Curried Vegetables

Curried Vegetables, Fried Chili Banana & Rice 'n Peas - ein vegetarisches Menü aus Jamaika
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Zutaten

500 g Süßkartoffel(n)
2 große Mango(s)
2 große Banane(n) (Kochbananen)
Karotte(n)
Limette(n), der Saft davon
Tomate(n)
1 Stück(e) Ingwer, frisches
1 Bund Koriandergrün, frisches
1 kl. Bund Frühlingszwiebel(n)
200 g Basmati
1 Dose Kidneybohnen, abgetropfte
2 Dose/n Kokosmilch (800 ml)
 n. B. Kokosfett (z.B. Palmin)
 etwas Mehl
1 TL, gestr. Chilipulver
4 EL Currypaste
 etwas Thymian, frisch oder getrocknet
1 TL Gewürzmischung (Garam Masala)
  Salz und Pfeffer
  Zucker, braun
 evtl. Zimt bei Bedarf, zum Bestreuen
 n. B. Wasser
 evtl. Speisestärke bei Bedarf
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

Den Reis in etwas heißem Kokosfett anschwitzten. 400 ml Kokosmilch, etwas Thymian, zwei zerdrückte Knoblauchzehen und die abgetropften Kidneybohnen hinzufügen. Salzen und pfeffern. Mit Wasser auffüllen (knapp den Topfinhalt überdeckend) und zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und 15 Min. dämpfen, bis der Reis gar ist.

Für das Chili Banana die Bananen schälen, längs teilen und 10 Min. mit etwas Limettensaft und braunem Zucker marinieren. Anschließend zuerst in Chilipulver und dann in Mehl wenden. In reichlich Kokosfett bei mittlerer Hitze goldbraun braten. Evt. mit etwas Zimt bestreuen

Für die Curried Vegetables die Süßkartoffeln schälen und in Stifte (halbe Länge von Pommes frites) schneiden. Die Mangos schälen und in Streifen schneiden. Die Karotten ebenfalls schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebeln und den restlichen Knoblauch klein schneiden. Die Tomaten waschen und achteln.

Die Süßkartoffelstifte zusammen mit 1 TL Chilipulver und der Currypaste scharf anbraten - bei dem Pulver aufpassen, dass es nicht verbrennt, sonst wird es bitter! Etwas Limonensaft und braunen Zucker hinzugeben und salzen. Zusammen mit den Mangostreifen, den Karotten, dem klein geschnittenen Ingwer und dem klein geschnittenen weißen Anteil der Frühlingszwiebeln in der restlichen Kokosmilch ca. 20 – 25 Min. bei mittlerer Hitze kochen. Nach 15 Min. auch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln zugeben und mit Garam Masala nach Geschmack abschmecken. Wenn das Gemüse gar ist (es soll aber noch Biss haben), mit den Tomatenachteln garnieren und dem gehackten Koriandergrün bestreuen. Falls das Curry noch zu dünnflüssig sein sollte, mit etwas Speisestärke andicken.

Zusammen mit den gebratenen Bananen und dem Reis auf einer Platte anrichten und servieren.

Das Rezept habe ich von einem Rastafarai aus Black River/ W.I. Wenn Sie es "Ital" (=koscher) zubereiten wollen, lassen Sie das Salz weg und würzen Sie statt dessen reichlich mit original jamaikanischen frischen Kräutern aus ihrem Vorrat, für die es hierzulande nicht einmal Namen gibt.

Dazu passt Bier - am besten ein Red Stripe oder ersatzweise amerikanisches Bier, z.B. Millers.

Kommentare anderer Nutzer


FallenAngel13

06.10.2009 13:44 Uhr

Hallo,

super leckeres Rezept!! Haben das ganze schon mehrfach gekocht und sind immer wieder aufs neue begeistert!! :)
Wir haben allerdings statt dem Reis (der sehr sättigt) einfach Weißbrot dazu gegessen. War auch sehr lecker.
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iffy

31.03.2010 02:05 Uhr

Hallo,

ich möchte das Gericht sehr gerne kochen-klingt sehr lecker. Ich würde gerne wissen, welche Currypaste denn gemeint ist. Es gibt ja rote, grüne und gelbe Currypaste. Außerdem gibt es Sambal Oelek und Harissa (sind zwar nicht direkt Currypasten, aber auch scharf). Alle sind etwas anders gewürzt und vom Geschmack unterschiedlich ... Welche eignet sich am besten?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen.

LG
Iffy
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gullugullu

31.03.2010 10:49 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo iffy,

ich selbst nehme orginal jamaikanische Currypaste (wegen dem Piment, einem wichtigen "Stilmittel" der jam. Küche) - WALKERSWOOD Spicy West Indian Curry Paste bekommst Du z.B. hier: http://jamaican-foods.com/zutaten3.html

Wenn Dir das zu scharf oder zu aufwändig ist, nimm eine beliebige gelbe Currypaste (im Asia-Shop nach indischen Korma-Pasten fragen), "Rajah Mild Curry Paste" z.B. bekommst Du in jedem Feinkostregal.

Harissa bzw. Sambal passen überhaupt nicht, dann schmeckt Dein Curried nach Döner bzw. Nasir Goreng ;-)
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iffy

02.04.2010 00:48 Uhr

Hallo gullugullu,

ich habe Dein Rezept heute gekocht - mein Gott, ist das lecker!!! Vielen Dank für dafür. Ich habe jetzt eine "gelbe" Currypaste aus so kleinen gelben Eimern aus dem Asialaden genommen. Kam von den Zutaten ungefähr hin und hat sehr gut geschmeckt, und obwohl es eine thailändische Paste ist, sind viele indische Gewürze darin. http://asiashopwien.com/images/059currzgelb.jpg
Nasi-Goreng-Geschmack haben die Curried Vegetables zum Glück nicht gehabt. Die Korma-Paste habe ich leider nicht bekommen, und ich hatte die frischen Zutaten alle schon und konnte die jamaikanische Paste nicht mehr bestellen.
Salzt Du eigentlich die Bananen? Ist im Rezept nicht erwähnt und ist vielleicht nicht authentisch, aber ich habe es trotzdem gemacht, als die Banane auf dem Teller lag.
Vielen Dank noch einmal für diese Gaumenfreude!

Liebe Grüße
Iffy
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gullugullu

18.06.2010 23:40 Uhr

Nein, ich selbst salze die Bananen nicht - aber das kann man natürlich machen :)
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geniesserinHH

26.11.2010 23:03 Uhr

Hallo,

ich habe das Gemüse und die Kochbananen vor einigen Tagen gekocht und war wirklich sehr angetan. Ich habe ein bisschen variiert, paar mehr Süßkartoffeln, und da ich noch Blumenkohl hatte, kam der mit dazu (vorher knapp gegart und die letzten Minuten in der Sauce mitgekocht). Das hat wirklich toll geschmeckt, und die Bananen passten absolut toll dazu. Ich hatte erstmals Kochbananen gekauft und das Rezept auf der Suche nach der richtigen und unserem Geschmack entsprechenden Zubereitungsart gefunden. Reis brauchten wir keinen dazu, aber kann ich mir gut dazu vorstellen, das dann nächstes Mal, denn das Rezept habe ich sicher nicht zum letzten Mal gekocht.

Nur eine kleine Zwinkeranmerkung am Rande: Seit wann sind peas Bohnen... ;-)

Danke fürs leckere Rezept und schöne Grüße,

Ulrike
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gullugullu

29.11.2010 07:41 Uhr

Es heisst wirklich Peas ;-) Die aus Afrika nach Jamaika importierten Sklaven kannten keine Bohnen und benannten diese nach den ihnen bekannten Erbsen...
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geniesserinHH

29.11.2010 09:09 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Danke für die Info, gullugullu, das ist wirklich interessant. Ich war halt drüber gestolpert, und nun hab ich was dazu gelernt :-) Und eine leckere Ergänzung des Kochrepertoires, was will man mehr!
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Eingeschränkte Kommentare

Dieses Rezept hat viele Kommentare. Es werden nur die ersten 5 und die neusten 5 angezeigt.

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Die neusten Kommentare:


suara

08.03.2013 00:13 Uhr

5 sterne für das köstliche essen! omg-war das lecker. süß-scharf-außergewöhnlich! unbedingt nachkochen! sehr, sehr fein. danke!
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kationchen

03.03.2014 08:09 Uhr

Vielen Dank für dieses fantastische Rezept. Da wir keine Kochbananen mehr hatten, habe ich auf die "herkömmlichen" süßen Bananen zurückgegriffen.
Das Gericht ist einfach superlecker und kam super gut bei meinen Gästen an.
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Diazia

10.10.2014 18:07 Uhr

Absolut mein neues Lieblingsessen!
Mit den Kochbananen sind meine Mutter und ich allerdings auch nicht klar gekommen (fanden wir geschmacklos/sandig). Wir hätten vielleicht auch die schwarzen nehmen sollen, aber wir fanden die herkömmlichen toll dazu, auch, wenn die sehr anders schmecken! Die Tomaten am Rande waren mir persönlich geschmacklich zu viel.

Superlecker- kommt in mein Kochbuch! Danke :-)
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Munga

08.11.2014 10:22 Uhr

Hallo gullugullu,
unbedingt wiederkochen!! aber mit Hühnchen schmeckt es noch besser, und die koch-Banane ist auch nicht so meins...
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nonna2

24.05.2015 19:19 Uhr

Oh Gott, ich werde Vegetarier!!!! Ich habe das Rezept das erste Mal nachgekocht, weil ich die vorhandenen Süsskartoffeln verarbeiten wollte und ich kann nur sagen: es ist soooo gut, es passt einfach alles! Am liebsten hätte ich es heute wieder gekocht, leider ist Sonntag, und ich bekomm keine Süsskartoffeln! Aber morgen! 5 Sterne von mir und meinem Mann!
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