Koelkasts Sauerbraten

lange getüftelt, bis der Sauerbraten von Schwiegermutter getoppt werden konnte....

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Zutaten

800 g Schweinefleisch, (Schweinenuss, ersatzweise Rinderbraten)
250 ml Essig, Rotwein-
500 ml Wasser
Zwiebel(n), grob zerkleinert
Lorbeerblätter
1 TL Pfeffer, ganz
Nelke(n)
Wacholderbeeren
Möhre(n)
Zwiebel(n)
3 EL Butterschmalz
125 g Rosinen
75 g Lebkuchen oder Frühstückskuchen
2 EL Rübenkraut
 evtl. Sahne
500 ml Brühe
  Salz, Pfeffer
Portionen Auf meine Einkaufsliste

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: keine Angabe

Essig mit Wasser, Salz, Zwiebeln, Lorbeer und den Gewürzen aufkochen, abkühlen lassen und über das Fleisch gießen. Man kann natürlich auch Rinderbraten verwenden, ich habe dieses Gericht in Studenten-Tagen aus Kostenspargründen mit Schweinenuss gemacht und finde es auf diese Art noch leckerer und mürber, als mit Rind.

Das Fleisch abdecken (ich nehme meist eine große Tupper-Schüssel mit Deckel, ein alter Rumtopf oder eine Auflaufform mit Deckel ist aber auch hervorragend geeignet) und 3-5 Tage marinieren lassen. Es reicht, wenn das Fleisch in der Zeit kühl steht, es muss aber nicht im Kühlschrank stehen. Keller reicht aus.

Fleisch aus der Marinade heben, abtrocknen, kräftig in Butterschmalz anbraten, dabei einige Zwiebel und Möhrenwürfel aus der Marinade mit kochen oder auch, wer das nicht mag, frische zugeben und mitbraten. Salzen, pfeffern und nach und nach mit Marinade angießen. Dabei entscheidet der Geschmack, wie säuerlich man seine Sauce letztendlich haben will und wie viel von der Marinade man verwendet.
So viel Brühe angießen, dass das Fleisch ca. ein Drittel in Flüssigkeit liegt und 80 Min. schmoren.
Nach 50 Min. die Rosinen zur Sauce geben.

Fleisch nach der Garzeit heraus nehmen, warm stellen und Sauce fertig stellen. Dazu den Lebkuchen oder den Frühstückskuchen (bekommt man z.B. immer in Holland unter "Ontbijtkoek") in die Flüssigkeit bröseln und mit Rübenkraut und Sahne verkochen lassen. Abschmecken.
Die Sauce muss nicht weiter gebunden werden, durch die Zugabe von Lebkuchen dickt sie ein.

Wer die Marinade lieber nicht verwenden möchte, kann auch eine Mischung aus Essig, Wasser und Rotwein zum Fleisch geben.

Kommentare anderer Nutzer


waschtag

12.12.2009 21:33 Uhr

Super Rezept!!!
Aber eine Frage drängt sich mir auf: Tragen du und deine Schwiegermutter eventuelle Diskrepanzen über Kochwettbewerbe aus? Du scheinst Schwiegermamas Küche zu mögen, versuchst aber immer noch einen drauf zu setzen, hab ich da Recht? :D

Koelkast

14.12.2009 13:07 Uhr

*griiiiins*..... kennst du mich näher...???? Aber im Ernst... Schwiemu hat zwei bis drei Rezepte, die wirklich gut sind und die hab ich dann wirklich noch ein bisschen nach meiner Facon bearbeitet.... manchmal müssen sie halt ein wenig modernisiert werden....

LG

Koelkast

bigsugarmom

07.07.2011 08:02 Uhr

Hallo,

ich mache meinen Rinder-Sauerbraten auch wie Du. Nur lasse ich die Sahne weg. Den Gedanken es mit einem Schweinebraten zu machen hatte ich auch schon einmal in Erwägung gezogen. Ich habe ich es aber noch nicht probiert.

Bigsugarmom

SwoBi

30.12.2012 11:45 Uhr

Hört sich lecker an. Ich werde das Rezept gleich nächste Woche probieren.
Aber was ist Rübenkraut? Braucht man das unbedingt?

Kaffeeluder

26.10.2014 06:09 Uhr

Hallo,

ich hab Rindfleisch genommen und Pinten und keine Rosinen.

Hatte den eingelegten Braten vergessen, so stand er dann für !!!!!!!3 Wochen!!!!! in der hintersten Ecke im Kühlschrank.

Gestern wurde er dann endlich befreit und gebraten.

Gebraten hab ich kräftig an und dann für etwas mahr als 2 Stunden leise vor sich hin simmern lassen.

Butterweich, hätte man so nicht schneiden können (ging eh nicht, der war mürbe und zerfiehl wenn man ihn anschaute)....also Trick 17 aus der Kiste gekramt und auf einem Tellerchen einfach neben dem Bräter stehen gelassen. Als das Fleisch etwas kälter wurde, wurde es auch fester...also konnte ich sowas wie Scheiben schneiden.

Die Soße hab ich noch was eingeköchelt und als die Kartoffeln kleiner gestellt wurden hab ich einfach die Scheiben in die Soße gegeben, die vorab nochmals kräftig aufgekocht wurde und dann stand der Bräter auf dem ausgeschalteten Herd......und die Scheiben wurden alleine wieder heiß.

Ach so, die Soße war mir einen Ticken zu dünn, also hab ich einen TL Ziehbutter reingegeben, dashalb dieses nochmalige aufkochen.

GsD gibt es mehr Soße als Fleisch...also die Woche werden belgische Fritten gemacht, dazu fette Mayonnaise und die Soße drüber....da freu ich mich auch schon drauf.

Vielen lieben Dank für das Rezept.

Liebe Grüße
Rita

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