Fitschbohnensuppe

-ein rheinisches Rezept-

Zutaten für Portionen

3 Handvoll Bohnen, grüne (Schnippelbohnen)
4 m.-große Kartoffel(n)
2 Bund Suppengrün
300 g Suppenfleisch
Würstchen (Mettwürstchen)
  Salz und Pfeffer
1 kleinen Blumenkohl
 evtl. Petersilie, fein geschnittene
 evtl. Maggi
 n. B. Wasser

Zubereitung

Frische grüne Bohnen quer schnibbeln in mundgerechte Stücke schneiden. Das Suppengemüse putzen und fein schneiden. Die Kartoffeln schälen und in pommesähnliche kurze Streifen schneiden.

In einem großen Topf Wasser hinein geben, das Suppenfleisch zufügen und aufkochen. Dann das Suppengemüse zugeben. Das Ganze anderthalb Stunden köcheln. Dann die Bohnen, die Mettwürste und die Kartoffeln hinzu geben und eine weiter halbe Stunde köcheln. Das Suppenfleisch herausnehmen und in feine Würfel schneiden. Man sollte von vornherein soviel Inhalt bzw. so wenig Wasser verwenden, dass es eine Art Eintopf ergibt. Den Blumenkohl putzen, in feine Röschen zerteilen und in die Suppe geben, weitere 10 Minuten köcheln. Die Mettwurst herausnehmen und in Scheiben schneiden, dann wieder in die Suppe geben. Das Ganze mit Salz, wenig Pfeffer und - wer mag - Maggi abschmecken (ich liebe Maggi, daher spare ich nicht damit). Wer mag, kann noch fein geschnittene Petersilie hinein geben. Heiß servieren.

Es wird eine matschige Angelegenheit - es ist eine Suppe aus Großmutters Zeiten - sehr lecker, aber wenig vitaminreich, da alles zerkocht wird. Aber so muss das sein. Diese herrliche Matschsuppe a la Oma ist klasse und würde jeden Chefkoch ins Grab treiben....
Arbeitszeit: ca. 25 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.05.08
Rezept-Statistiken: 15.935 (65)* gelesen
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Verfasser:

äüöp Suppenkoch


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14 Beiträge (ø0/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

annathomas Suppenkoch sagt:  
09.07.2008 11:19
so kenne ich die Suppe auch von zu Hause! Meine Mutter macht da wohl immer noch etwas Kondensmilch rein. Dazu gab es dann meist Apfel- oder Kirschpfannkuchen, je nach dem auch Heidelbeerpfannkuchen.

Zum reinknieen (aber wahrscheinlich nur verständlich für uns Rheinländer!)

LG Annathomas

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womanx Küchenjunge sagt:  
10.07.2008 17:47
Hi,

bei meiner Mutter hieß das einfach Eintopf und endlich habe ich ein Rezept gefunden das genauso ist. Ich hatte es schon so oft versucht. aber jetzt habe ich es gemerkt: es ist die Kochzeit die es ausmacht, auch wenn das "vitaminmäßig" natürlich nicht "korrekt" ist.

Danke und liebe Grüße,
Sonja

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shanondoah Smutje sagt:  
13.07.2008 12:02
Hilfreicher Kommentar:

meine kinder essen gar nicht gerne suppe, wo man das gemüse noch sehen kann...
auch wir lieben "pampe", denn unter dieser bezeichung läuft das bei uns und es ist keinesfalls abfällig gemeint!! ;O))
und je dicker, desto besser.....

vielleicht kann man einfach akzeptieren, dass es sich um verschiedenen gerichte handelt:
einmal halt suppe mit einlage und das andere mal halt "pampe".....(hmmmmm!)

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mareihund Suppenkoch sagt:  
13.07.2008 12:43
Hallo,

klingt lecker, auch wir als Münchner lieben so was! Aber was beduetet "FITSCH"???

schönen Sonntag
Mareihund

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7morgen  Hendlgriller sagt:  
13.07.2008 13:15
Hilfreicher Kommentar:

"Fitsch"bohnen sind halt geschnippelte grüne Bohnen!

Die eigentliche Hauptbedeutung des Wortes fitschen (auch wegfitschen, abfitschen) "schnippeln, klein schneiden, etwas entfernen, abzwicken oder auch absägen" ist in den rheinischen Mundarten weit verbreitet (siehe www.mitmachwoerterbuch.lvr.de):

LG Tamara

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hummel13 Smutje sagt:  
13.07.2008 16:11
Lecker, lecker!

Ich liebe Suppen und Eintöpfe obwohl ich keine Rheinländerin bin. Im kalten Norden schmeckt es genauso gut. Danke für das Rezept von einer Hamburgerin in New York.

LG
hummel13

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waltraudundjoe Tellerwäscher sagt:  
13.07.2008 22:37
Hilfreicher Kommentar:

Vielen dank fur das Rezept. Auch meine Mutter, sie kam aus Oberschlesien hat so immer diesen eintopf gemacht. Einfach super auch hier bei uns in ChicagoUSA wird das sehr gern gegessen.

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Herbert Lange Kartoffelschäler sagt:  
14.07.2008 07:05
Ja, auch ich liebe dieses Gericht, leider bin ich der einzige in der Familie, so komme ich nicht oft in diesen Genuss.
Der Name dieses Gerichtes im Dialekt kommt m.E. noch viel besser....

Fitschbonnezupp

da spürt man doch richtig diesen Geschack!!!

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Japanfrosch Tellerwäscher sagt:  
14.07.2008 10:02
Also Eintopf ist mein Liebstes! Heute ist es kalt, also gerade das Richtige! Habe Besuch aus Canada und Spanien, mal sehen, ob die das auch mögen?!?! Außerdem eine Vegetarierin, die ich aber betrügen werde: ich koche das Ganze klar mit Fleisch und gebe ihr dann halt nur Gemüsestampf, die anderen kriegen das Fleisch und die Würstl. Mal sehen, ob das klappt, denn ich glaube, das ist bei ihr nur so anerzogen und nicht wirklich aus Überzeugung. Ich selber werde mir die Wampe so richtig vollschlagen!!!!!!!

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Marc-kocht-gerne Tellerwäscher sagt:  
18.07.2008 00:21
Meine Mutter hatte diese Suppe früher auch oft gemacht. Allerdings nicht als Eintopf, sondern mit mehr Wasser. Als sie vor ein paar Jahren starb, kochte niemand mehr diese Suppe. Diese Woche habe ich sie laut Ihrem Rezept nachgekocht (wie ich schon erwähnte, mit etwas mehr Wasser!).
Schmeckt wie früher. Dank Ihnen konnte ich nun ein altes, verlorengeglaubtes "Familienrezept" für die nächste Generation sichern. Sie können sich nicht vorstellen, wieviel mir das bedeutet. DANKE

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äüöp Suppenkoch sagt:  
18.07.2008 20:14
Ich kann mir das sehr gut vorstellen, denn auch für mich sind solche Rezepte eine Kindheitserinnerung und durch nichts zu ersetzen. Ich freue mich sehr über diesen wunderschönen KOmmentar.
Als HInweis: ich selber habe dieses Rezept von meiner Mutter, die es wiederum von ihrer Mutter hat usw....

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Gefroren Tellerwäscher sagt:  
18.07.2008 22:26
Schnippelbohnesupp :-) einfach herrlich.
Ja meine Oma macht auch immer noch Milch mit herein (wenn der Teller schon auf dem Tisch steht), das habe ich von ihr übernommen. Probierts aus, hört sich komisch an, schmeckt aber lecker!
Danke das ich jetzt Oma's Suppe nachkochen kann!

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klavierrenate Tellerwäscher sagt:  
20.07.2008 08:28
Dieses Rezept kenne ich schon von meiner Großmutter, war immer lecker und auch bei den jetzt erwachsenen Kindern beliebt.

Ein kleiner Tip für die "Maggi-Freunde". Statt dessen lieber "Liebstöckl" im Volksmund auch Maggi-Kraut genannt verwenden. Das gibt es auch im Topf und gedeht auch auf der Fensterbank, wenn kein Garten zur Verfügung steht. Schmeckt mindestens genauso gut und ist viel natürlicher als das chemisch hergestellte Maggi in dem nachweislich vom Hersteller dieses Liebstöckl nicht enthalten ist.

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