Hohenloher Eierkuchen
Familienrezept| 2 | Brötchen, altbacken |
| 3 m.-große | Ei(er), evtl. auch 4 |
| 2 m.-große | Zwiebel(n) |
| ½ Bund | Petersilie, frisch |
| Salz und Pfeffer | |
| Muskat | |
| n. B. | Fondor |
| Öl |
Zubereitung
Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten, zum Schluss die gehackte Petersilie kurz mit durchschwenken.
Die altbackenen Brötchen (oder die entsprechende Menge Weißbrot) in kleine Würfel schneiden. Brötchenwürfel, Zwiebeln, Petersilie und Eier zusammen in eine Schüssel geben und mit den Händen gut vermischen (Rührgerät geht auch). Anschließend mit Salz, Pfeffer, Muskat und nach Belieben Fondor würzen und nochmals mischen.
Die Masse in eine aufgeheizte gefettete Pfanne geben und glatt streichen. Bei höchstens mittlerer Hitze, eher etwas weniger, langsam braten. Nach etwa 5 Minuten den Eierkuchen wenden (das geht am besten, indem man ihn auf einen großen Teller stürzt und anschließend zurück in die Pfanne gleiten lässt) und die zweite Seite in ebenfalls ca. 5 Minuten fertig braten.
Dazu passt am besten ein grüner Salat oder - stilechter - Kartoffelsalat.
Zum Schluss noch einige Hinweise:
Die Brötchen sollten altbacken (etwa 2 Tage alt), aber nicht steinhart sein. Im Zweifelsfall mit wenig lauwarmer Milch anfeuchten, durchmischen und kurz ziehen lassen.
Die Anzahl der Eier richtet sich nach der Konsistenz der Brötchenmasse. Diese sollten gut befeuchtet sein aber nicht zu feucht, deshalb die Eier besser nach und nach dazu geben.
Je nach Dicke des Eierkuchens variiert die Garzeit natürlich, also vor dem Servieren testen ob er innen auch wirklich gut durchgegart ist!
Die altbackenen Brötchen (oder die entsprechende Menge Weißbrot) in kleine Würfel schneiden. Brötchenwürfel, Zwiebeln, Petersilie und Eier zusammen in eine Schüssel geben und mit den Händen gut vermischen (Rührgerät geht auch). Anschließend mit Salz, Pfeffer, Muskat und nach Belieben Fondor würzen und nochmals mischen.
Die Masse in eine aufgeheizte gefettete Pfanne geben und glatt streichen. Bei höchstens mittlerer Hitze, eher etwas weniger, langsam braten. Nach etwa 5 Minuten den Eierkuchen wenden (das geht am besten, indem man ihn auf einen großen Teller stürzt und anschließend zurück in die Pfanne gleiten lässt) und die zweite Seite in ebenfalls ca. 5 Minuten fertig braten.
Dazu passt am besten ein grüner Salat oder - stilechter - Kartoffelsalat.
Zum Schluss noch einige Hinweise:
Die Brötchen sollten altbacken (etwa 2 Tage alt), aber nicht steinhart sein. Im Zweifelsfall mit wenig lauwarmer Milch anfeuchten, durchmischen und kurz ziehen lassen.
Die Anzahl der Eier richtet sich nach der Konsistenz der Brötchenmasse. Diese sollten gut befeuchtet sein aber nicht zu feucht, deshalb die Eier besser nach und nach dazu geben.
Je nach Dicke des Eierkuchens variiert die Garzeit natürlich, also vor dem Servieren testen ob er innen auch wirklich gut durchgegart ist!
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Kommentare anderer Nutzer
doris-hintze
sagt:
sagt: 02.04.2010 11:41
Hört sich sehr lecker an, aber was ist denn mit dem - stilechten - kartoffelsalat gemeint.
Frohe Ostern wünsche ich allen die hier schnökern
Frohe Ostern wünsche ich allen die hier schnökern
zwieblinger
sagt:
sagt: 03.04.2010 11:34
Hilfreiche Antwort:
Hallo Doris,
ein stilechter schwäbischer Kartoffelsalat ist ein sogenannter "nasser" Kartoffelsalat und wird mit (Fleisch-)Brühe und (unbedingt!) warm angemacht. Mayonnaise hat im schwäbischen Kartoffelsalat nichts zu suchen. Ein brauchbares Rezept findest du z. B. hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/37451012550129/Schwaebischer-Kartoffelsalat.html
Die richtige feuchte Konsistenz hat er, wenn er beim Umdrehen „schwätzt“ oder „schmatzt“.
Ich nehme etwas mehr Essig als in dem Rezept angegeben, aber das ist Geschmackssache. Außerdem sollte man etwas Brühe zurückstellen und nötigenfalls nach dem Durchziehen nochmal nachgießen, falls die Kartoffeln zu viel Flüssigkeit aufgesogen haben.
ein stilechter schwäbischer Kartoffelsalat ist ein sogenannter "nasser" Kartoffelsalat und wird mit (Fleisch-)Brühe und (unbedingt!) warm angemacht. Mayonnaise hat im schwäbischen Kartoffelsalat nichts zu suchen. Ein brauchbares Rezept findest du z. B. hier: http://www.chefkoch.de/rezepte/37451012550129/Schwaebischer-Kartoffelsalat.html
Die richtige feuchte Konsistenz hat er, wenn er beim Umdrehen „schwätzt“ oder „schmatzt“.
Ich nehme etwas mehr Essig als in dem Rezept angegeben, aber das ist Geschmackssache. Außerdem sollte man etwas Brühe zurückstellen und nötigenfalls nach dem Durchziehen nochmal nachgießen, falls die Kartoffeln zu viel Flüssigkeit aufgesogen haben.
02.04.2010 13:03
Hallo,
ich kenne das Rezept als gefüllte Weck.
Wir machen keinen Kuchen daraus sondern braten das Ganze krümelig in der Pfanne an.
Das ist eine tolle Resteverwertung, wenn mal wieder nicht alle Brötchen gegessen wurden, auch für Brezeln oder Vollkornbrötchen.
Ganz trockene Brötchen weiche ich in Milch ein und drücke sie anschließend etwas aus, wenn sie weich sind.
Frohe Ostern
crayfish
ich kenne das Rezept als gefüllte Weck.
Wir machen keinen Kuchen daraus sondern braten das Ganze krümelig in der Pfanne an.
Das ist eine tolle Resteverwertung, wenn mal wieder nicht alle Brötchen gegessen wurden, auch für Brezeln oder Vollkornbrötchen.
Ganz trockene Brötchen weiche ich in Milch ein und drücke sie anschließend etwas aus, wenn sie weich sind.
Frohe Ostern
crayfish
schmackio
sagt:
sagt: 02.04.2010 14:12
Bei mir lief das Rezept bisher immer unter "Bayerische Tortilla" weil es ein Mittelding aus Semmelknödeln und spanischer Tortilla ist. Uns schmeckten immer die Semmelknödel erst beim Aufbacken in der Pfanne am nächsten Tag richtig gut und so bin ich dazu übergegangen, den ganz normalen Semmelknödelteig - auch mit mehr Milch als in Deinem Rezept, weil bei mir immer die Semmeln so steinalt sind - gleich in einem Stück in der Pfanne rauszubacken. Die Family ist begeistert! Dazu gibt es bei uns meist einen großen gemischten Salat.
Euch allen ein sonniges Ostern!
Euch allen ein sonniges Ostern!
hwl
sagt:
sagt: 02.04.2010 23:22
@ mith,
Klasse Rezept, mich stört lediglich das Fondor (Maria hilf).
Das bekommt man auch anders sehr gut hin.
Klasse Rezept, mich stört lediglich das Fondor (Maria hilf).
Das bekommt man auch anders sehr gut hin.
mith
sagt:
sagt: 08.02.2011 00:10
Fondor verwende ich übrigens auch nicht, wenn ich den Eierkuchen zubereite (habe halt 1:1 das Rezept meiner Großmutter gepostet); statt dessen würze ich die Masse mit "Pfundsgemüse" (ist auch perfekt als Basis für eine schnelle, selbstgemachte Gemüsebrühe, einfach mal googeln!)
Viele Grüße
mith
Viele Grüße
mith
Sahajo
sagt:
sagt: 15.04.2010 16:34
Hi,
was ist bitte "Fondor". Das hab ich ja noch nie gehört ... Kann mir einer weiterhelfen.
Sieht aber sehr lecker aus - mach ich bestimmt nach.
LG ~ Sahajo
was ist bitte "Fondor". Das hab ich ja noch nie gehört ... Kann mir einer weiterhelfen.
Sieht aber sehr lecker aus - mach ich bestimmt nach.
LG ~ Sahajo
toepferin
sagt:
sagt: 15.04.2010 18:45
Erst mal Antwort auf Fondor ist ein Fertiggewürz auf pflanzlicher Basis von "Maggie". Als Ersatz nehme ich einfach ein Gemüsesuppengewürz (aus dem Glas)...
Den Eierkuchen hats heute bei uns mit Salat gegeben. Allen hat es rundherum geschmeckt... ich soll es bald noch einmal kochen (backen :-)
Ich habe den Teig ca eine Stunde vorher zusammengerührt. So waren die Brötchen schön durchgezogen.
Unten in die Pfanne habe ich einige Streifen rohen Schinken gelegt. Hat super damit geschmeckt.
Den Eierkuchen hats heute bei uns mit Salat gegeben. Allen hat es rundherum geschmeckt... ich soll es bald noch einmal kochen (backen :-)
Ich habe den Teig ca eine Stunde vorher zusammengerührt. So waren die Brötchen schön durchgezogen.
Unten in die Pfanne habe ich einige Streifen rohen Schinken gelegt. Hat super damit geschmeckt.
TantePü
sagt:
sagt: 21.04.2010 07:13
... ein perfektes, schnelles und gut vorzubereitendes Resteessen!!
Ich habe den Teig am Abend vorher fertig gemacht - dann allerdings, der großen Menge wegen, alles auf die Fettpfanne gekippt und im Backofen bei 200°, nach Sicht gebacken. Dazu ein Gemüsesalat - SUPER! Danke für das Rezept!
Tante PÜ
Ich habe den Teig am Abend vorher fertig gemacht - dann allerdings, der großen Menge wegen, alles auf die Fettpfanne gekippt und im Backofen bei 200°, nach Sicht gebacken. Dazu ein Gemüsesalat - SUPER! Danke für das Rezept!
Tante PÜ
TantePü
sagt:
sagt: 21.04.2010 07:15
- ich habe übrigens Lauch in dünnen Ringen dazu gegeben - kann es mir auch mit Paprikawürfeln oder Mais etc. vorstellen!
nochmal - TPÜ
nochmal - TPÜ
bilses
sagt:
sagt: 01.06.2010 20:50
Hy, bei uns gibts das zum x-tin mal. Am kommenden Feiertag allerdings so: ganz dünne Lage Teig in die Pfanne, geriebener Käse drauf, und eine zweite dünne Schicht drauf! Dazu Spargel und gaaanz viel Zitronensoße!
Leeeeeeeeeeeeeker!
gruß bilses
Leeeeeeeeeeeeeker!
gruß bilses
Laby
sagt:
sagt: 19.11.2010 17:42
Hallo,
das Gericht scheint bei jedem einen anderen Namen zu haben: Bei mir hieß es bisher "Mainzer Preßknödel".
Ich habe es -- wie angegeben -- zum ersten Mal mit Zwieben gemacht. Danke für den guten Tip!
Dazu gab es, der Jahreszeit entsprechend, Feldsalat.
LG Laby
Tip: Man kann das Ganze wenden, wenn der Rand braun wird (bei mir dauerte das 7 Minuten). NICHT vorher versuchen!
das Gericht scheint bei jedem einen anderen Namen zu haben: Bei mir hieß es bisher "Mainzer Preßknödel".
Ich habe es -- wie angegeben -- zum ersten Mal mit Zwieben gemacht. Danke für den guten Tip!
Dazu gab es, der Jahreszeit entsprechend, Feldsalat.
LG Laby
Tip: Man kann das Ganze wenden, wenn der Rand braun wird (bei mir dauerte das 7 Minuten). NICHT vorher versuchen!
leya1998
sagt:
sagt: 02.01.2011 19:03
Bei uns hat es dieses Rezept soeben zum Abendessen gegeben. Es hat super geschmeckt. Es wird mit Sicherheit bald wieder auf dem Speiseplan stehen.
Von uns gibt es 4 Sterne.
Liebe Grüße
Von uns gibt es 4 Sterne.
Liebe Grüße
07.02.2011 18:31
Ein leckeres Rezept, das sich schnell und einfach zubereiten und vielfach abwandeln lässt. Mit Lauch, mit Speck, mit Käse, mit Hackfleisch, mit Pilzen, mit verschieden Soßen. Man kann das ganze auch süß mit Äpfeln, Kirschen, oder anderem Obst und mit Zimt und Zucker abwandeln.
Alte Brötchen nicht wegwerfen! Man kann so vieles draus machen, abwechslungsreich und für alle Geschmäcker und Altersklassen.
Alte Brötchen nicht wegwerfen! Man kann so vieles draus machen, abwechslungsreich und für alle Geschmäcker und Altersklassen.
mith
sagt:
sagt: 08.02.2011 00:14
@ alle: Freut mich dass das Rezept so gut ankommt!
Ich habe mir in der Zwischenzeit ein Hohenlohe-Kochbuch angeschafft, dieses nennt als passende Beilagen zum "Aarblootz" noch:
- zarte Salatherzen mit Sahne-Vinaigrette
- Spargel
- Briesle
- Champignongemüse
Viele Grüße
mith
Ich habe mir in der Zwischenzeit ein Hohenlohe-Kochbuch angeschafft, dieses nennt als passende Beilagen zum "Aarblootz" noch:
- zarte Salatherzen mit Sahne-Vinaigrette
- Spargel
- Briesle
- Champignongemüse
Viele Grüße
mith
kili24426
sagt:
sagt: 17.05.2011 17:16
Hallöchen,
ich habe gerade die alten Brötchen vom Wochenende verarbeitet und kann nur sagen... lecker-lecker.
Nächste Woche gibt es mal eine süße Variante mit Zimt Zucker und Apfelmus.
Vielen Dank für dieses schöne und einfache Reste-Rezept!
Herzliche Grüße aus Hessen
Sandra
ich habe gerade die alten Brötchen vom Wochenende verarbeitet und kann nur sagen... lecker-lecker.
Nächste Woche gibt es mal eine süße Variante mit Zimt Zucker und Apfelmus.
Vielen Dank für dieses schöne und einfache Reste-Rezept!
Herzliche Grüße aus Hessen
Sandra
Laby
sagt:
sagt: 06.08.2011 23:14
Hallo mith,
habe Dein Rezept zum Abendessen wieder gemacht. Dieses Mal wollte ich ausprobieren, ob man mit weniger Eiern auskommt. Es kamen 1 1/2 Brötchen, die in ganz wenig Wasser eingeweicht wurden, und nur EIN Ei in die Masse.
Als Beilage gab es Tomaten, Lauchzwiebeln und angemachten Quark. Hat wieder prima geschmeckt!
Danke für das Rezept.
LG, Laby
P.S. Der Rest vom Eierkuchen liegt gerade klein geschnitten links vom Laptop. Es schmeckt auch kalt hervorragend!
habe Dein Rezept zum Abendessen wieder gemacht. Dieses Mal wollte ich ausprobieren, ob man mit weniger Eiern auskommt. Es kamen 1 1/2 Brötchen, die in ganz wenig Wasser eingeweicht wurden, und nur EIN Ei in die Masse.
Als Beilage gab es Tomaten, Lauchzwiebeln und angemachten Quark. Hat wieder prima geschmeckt!
Danke für das Rezept.
LG, Laby
P.S. Der Rest vom Eierkuchen liegt gerade klein geschnitten links vom Laptop. Es schmeckt auch kalt hervorragend!
Wunschi30419
sagt:
sagt: 26.09.2011 14:21
Lecker! Hab ich heute nachgekocht, mjam!
Ich habe etwas weniger Zwiebeln, dafür noch Erbsen genommen und im Backofen gebacken. Hat prima geklappt.
Danke fürs tolle Rezept!
Ich habe etwas weniger Zwiebeln, dafür noch Erbsen genommen und im Backofen gebacken. Hat prima geklappt.
Danke fürs tolle Rezept!
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da werden Erinnerungen wach: Diesen Eierkuchen hat meine aus dem Hohenlohischen gebürtige Oma oft gemacht!
Tolles Rezept, es hat uns sehr gut geschmeckt. Für meinen Göga gehört auf jeden Fall ein (schwäbischer) Kartoffelsalat dazu!
Liebe Grüße
Petra
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