Geschmorte Lammkeule
| ½ | Lammschlegel |
| 4 | Karotte(n) |
| 2 | Rübe(n), gelbe |
| 1 | Knollensellerie |
| 4 | Frühlingszwiebel(n) |
| 4 Zehe/n | Knoblauch |
| 1 | Porreestange |
| 2 Zweig/e | Thymian |
| 2 Zweig/e | Rosmarin |
| 2 TL, gestr. | Koriander - Körner |
| 2 | Orange(n), unbehandelte, die abgeriebene Schale und der Saft davon |
| etwas | Olivenöl |
| ½ Liter | Rotwein, guter (am besten Barrique ausgebaut) |
| evtl. | Pfeffer, weißer |
Zubereitung
Zuerst die Marinade zubereiten: Dafür den Rosmarin und den Thymian grob hacken, die Korianderkörner zwischen den Handflächen kurz zerreiben und alles mit der Orangenschale vermischen. Mit Olivenöl auffüllen, bis eine 'Paste' entsteht. Bitte nicht salzen (das ist nicht nötig), nur eventuell etwas weißen Pfeffer zugeben. Vom Fleischer (ich rechne mit einer halben Keule für 4 Personen) die Lammkeule auslösen und rollen sowie binden lassen.
Das Lammfleisch gut trocken tupfen und mit der Paste richtig einreiben bzw. sie richtig einmassieren. Dann in Alu- oder Klarsichtfolie gut einpacken und über Nacht im Kühlschrank marinieren.
Am nächsten Tag das Gemüse putzen bzw. schälen und grob würfeln oder in Stifte schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, aber ansonsten ganz lassen.
Ich nehme immer einen runden Bräter mit Deckel (und verwende zum Anbraten und Schmoren den gleichen Bräter). Etwas Olivenöl in dem Bräter erhitzen - aber nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennen die Kräuter - und das Lamm darin rundherum anbraten. Dann das Lamm herausnehmen, beiseite stellen und das Gemüse (ohne die Frühlingszwiebeln) darin anrösten. Wenn alles etwas Farbe angenommen hat, mit Rotwein ablöschen. Den Orangensaft dazugeben und die Flüssigkeit aufkochen lassen. Dann einen Teil des Gemüse (falls aus Platzgründen nötig!) herausnehmen. Das Lamm in den entstandenen Freiraum einlegen und mit dem restlichen Gemüse wieder auffüllen. Nun die Frühlingszwiebeln hinzugeben. Etwas Rotwein über das Lamm gießen und den Deckel auf den Bräter geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft das Fleisch ca. 1,5 bis 2 Std. schmoren. Ob es durch ist, lässt sich durch Anstechen überprüfen - allerdings macht es auch nichts, wenn es angeschnitten wird.
Mit dem Gemüse und der ganzen Frühlingszwiebel dekorativ anrichten, dem Schmorsaft begießen und mit etwas frischem Brot servieren.
Alternativ kann man aber auch das Gemüse und den Saft pürieren und passieren. Dann das Lamm z.B. mit Polentatalern und Spargel sowie der Sauce servieren.
Das Lammfleisch gut trocken tupfen und mit der Paste richtig einreiben bzw. sie richtig einmassieren. Dann in Alu- oder Klarsichtfolie gut einpacken und über Nacht im Kühlschrank marinieren.
Am nächsten Tag das Gemüse putzen bzw. schälen und grob würfeln oder in Stifte schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, aber ansonsten ganz lassen.
Ich nehme immer einen runden Bräter mit Deckel (und verwende zum Anbraten und Schmoren den gleichen Bräter). Etwas Olivenöl in dem Bräter erhitzen - aber nicht zu heiß werden lassen, sonst verbrennen die Kräuter - und das Lamm darin rundherum anbraten. Dann das Lamm herausnehmen, beiseite stellen und das Gemüse (ohne die Frühlingszwiebeln) darin anrösten. Wenn alles etwas Farbe angenommen hat, mit Rotwein ablöschen. Den Orangensaft dazugeben und die Flüssigkeit aufkochen lassen. Dann einen Teil des Gemüse (falls aus Platzgründen nötig!) herausnehmen. Das Lamm in den entstandenen Freiraum einlegen und mit dem restlichen Gemüse wieder auffüllen. Nun die Frühlingszwiebeln hinzugeben. Etwas Rotwein über das Lamm gießen und den Deckel auf den Bräter geben.
Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft das Fleisch ca. 1,5 bis 2 Std. schmoren. Ob es durch ist, lässt sich durch Anstechen überprüfen - allerdings macht es auch nichts, wenn es angeschnitten wird.
Mit dem Gemüse und der ganzen Frühlingszwiebel dekorativ anrichten, dem Schmorsaft begießen und mit etwas frischem Brot servieren.
Alternativ kann man aber auch das Gemüse und den Saft pürieren und passieren. Dann das Lamm z.B. mit Polentatalern und Spargel sowie der Sauce servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
vergißmeinnicht
sagt:
sagt: 08.08.2008 03:56
Hilfreiche Antwort:
Hallo Luda,
das Rezept is ja auch erst seit 10 Tagen online *G*
Soweit ich weiß ist ein Lammschlegel nichts anderes als eine Lammkeule. Wenn ich bei meinem Fleischhauer (ja, so heißt das in Österreich ;-)) einen Lammschlegel bestelle, dann weiß er was ich mein und ich bekomm auch das Richtige.
Du solltest dir den Schlegel/die Keule aber auf jeden Fall auslösen und in Form binden lassen. Das erspart dir und/oder deinen Gästen viel Arbeit
Ich wünsch dir gutes Gelingen und ein schönes Wochenende. Freue mich über Feedback
lg
vergißmeinnicht
das Rezept is ja auch erst seit 10 Tagen online *G*
Soweit ich weiß ist ein Lammschlegel nichts anderes als eine Lammkeule. Wenn ich bei meinem Fleischhauer (ja, so heißt das in Österreich ;-)) einen Lammschlegel bestelle, dann weiß er was ich mein und ich bekomm auch das Richtige.
Du solltest dir den Schlegel/die Keule aber auf jeden Fall auslösen und in Form binden lassen. Das erspart dir und/oder deinen Gästen viel Arbeit
Ich wünsch dir gutes Gelingen und ein schönes Wochenende. Freue mich über Feedback
lg
vergißmeinnicht
LudaHid
sagt:
sagt: 08.08.2008 08:40
Vielen Dank, dann werd ich das wohl so machen....
By the way: Bin auch Österreicher!
LG, Luda
By the way: Bin auch Österreicher!
LG, Luda
Baköp
sagt:
sagt: 13.04.2012 10:46
Hallo vergißmeinnicht, ich habe die lammkeule ostersonntag 2012 nach deinen angaben zubereitet und ich muss sagen, tolles rezept. habe mich an alle angaben gehalten, das fleisch war super zart, die soße vorzüglich. auch wenn ich beim abschmecken der marinade erst sehr skeptisch war, da es eine ganz andere geschmacksrichtung ist als die die wir ansonsten bevorzugen, aber ich muss sagen (schreiben) toll. der besuch war hin und weg. wird es bestimmt zum passenden anlass nochmals geben. vielen lieben dank baköp
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