Steckrübeneintopf *Mama*



Zutaten für Portionen

Steckrübe(n)
300 g Schweinefleisch, frisches (Bauchfleisch)
1 Scheibe/n Speck, durchwachsener
2 EL Fleischbrühe, klare (Pulver aus dem Glas)
1 Bund Suppengrün
Kartoffel(n), groß
Würste (Mettenden oder Bregenwürste)
  Pfeffer, Senf
1 EL Öl
1 große Zwiebel(n)
  Senf

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Streifen schneiden und im Öl hellgelb anschwitzen. Mit 1 1/2 Liter Wasser ablöschen, Bauchfleisch und durchwachsenen Speck hinzugeben, aufkochen lassen, dann die zwei EL Fleischbrühe einrühren. Bei gemäßigter Temperatur abgedeckt ca. 1 1/2 Stunden vor sich hin köcheln lassen.

Inzwischen die Steckrübe putzen und in Würfel schneiden. Suppengrün und Kartoffeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Nach 1 1/2 Stunden Kochzeit sowohl das Bauchfleisch als auch den Speck aus dem Topf nehmen, Steckrüben, Suppengrün und Kartoffeln in den Topf geben und aufkochen lassen. Das Fleisch und den Speck von Knorpeln, evtl. Knochenstückchen und der Schwarte befreien, mit einer Gabel zerrupfen und zu den Steckrüben geben. Den Eintopf gut pfeffern, ca. 1 Stunde bei kleiner Temperatur köcheln lassen.

Zum Schluss wird noch mit Senf abgeschmeckt und evtl. mit Pfeffer und Fleischbrühe nachgewürzt. Danach gehe ich den Steckrüben durch dreimaliges Stampfen mit dem Kartoffelstampfer zu Leibe, schneide die Mettenden oder Bregenwürste in Scheiben und lasse sie im Eintopf bei geschlossenem Deckel noch 10 Minuten ziehen.
Arbeitszeit: ca. 30 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 14.06.08
Rezept-Statistiken: 22.452 (73)* gelesen
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* nur in diesem Monat
Verfasser:

Thymiane Smutje


Mitglied seit 05.11.2006
2 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

Puschel007 Tellerwäscher sagt:  
13.01.2010 16:44
Ich habe das Rezept schon zum zweiten Mal ausprobiert. Es war super lecker.

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Thymiane Smutje sagt:  
17.01.2010 16:18
Freut mich echt, dass es Dir geschmeckt hat. Ich könnte mich auch reinsetzen.

Schönen Restsonntag!

LG Thymiane

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Tinchen37 Hendlgriller sagt:  
02.02.2010 11:07
So, nun habe ich doch nochmal Steckrübensuppe probiert und ich muss sagen ich brauche sie nicht. 4 STerne habe ich gegeben weil das Rezept gut ist und das kann ja nix dafür wenn ich die Rüben nicht mag.
Ich hatte einen gr0ßen Topf gekocht der für 2 Tage reichen sollte, aber schon beim ersten Essen war die Suppe leicht bitter und beim abkühlen entwickelten die Steckrüben einen merkwürdigen Geruch. Keine Ahnung was das war. Aber ich bin auch aus dem Elternhaus geprägt, meine Eltern haben die immer verschmäht und schlecht drüber gesprochen. Vielleicht ist der Kopf doch stärker als der Geschmack *grins*

Sorry, lg
tinchen

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Thymiane Smutje sagt:  
07.02.2010 12:47
Hallo Tinchen,

ein wenig musste ich doch grinsen, als ich Deinen Kommentar las. Auch mir ging es mit Steckrüben lange Zeit so, wie Dir. Wenn ich nur an sie dachte, ekelte es mich, denn ich hatte noch diesen Geruch von früher in der Nase, als sie ohne Fleisch gekocht wurden. Nur Steckrüben eben. Oh nein. Ich spreche von meiner Beinaheschwiegermutter. In meinem Elternhaus kam dieser Eintopf nie auf den Tisch, weil man ihn noch aus Kriegszeiten kannte, wo er natürlich auch ohne alles gekocht wurde.

Dann gab es mal auf einer Geburtstagsfeier einer Freundin Steckrübeneintopf mit Bockwürstchen. Für mich wurde extra eine Schüssel Kartoffelsalat hergestellt, weil bekannt war, wie ich zu Steckrüben stand. Der Eintopf roch aber so gut, dass ich ihn doch probierte und seither bin ich ein wahrer Fan.

Wie Du schon sagst, es spielt sich viel im Kopf ab. Weshalb er allerdings bei Dir bitter schmeckte, ist mir ein Rätsel. Es sind eigentlich genug Möhren drin und zur Not kann man ja mit Zucker nachhelfen. Du weisst: Zucker zaubert. Manchmal liegt es allerdings auch an der Rübenart. Wie auch immer.

Danke trotzdem für die 4 Sterne. Jeder hat eben einen anderen Geschmack und das muss man respektieren.

Schönen Sonntag und LG
Thymiane

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klueterkopp Tellerwäscher sagt:  
31.01.2012 11:31
Hallo Thymiane,

auch ich habe das Problem, daß die Steckrüben ekelig bitter schmecken, obwohl ich sie mit Fleisch und allem drum und dran koche. Dabei habe ich den Eintopf früher bei Muttern immer gern gegessen.

Mein lieber Mann meint, es liegt an der Steckrübe und nicht an meinen Kochkünsten, das glaube ich ihm gerne. :-)

Aber vielleicht weiß ja jemand hier, woran es tatsächlich liegt, daß die Steckrüben beim kochen bitter werden und was man dagegen machen kann, für sachdienliche Hinweise wäre ich sehr dankbar.

Wünsche allen hier noch gutes gelingen beim Kochen,
liebe Grüße, klueterkopp

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Stewardess Tellerwäscher sagt:  
17.10.2010 14:19
Den Eintopf hatte ich die letzte Woche gemacht gehabt, wir haben zwei Tage daran gegessen und er war wirklich sehr gut.
Vielen Dank für das Rezept.

Lg

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Thymiane Smutje sagt:  
18.10.2010 07:17
Guten Morgen Stewardess,

ja, dieser Eintopf passt sehr gut in diese ungemütliche kalte Jahreszeit. Ich hatte ihn nach langer Zeit auch mal wieder gekocht und einen Teil davon mit in die Firma genommen. Eine meiner Kolleginnen hat sich sogar einen Nachschlag geholt, obwohl sie vorher behauptete, Steckrüben seien nicht ihr Ding.

Schön, dass er auch euch geschmeckt hat.

LG
Thymiane

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bienes1 Tellerwäscher sagt:  
05.01.2011 18:09
Hilfreicher Kommentar:

Endlich das Rezept gefunden wie meine Mutter es immer kochte. Sie hat allerdings die Steckrüben kurz vorgekocht und dann das Wasser abgegossen, so haben die Steckrüben ihre Säure verloren. Lecker, danke für dieses Rezept

LG Sabine

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aveffer Kaltmamsell sagt:  
07.01.2011 21:21
Hallo,
kann mich mal einer aufklären - was sind Steckrüben? Gibt es vielleicht ein anderes Wort dafür.
LG

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Thymiane Smutje sagt:  
08.01.2011 13:36
Hallo aveffer,

Steckrüben nennt man auch Wruke, Kohlrübe, Erdkohlrabi, Unterkohlrabi, Untererdkohlrabi, Ramanken, Bodenkohlrabi oder gelbe Rübe. Sie ist eine Unterart des Rapses und wird als Speiserübe verwendet, enthalten Traubenzucker, Eiweiß, Fett, ätherische Öle, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A, die Vitamine B1, B 2, C und Nicotinsäureamid. Nicotinsäure befindet sich in allen lebenden Zellen, wird in der Leber gespeichert und ist für den Stoffwechsel von Eiweißen, Fetten und Kohlehydraten verantwortlich. Wegen ihres hohen Wassergehaltes ist die Steckrübe sehr kalorienarm.

Du bekommst die Steckrübe in Gemüseläden oder den entsprechenden Abteilungen von Supermärkten.

Konnte Dir das helfen?

LG
Thymiane

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missi75  Smutje sagt:  
24.09.2011 20:09
Hallo Thymiane,

Ich habe heute Deinen Eintopf gekocht und wir sind total begeißtert. Er schmeckt nicht nur wie bei "Mama", sondern sogar so wie bei Oma!! Die Mettenden waren eigentlich überflüssig. Super lecker, vielen Dank für dieses Rezept. Ich bin gespannt, wie er morgen, "wieder aufgewärmt" schmeckt. Ich habe zusätzlich noch etwas Majoran und Zucker hinzugefügt.

LG Missi

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Thymiane Smutje sagt:  
09.02.2012 15:03
Hallo Missi,

danke für die netten Worte. :-) Mir schmecken die Steckrüben, wie jeder Eintopf, am nächsten Tag nach dem Aufwärmen nochmal so gut. Ich glaube ganz sicher, Dir ging es ebenso?!?!

LG Thymiane

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