Weinender Tiger (Seua Rong Hai)
Lauwarmer, sehr scharfer Thai - Rindfleischsalat vom Grill oder aus der Pfanne| 500 g | Steak(s) vom Rind (z. B. Entrecoute) |
| 10 | Chilischote(n) (Thai-Chili, Vogelaugenchili, die scharfen, getrocknet) |
| 2 Knolle/n | Knoblauch (optimalerweise der asiatische, der „am Stück“ kommt und nicht in so vielen Einzel-Zehen) |
| 1 | Schalotte(n) |
| 1 Stück | Galgant oder Ingwer , daumengroß |
| 1 EL | Palmzucker oder brauner Zucker |
| 1 Bund | Koriandergrün |
| 1 | Limette(n) |
| 60 ml | Sojasauce |
| 60 ml | Fischsauce |
| 1 | Zwiebel(n), rot, feine halbe Ringe |
| 4 Blätter | Chinakohl |
| Öl | |
| Salz |
Zubereitung
Sojasauce, 2 Esslöffel Fischsauce und Palmzucker miteinander verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Die Steaks darin mindestens eine Stunde, besser über Nacht bei Raumtemperatur marinieren, evtl. einmal wenden.
Den Ofen auf 200° vorheizen. Die Knoblauchknolle halbieren, und die Schnittflächen mit Öl beträufeln, in Alufolie wickeln und im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis sie innen weich sind. Abkühlen lassen, aus der Hülle in eine kleine Schüssel drücken und zerdrücken.
Chilies in 0,5 cm breite, halbe Ringe schneiden, mit etwas Salz in einer kleinen Pfanne ohne Öl 3-4 Minuten unter Schwenken rösten, bis sie etwas schwarz werden. Das gibt einen unglaublichen Dampf, da die ätherischen Öle der Chilischoten in Augen und Nase steigen, also lieber ein Fenster aufmachen. Abkühlen lassen und mit dem Knoblauch mischen (nicht alle Chilies, ein paar auf die Seite legen). Die Mischung mit der Schalotte, einem Großteil der Korianderblätter und Galgant durch den Mixer jagen (original wäre die Bearbeitung im Mörser, doch das ist eine Heidenarbeit). Die restliche Fischsauce und den Limettensaft dazu geben und weiter pürieren. In die Salatschüssel geben.
Die Steaks bei guter Hitze medium braten, ca. 6,5 Minuten bei 3 cm dicken Steaks, das ist allerdings je nach Ofen, Pfanne oder Grill verschieden. 5-10 Minuten in Alufolie geschlagen ruhen lassen. Danach dünn aufschneiden, mit dem Dressing, den halben roten Zwiebelringen und den beiseite gelegten Chilies mischen. Nach Geschmack noch von der Fleischmarinade dazu geben, aber aufpassen, dass es nicht zu salzig wird.
Anrichten: Chinakohlblätter ausbreiten, den Steaksalat darauf geben und den restlichen Koriander darüber streuen.
Dazu Jasminreis, einige Biere und ein paar Servietten zum Schweiß und Tränen aufwischen reichen.
Dieses Rezept nennt sich „Weinender Tiger“, weil die Chilies darin scharf genug sein dürften, um einen Tiger zum Heulen zu bringen. Das Ganze wird jedoch durch salzig-süße Geschmacksrichtungen gemildert. Wer es nicht so feurig mag, kann weniger oder mildere Chilies hernehmen, im Original gehört der Weinende Tiger aber tatsächlich so scharf! Die wörtliche Übersetzung des thailändischen Namens lautet „wie der Tiger tropft“, vermutlich Sinnbild für das Fleischfett, das in den (original verwendeten) Kohleofen tropft und sich entzündet. Das Steak wird besonders gut auf einem sehr heißen Grill. Ist aber in der Pfanne auch gut zu machen. Das „Dressing“ ist eine Art Nam Prik, von der es viele Variationen gibt.
Den Ofen auf 200° vorheizen. Die Knoblauchknolle halbieren, und die Schnittflächen mit Öl beträufeln, in Alufolie wickeln und im Ofen ca. 30 Minuten backen, bis sie innen weich sind. Abkühlen lassen, aus der Hülle in eine kleine Schüssel drücken und zerdrücken.
Chilies in 0,5 cm breite, halbe Ringe schneiden, mit etwas Salz in einer kleinen Pfanne ohne Öl 3-4 Minuten unter Schwenken rösten, bis sie etwas schwarz werden. Das gibt einen unglaublichen Dampf, da die ätherischen Öle der Chilischoten in Augen und Nase steigen, also lieber ein Fenster aufmachen. Abkühlen lassen und mit dem Knoblauch mischen (nicht alle Chilies, ein paar auf die Seite legen). Die Mischung mit der Schalotte, einem Großteil der Korianderblätter und Galgant durch den Mixer jagen (original wäre die Bearbeitung im Mörser, doch das ist eine Heidenarbeit). Die restliche Fischsauce und den Limettensaft dazu geben und weiter pürieren. In die Salatschüssel geben.
Die Steaks bei guter Hitze medium braten, ca. 6,5 Minuten bei 3 cm dicken Steaks, das ist allerdings je nach Ofen, Pfanne oder Grill verschieden. 5-10 Minuten in Alufolie geschlagen ruhen lassen. Danach dünn aufschneiden, mit dem Dressing, den halben roten Zwiebelringen und den beiseite gelegten Chilies mischen. Nach Geschmack noch von der Fleischmarinade dazu geben, aber aufpassen, dass es nicht zu salzig wird.
Anrichten: Chinakohlblätter ausbreiten, den Steaksalat darauf geben und den restlichen Koriander darüber streuen.
Dazu Jasminreis, einige Biere und ein paar Servietten zum Schweiß und Tränen aufwischen reichen.
Dieses Rezept nennt sich „Weinender Tiger“, weil die Chilies darin scharf genug sein dürften, um einen Tiger zum Heulen zu bringen. Das Ganze wird jedoch durch salzig-süße Geschmacksrichtungen gemildert. Wer es nicht so feurig mag, kann weniger oder mildere Chilies hernehmen, im Original gehört der Weinende Tiger aber tatsächlich so scharf! Die wörtliche Übersetzung des thailändischen Namens lautet „wie der Tiger tropft“, vermutlich Sinnbild für das Fleischfett, das in den (original verwendeten) Kohleofen tropft und sich entzündet. Das Steak wird besonders gut auf einem sehr heißen Grill. Ist aber in der Pfanne auch gut zu machen. Das „Dressing“ ist eine Art Nam Prik, von der es viele Variationen gibt.
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Kommentare anderer Nutzer
RRRay
sagt:
sagt: 08.06.2010 14:49
Hilfreicher Kommentar:
Danke für die Blumen, Dana!
Habe das Rezept mittlerweilen auch technisch vereinfacht ausprobiert:
Chilis rösten, Öl drauf und dann den kleingeschnittenen Knoblauch dazu und im Öl "weichkochen". Das ganze kommt dann direkt in den Mörser/Mixer.
Das Ergebnis ist das gleiche, man spart sich den Terz mit dem Ofen ;-)
Gruß
RRRay
P.S.: Foto wäre super! Ich vergesse es immer...
Habe das Rezept mittlerweilen auch technisch vereinfacht ausprobiert:
Chilis rösten, Öl drauf und dann den kleingeschnittenen Knoblauch dazu und im Öl "weichkochen". Das ganze kommt dann direkt in den Mörser/Mixer.
Das Ergebnis ist das gleiche, man spart sich den Terz mit dem Ofen ;-)
Gruß
RRRay
P.S.: Foto wäre super! Ich vergesse es immer...
fanzicka
sagt:
sagt: 30.07.2011 18:33
ich hatte ehrlich gesagt ziemliche Bedenken, aber das Ergebnis ist echt überzeugend. Bin wirklich begeistert!
Hatte allerdings den Koriander weggelassen, aber ich glaub zu diesem Gericht probier ich es nächstes mal mal wieder aus.
Danke für das tolle Rezept!
Hatte allerdings den Koriander weggelassen, aber ich glaub zu diesem Gericht probier ich es nächstes mal mal wieder aus.
Danke für das tolle Rezept!
RRRay
sagt:
sagt: 01.08.2011 09:58

Henglein
Rama Cremefine























Ich hatte zur Sicherheit nur 6 Prik Kee Noo (Birds Eye Chilies) genommen und 4 normale Thai Chilies, beim nächsten Mal nehm ich aber doch 10 echte, wir mögen die Schärfe sehr gern. Servietten zum Schweiß-Abtupfen waren diesmal noch keine nötig.
Foto wird nachgeliefert, weiß noch nicht, obs was geworden ist ... ;)
Vielen Dank für's Einstellen dieses sehr authentischen Thai-Gerichts!
Chok dee kha,
Dana
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