Zwetschgenknödel

Szilvás gombóc (ungarisches Rezept)

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Zutaten für Portionen

5 m.-große Kartoffel(n)
  Mehl
Ei(er)
1 TL Salz
20 m.-große Zwetschgen, rote
1 Handvoll Semmelbrösel
  Butter
  Zucker und Zimt

Zubereitung

Wir kochen die 5-6 Kartoffeln mit der Schale, pellen sie und drücken sie durch die Kartoffelpresse. Wir machen eine Mulde in den Kartoffelberg und geben die Eier hinein. Eine genaue Menge an Mehl kann man hier nicht angeben, man muss sehen wie viel Mehl der Teig aufnimmt, aber man braucht etwa doppelt soviel Mehl wie Kartoffelmasse ist. Das Mehl wird nach und nach mit der Hand eingearbeitet und das Salz hinzu gegeben. Alles wird gut durchgeknetet.

Schließlich rollen wir den Teig auf einem großen Brett flach aus (3-4 mm dick) und schneiden ihn in ca. 10 x 10 cm große Quadrate. Je nachdem, wie viele Teigquadrate dabei herauskommen, werden diese mit den roten Zwetschgen besetzt (man nimmt am besten die roten, weil die süßer und aromatischer sind). Die Ecken des Teiges legt man über den Zwetschgen zusammen und rollt runde Knödel (die Ränder müssen gut zusammenkleben damit der Teig beim Kochen nicht aufgeht). Diese Knödel werden nun in kochendes Wasser gesetzt und ca. 10 Minuten gekocht. Sie sind gar, wenn sie an die Wasseroberfläche kommen.

In einer Pfanne braten wir die Semmelbrösel in etwas Butter goldbraun an. Vorsicht, sie verbrennen extrem schnell, sobald sie goldbraun sind, sofort vom Herd nehmen und weiter rühren! Schließlich wälzen wir die Knödel in den Semmelbröseln bis sie schön bedeckt sind und servieren sie mit Zimt und Zucker.

Übrigens: keine Sorge wegen der Kerne! Die Zwetschgen sind nach dem Kochen so weich, dass sich die Kerne während des Essens ganz leicht vom Fruchtfleisch lösen lassen.

Dieses Rezept kommt besonders bei Kindern sehr gut an!
Arbeitszeit: ca. 40 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 19.08.08
Rezept-Statistiken: 13.748 (171)* gelesen
85 (3)* gespeichert
525 (7)* gedruckt
9 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Alyafae Kartoffelschäler


Mitglied seit 17.04.2008
0 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

lynx123 Tellerwäscher sagt:  
28.03.2010 18:38
Hallo Alyafae,
ich kenne das Rezept von meinen Schwiegereltern, die es genauso
aus Rumänien kennen (allerdings mit etwas Trockenhefe im Teig).
Man sollte immer mehlig kochende Kartoffeln verwenden, dann braucht man nicht so viel Mehl und der Teig wird nicht so fest.
Die Knödel in kochendes Wasser einlegen aber nicht mehr weiterkochen sondern nur garziehen lassen.

Wir lieben dieses Gericht und essen zu Viert riesige Portionen.
Da die Zubereitung dann ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt, arbeite ich im Moment daran die ideale Zusammensetzung mit Kartoffelpürree Pulver aus der Packung zu finden, um das Ganze etwas zu beschleunigen.
Erste Tests liefen vielversprechend, allerdings braucht man viele Packungen und nur wenig heißes Wasser.

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Baumfrau  Sternekoch sagt:  
28.02.2011 14:33
Hallo!
Habe eingefrorene Zwetschgen verwendet und diese (noch gefroren) per Hand mit dem Kartoffelteig ummantelt, also nicht ausgerollt.
War sehr lecker - und supereinfach!
Dazu gabs neben den Bröseln noch Zwetschgenröster - frisch aus der Pfanne und auch aus TK-Zwetschgen.
Fotos folgen - als Dank fürs Rezept!
Sonnige Grüße vom Bäumchen.

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