Echt rheinischer Sauerbraten

vom Pferd

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Zutaten für Portionen

  Für die Marinade:
Zwiebel(n)
Möhre(n)
1 Stück Sellerie
250 ml Essig (Rotweinessig)
500 ml Wasser
Lorbeerblätter
Gewürznelken
Wacholderbeeren
1 TL Pfeffer - Körner, schwarze
Piment - Körner
1 kg Fleisch (Pferdeschmorbraten)
2 EL Öl
Zwiebel(n)
Möhre(n)
500 ml Sud (durchgeseihte Marinade)
2 Scheibe/n Pumpernickel
5 EL Rosinen
  Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Rheinischer Sauerbraten gehört vom Pferd. Wer damit allerdings, aus welchen Gründen auch immer, Probleme hat, nimmt stattdessen Rindfleisch.

Das Gemüse für die Marinade wird geputzt und in Scheiben bzw. Streifen geschnitten. Wasser und Essig mit den Gewürzen aufkochen und das vorbereitete Gemüse dazugeben. Etwa 5 min. leise köcheln lassen. Das Pferdefleisch mit der heißen Marinade übergießen, es soll vollständig bedeckt sein.

Ich gebe dazu alles in einen großen Gefrierbeutel, drücke möglichst alle Luft heraus und verschließe ihn gut mit einem Beutelclip. Plastikschüsseln gehen auch, allerdings muss das Fleisch dann gelegentlich gewendet werden. Die Marinierzeit beträgt mindestens 3 Tage. Ich lasse den Braten meist 5 Tage ziehen.

Dann das Fleisch aus der Marinade nehmen und gut abtrocknen. Das Öl in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch rundherum kräftig anbraten. Das geputzte und in Stücke geschnittene Schmorgemüse dazugeben und mit der durchgeseihten Marinade ablöschen. Bei kleiner Hitze 1 1/2 bis 2 Stunden schmoren, dabei ab und zu den Braten wenden.

Zum Schluss die Soße durch ein Sieb geben, den Pumpernickel klein zerbröseln und zusammen mit den Rosinen einrühren, 5 - 10 min köcheln. Nochmals mit Salz, Pfeffer und evtl. Marinade abschmecken. Dazu essen wir am liebsten Knödel und Apfelmus oder auch Rotkohl.
Arbeitszeit: ca. 45 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Tage
Schwierigkeitsgrad: pfiffig
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 21.07.08
Rezept-Statistiken: 30.069 (418)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Elarin Kaltmamsell


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66 Beiträge (ø0,03/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

bläcky Suppenkoch sagt:  
14.10.2008 16:34
Hallo Elarin

Habe Dein Rezept nachgekocht allerdings mit Rindfleisch, es schmeckt wirklich sehr gut und das nächste Mal werde ich ihn genau wieder so Zubereiten. Ein Bild habe ich hochgeladen

lg bläcky

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Andi130781 Smutje sagt:  
01.11.2008 13:48
Hallo!

Genau so mache ich ich meinen Sauerbraten auch immer, nur nehme ich statt Pumpernickel Printen.
Lasse das Fleisch mind. 5 Tage im Sud. (im Kessel, da ich meinstens 2-2,5 kg Fleisch einlege)
Habe ihn gerade angebraten (war 7 Tage eingelegt) und mein Göga ist immer wieder begeistert vom rheinischen Sauerbraten, und bei uns gibt es immer Sauerbraten vom Pferd, weil es so schön zart und mager ist.

Liebe Grüße aus dem Rheinland

Andi

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robitobi4711 Kartoffelschäler sagt:  
23.12.2008 14:36
Hallo Elarin,

ich habe mich das erste Mal in meinem Leben selbst an einen Sauerbraten getraut. Sonst machte das immer meine Mutter, Tante usw. Wir leben hier in Spanien und ich hatte sooooo grosse Lust auf Sauerbraten. Vom Pferd natürlich, so kenne ich ihn von früher.
Er ist fertig, wir essen ihn morgen, zünftig mit Rotkohl und Klössen. Mir läuft jetzt schon das Wasser im Munde zusammen.
Pumpernicken war hier nicht zu finden, also habe ich ganz normales Schwarzbrot genommen. Printen habe ich - jedenfalls in der Ecke wo wir in Spanien wohnen - noch nicht gesehen.
Ach so, einen guten Schuss Rotwein habe ich zu der Wasser-Rotweinessig-Mischung noch dazu getan.
Vielen Dank für das Rezept. Gibt es ganz sicher noch mal - irgendwann.
Liebe Grüsse und frohe Weihnachtsfeiertage, guten Rutsch usw usw
Linda und Robert

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Elarin Kaltmamsell sagt:  
02.01.2009 22:54
Hallo Ihr Beiden!
ich fand Eure Nachricht wirklich toll, danke! Mich würde jetzt bloß noch interessieren, wie der Braten denn geschmeckt hat???

ein gutes Neues und liebe Grüße nach Spanien

Elarin

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robitobi4711 Kartoffelschäler sagt:  
02.01.2009 23:32
Hallo Elarin,
er war köstlich, ach was ....... fantastisch. Ich habe unsere spanischen Nachbarn probieren lassen, für die war das total neu und was sage ich Dir, sie waren begeistert. Der neue Braten liegt seit heute im Sud und am nächsten Mittwoch wird er wieder gebraten, unsere spanischen Freunde haben sich zum Essen eingeladen. Danke nochmals für das Rezept und danke auch an unsere Metzgerei Rios in Torrevieja, die ein super Pferdefleisch hat.
Alles Gute und liebe Grüsse Linda und Robert

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Elarin Kaltmamsell sagt:  
02.01.2009 23:39
Na! Das ist doch schön und freut mich total. So trägt das Rezept auch zur Völkerverständigung bei. Klasse!

ganz liebe Grüße
Elarin

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enidan77 Kartoffelschäler sagt:  
17.02.2009 10:51
Hallo Elarin,

ich habe dein Rezept nachgekocht. Habe schon öfter Sauerbraten gemacht, allerdings immer mit Rindfleisch und das Fleisch war bereits eingelegt.
Nun habe ich´s mit Pferdefleisch und deiner Marinade gemacht. Superklasse.
Wird wohl nie wieder einen Sauerbraten aus Rindfleisch geben. Mit Pferd schmeckt´s einfach genial, und es ist butterzart. (Zähne braucht man eigentlich nicht ;-)). Heute gibt´s nochmal die Reste... freu mich schon.

lg enidan

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Frankie1234 Tellerwäscher sagt:  
29.12.2009 14:14
Herzlichen Dank für dieses ausgezeichnete Sauerbraten Rezept!
Wir haben Rosenkohl und Cranberry Kompott dazu gegessen.
Ich behaupte, dass der Sauerbraten mit Pferdefleisch einen Tick besser schmeckt als mit Rind.
Das Fleisch (ca. 1 Kilo) hat mit ca. 3-3 1/2 Stunden etwas länger gebraucht damit es wunderbar weich wurde.
Das Pumpernickel Brot werde ich beim nächsten Mal noch etwas feiner reiben damit es sich in der Sauce noch besser auflöst. Mal schauen, ob dicke Bohnen genausogut als Beilage schmecken wie Rosenkohl oder Rotkohl.

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Avelinde Küchenjunge sagt:  
11.01.2010 21:46
Danke für das tolle Rezept. Volle Punktezahl! Der Sauerbraten war ruck zuck weg! Werde ihn das nächste mal mit Pferdefleisch probieren.
LG
Avelinde

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Andi130781 Smutje sagt:  
20.03.2010 12:32
Hallo!

Bei mir brutzeln gerade 3 kg Sauerbraten.
Wenn ich den mache, möchte die ganze Verwandtschaft etwas ab haben.
Haben letzte Woche wieder Pferdefleisch gekauft und ihn 7 Tage eingelegt. Das Rezept ist megalecker und immer wieder ein Festessen für uns.
Mit Rindfleisch habe ich es auch schon mal versucht aber der "echte rheinische Sauerbraten" ist nun mal vom Pferd und es kommt mir kein anderer Sauerbraten mehr ins Haus.

LG aus dem Rheinland

Andi

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Elarin Kaltmamsell sagt:  
21.03.2010 20:40
vielen Dank. und dito :)

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LadyHarley Tellerwäscher sagt:  
30.10.2010 17:40
lasst ihn mal 3 wochen in der marinade......dann braucht ihr kein messer mehr

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knobichili  Sternekoch sagt:  
06.02.2011 19:28
Nachdem das Rindfleisch nun 3 Wochen in der Marinade paddelte wurde es heute geschmort und hat uns allen sehr gut geschmeckt.

Ein tolles Sauerbratenrezept, dass das nächste Mal mit einem Pferdebraten ausprobiert wird....aber die 3 Wochen Einlegezeit bleiben auf jeden Fall.

Liebe Grüße

knobi

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mausi2308 Tellerwäscher sagt:  
11.02.2011 21:05
Leider war dieses Rezept nicht unsere Wellenlänge. Mir war schon schlecht von dem geruch des Rotweinessigs. Aber das Pferdefleisch war sehr zart.

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susi_streusel Tellerwäscher sagt:  
10.10.2011 09:25
Hallo Elarin,
wir haben uns für Ende Oktober den rheinischen Sauerbraten auf die Fahne geschrieben. Dein Rezept klingt klasse.
Was verstehst du unter Pumpernickel? Hier in Sachsen gibt es verschiedene Ausführungen.
Bei uns werden Soßenkuchen (nicht gesüßter Pfefferkuchen) angeboten.
Ist dies ein adequater Ersatz?

Danke für deine Hilfe.

Herzlichst
Susi.

PS: Gern schreibe ich dir wie es gelungen ist.

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Elarin Kaltmamsell sagt:  
10.10.2011 22:07
Hilfreiche Antwort:

Hallo Susi,

unter Pumpernickel verstehe ich dieses typisch Rheinisch-westfälische Schwarzbrot, welches in Alufolie verpackt im Supermarkt gibt ... das wird dir evtl. nicht wirklich weiterhelfen. Es dient jedenfalls zu Bindung der Soße. Insofern erfüllt es, so wie ich das verstehe, den Zweck der dir bekannten Soßenkuchen.
Ich lasse das Pumpernickel aber oft weg, weil ich gerne vergesse es eingens zu kaufen und binde die Soße statt dessen auf herkömmliche Weise mit angerührter Speisestärke bzw. Mehl.
Wikipedia sagt mir gerade, daß Soßenkuchen in der süd- und südostdeutschen Küche insbesondere für die Soße bei Sauerbraten benutzt wird... also wird das als Ersatz schon schicken. Ich würds mal ausprobieren.
LieGrü
Elarin

PS: Bin sehr interessiert, wie der Braten geworden ist.

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u-bratwurst Smutje sagt:  
27.01.2012 23:08
Hallo Elarin,
ich habe schon ein Sauerbratenrezept kommentiert.
Sonntag gibt's bei uns welchen, leider aus Rind, warum, weil es hier kein Pferdefleisch gibt.
Ich habe mal Rouladen aus Pferdefleisch bereitet, ein Gedicht. Daher bedaure ich, dass ich keins für den Braten bekommen kann. Saucenkuchen, ein ungesüßter Lebkuchen ist mir als Saucenbinder nicht unbekannt. Meine aus Sachsen stammende Frau hat ihn in unsere Küche gebracht. Aber Rheinischen Sauerbraten kenne ich nur mit Pumpernickel.
LG.
u.d.b.

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