Siegerländer Reibekuchen
Kartoffelbrot - reicht für 2 Kastenformen| 1 Pck. | Hefe |
| 4 dicke | Kartoffel(n) |
| 4 TL, gehäuft | Salz |
| 1 kg | Mehl |
| etwas | Milch, warme |
| 1 Prise | Zucker |
| n. B. | Milch oder Wasser |
Zubereitung
Dieses Rezept habe ich von meiner Tante, die es vom alten Bäcker unseres Dorfes im Siegerland hatte.
Die Hefe in etwas warmer Milch und einer Prise Zucker auflösen. Mit etwas Mehl bestäuben und stehen lassen.
Die Kartoffeln schälen und fein reiben. Diese dann zusammen mit dem Salz in die Hefemilch geben. Das Mehl zufügen. Mit soviel Milch und/oder Wasser verrühren, dass ein zähflüssiger Teig entsteht. Meine Tante pflegte zu sagen, dass der Teig so gerade eben aus der Schüssel in die Backform fliesen sollte. Der Teig sollte mindestens eine Stunde - besser aber zwei Stunden - gehen.
Dann noch einmal gut durchrühren und evtl. noch etwas Flüssigkeit oder Mehl dazugeben, bis er die richtige Konsistenz hat.
Den Teig auf zwei große Kastenformen verteilen und noch einmal etwa 1/4 Stunde im vorgewärmten Backofen bei 50°C gehen lassen. Den Backofen dann auf 200°C aufheizen - der Teig geht oft sehr stark auf und bei der hohen Temperatur wird er oben schnell fest, so dass er nicht herunter läuft. Sobald die Temperatur erreicht ist, auf 160°C herunterdrehen und etwa eine Stunde backen.
Das Brot wird traditionell gerne mit gesalzener Butter gegessen.
Tipp: Da das Brot wegen der Kartoffeln schon schwer wird, sollte man mit Vollkornmehl vorsichtig umgehen. Ich habe schon einmal 100 g Buchweizenmehl und 400 g weißes Mehl genommen - das ging gut.
Die Hefe in etwas warmer Milch und einer Prise Zucker auflösen. Mit etwas Mehl bestäuben und stehen lassen.
Die Kartoffeln schälen und fein reiben. Diese dann zusammen mit dem Salz in die Hefemilch geben. Das Mehl zufügen. Mit soviel Milch und/oder Wasser verrühren, dass ein zähflüssiger Teig entsteht. Meine Tante pflegte zu sagen, dass der Teig so gerade eben aus der Schüssel in die Backform fliesen sollte. Der Teig sollte mindestens eine Stunde - besser aber zwei Stunden - gehen.
Dann noch einmal gut durchrühren und evtl. noch etwas Flüssigkeit oder Mehl dazugeben, bis er die richtige Konsistenz hat.
Den Teig auf zwei große Kastenformen verteilen und noch einmal etwa 1/4 Stunde im vorgewärmten Backofen bei 50°C gehen lassen. Den Backofen dann auf 200°C aufheizen - der Teig geht oft sehr stark auf und bei der hohen Temperatur wird er oben schnell fest, so dass er nicht herunter läuft. Sobald die Temperatur erreicht ist, auf 160°C herunterdrehen und etwa eine Stunde backen.
Das Brot wird traditionell gerne mit gesalzener Butter gegessen.
Tipp: Da das Brot wegen der Kartoffeln schon schwer wird, sollte man mit Vollkornmehl vorsichtig umgehen. Ich habe schon einmal 100 g Buchweizenmehl und 400 g weißes Mehl genommen - das ging gut.
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Kommentare anderer Nutzer
elokin
sagt:
sagt: 31.10.2009 20:36
Habe den Reibekuchen heute erstmals gebacken und was das betrifft einen sehr wählerischen Ehemann, der als echter Siegerländer schon ein paar Reibekuchen gegessen hat... Er - ich als Nicht-Siegerländerin auch - ist begeistert! Laut meinem Mann schmeckt das Brot ähnlich dem vom "Cafe Haar", Weidenau. Jetzt brauchen wir nicht mehr zu warten, bis wir mal in Siegen sind, um lecker Reibekuchen zu bekommen. Vielen Dank für das tolle Rezept, das ab sofort öfter gebacken wird. Beim nächsten Mal werde ich die Variante mit dem Buchweizenmehl probieren.
elkepieck
sagt:
sagt: 01.11.2009 12:13
Pauker
sagt:
sagt: 10.02.2011 09:34
Auch wenn schon einige Zeit vergangen ist - komme durch eine Fortbildung mit Siegerländern erst jetzt auf dieses Rezept - habe ich eine Frage:
Stellst du das Brot in den Ofen und erhitzt dann, so dass es während der Aufheizphase drin steht?
Stellst du das Brot in den Ofen und erhitzt dann, so dass es während der Aufheizphase drin steht?
elkepieck
sagt:
sagt: 10.02.2011 14:53
Pauker
sagt:
sagt: 10.02.2011 14:59
Danke für die schnelle Antwort!
Das werde ich doch mal ausprobieren ... und dann die Siegerländer verblüffen, wenn wir uns nächstes Mal treffen!
Das werde ich doch mal ausprobieren ... und dann die Siegerländer verblüffen, wenn wir uns nächstes Mal treffen!
elkepieck
sagt:
sagt: 10.02.2011 15:17
Schuffel20
sagt:
sagt: 06.08.2011 21:47
Ich bin heute aus dem Siegerland wieder zurück gekommen! War da in Ferien! Hat mir gut gefallen...als ich dann den Reibekuchen das erste mal probiert hab....war ich total begeistert! und habe nun das Glück hier das Rezept zu finden um es auszuprobieren :)
Lg
Lg
ricardamarder
sagt:
sagt: 07.09.2011 22:07
Wieviel Gramm sind denn 4 "dicke" Kartoffeln. Ist ja Anschauungssache, dick ist nicht gleich dick??? Vielen Dank schon mal
ricardamarder
ricardamarder
elkepieck
sagt:
sagt: 09.09.2011 13:58
Gute Frage - ist wohl eher eine Angewohnheit von heute, alles aufs Gramm genau abwiegen zu wollen. Ich hab gerade eine "dicke" Kartoffel abgewogen - also 4 "dicke" Karoffeln ergeben danach ca 500 g. Ich hab vorher aber noch nie abgewogen! Man bekommt die Konsistenz ja auch, indem man Mehl oder Miclh dazugibt - die Karoffeln tun da nicht soviel zu Sache. Nur Mut!
vinea
sagt:
sagt: 15.11.2011 19:51
Suuuuuper! Nachdem ich das Rezept der Frauen, die immer am Backesfest das Kartoffelbrot backen, verlegt habe...habe ich es in diesem hier wiedergefunden. Nachgebacken und geschlemmt. Vielen Dank liebe elkepieck.
Momoma
sagt:
sagt: 19.11.2011 14:42
Ich hab´das Rezept von meiner Mutter und da ist das Verhältnis 500 gr Kartoffeln, 500 gr Mehl. wichtig ist auch, daß die geriebenen Kartoffeln mit kochender Milch übergossen werden. und dann bitte auch nur 1 Eßlöffel Salz verwenden.
Bei uns kommt der bei jeder Party und jeder Familienfeier auf den Tisch, noch warm und dann gesalzene Butter dazu. Meine Mutter machte immer noch "Eierkäs" dazu. Für mich schmeckt der nur mit Butter am besten.
Bei uns kommt der bei jeder Party und jeder Familienfeier auf den Tisch, noch warm und dann gesalzene Butter dazu. Meine Mutter machte immer noch "Eierkäs" dazu. Für mich schmeckt der nur mit Butter am besten.
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