Salzgurken, Rezept aus der DDR

Wer keine Bauengurken bekommt, nimmt Salatgurken, die aber klein schneiden, Schale heiß abwaschen

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Zutaten für Portionen

10  Gurke(n) (Bauerngurken)
Meerrettich, frisch geschält oder aus dem Glas
5 Stiel/e Dill, mit Stängeln verwenden
Lorbeerblätter
1 EL Senfkörner
5 Zehe/n Knoblauch
3 EL, gest. Salz, pro
1 Liter Wasser

Zubereitung

Dieses Rezept habe ich vor 20 Jahren in der DDR bekommen. Man nimmt soviel, wie man hat und - oder soviel wie man denkt.

Man muss allerdings abmessen, wie viel Wasser für den Tontopf benötigt wird. Das Wasser mit dem Salz abkochen und abkühlen lassen.

Die Gurken 12 Stunden in Wasser einlegen, damit die Bitterstoffe rausziehen. Danach gut abbürsten und zusammen mit den anderen Zutaten in einen Tontopf schichten und mit dem abgekühlten Salzwasser übergießen. Beschweren, damit die Gurken unter Wasser bleiben.

3 - 4 Tage mindestens ruhen lassen, die Ersten fangen an zu schmecken. Die Gurken werden nach und nach glasig, dann erst schmecken sie richtig gut. Das Wasser wird milchig und oben drauf bildet sich ein weißlicher Belag, das ist nichts Schlechtes. Abspülen und genießen.
Arbeitszeit: ca. 1 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Tage
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 31.07.08
Rezept-Statistiken: 34.780 (481)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

cafekanne Kaltmamsell


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Kommentare anderer Nutzer

Ellie Tellerwäscher sagt:  
19.08.2010 21:52
Kommt kein Essig dazu ?

LG Michaela

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cafekanne Kaltmamsell sagt:  
21.08.2010 10:20
Hallo,
es sind Salzgurken, die der Berliner saure Gurken nennt.
Auf keinen Fall Essig. Salzmenge einhalten. Dill so viel als man hat.
Habe gerade wieder 4 kg angesetzt.
Lb Gruß Cafekanne

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Ellie Tellerwäscher sagt:  
22.08.2010 13:40
Danke!!

LG Michaela

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cafekanne Kaltmamsell sagt:  
23.08.2010 15:35
Hallo Michaela
wenn Du die Salzgurken schon im Topf hast wundere Dich nicht, daß nach gut einer Woche Blasen aufsteigen, es blubbert ab und zu. Auf den Gurken entsteht ein weißer Schaum, das ist bei Milchsäuregärung nun mal so. Den Schaum nicht entfernen, bei Entnahme einzelner Gurken diese vor dem Verzehr abspülen, es ist nichts schlechtes nur etwas unansehnlich. Wir fangen oft nach einer Woche an zu naschen. Diesmal erschien mir der Sud und auch die (Nasch-)gurke zu salzig. Habe abgekochtes, abgekühltes Wasser (20°) nachgefüllt. Die Gurken müssen immer mit Wasser bedeckt sein. Nicht mit den Händen in den Topf langen, Sauberkeit ist oberstes Gebot.
Die fertigen Gurken sind leicht glasig, meist haben wir dann nicht mehr so viele.
LG cafekanne

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pustohler Tellerwäscher sagt:  
27.12.2010 14:07
Ich mache die Gurken jetzt schon das zweite Jahr so und habe mir dieses Jahr extra einen zweiten Steintopf zugelegt.
Schmecken super! Genau, wie bei Muddern (die übrigens auch begeistert war).
Danke für das Rezept.

Für meine Kinder habe ich dieses Jahr etwas weniger Salz, dafür mehr Dill probiert. Schmeckt auch sehr gut. Ich gebe auch immer noch Kirschblätter, Johannisbeerblätter und/oder Weinblätter dazu. Gibt etwas Variation in der Note.

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Moneri Küchenjunge sagt:  
18.09.2011 13:58
Hallo Cafekanne,

Ich liebe diese Gurken, habe es immer bei meiner Tante in Polen gegessen, sie hat es ganauso gemacht wie du. Habe es jetzt selber ausprobiert und es hat wunderbar geklappt. Für dieses Rezept bekommst volle Punktezahl, und vielen Dank.

Liebe Grüße
Moneri

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