An einem der letzten Wochenenden hatte ich Kalbsbäckchen mit Hokkaido-Pastinaken-Stampf und karamellisierten Nashis, die waren auch wunderbar, allerdings habe ich die Sauce leichter gehalten.
Das Rezept findest Du in meinem Blog:

http://arthurstochterkocht.blogspot.com/

lg und ein schönes Wochenende!
girlfriend

susa_

25.10.2010 12:41 Uhr

Ich hab mal ein paar Kommentare gelöscht. Die Rezeptkommentare sollen sich auf das vorgestellte Rezept beziehen und in erster Linie Hilfe beim Nachkochen geben.

Fragen, die sich auf ein komplett anderes Rezept oder eine komplett andere Zubereitung beziehen, haben unter diesem Rezept nichts verloren und werden gelöscht.

Und mal ganz allgemein, wer die Hauptzutat eines Rezeptes nicht mag, der ist gut beraten, sich nach einem Rezept mit Zutaten umzusehen, die seinen Vorlieben entsprechen.

Gruß
susa_*, Team Chefkoch.de

Bine66

28.10.2010 19:55 Uhr

Hallo,

das war SEHR lecker!

Mein Rotwein war ein bischen herb, also hab ich als einzige Ergänzung noch ein paar EL Preiselbeeren dazugegeben.

Das war mein erster Versuch mit Ochsenbäckchen, das Rezept steht schon länger auf meiner Liste, aber bisher gab es keine beim Metzger - gestern hab ich sie zufällig entdeckt --> nach mir hatten noch einige
Kunden Interesse - schaaaade, ich habe sie alle genommen ;-)!

Danke und LG

Bine66

Stepfer

29.10.2010 08:05 Uhr

Hallo,
ich bin neu hier und habe mich extra wegen diesem Rezept angemeldet.
Ich habe vor ein paar Wochen zufällig Schweinebäckchen gekauft und - mangels besseren Wissens - sie so wie Gulasch gemacht. Wow, ein Traum. Und dann find ich hier dieses Rezept.
Ich habe gleich bei unserem Schlachthof Rinderbäckchen bestellt (Ochsenbäckchen haben sie dort nicht). Macht das einen Unterschied oder ist das im Prinzip das gleiche?
Ich will die Bäckchen nächste Woche zum Geburtstag meiner Kleinen machen, schwanke aber noch zwischen diesen hier und den Schweinebäckchen. Lieben Kinder die Rotweinsoße ebenso wie Erwachsene oder ist doch das Rezept mit der Meerrettichbutter besser?
Hach, bin ganz aufgeregt.
Liebe Grüße
Steffi

girlfriend-in-a-coma

29.10.2010 09:09 Uhr

Hallo Steffi,
Du kannst Ochsenbacken genauso zubereiten, wie die vom Rind. Die Ochsenbacken sind lediglich meistens etwas größer und dunkler. Geschmacklich wirst Du keinen Unterschied feststellen. Jedenfalls nicht bei dieser Art der Zubereitung.

Die Sauce für die Schweinebäckchen ist nicht scharf, trotz der Meerrettichspäne, sicher können Kinder diese auch essen.

Je nachdem wie groß die Anzahl der Gäste ist kannst Du die Ochsenbacken besser vorbereiten, nämlich komplett und dann nur erwärmen. Die Schweinebäckchen brauchen ein bisschen mehr Zeit vor dem Servieren.

Ich habe auch noch ein Rezept für Kalbsbäckchen, aber noch nicht hier veröffentlicht. Du findest es bei mir im Blog.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und Spaß! Berichte doch mal, wie es war.
lg
girlfriend

Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 30 und die neusten 10 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


LuLuther

31.12.2011 11:19 Uhr

Hab' das ganze mit Kalbsbäckchen gemacht, dazu selbstgemachter Kalbsfonds, die Soße war einfach großartig, die Bäckchen sind schon beim Anrichten fast zerfallen, so zart waren sie!

dillekamille

20.01.2012 11:55 Uhr

Ich habe die Bäckchen an Weihnachten serviert. Dabei habe ich die doppelte Menge Fleisch verarbeitet, das Ganze am Vorabend angesetzt und dann am Morgen wieder in den Backofen zum fertig schmoren. Die Menge der Brühe habe ich etwas reduziert. Die Soße kochte aufgrund der größeren Menge auch sehr lange ein.
Das Ergebnis war einmalig: das Fleisch super zart und die Soße unglaublich köstlich!
Die Gäste waren voll des Lobes!
Danke für dieses phantastische Rezept!

Susannkocht

22.05.2012 11:34 Uhr

Habe gerade online geschaut, da kostet eine Flasche Portwein 50 Euro und (weit) aufwärts. Gibts da auch günstigeren im Supermarkt oder muss man soviel dafür hinlegen?
LG Susann

no_reservations

26.08.2012 16:45 Uhr

Hallo girlfriend.

Nach dem ich beim Metzger des Vertrauens aus Versehen Ochsenbäckchen statt Kalbsbäckchen bestellt habe (zu einem sensationellen Preis von 2 EUR/kilo), habe ich mich von diesem tollen Rezept inspirieren lassen. Zuerst hatte ich vor, die Ochsenbäckchen nach meinem Standard-Rezept für Kalbsbäckchen von Christian Jürgens aus der SZ #URL von Admin entfernt --> Googlesuche: Geschmorte Kalbsbacken mit Kartoffel-Petersilien-Püree von Christian Jürgens# zuzubereiten. Dann habe das beste von beiden Rezepten vereint (mir war das etwas viel Portwein...).

Vorallem der Cognac-Sirup gibt der Sauce den letzten Kick! Wahnsinn. 5 Sterne dafür!

Weil es uns so gut geschmeckt hat, haben wir nochmal beim Metzger des Vertrauens bestellt. Doch da sagte die Fleischereifachverkäuferin: 'Ochsenbächen - nää dat hamwernisch!'
'Doch haben wir letztens schon mal gehabt'
'Nää dat kannisch, wir ham nur Schweinebäckschen'
'Ja gut, dann nehmen wir halt das'...

Als ich die Bestellung ein paar Tage abholte war sofort klar, wir hatten definitiv beim letzten Mal Ochsenbäckchen (dunkle rote Farbe) und dieses hier sind Schweinebäckchen (helle Farbe). Teurer war es auch noch. Ich war enttäuscht.

Aber zum Glück habe ich dann dein tolles Rezept für die Schweinebäckchen gefunden und gerade schmoren sie vor sich hin :-) Es duftet schon jetzt so gut.

Danke für das tolle Rezept.

Liebe Grüße
Johanna

moro3

05.10.2012 23:24 Uhr

Vielen Dank für das wunderbare Rezept. Ich hatte Rinderbäckchen bekommen und habe genau nach dem Rezept gemacht nur habe ich den Backofen auf 160 Grad gestellt.

Wir waren acht Personen und meine Gäste waren so begeistert, die Teller waren sauber geleckt. Ich habe noch nie so zartes Fleisch gegessen und die Sosse war ein Gedicht.

L.G. Martha

Trommeltante

10.11.2012 17:21 Uhr

Also, nachdem ich das Rezept schon bestimmt 7 mal gemacht habe, habe ich beim letzten Mal ein wenig dunkle Schokolade in der Sauce schmelzen lassen. Die Verbindung mit dem reduziertem Wein und hat super zu der herb-süßen Schokolade gepasst, eine kleine Variation. Nicht, dass man das Gericht in irgendeiner Hinsicht verbessern könnte, es ist nach wie vor eines der besten Rezepte hier in der Datenbank! Aber lecker war es damit auch ...

emmily020911

02.01.2013 19:11 Uhr

Hallo,
Nachdem dieses Rezept ja so viele positive Kommentare hat,
verzichtete ich auf ausprobieren, und brachte es Silvester auf den
Tisch.
Leider bin ich haarscharf an einer Blamage vorbei geschrammt, wir hatten Gäste und diese vermaledeiten Bäckchen wurden einfach nicht weich,
nach über 5Stunden nahm ich Sie aus dem Ofen , da wir alle Hunger
hatten und die Dinger hatten immer noch Biss!
Das einzig wirklich Gute an dem Essen war die Sosse!
Ich bin genau nach Rezept vorgegangen und das Fleisch musste ich
2Wochen vorbestellen, teuer war es auch!
Also, ich hab mich ganz schön geärgert! Aber ich habe gelernt, mich
nie wieder nur auf die Kommentare zu verlassen, sondern in Zukunft
immer alles vorher auszuprobieren, bevor ich Gäste einlade!

LG marianne

Rieke83

19.03.2013 13:11 Uhr

Hallo,

ich hatte das gleiche Problem... leider. Bin aber trotzdem begeistert von diesem Rezept.
Die Soße ist ein wahrer Traum und nur deswegen werde ich es nocheinmal probieren und mich mit meinem "Metzger des Vertrauens" kurzschließen und ihn um einen Tip bitten oder bei der Wahl der Bäckchen etwas genauer auf die Qualität zu achten.
Wie auch immer... meine Schwiegereltern waren trotzdem begeistert und liebten es. Statt Balsamico habe ich meine selbstgemachte Balsamicoreduktion verwendet und habe als Beilage selbstgemachte Serviettenknödel serviert.

Vielen Dank für dieses wahnsinns Rezept!!!

irmaria

08.04.2013 21:58 Uhr

Hallo, plane ein perfektes Dinner für die Familie und will mich mal an dein Rezept trauen. Wie viel Ochsenbäckchen brauche ich für 12 Personen ? eine pro Person ? und wenn nicht ? bekommt dann jeder ne halbe oder wie macht ihr das ? Danke schon mal für die Antwort . LG

Krötenmutter

20.04.2013 18:44 Uhr

Das Rezept ist wirklich klasse.

Auf einem Bild von Dir, girlfriend-in-a-coma, entdecke ich als Beilage eine Kräuterroulade oder etwas ähnliches.
Kannst Du dazu was sagen?

Lochhofnerin

24.04.2013 08:42 Uhr

vielen Dank für diese sensationelle Gericht. Ich habe das gestern für unsere Gäste gekocht, als Beilage gab es Kartoffelgratin und Kartoffelpüree sowie Blaukraut. Diese herrliche Soße, es war wirklich jeder total begeistert. Dieses Gericht habe ich am Vorabend bereits 3 Stunden vorgeschmort und gestern vollendet.
Es war ein Geschmackserlebnis, es war eine Offenbarung!

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