'Züri Gschnätzlets' mit Rösti

Zürcher Geschnetzeltes, ein klassisches Gericht
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Zutaten

400 g Kalbfleisch, geschnetzeltes
200 g Champignons
2 m.-große Zwiebel(n)
Knoblauchzehe(n)
50 ml Wein, weiß
100 ml Fond (Bratenfond)
150 ml Sahne
2 EL Butter
1 kg Kartoffel(n), fest kochende
3 EL Sonnenblumenöl
  Salz
  Pfeffer, schwarzer
  Muskat
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 40 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: ca. 528 kcal

Für die Rösti 700 g Kartoffeln in Wasser kochen (wie Pellkartoffeln). Danach abkühlen lassen und schälen (auch Reste vom Vortag möglich).
Die restlichen 300 g der rohen Kartoffeln schälen und zusammen mit den 700 g gekochten Kartoffeln raffeln. Eine Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Die geraffelten Kartoffeln, die Zwiebelwürfel und 1 EL Sonnenblumenöl in eine Schüssel geben und vermengen.
2 EL Sonnenblumenöl in ein Bratpfanne geben und erhitzen. Sobald das Öl warm ist, die Kartoffel-Zwiebel-Mischung in die Bratpfanne geben, so dass alles gleichmäßig verteilt und leicht angedrückt ist. Auf mittlerer Stufe etwa 5-10 Min. braten lassen. Wenn sich auf der unteren Seite der Rösti eine Kruste gebildet hat, einen flachen Teller auf die Rösti legen und die Rösti samt Pfanne umdrehen bzw. stürzen. Vom Teller die Rösti wieder in die Bratpfanne gleiten lassen und auch noch die andere Seite der Rösti ebenfalls ca. 5-10 Min. goldbraun braten.

Für das "Züri Gschnätzlets" die Champignons putzen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Eine Zwiebel schälen und in Streifen schneiden. Die Knoblauchzehe abziehen und in möglichst feine Scheibchen schneiden.
2 EL Butter in eine Bratpfanne geben und heiß werden lassen (Tipp: 1-2 Tröpfchen Sonnenblumenöl beifügen, um zu verhindern, dass die Butter verbrennt). Das Kalbsgeschnetzelte mit den Zwiebeln von allen Seiten auf hoher Stufe scharf anbraten. Dann Knoblauch und die Champignons zugeben und noch kurz mit braten. Das Ganze mit 50 ml Weißwein ablöschen. Den Bratenfond beifügen und die Hitze auf mittlere Stufe schalten. Das Ganze ungefähr 5 Min. köcheln lassen. Dann die 150 ml Sahne dazu geben und weitere 5 Min. köcheln. Mit Salz, Pfeffer und ein wenig Muskat abschmecken.

Zusammen auf Tellern anrichten und heiß servieren.
Zu diesem Rezept gibt es eine
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Kommentare anderer Nutzer


CookingJulie

15.12.2008 13:17 Uhr

Sehr lecker- ich mache Rösti allerdings aus rohen Kartoffeln. Finden wir knuspriger und leckerer.
LG Julie
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IvaSara

07.01.2009 10:56 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Julie!
Merci für dein super Bild :-)
Ich mag die Rösti auch mit rohen Kartoffeln, gibt wirklich einen leckeren Geschmack und eine andere Konsistenz. Allerdings wird sie ziemlich schnell schwarz beim anbraten wenn nur rohe "Herdöpfel" verwendet werden, deshalb mische ich Rohe mit Gekochten. Mein Kompromiss ;-)

I.
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zebulon1904

12.02.2009 17:50 Uhr

ich hab mir das rezept wegen der rösti ausgesucht und bin gerade dabei die rösti auf diese art zu machen.
sehen auch schon richtig gut in der pfanne aus.
was mich jetzt schon wundert, dass da überhaupt kein gewürz reinkommt?
hab sicherheitshaber mal salz und pfeffer und etwas muskat rein. mal gespannt, was dabei rauskommt
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IvaSara

16.02.2009 09:27 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

ich hoffe es hat gemundet?!? =)
natürlich ist das Würzen der Rösti nicht verkehrt. In meinem Rezept würze ich die Rösti nicht, da das "Züri Gschnätzlete" meiner Meinung nach schon würzig genug ist. Ausserdem bin ich persönlich grundsätzlich vorsichtig mit Salz, nachwürzen kann man ja immer nach belieben.
Aber war bestimmt lecker mit Muskat!
Hier in der Schweiz gibt es unzählige Rösti-Rezepte, der klassischen Berner Rösti beispielsweise werden noch Speckwürfel beigegeben, was dem Ganzen auch eine würzige Note verleiht. Oder man Überbäckt die Rösti schlussendlich noch mit Käse u.s.w. der Kreativität sind somit fast keine Grenzen gesetzt =)

liebe grüsse
I.
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versatil

10.08.2009 17:10 Uhr

Hallo Julie,
ich habe heute nach Deinem Rezept unser Zürcher Geschnetzeltes gemacht und es war sehr lecker. Da es heute mal schnell gehen musste, habe ich als Beilage Reis gemacht -für die Rösti`s reichte die Zeit nicht, war aber auch gut. Gibt es sicher mal wieder bei uns.
LG, Jürgen
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versatil

23.08.2009 09:46 Uhr

Hallo Ivasara,
ich habe natürlich DEIN Rezept nach gekocht und das Lob dafür gebührt Dir. Ich habe mich (leider) durch das Foto und die Kommentare von Julie aus der Konzentration bringen lassen. Sorry,
LG
Jürgen
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lisissi

15.06.2010 18:48 Uhr

habe das Rezept gerade gemacht. Es schmeckt fantastisch und das, obwohl ich kein Kartoffelfreund bin. Großes Lob
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Eingeschränkte Kommentare

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Die neusten Kommentare:


fröschlein86

22.10.2014 15:34 Uhr

Hilfreicher Kommentar:

Hallöchen,

mein Freund mag helle Saucen i. A. überhaupt nicht. Als ich ihm dieses Gericht auf den Tisch stellte, folgte wie erwartet der Kommentar: "ich mag doch keine hellen Saucen :( ....
Als wir es probierten, waren wir begeistert. Das Essen ist wirklich lecker und nur zu empfeheln!!!

LG fröschlein86
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IvaSara

27.10.2014 09:24 Uhr

Fröschlein86 Merci für dein nettes Feedback :-)
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FredyBine

26.10.2014 15:10 Uhr

Hallochen,

heute nachgekocht, allerdings mit Schwein und eine Prise Curcuma abgerundet.
Ein klasse Rezept und super lecker.
Sehr empfehlenswert es nach zu kochen. Danke!!!

LG FredyBine
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IvaSara

27.10.2014 09:25 Uhr

FredyBine! Danke für dein Feedback :-) ich werde die Curcuma-Abwandlung gerne auch mal ausprobieren!
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avialle1985

19.03.2015 11:30 Uhr

Sehr lecker. Von mir gibt's 4 sterne. Hab des bis jetzt 3 mal gekocht und hat bis jetzt allen geschmeckt.
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veraae

30.10.2015 16:24 Uhr

Ich hab zu deinem Gericht selbst gemachte Spätzle gemacht. Die ganze Familie fand es kecker.
Mir fehlte aber etwas der pfiff an der Soße. Hab schon mit frischen.Kräutern probiert es etwas ab zu runden. Thymian, Petersilie und etwas Rosmarien. Das fand.ich schon was besser.
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Wishmaster1179

13.12.2015 03:02 Uhr

Hallo IvaSara,

Ich finde das Rezept auch nicht schlecht wobei ich das Fleisch leider zu lange drin hatte und es leicht zäh wurde (Ärgerlich), aber da kannst du ja nichts dafür.

Ich habe aber keine Röstis dabei gemacht sondern leckere Mandelbällchen (Kroketten m. Mandelsplitter), die sind einfach super lecker und passen immer gut zu solchen Gerichten.

Ich habe auch ein Foto hochgeladen.

Ich werde es nochmal probieren aber das Fleisch nachdem anbraten direkt aus der Pfanne rausnehmen, und nur zum schluß nocheinmal beigeben damit es schön zart bleibt.

Danke für dieses recht leckere Rezept!

Grüße Wishmaster1179
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Schritt-für-Schritt Anleitungen

'Züri Gschnätzlets' mit Rösti
wilde_biene
Anleitung von

'Züri Gschnätzlets' mit Rösti

erstellt von wilde_biene am 31.12.2015

Schritt 1
Die Zutaten
Schritt 2
Zutaten vorbereiten

Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Die Hälfte der Zwiebel in Spalten, den Rest in Würfel teilen. Knoblauch sehr fein würfeln.

Das Fleisch quer zur Faser in ca. 1 cm dicke Scheiben und anschließend in Streifen schneiden.

150 g rohe Kartoffeln schälen und fein raspeln.

350 g Pellkartoffeln nicht zu weich kochen, damit diese beim Reiben nicht matschig werden. Etwas abkühlen lassen, Schale entfernen und grob reiben.

Schritt 3
Röstis würzen und braten

Gewürfelte Zwiebel, 1 Teelöffel Salz und 1/2 Eßlöffel Öl zur Kartoffelmasse geben. Alle Zutaten sehr gründlich miteinander vermengen.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Kartoffelmasse in die Pfanne geben und mit dem Löffel zu Fladen von etwa 1 cm Höhe und 10 - 12 cm Durchmesser formen. Von beiden Seiten goldgelb anbraten. Im Backofen bei 50 Grad warm stellen.

Schritt 4
Kalbsgeschnetzeltes zubereiten

1 EL Butter in eine Bratpfanne geben und heiß werden lassen. Das Kalbsgeschnetzelte von allen Seiten auf hoher Stufe scharf anbraten. Zwiebelspalten und Champignons dazugeben und einige Minuten braten.

Knoblauch zufügen und unter Rühren kurz andünsten.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Ganze mit Weißwein ablöschen und die Brühe zufügen. Hitze auf mittlere Stufe schalten und ungefähr 5 Min. köcheln lassen.

Zum Schluss die Sahne dazugeben und wenige Minuten köcheln lassen. Mit Muskat abschmecken.

Schritt 5
Anrichten und servieren

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