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Diamantenschnitzel

Zutaten

Schweineschnitzel
Ei(er)
100 g Erbsen, TK
100 g Champignons, blättrig geschnitten
100 g Käse, geriebener
1 Bund Petersilie, gehackt
2 EL Mehl
  Salz und Pfeffer
  Öl zum Frittieren
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 20 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Brennwert p. P.: keine Angabe

Aus Eiern, Erbsen, Champignons, Petersilie und dem Reibkäse eine Panade herstellen. Die Eier dabei nicht zu viel schlagen, nur mit einer Gabel verrühren.

Die Schnitzel leicht klopfen und an den Rändern leicht einschneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen, in das Mehl tauchen und mit der Panade ummanteln. Die Schnitzel im Öl schwimmend frittieren.

Als Beilage passt Blattsalat.

Kommentare anderer Nutzer


Jennifer_83

29.03.2011 10:40 Uhr

Also ein interessanter Name ist es schon einmal, wenn ich auch noch nicht weiß, wie dieser zustande kam ;-)

Wird das Gemüse nicht schwarz, während das Fleisch noch nicht einmal durch ist? Müssen doch dünn geschnittene Schnitzel sein, oder?!

LG, Jennifer

sukeyhamburg17

29.03.2011 16:15 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Jennifer,

ja, die Schnitzel muessen schon duenn sein, das ist richtig. Aber die Erbsen, Champignons und die Petersilie werden nicht schwarz, wenn du die Schnitzel in nicht allzu heissem Oel (es darf nicht rauchen) ausbackst - und - die Schnitzel sind ja nicht sehr lange in der Pfanne, da kann das Gemuese nicht schwarz werden.

Eine interessante Variante des Wiener Schnitzels..

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

sukeyhamburg17

29.03.2011 18:59 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

...nochmal ich,

noch ein Tipp: Wenn du die Schnitzel in der Pfanne braetst, dann muessen sie wirklich im Fett schwimmen, ich meine wirklich schwimmen. Und die Panade sollte nicht festgeklopft , nur kurz angedrueckt werden und auch nicht zu viel sein. Und nochn Tipp: Beim Braten der Schnitzel die Pfanne immer schoen ruetteln, so dass das Fett ueber die Schnitzel schwappt, dann ists - wenn sie fertig sind - ein Gedicht.

LG

Susan

Bletschi

29.03.2011 16:24 Uhr

Hallo Jennifer,
also der Name kommt durch die leuchtend grünen Erbsen im fertigen Schnitzel. Die Schnitzel werden cirka auf 8mm geklopft, gewürzt, mehliert und durch die Panade gezogen und anschließend im Öl schwimmend gebacken. Das ist keine leichte Aufgabe, denn die Panade hält nicht sehr gut am Fleisch, es ist daher ratsam noch etwas Panade mit einem Löffel auf das schwimmende Schnitzel zu geben. Das Gemüse wird nicht schwarz, die Erbsen leuchten wie ein grüner Diamant oder auch nicht!!

Liebe Grüße
Hannes

Wildkoenig

30.03.2011 10:44 Uhr

Hallo Hannes
Der Name Smaragschnitzel wäre wohl treffender.
Aber das Rezept ist supi und der Geschmack dieser leckeren Schnitzelchen bestimt auch.
Mfg Steffen

Peanuts55

30.03.2011 14:26 Uhr

Die sehen absolut verführerisch aus, werde ich bei allernächster Gelegenheit mal machen!
Allerdings werde ich sie dann als Smaragdschnitzel auf den Tisch bringen, damit es bei uns keine Diskussionen über die Farbe von Diamanten gibt. =)
Danke für das Rezept!

Bletschi

30.03.2011 13:26 Uhr

Hallo Steffen,
mit den Steinchen kenn ich mich nicht so aus ob Diamant oder Smarag ich hab weder diesen oder jenen jemals besessen. Ich hab das Rezept in einem alten Wiener Kochbuch von Küchenchef Franz Rum gefunden und nachgekocht. Es hat meiner Familie gemundet und so hab ich es weitergegeben.
Liebe Grüße aus Osterreich
Hannes

thomass1968

30.03.2011 13:55 Uhr

Musst Du auch nicht Hannes, ob Smaragd oder Diamant, egal. die Idee finde ich grossartig, die Xnitzls sehen sicher sehr hübsch aus! Werde ich bald testen! Vielen Dank fürs Rezept!
Lieber Gruß nach Österreich

Thomas

schmankerloma

31.03.2011 09:25 Uhr

war angenehm überrascht.danke für das rezept.
bitte weitermachen sooo.

Bletschi

30.03.2011 18:27 Uhr

Hallo Freunde,
der Schriftverkehr bezüglich Diamantenschnitzel wird immer größer, aber ich sehe keine positive Veränderung bei der Punktevergabe!!!
Liebe Grüße
Hannes

Nanga

30.03.2011 20:42 Uhr

Mmhhh war das lecker :)
Hatten heute diese leckeren Diamantenschnitzel....Sind sowieso sehr große Schnitzel-Freunde, aber das war mal ne abwechslungreiche Variante.

Danke für das tolle Rezept!

Nanga

schmankerloma

31.03.2011 09:22 Uhr

also dieses diamantenschnitzel habe ich gestern schon gemacht.
hat sehr gut geschmeckt. habe schon einiges darais gemacht.
es sind sehr gute rezepte dabei.

SchneewittchenDerTE

31.03.2011 10:49 Uhr

Die Idee und die Zutaten sind echt super.

Nur uns war im Endeffekt das Fett viel zu viel ^^
Außerdem, das Fleisch einschneiden... Das trocknet doch aus, wenn man es einschneidet. Das Einschneiden habe ich weggelassen.

Sonst war es lecker, nur wie schon gesagt für unsere Verhältnisse etwas zu viel fett.

Trotzdem, weiter so mit den tollen Ideen !

Grüße,
Schneewittchen

Nickodemus64

31.03.2011 12:29 Uhr

Die Schnitzel sollte man nach dem Braten mit einem Papiertuch von der Rolle abtupfen. Das nimmt schon einen Großteil des Fetts weg.

Viele Grüße,

Jürgen

hedwig1951

31.03.2011 12:41 Uhr

Hallo Schneewittchen ,die Schnitzel werden eingeschnitten wenn ein Fettrand vorhanden ist, weil sich das Fleisch sonst hochwölbt und dann auch nur den Fettrand einschneiden.

sukeyhamburg17

31.03.2011 15:03 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo Schneewittchen,

als Ergaenzung noch zu den 2 Kommentaren: Wenn du Fleisch ohne Fettrand hast, wird es natuerlich nicht eingeschnitten, so z.B. bei Minutensteaks vom Schwein. - Bei Koteletts immer den Fettrand einschneiden...egal, ob du diese nun mit oder ohne Panade braetst.
...und Schnitzel muessen immer im Fett schwimmend gebraten werden, nur so haben sie nachher diese unwahrscheinlich tolle Panadenkruste, die sich woelbt und leicht ist.

Einfach nach dem Braten auf einem Kuechenpapier abtropfen lassen, schon ist das Fett auch nicht mehr auf den Schnitzeln.

Ach ja, kann es sein, dass du die Schnitzel bei nur eben mittlerer Hitze gebraten hast? Dann ziehen sie naemlich ausserordentlich viel Fett. Die Temperatur muss doch schon mehr als nur mittel sein, soll heissen, das Oel sollte heiss sein, aber nicht rauchen.

Beim 2. Mal gelingen sie dir ganz bestimmt perfekt!

Und ganz wichtig ist auch noch, dass du die Pfanne ruettelst beim Braten, so dass das Fett ueber die Schnitzel schwappt, das gibt diese Blasen - sprich Woelbungen - in der Panade, so soll es sein.

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

Avanti42

01.04.2011 00:48 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Sensationell wie Susan aus Pittsbourgh, dem kulinarisch verrufenen Staat USA, die Tricks auf den Punkt bringt. Bletschi's Rezept mag ja Diamantschnitzel heissen, egal, ich habe seit heute einen Stein mehr in der Krone als Housemen. Vorsichtshalber habe ich pro Person wirklich nur ein Kalbsschnitzel genommen (meine Frau verträgt Schweinefleisch nicht: Gichtanfälle). Sie fragte mich nach Nachschlag und ich musste sie enttäuschen. Trotzdem: gut eine Stunde später erhielt ich nochmals einen Kuss, das Essen war aussergewöhnlich! Wer mit Erdnuss-Öl spart ist selber Schuld: 3 dl für eine 23 cm ∅, das Doppelte für eine 28 cm ∅ Teflon-Pfanne (2 Schnitzel auf's Mal). Nachher ist das Öl aber leider auch hinüber. Dafür kann das Öl zuvor schon mal für Pommes gebraucht worden sein.

Und noch etwas: der "Panadenauftrag" muss schon sehr aktiv von Hand gemacht werden und dann ab ins heisse Öl (nichts von Vorbereiten auf einem Ablageteller), sonst wird aus der Übung gar nichts.

Gutes Gelingen wünscht euch der frischgeküsste Kochfrosch
Avanti42

Slyce

01.04.2011 13:16 Uhr

Super Rezept, habe es gerade nachgekocht und alle waren total zufrieden damit.
Man sollte für die Panade wirklich je 100g von den Zutaten nehmen, ich war etwas skeptisch und habe deshalb weniger genommen, so dass die Panade fürs letzte Schnitzel wirklich gerade eben reichte.

Ich habe alle Schnitzel gewürzt, in Mehl gewälzt und dann erstmal abgelegt.
Als dann alle zuhause waren nurnoch die Pfanne erhitzen, gemehlte Schnitzel durch die Panade ziehen, leicht andrücken und direkt ins heiße Fett. Vorher panieren und ablegen würde ich nicht machen, da die Hälfte der Panade dabei draufgeht.
Entgegen meiner Erwartung hielt die Panade so relativ gut und als der Käse dann in der Pfanne geschmolzen ist war das Schnitzel richtig ummantelt.
Man sollte die Schnitzel möglichst nur einmal drehen, da dabei auch Panade abfallen kann.

jefftessa

03.04.2011 11:13 Uhr

also mal ganz nebenbei. eine panade ist z.b. eine brotfüllung, in jedem fall immer eine füllung, niemals irgendwas aussenrum. das wovon ihr alle redet, ist eine panierung. nur mal so nebenbei.
die schnitzel sind echt klasse, super lecker. am liebsten mit kalbsfleisch.
tolles rezept

sukeyhamburg17

05.04.2011 22:00 Uhr

Hallo jefftessa,

auch mal ganz nebenbei... du hast Recht, Panade, franzoesischen Ursprungs (Panis= Brot) ist eigentlich eine Fuellung, ein Brotbrei

Der Begriff Panade wird jedoch im Sprachgebrauch haeufig fuer Panierung verwendet.... und dann ists doch irgendwas aussenrum.

Aber, die Schnitzel , die diamentenen, sind schon ein Hit......
Ach ja, noch etwas, es gibt auch gruene Diamanten.....

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

Bletschi

03.04.2011 13:41 Uhr

Nun ich denke wir sollten hier keine großartigen Fachgespräche abhalten, sondern schon erprobte Rezepte austauschen. Ob Panade oder Panierung ist doch nicht das Thema, die Panade ist ein Binde- und Lockerungsmittel aus Mehl, Ei, Weißbrot usw. für Füllungen und Farcen (jetzt warte ich bis jemand fragt was eine Farce ist). Hüllen aus Brotmasse für Gebratenes mit Kruste, Panier für Frittiertes, Bezeichnung für Brotsuppe (Panadelsuppe). Hilfsmittel für die Speisenzubereitungen. Panieren: mit verschiedenen Panierungen(Hilfsmittel für die Speisenzubereitung) umhüllen (englische, Pariser, Wiener usw) daher gewürzte Lebensmittel mehlieren, durch verschlagenes Ei, zerlassene Butter, Milch oder Obers ziehen und in Bröseln, Nüssen oder sonstigem Streumaterial wenden, um Portionsstücke zu frittieren. Nun bitte denkt nicht ich bin fachlich so, ich hab nur das österreichische Handlexikon für die Hotel- und Restaurantküche (Karl Duch Trauner Verlag) zur Hand genommen und abgeschrieben. In östereich wird auch die Tätigkeit Fleisch oder Gemüse zu umhüllen als panieren bezeichnet. Liebe Grüße Bletschi

Jrg65

03.04.2011 21:22 Uhr

Super lecker das Ganze.
Langsam im Fett ausgebacken werden die Schnitzel super saftig und die Panade schön cross.
Dazu Gemüsereis.
Einfach ein Gedicht.
LG Jörg

nearlygood

08.04.2011 14:54 Uhr

also vorab, geschmeckt hat es uns ausgezeichnet. kompliment für das Rezept. aber...... ich habe mir bisher eingebildet ein einigermaßen geschickter Koch zu sein. jedoch weit gefehlt. Wie man die Panade nicht nur auf das dünne Fleischstück, sondern damit beidseitig auch noch in die Pfanne bekommt, das muss mir mal jemand erklären. Mir ist das nur teilvollständig gelungen.
Würde das Rezept gerne, dann in Vollendung wiederholen.
Viele Grüße
nearlygood

sukeyhamburg17

09.04.2011 15:45 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo nearlygood,

hast du die Panade oder auch Panierung - denn auch ein bisschen, nicht zuuu fest, aber ein bisschen angedrueckt, bevor die Schnitzel in die Pfanne kamen?
Also, ich habe die Schnitzel von der einen Seite auf die Panade gelegt, dann auf die Oberseite noch Panade gepackt und alles angedrueckt, sanft. Und mit ebensolchen Fingern die Schnitzel in die Pfanne mit dem heissen Oel gegeben. Soll heissen, ich habe immer nur soviel von der Panade auf den Teller gegeben, dass ich muehelos das Schnitzel von unten damit bestuecken konnte, und dann so weitergemacht, wie beschrieben. Hab ich das eingermassen verstaendlich 'rueberbringen koennen?
Sonst - wie ists, wenn du die Panade andrueckst und dann die Schnitzel einfach vom Teller in die Pfanne gleiten laesst?

Ich bin zuversichtlich, dass dein 2. Versuch gelingt und alles perfekt wird!

Liebe Gruesse und happy cooking

Susan, Pittsburgh, PA, USA

Regina1611

10.04.2011 09:25 Uhr

Vielen Dank für das Rezept!

Das war uns alle seeeeehr lecker gescmeckt!

ASPHYXIATE

10.04.2011 13:46 Uhr

hört sich sehr lecker an, nur ich werd nun die erbsen weglassen und mehr kräuter zufügen. danke fürs rezept ;)

Pajato

05.08.2011 10:08 Uhr

Ich habe mich gestern gewagt und es ausprobiert. Hat besser geklappt als ich dachte. An Diamanten hat zwar nichts erinnert aber es war mal "Schnitzel mal anders". Das Gemüse war nicht verbrant, im Gegenteil, die Pilze schön durch und die Erbsen schön knackig. Von mir gibt es drei Sterne, da es trotzdem Gerichte gibt mit weniger Aufwand und besserem Ergebniss.
lg Pajato1973

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