Gulyas 'Imre bacsi'
von mir etwas abgewandelt| 800 g | Zwiebel(n) |
| 80 g | Schweineschmalz |
| 3 EL | Paprikapulver, edelsüß |
| 2 EL | Tomatenmark |
| 3 | Knoblauchzehe(n) |
| ½ TL | Majoran, getrockneter |
| ½ TL | Thymian, getrockneter |
| etwas | Kümmelpulver |
| 800 g | Rindfleisch (aus der Wade oder Rinderbraten) |
| 300 g | Schweineschnitzel am Stück |
| n. B. | Wein, rot |
| Salz und Pfeffer |
Zubereitung
'Imre bacsi' wurde der alte Ungar genannt, der auf einem Reiterhof am Neusiedler See die Pferde pflegte und ein einmaliges Gulasch kochte. Inzwischen ist er in die ewige Puszta abgegangen, aber sein Gulaschrezept hat er da gelassen - seiner Familie und mir zur Freude. Hier ist es:
Die geschälten Zwiebeln blättrig schneiden und im Schmalz goldgelb braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Dann Paprikapulver zugeben und darin anschwitzen. Mit einem Spritzer Rotwein ablöschen und diesen ganz einkochen lassen. Tomatenmark dazugeben, bis es ein wenig ansetzt. Dann den geschälten und gewürfelten Knoblauch, die Kräuter und etwas Kümmelpulver hineinstreuen und sofort erneut mit einem Spritzer Rotwein ablöschen. Die Kräuter und der Knoblauch sollten auf keinen Fall ansetzen, sonst werden sie bitter.
Das in 4 cm große Würfel geschnittene Rind- und Schweinefleisch gesellt sich nun zu dieser Zwiebelmischung, wird gesalzen und gepfeffert, vorsichtig untergehoben und bei sanfter Hitze im nicht ganz bedeckten Topf ca. 2 - 3 Stunden geschmort. Ab und zu mit Rotwein befeuchten, aber nicht bedecken, da das Fleisch sonst kocht. Sobald es kernig weich ist (bei mir dauert das ca. 2 1/2 Std.) mit Wasser gerade so bedecken und noch weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Ein Andicken ist überflüssig, weil hier die vielen Zwiebeln für die Bindung sorgen.
Im Originalrezept wird nur Rindfleisch verwendet. Die Kombination mit Schweinefleisch ist meine persönliche Variante, denn Rind und Schwein ergibt eine herrliche Sauce. Da das Schweinefleisch bekanntlich eine wesentlich kürzere Garzeit hat, zerfällt es natürlich, was mich aber nicht stört, weil der Geschmack wirklich einmalig ist.
Bei mir gibt es dazu Kartoffelklöße und wachsweiche, halbierte Eier.
Mancher wird sich nun fragen: Eier zu Gulasch? Noch nie gehört.
Das entspringt einer Kindheitserinnerung. Wenn meine Mutter sonntags Gulasch zubereitete, blieb immer etwas Sauce mit wenig Fleisch übrig. Der Rest wurde am nächsten Tag aufgewärmt und mit Eiern verlängert. Die aß ich viel lieber als das Fleisch, denn sie schmeckten zusammen mit der Sauce köstlich. Meine Kinder mögen das auch sehr gern und so gibt es zum Gulasch immer wachsweiche Eier. Das ist aber Geschmackssache und kein Muss.
Die geschälten Zwiebeln blättrig schneiden und im Schmalz goldgelb braten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Dann Paprikapulver zugeben und darin anschwitzen. Mit einem Spritzer Rotwein ablöschen und diesen ganz einkochen lassen. Tomatenmark dazugeben, bis es ein wenig ansetzt. Dann den geschälten und gewürfelten Knoblauch, die Kräuter und etwas Kümmelpulver hineinstreuen und sofort erneut mit einem Spritzer Rotwein ablöschen. Die Kräuter und der Knoblauch sollten auf keinen Fall ansetzen, sonst werden sie bitter.
Das in 4 cm große Würfel geschnittene Rind- und Schweinefleisch gesellt sich nun zu dieser Zwiebelmischung, wird gesalzen und gepfeffert, vorsichtig untergehoben und bei sanfter Hitze im nicht ganz bedeckten Topf ca. 2 - 3 Stunden geschmort. Ab und zu mit Rotwein befeuchten, aber nicht bedecken, da das Fleisch sonst kocht. Sobald es kernig weich ist (bei mir dauert das ca. 2 1/2 Std.) mit Wasser gerade so bedecken und noch weitere 15 Minuten köcheln lassen.
Ein Andicken ist überflüssig, weil hier die vielen Zwiebeln für die Bindung sorgen.
Im Originalrezept wird nur Rindfleisch verwendet. Die Kombination mit Schweinefleisch ist meine persönliche Variante, denn Rind und Schwein ergibt eine herrliche Sauce. Da das Schweinefleisch bekanntlich eine wesentlich kürzere Garzeit hat, zerfällt es natürlich, was mich aber nicht stört, weil der Geschmack wirklich einmalig ist.
Bei mir gibt es dazu Kartoffelklöße und wachsweiche, halbierte Eier.
Mancher wird sich nun fragen: Eier zu Gulasch? Noch nie gehört.
Das entspringt einer Kindheitserinnerung. Wenn meine Mutter sonntags Gulasch zubereitete, blieb immer etwas Sauce mit wenig Fleisch übrig. Der Rest wurde am nächsten Tag aufgewärmt und mit Eiern verlängert. Die aß ich viel lieber als das Fleisch, denn sie schmeckten zusammen mit der Sauce köstlich. Meine Kinder mögen das auch sehr gern und so gibt es zum Gulasch immer wachsweiche Eier. Das ist aber Geschmackssache und kein Muss.
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Kommentare anderer Nutzer
Botaniker
sagt:
sagt: 28.07.2010 19:51
Hallo,
ich habe heute dieses Gulasch gekocht und kann nur sagen: Perfekt 5 Sterne! Die Zutaten passen wunderbar zusammen und die Sauce ist göttlich! Es ist nichts mehr übrig geblieben. ( Was sonst nicht der Fall ist! )
Vielen Dank für dieses äußerst leckere Rezept.
LG Sabine
ich habe heute dieses Gulasch gekocht und kann nur sagen: Perfekt 5 Sterne! Die Zutaten passen wunderbar zusammen und die Sauce ist göttlich! Es ist nichts mehr übrig geblieben. ( Was sonst nicht der Fall ist! )
Vielen Dank für dieses äußerst leckere Rezept.
LG Sabine
Thymiane
sagt:
sagt: 01.08.2010 11:25
Hallo Sabine,
es freut mich sehr, dass Dir "mein" Gulasch so gut geschmeckt hat. Bei der ersten Zubereitung erscheint es etwas schwierig, was es aber nicht ist, wenn man alle Zutaten bereit stellt. Mir ist dieses Rezept schon in Fleisch und Blut übergegangen, so dass ich gar nicht mehr nachzusehen brauche.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen Restsonntag.
LG Thymiane
es freut mich sehr, dass Dir "mein" Gulasch so gut geschmeckt hat. Bei der ersten Zubereitung erscheint es etwas schwierig, was es aber nicht ist, wenn man alle Zutaten bereit stellt. Mir ist dieses Rezept schon in Fleisch und Blut übergegangen, so dass ich gar nicht mehr nachzusehen brauche.
Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen schönen Restsonntag.
LG Thymiane
Botaniker
sagt:
sagt: 01.08.2010 19:52
Hallo Thymiane,
da ich das Rezept sehr genau studiert hatte, stand alles schon parat. Ich fand das Rezept nicht allzu schwierig. Aber bei den einzelnen Zutaten musste ich öfter mal nachlesen. Ansonsten wäre ich schon etwas ins Schwitzen gekommen. Nochmals vielen Dank für dieses Rezept.
Noch einen schönen Sonntagabend dir und deiner Familie.
LG Sabine
da ich das Rezept sehr genau studiert hatte, stand alles schon parat. Ich fand das Rezept nicht allzu schwierig. Aber bei den einzelnen Zutaten musste ich öfter mal nachlesen. Ansonsten wäre ich schon etwas ins Schwitzen gekommen. Nochmals vielen Dank für dieses Rezept.
Noch einen schönen Sonntagabend dir und deiner Familie.
LG Sabine
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Das ist supergut und lecker! Ich habe es im Slowcooker (den liebe ich, weil ich ein Fan der 1-Topf und nicht viel Dreck-Küche bin) nachgekocht.
Ich habe nur ein paar mehr Zwiebeln genommen, die verkochen so schön und geben viel leckere Soße - mein Kind ißt weniger das Fleisch als die Soße! Und da ist das mit dem zerfallenen Schweinefleisch genau richtig. Ich habe zwei kleine Abwandlungen gemacht: ich habe kein Schweineschmalz genommen (hatte ich nicht da und ich mag auch gutes Öl lieber, aber ich habe zwei Speckschwarten vorher angebraten wegen des Geschmacks und ich habe einen TL Zucker mit den Zwiebeln am Ende karamelisiert. Ich empfinde Zucker in Verbindung mit diesen Zutaten wie einen Geschmacksverstärker.
Ja und halt, daß ich nachdem mal alles im Topf war, ausreichend Wein angegossen habe und dann den Deckel zu vom Cooker und ihn alleine 4 Stunden habe köcheln lassen. Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten. Das Fleisch, war megazart und würzig und die Soße sämig mit viiieeel Geschmack.
Vielen Dank für das leckere Rezept. Ist gespeichert und wird es öfter geben. Bei uns übrigens mit Bandnudeln bzw. Stampfkartoffeln.
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