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Ratatouille á la Remy

Confit Byaldi, der kalifornische Starkoch Thomas Keller hat das Rezept zum Film entwickelt.

Zutaten

1/2  Paprikaschote(n), rot, Kerne und Rispen entfernt
1/2  Paprikaschote(n), gelb, Kerne und Rispen entfernt
1/2  Paprikaschote(n), orange, Kerne und Rispen entfernt
2 TL Olivenöl
1 TL Knoblauch, gehackt
1/2 Tasse Zwiebel(n), klein gehackt
Tomate(n), entkernt, klein geschnitten
1 Bund Thymian
1 Bund Petersilie, glatte
Lorbeerblatt
  Salz
  Für das Gemüse:
Zucchini
Aubergine(n)
1 kleiner Kürbis(se)
4 Stück Tomate(n) (Roma-Tomaten)
1/2 TL Olivenöl
  Salz und Pfeffer aus der Mühle
  Für die Vinaigrette:
1 TL Olivenöl
1 TL Balsamico
  Kräuter, frische (z. B. Thymian, Kerbel)
  Salz und Pfeffer aus der Mühle
Portionen

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 1 Std. Ruhezeit: ca. 3 Std. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Brennwert p. P.: keine Angabe

Für die Piperade (eine dickflüssige Soße) die Paprika im heißen Backofen solange backen, bis sie Blasen werfen. Dann abkühlen lassen und enthäuten.

Öl, Knoblauch und Zwiebeln in einem Topf 8 Minuten sanft erhitzen, nicht braun werden lassen. Tomaten, Thymian und Lorbeerblatt hinzufügen. 10 Minuten köcheln und dabei einkochen lassen. Paprika hinzufügen und weiter köcheln lassen. Mit Salz und den Kräutern würzen. Alles bis auf einen Esslöffel in eine feuerfeste Auflaufform geben. Den Backofen auf 135°C vorheizen.

Zucchini, Aubergine, Kürbis und Tomaten in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Gemüsescheiben abwechselnd fächerförmig über die Piperade anordnen. Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen und darüber geben. Die Form mit Alufolie abdecken und 2 Sunden backen, die Folie entfernen und alles 30 Minuten weiter backen lassen (wenn es braun wird, die Folie leicht darüber legen).

Für die Vinaigrette den Esslöffel Piperade mit Öl, Essig, Gewürzen und Kräutern mischen. Abschmecken.

Zum Servieren das Gemüse vierteln, mit dem Bratenheber auf einen Teller schichten. Das Gemüse fächerartig in Form bringen. Den Tellerrand mit der Vinaigrette besprenkeln. Heiß servieren.

Kommentare anderer Nutzer


oneeline

27.09.2008 15:42 Uhr

Traumhaft! Perfekt für den Ratatouille-TV-Abend! Aber: Es braucht unglaublicherweise tatsächlich sooooooo lange! Wirklich ein tolles Gericht für Gäste, da man alles fertigmachen kann und sich um die Leute kümmern kann, bis alles fertig ist!

Vielen lieben Dank für das Rezept! Das gibt's noch öfter!

LG oneeline

Azrael1

07.10.2008 14:49 Uhr

Hallo,

was für einen Kürbis empfiehlst du für das Rezept? Ich finde keinen länglichen gelben. Das ähnlichste was ich gefunden hab wäre ein Butternut. Oder einfach eine gelbe Zucchini?

Gruß, Azrael

libellulia

09.07.2012 00:27 Uhr

http://en.wikipedia.org/wiki/Yellow_summer_squash

das ist das original, gelbe zucchini ist optisch ähnlich und verwandt.

viel spaß beim schnippeln ^^

Callista

24.10.2008 15:03 Uhr

Hallo Azrael,

ich hatte auch keinen Kürbis und habe in der Tat eine Zucchini genommen.

Gruß, C.

Danutella

23.03.2010 20:30 Uhr

Habe es nachgekocht und es war ein Erfolg :)) Hat super geschmeckt und sehr schön ausgeschaut. Danke für die inspiration :)

migaweki

03.09.2010 13:18 Uhr

Gestern nachgekocht war einfach perfekt!
Die Mädels vom Kochclub haben alles aufgemuffelt ;-).
Für die Piperade habe ich eine rote und eine gelbe Paprikaschote genommen, so hatte ich keine Reste. Gelbe Zucchini waren nicht zu bekommen, so nahm ich einen Hokkaido-Kürbis und dass war auch sicherlich besser als Zucchini, die ja bereits "in grün" im Rezept vorhanden ist.
Kleine Anmerkung noch: Bei den Zutaten taucht Knofi nur bei der Piperade auf, im Rezept jedoch auch nochmal beim Gemüse. Ich habe für letzteres daher eine weitere, große, feingehackte Knofizehe verwendet.

lg migaweki

hustenbonbon

28.09.2011 15:15 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Das Remy den Restaurant-Kritiker mit diesem Rezept überzeugte mag ich wohl glauben. Das er es aber 'spontan' zubereitet hat glaube ich nicht im Ansatz. Ich hab mir die Mühe gemacht, das Gemüse wie im Film sehr dünn zu schneiden. Das hatte 3 Effekte: 1. ich war sehr lange beschäftigt 2. es gab sehr viel Verschnitt 3. es war unfassbar buttrig weich und zerging später auf der Zunge.
Sehr leckeres Gericht - gerade die Piperade war neu für mich (super Idee die später noch zur Vinaigrette zu machen, aber Ratatouille kann man auch schneller leckerer machen.
Insgesamt ein 3-Sterne-Gericht
+ 1Stern für die gute Umsetzung des Film-Rezeptes

Tipp für den Einkauf: große Tomaten und dicke Zucchini nehmen, damit man eine Scheibengröße mit der (im Normalfall) dicken Aubergine hat...

wabbi

06.11.2011 21:29 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Oh wie lecker!

So ein leckeres Ratatouille hab ich selten gegessen und zudem ist es auch noch so hübsch.
Ja, es braucht seine Zeit, aber der Genuss fängt ja schon beim Kochen an. Wenn man also etwas Leidenschaft an den Tag legt und nebenher ein Gläschen Wein trinkt ist das auf jeden Fall eine schöne Beschäftigung!

Die Gemüsescheiben habe ich allerdings auch wesentlich dünner genschnitten nur ca 0,3-0,4 cm. 2 cm fände ich wirklich viel zu dick!

Klar so richtig alltagstauglich ist es sicher nicht, vorallem wenn man es noch ganz besones schön einschichten will. Nur aus diesem Grund einen Stern weniger.

Die Piperade ist eine ganz köstliche Soße , und macht sich ganz bestimmt auch sehr gut auf einem frisch getoasteten Baguette oder zu diversen Nudeln! Daher kann man also ruhig gleich in doppelter Menge zubereiten.

Für alle die es etwas eiliger haben, die Backzeit lässt sich auch auf 1,5 Stunden verkürzen. Einfach die Temperatur auf ca 150-160 °C erhöhen.

Ganz lieben Dank für das tolle Rezept!

anorberg

07.01.2012 13:13 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallo,

werde das Rezept gleich ausprobieren. Allerdings haben mich die 2 cm dicken Scheiben doch sehr stutzig gemacht. Habe dann nochmal im Internet gesucht und rausgefunden, dass die Scheiben 2 mm sein sollten. Sicherlich ein Tippfehler hier.

Bin schon sehr gespannt, die Piperade klingt einfach saulecker!

LG.

hnooasl

01.08.2012 22:44 Uhr

Ich gestehe: die Schnibselei hab ich einfach meinem breitenverstellbaren Küchenhobel überlassen, also war ich damit Ruck-Zuck durch. Ich finde, grade durch die Piperade kriegt diese Variante das gewisse Etwas und die Mühe der langen Zubereitung wird wirklich belohnt. Schade, daß es viel zu schnell aufgefuttert ist! So was feines!

Binobienchen

13.08.2012 09:10 Uhr

Ja, dein Rezept ist wirklich toll "remy-Mäßig" umgesetzt. Wir haben lange unsere (oft weil gern gegessene) Ratatouille recht grob geschnitten - seit dem Film auch nur noch feine Scheiben.

Vor vielen Jahren hat uns ein Korse eine solche Köstlichkeit mit Pipirade serviert (mit Kräutern, die wir vorher mit ihm gemeinsam gesammelt haben) und seit dem gibt es sie nur mit "Pip".
Ich muss aber gestehen, dass ich gar nicht wusste, die Soße "Pipirade" heißt.

Ich koche sehr gern Gemüse ein; unter anderem Paprikamus (nach Farben getrennt). Aus diesem Mus rühren wir mit ebenfalls eingekochten Tomaten, Kräutern, Knobi und Olivenöl unsere Soße - nun hat sie einen Namen.

Vielen, vielen Dank für diese serh schöne Umsetzung, die Fotos und den Namen "Pip"!

Liebe Grüße

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