Stifado vom Kalb
| 800 g | Kalbfleisch |
| 375 ml | Wein, rot trocken |
| 3 | Lorbeerblätter |
| 2 Stange/n | Zimt |
| 5 | Gewürznelken |
| 2 Körner | Piment |
| ½ TL | Pfeffer, schwarz, ganz |
| 500 g | Schalotte(n), oder kleiner Zwiebeln |
| 4 | Knoblauchzehe(n) |
| 1 große | Fleischtomate(n) (ca. 300 g) |
| Olivenöl | |
| ½ TL | Zucker |
| etwas | Salz |
| ½ TL | Pfeffer, schwarzer, gemörsert oder aus der Mühle |
Zubereitung
Kalbfleisch in größere Würfel schneiden, in eine Gefriertüte geben und Rotwein, Lorbeer, Zimt, Nelken, Piment und Pfefferkörner hinzufügen. Mindestens 12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Fleisch abtropfen lassen, Wein und Gewürze zur Seite stellen. Schalotten oder Zwiebeln und Knoblauch schälen, Knoblauch grob zerteilen, Schalotten ganz lassen, kleine Zwiebeln evtl. halbieren, Tomate häuten und würfeln.
Olivenöl erhitzen und das Fleisch bei starker Hitze scharf anbraten (gelingt am Besten auf 2 - 3 mal), dann herausnehmen. Im selben Topf Schalotten und Knoblauch dünsten, Tomatenwürfel untermischen und kurz schmoren.
Das Fleisch mit dem Fleischsaft, Wein und Gewürzen zurück in den Topf geben und mit Zucker, etwas Salz (wirklich wenig) und Pfeffer würzen. Zugedeckt 1 - 1,5 Stunden bei schwacher Hitze schmoren.
Ab und zu vorsichtig umrühren, damit die Schalotten oder Zwiebeln ganz bleiben, evtl. etwas Wasser zugießen. Abschmecken und servieren.
Dazu schmeckt frisches Fladenbrot und ein Bauernsalat oder Spitzpaprika mit Feta aus dem Backofen.
Fleisch abtropfen lassen, Wein und Gewürze zur Seite stellen. Schalotten oder Zwiebeln und Knoblauch schälen, Knoblauch grob zerteilen, Schalotten ganz lassen, kleine Zwiebeln evtl. halbieren, Tomate häuten und würfeln.
Olivenöl erhitzen und das Fleisch bei starker Hitze scharf anbraten (gelingt am Besten auf 2 - 3 mal), dann herausnehmen. Im selben Topf Schalotten und Knoblauch dünsten, Tomatenwürfel untermischen und kurz schmoren.
Das Fleisch mit dem Fleischsaft, Wein und Gewürzen zurück in den Topf geben und mit Zucker, etwas Salz (wirklich wenig) und Pfeffer würzen. Zugedeckt 1 - 1,5 Stunden bei schwacher Hitze schmoren.
Ab und zu vorsichtig umrühren, damit die Schalotten oder Zwiebeln ganz bleiben, evtl. etwas Wasser zugießen. Abschmecken und servieren.
Dazu schmeckt frisches Fladenbrot und ein Bauernsalat oder Spitzpaprika mit Feta aus dem Backofen.
Kommentare anderer Nutzer
06.09.2009 08:18
gartenmaus
sagt:
sagt: 19.09.2009 10:18
Hallo chica, werden die Nelken, Zimt und Lorbeer mitserviert? Hast du auch schon anderes Fleisch so zubereitet? Viele Grüße gartenmaus
21.09.2009 10:58
doernchen
sagt:
sagt: 19.09.2009 10:56
Hallo cica,
kommt an die Marinade kein Salz?
Gruß doernchen
kommt an die Marinade kein Salz?
Gruß doernchen
mme49
sagt:
sagt: 19.09.2009 17:05
gabila5
sagt:
sagt: 19.09.2009 14:34
Hallo, hatte das Rezept schonmal , dann verloren, jetzt wieder gefunden.
Ein sehr leckeres Gericht, ich habe es auch mit Schweinekamm probiert, hat uns sogar noch besser geschmeckt, die Sauce mit Brot einfach köstlich!
Vielen Dank für das Rezept !
lg gaby
Ein sehr leckeres Gericht, ich habe es auch mit Schweinekamm probiert, hat uns sogar noch besser geschmeckt, die Sauce mit Brot einfach köstlich!
Vielen Dank für das Rezept !
lg gaby
21.09.2009 11:30
Hallo gaby, das mit dem Schweinderl ist eine gute Idee, da ja durchaus ein Preisunterschied besteht. Ich werde es wohl mal mit Schwinerücken ausprobieren, da ich grundsätzlich sehr mageres Fleisch lieber mag, aber das ist Geschmackssache.
Danke für die Anregung und die Sternchen!
saludos chica
Danke für die Anregung und die Sternchen!
saludos chica
19.09.2009 19:32
Hi Chica,
heut gabs bei uns das Stifado und es war oberlecker, mal was ganz andres für uns zwei.
Es duftete schon vorher ewig durchs Haus, GöGa konnt sich kaum beherrschen.
Allerdings hab ich keine 1 grosse Fleischtomate gefunden, die 300g wiegt...lach, hab 3 genommen um auf das Gewicht zu kommen....grins
Wir haben Basmatireis dazu gegessen.
Danke für das tolle Rezept
LG
katzemurna
heut gabs bei uns das Stifado und es war oberlecker, mal was ganz andres für uns zwei.
Es duftete schon vorher ewig durchs Haus, GöGa konnt sich kaum beherrschen.
Allerdings hab ich keine 1 grosse Fleischtomate gefunden, die 300g wiegt...lach, hab 3 genommen um auf das Gewicht zu kommen....grins
Wir haben Basmatireis dazu gegessen.
Danke für das tolle Rezept
LG
katzemurna
21.09.2009 11:01
Hi katzemurna, vielen Dank für deinen netten Kommentar und die Sternchen. Das freut mich ungemein, dass es euch so geschmeckt hat. Ich finde auch, dass eben diese "gewürzhaften" Gerichte bereits während dem Schmoren die Geschmacksnerven kitzeln und Appetit machen.
Liebe Grüsse chica
Liebe Grüsse chica
dolphilein
sagt:
sagt: 22.09.2009 16:37
Hallo chica,
ich glaube das Rezept ist wirklich sehr gut. Ich will es am Wochenende unbedingt ausprboieren. Aber eine kurze Frage habe ich dazu: "Mit Wein und gewürze zur Seite stellen", da meinst Du die fertige Marinade aus dem Beutel, oder?
Gruß,
dolphilein
ich glaube das Rezept ist wirklich sehr gut. Ich will es am Wochenende unbedingt ausprboieren. Aber eine kurze Frage habe ich dazu: "Mit Wein und gewürze zur Seite stellen", da meinst Du die fertige Marinade aus dem Beutel, oder?
Gruß,
dolphilein
22.09.2009 16:51
lipili
sagt:
sagt: 13.10.2009 16:57
Hallo Chica,
ich war leider noch nie in Griechenland, aber oft bei einem guten Griechen bei uns. Der sagte mir ich solle Dein Rezept genauso machen wie beschrieben und meinte ich solle es mal mit Schweinefilet probieren.
Dies war derzeit für 5,99 im Angebot und so machte ich fast die doppelte Menge (2 Filets je 600 gr)
Portionsweise angebraten, wie beschrieben. Mein Grieche gab mir einen Gußeisernen Topf (mit viel Patina) mit und das ganze wurde dann bei knapp 100 ° im Ofen gegart! Der Tipp mit dem Spitzpaprika war ebenfalls "Spitze" einfach perfekt dieses Rezept, auch die Tips dazu haben für einen perfekten Abend gesorgt!
Gruß von Lipili
ich war leider noch nie in Griechenland, aber oft bei einem guten Griechen bei uns. Der sagte mir ich solle Dein Rezept genauso machen wie beschrieben und meinte ich solle es mal mit Schweinefilet probieren.
Dies war derzeit für 5,99 im Angebot und so machte ich fast die doppelte Menge (2 Filets je 600 gr)
Portionsweise angebraten, wie beschrieben. Mein Grieche gab mir einen Gußeisernen Topf (mit viel Patina) mit und das ganze wurde dann bei knapp 100 ° im Ofen gegart! Der Tipp mit dem Spitzpaprika war ebenfalls "Spitze" einfach perfekt dieses Rezept, auch die Tips dazu haben für einen perfekten Abend gesorgt!
Gruß von Lipili
14.10.2009 06:02
Hallo lipili,
vielen Dank für den netten Kommentar und deine super Beurteilung. Das freut mich sehr, dass es so gut geschmeckt hat und der Tipp mit dem Schweinefilet ist gut, das werde ich auch mal ausprobieren. Wie lange hattest du es denn dann im Ofen bei 100°C?
Grüsse chica
vielen Dank für den netten Kommentar und deine super Beurteilung. Das freut mich sehr, dass es so gut geschmeckt hat und der Tipp mit dem Schweinefilet ist gut, das werde ich auch mal ausprobieren. Wie lange hattest du es denn dann im Ofen bei 100°C?
Grüsse chica
lipili
sagt:
sagt: 15.10.2009 17:04
Hallo chica,
es war im normalen Backofen ca. 70 Minuten bei 100-110 Grad-
Das zarte Filet kommt auch gut mit 60 Minuten aus bei 120 Grad man muss halt ausprobieren mit welcher Fleischsorte es wie lange braucht. Mein nächster Versuch wird mit Lamm gemacht!
Gruß von lipili
es war im normalen Backofen ca. 70 Minuten bei 100-110 Grad-
Das zarte Filet kommt auch gut mit 60 Minuten aus bei 120 Grad man muss halt ausprobieren mit welcher Fleischsorte es wie lange braucht. Mein nächster Versuch wird mit Lamm gemacht!
Gruß von lipili
DieNeugierigen
sagt:
sagt: 28.10.2009 13:49
es schmort grad vor sich hin und riecht fantastisch!
28.10.2009 13:54
DieNeugierigen
sagt:
sagt: 06.11.2009 15:56
armando1945
sagt:
sagt: 31.10.2009 18:43
Hallo, habe es heute nun schon zum zweiten Mal gemacht, weil es sooooo lecker ist. Heute war mein Kalbfleisch allerdings selbst nach 2 Stunden noch etwas hart, darum werde ich es beim naechsten Mal auch mal mit Schweinefilet probieren, das ist garantiert nicht hart. Schon der Geruech in der Kueche ist einfach goettlich und mein Gatte legt sich fast rein. Echt toll und vielen Dank! LG. Anke
CBR-Lutzi
sagt:
sagt: 09.01.2010 20:40
Hallo ud danke für das tolle Rezept,
ich hatte falsches Filet vom Kalb und habe die Marinade leicht abgewandelt, weil unsere Jungs mitgegessen haben sollte es weniger Alkohol sein. Daher habe ich 200 ml trockenen Rotwein mit 200 ml frisch gepresstem Orangensaft vermischt. Macht einen guten Geschmack und die Fruchtsäure macht das Fleisch sehr zart. Den Zucker habe ich beim dünsten der Zwiebeln zugefügt und etwas karamellisieren lassen.
Da ich das Gericht in meinem "Cook Essentials" zubereitet habe, habe ich nur eine halbe Stunde Kochzeit benötigt und das Fleisch war superzart. Bei uns gab es Kartoffeln und Brokkoli dazu. Die Soße hab ich mit etwas gesiebtem Mehl leicht angedickt und sie war ein Traum und der Duft ist einfach wundervoll!!
Gibt es auf jeden Fall wieder und ich werde es statt mit Schweinefilet (wir mögen kein Schwein) mal mit Putenfleisch testen.
VG, Lutzi
ich hatte falsches Filet vom Kalb und habe die Marinade leicht abgewandelt, weil unsere Jungs mitgegessen haben sollte es weniger Alkohol sein. Daher habe ich 200 ml trockenen Rotwein mit 200 ml frisch gepresstem Orangensaft vermischt. Macht einen guten Geschmack und die Fruchtsäure macht das Fleisch sehr zart. Den Zucker habe ich beim dünsten der Zwiebeln zugefügt und etwas karamellisieren lassen.
Da ich das Gericht in meinem "Cook Essentials" zubereitet habe, habe ich nur eine halbe Stunde Kochzeit benötigt und das Fleisch war superzart. Bei uns gab es Kartoffeln und Brokkoli dazu. Die Soße hab ich mit etwas gesiebtem Mehl leicht angedickt und sie war ein Traum und der Duft ist einfach wundervoll!!
Gibt es auf jeden Fall wieder und ich werde es statt mit Schweinefilet (wir mögen kein Schwein) mal mit Putenfleisch testen.
VG, Lutzi
09.01.2010 20:42
CBR-Lutzi
sagt:
sagt: 09.01.2010 21:13
Hallo chica*
das ist ein Schnellkochtopf, bei dem die Hitze durch ein Überdruckventil geregelt wird. Man kann daher auch jederzeit den Deckel abnehmen. Dadurch werden Vitamine geschont, aber dnnoch schneller gegart.
Ich schick dir mal eine pn wo man ihn bekomen kann.
G, Lutzi
das ist ein Schnellkochtopf, bei dem die Hitze durch ein Überdruckventil geregelt wird. Man kann daher auch jederzeit den Deckel abnehmen. Dadurch werden Vitamine geschont, aber dnnoch schneller gegart.
Ich schick dir mal eine pn wo man ihn bekomen kann.
G, Lutzi
binebine111
sagt:
sagt: 19.01.2010 19:43
Hallo Chica,
kann ich diesen Eintopf auch schon am Tag vorher vorbereiten. Ich möchts mit Schweinefleisch probieren...
Danke und lg
kann ich diesen Eintopf auch schon am Tag vorher vorbereiten. Ich möchts mit Schweinefleisch probieren...
Danke und lg
19.01.2010 20:02
Laby
sagt:
sagt: 31.01.2010 20:51
Hallo chica,
vor zwei Stunden habe ich Dein Gericht nachgekocht. Es hat prima geschmeckt. Wie es oben schon öfter gesagt wurde: Das ganze Haus duftete immer noch danach, als wir vom Abendspaziergag zurück kamen.
Wie oben schon diskutiert wurde, habe ich es mit Schweinegulasch gemacht (vermutlich aus der Schulter). Weil "normale" Zwiebeln im Moment zu groß angeboten werden, nahm ich rote Zwiebeln. Und weil die Tomaten momentan nicht so das Wahre sind, nahm ich Tomatenmark. Ach ja, ich habe auch noch vergessen, das Fleisch vorher einzulegen. Hätte ich alles "richtig" gemacht, wäre die Bewertung sechs Sterne gewesen. So gab es leider "nur" fünf.
Noch ein Tip: Den Zucker habe ich leicht karamellisiert. Sehr zu empfehlen!
Danke für das Rezept. Mein altes Original ist leider verschollen. Und das, obwohl ich immer erst zwei Fotokopien mache, bevor ich etwas wegwerfe. Jetzt habe ich ein neues Standardrezept.
Danke
LG Laby
vor zwei Stunden habe ich Dein Gericht nachgekocht. Es hat prima geschmeckt. Wie es oben schon öfter gesagt wurde: Das ganze Haus duftete immer noch danach, als wir vom Abendspaziergag zurück kamen.
Wie oben schon diskutiert wurde, habe ich es mit Schweinegulasch gemacht (vermutlich aus der Schulter). Weil "normale" Zwiebeln im Moment zu groß angeboten werden, nahm ich rote Zwiebeln. Und weil die Tomaten momentan nicht so das Wahre sind, nahm ich Tomatenmark. Ach ja, ich habe auch noch vergessen, das Fleisch vorher einzulegen. Hätte ich alles "richtig" gemacht, wäre die Bewertung sechs Sterne gewesen. So gab es leider "nur" fünf.
Noch ein Tip: Den Zucker habe ich leicht karamellisiert. Sehr zu empfehlen!
Danke für das Rezept. Mein altes Original ist leider verschollen. Und das, obwohl ich immer erst zwei Fotokopien mache, bevor ich etwas wegwerfe. Jetzt habe ich ein neues Standardrezept.
Danke
LG Laby
ernan
sagt:
sagt: 13.03.2010 00:51
Hallo,
ich hatte hier im Stadtteil früher mehrere griechische Lokale und da dann auch Stifado gerne gegessen.
Jetzt sind die Griechen alle weg -ich hoffe nicht wegen mir- und ich bin beim CK-Stöbern mal wieder auf das Stifado gestoßen.
War echt gut. Geruch in der Küche Klasse.
Ich glaube aber nicht, dass man ein Schmorgericht mit Filet hinbekommt, wie einige hier behaupten.
LG ernan
ich hatte hier im Stadtteil früher mehrere griechische Lokale und da dann auch Stifado gerne gegessen.
Jetzt sind die Griechen alle weg -ich hoffe nicht wegen mir- und ich bin beim CK-Stöbern mal wieder auf das Stifado gestoßen.
War echt gut. Geruch in der Küche Klasse.
Ich glaube aber nicht, dass man ein Schmorgericht mit Filet hinbekommt, wie einige hier behaupten.
LG ernan
Knuffeline
sagt:
sagt: 28.09.2010 12:01
Nachdem ich das Gericht vor etwa einem halben Jahr schon einmal gekocht hatte (sogar etwas länger mariniert und mit bestem Biokalbsfilet), habe ich mich heute noch einmal dran gewagt.
Damals waren wir ziemlich enttäuscht: es riecht bei den Vorbereitungen unglaublich gut und lecker - und dann hat es irgendwie fad geschmeckt und ließ sich auch nicht mehr retten durch Nachwürzen.
Aber ich übe ja noch und da wollte ich es einfach noch mal probieren - die Bewertungen hier sind ja schließlich richtig gut. Also habe ich es noch einmal 1 zu 1 nachgekocht. Und es hat irgendwie wieder etwas gefehlt. Hatte dann schon eine halbe Stunde vor Schluss mal gekostet, und es war wieder fad.
Ich hatte super Zwiebeln, richtig frischen Knoblauch und echt guten Wein - und alles was dabei raus kam war irgendwie säuerlich.
Aber: das Kalb ist herrlich zart gewesen (haben auch meine Kinder gern gegessen).
Ich werde mich wohl noch ein letztes Mal dran wagen, dann aber mit wesentlich mehr Gewürzen zum Einlegen.
LG
Knuffeline
Damals waren wir ziemlich enttäuscht: es riecht bei den Vorbereitungen unglaublich gut und lecker - und dann hat es irgendwie fad geschmeckt und ließ sich auch nicht mehr retten durch Nachwürzen.
Aber ich übe ja noch und da wollte ich es einfach noch mal probieren - die Bewertungen hier sind ja schließlich richtig gut. Also habe ich es noch einmal 1 zu 1 nachgekocht. Und es hat irgendwie wieder etwas gefehlt. Hatte dann schon eine halbe Stunde vor Schluss mal gekostet, und es war wieder fad.
Ich hatte super Zwiebeln, richtig frischen Knoblauch und echt guten Wein - und alles was dabei raus kam war irgendwie säuerlich.
Aber: das Kalb ist herrlich zart gewesen (haben auch meine Kinder gern gegessen).
Ich werde mich wohl noch ein letztes Mal dran wagen, dann aber mit wesentlich mehr Gewürzen zum Einlegen.
LG
Knuffeline
28.09.2010 12:13
Knuffeline
sagt:
sagt: 28.09.2010 14:35
Hallo Chica,
ich kaufe mein Gewürze fast alle im Bioladen - die müssen da natürlich nicht zwingend aus fremden Ländern kommen. Den Gedanken hatte ich übrigens auch, aber ich benutze die ja auch anderweitig und hatte bisher keine Probleme.
Was mir aufgefallen ist, wenn ich deutlich (also mind. 2 EL) mehr Zucker verwende, wird der Geschmack besser?
Allerdings dann auch süß.
Vielleicht liegt es eher am Wein? Vielleicht kannst Du mir für Versuch Nummer drei ja eine Weinempfehlung geben? Ich hatte für das Gericht heute den: Vin de Pays du Gard von Bioterra. Vielleicht muss ich da etwas ganz anderes nehmen? An den letzten Wein kann ich mich nicht mehr erinnern, wird aber sicher ein halbtrockener französischer gewesen sein...
LG Knuffeline
ich kaufe mein Gewürze fast alle im Bioladen - die müssen da natürlich nicht zwingend aus fremden Ländern kommen. Den Gedanken hatte ich übrigens auch, aber ich benutze die ja auch anderweitig und hatte bisher keine Probleme.
Was mir aufgefallen ist, wenn ich deutlich (also mind. 2 EL) mehr Zucker verwende, wird der Geschmack besser?
Allerdings dann auch süß.
Vielleicht liegt es eher am Wein? Vielleicht kannst Du mir für Versuch Nummer drei ja eine Weinempfehlung geben? Ich hatte für das Gericht heute den: Vin de Pays du Gard von Bioterra. Vielleicht muss ich da etwas ganz anderes nehmen? An den letzten Wein kann ich mich nicht mehr erinnern, wird aber sicher ein halbtrockener französischer gewesen sein...
LG Knuffeline
28.09.2010 15:56
Die Gewürze aus dem Bioladen kann ich überhaupt nicht beurteilen weil ich unsere wie gesagt ganz woanders einkaufe. Ich finde aber, dass gerade Zimt und Pfeffer ein ganz anderes Aroma haben als Produkte die hier erhältlich sind. Wenn dein Stifado zu viel Säure hat muss es vom Wein kommen, woher sonst? Eine Weinempfehlung kann ich aber nicht geben, ich kaufe meist italienische oder spanische Weine die ich sowohl verkoche als auch trinke.
Und 2 EL Zucker sind sicher zu viel für diese Fleisch- und Flüssigkeitsmenge.
Also 1:1 hast du das Gericht sicher nicht nachgekocht, das kann ich so nun einfach nicht glauben.
Und 2 EL Zucker sind sicher zu viel für diese Fleisch- und Flüssigkeitsmenge.
Also 1:1 hast du das Gericht sicher nicht nachgekocht, das kann ich so nun einfach nicht glauben.
Knuffeline
sagt:
sagt: 28.09.2010 17:17
Hallo Chica,erst einmal danke für Deine Antwort und auch für Deine Nachricht.Also, es tut mir sehr leid, wenn Dich der Kommentar ärgert.Ich habe Dein Rezept wirklich 1 zu 1 nach gekocht, ich hatte gar keine Lust auf Experimente, weil das Fleisch wirklich sehr teuer war. Deswegen war ich ja so enttäuscht.Den Zucker haben wir erst dran gemacht, als es bereits auf dem Tisch stand zum Servieren.Weil zu "sauer" war. Aber Geschmack ist dadurch auch nicht wirklich rein gekommen und mein Mann meinte dann, dass es ihm zu nun zu süß wäre (für mich ging es), aber dennoch Geschmack fehlt.Ich weiß EHRLICH nicht, woran es gelegen haben kann. Aber da es bei mir nun schon zwei mal schief gegangen ist, wollte ich das halt kommentieren.Wenn Dich das ärgert, vielleicht kann man ja die Kommentare löschen lassen? Keine Ahnung. Aber ich weiß auch, dass ich bei anderen Rezepten durchaus von Fragen und kritischen Anmerkungen profitiere bzw. mir Tipps oder Fehler da zu Herzen nehme.Ich hoffe, Du bist nicht sauer. Ich werde das Gericht noch ein drittes Mal kochen, sicher erst in ein paar Wochen, und dann einen spanischen Wein versuchen. Dann werde ich auch meinen Kommentar ergänzen.LGKnuffeline
07.02.2011 19:13
Hallo,
ich kann mir gut vorstellen, warum Knuffeline das Gericht als fad empfunden hat. Das beste Fleisch, in dem Fall Kalbsfilet, ist nicht immer die beste Wahl. Kalb ist ja schon sehr mild und Filet ist dann noch das mildeste Stück davon. Außerdem ist es extrem fett- und bindegewebsarm, so dass bei einem Schmorgericht mit so vielen recht starken Gewürzen der Geschmack des Fleisches verloren geht.
Filet ist nun wirklich kein geeignetes Stück zum Schmoren. Ehrlich gesagt gruselt es mich bei dem Gedanken, dass ich Filetwürfel gulaschmäßig langsam runherum braun anbrate und dann stundenlang schmore.
Viel besser eigent sich ein Stück von der Schulter, ruhig mit ein paar Sehnen drin, die lösen sich während des Garens auf und geben der Sauce Geschmack und Stand.
500g Zwiebeln auf 800g Fleisch, das müsste in jedem Fall genügend Süße ergeben als Gegenpart zur Säure des Weines. Ich vermute einen zu stark tanninhaltigen Wein, Tannin ist zwar nicht Säure, macht sich aber im Essen doch leicht unangenehm bemerkbar und baut sich während der Garzeit nicht ab, Deshalb war dann die Sauce mit Zucker zu süß, da es keine Säure auszugleichen gab und das Tannin damit auch nicht überdeckt werden konnte. Nur so meine Vermutung.
Die Menge der Gewürze scheint mir ausreichend, dass es in Knuffelines Fall nicht so war, liegt wieder am fettfreien Fleisch und eventuell an der zu sparsamen Verwendung von Olivenöl. Die Gewürze wollen schon eine Basis haben.
Eine Sauce, die als Grundlage nur Wein enthält, ist geschmacklich schon ziemlich weinbetont. Wenn man das nicht so mag, kann man einen Teil des Weines durch Brühe ersetzen. Awlona mischt in ihrem Stifado-Rezept Wein und Brühe 2:1, das schmeckt auch sehr gut, das kann ich beurteilen, weil ich´s schon mal gekocht habe...smile.
Dieses Rezept würde/werde ich aber auch ohne Bedenken nachkochen.
Knuffeline, für deinen dritten Versuch würde ich dir raten, dir vom Metzger das viel preiswerteres Stück aus der Schulter schneiden zu lassen. Dann wird das schon.
Liebe Grüße Ulrike
ich kann mir gut vorstellen, warum Knuffeline das Gericht als fad empfunden hat. Das beste Fleisch, in dem Fall Kalbsfilet, ist nicht immer die beste Wahl. Kalb ist ja schon sehr mild und Filet ist dann noch das mildeste Stück davon. Außerdem ist es extrem fett- und bindegewebsarm, so dass bei einem Schmorgericht mit so vielen recht starken Gewürzen der Geschmack des Fleisches verloren geht.
Filet ist nun wirklich kein geeignetes Stück zum Schmoren. Ehrlich gesagt gruselt es mich bei dem Gedanken, dass ich Filetwürfel gulaschmäßig langsam runherum braun anbrate und dann stundenlang schmore.
Viel besser eigent sich ein Stück von der Schulter, ruhig mit ein paar Sehnen drin, die lösen sich während des Garens auf und geben der Sauce Geschmack und Stand.
500g Zwiebeln auf 800g Fleisch, das müsste in jedem Fall genügend Süße ergeben als Gegenpart zur Säure des Weines. Ich vermute einen zu stark tanninhaltigen Wein, Tannin ist zwar nicht Säure, macht sich aber im Essen doch leicht unangenehm bemerkbar und baut sich während der Garzeit nicht ab, Deshalb war dann die Sauce mit Zucker zu süß, da es keine Säure auszugleichen gab und das Tannin damit auch nicht überdeckt werden konnte. Nur so meine Vermutung.
Die Menge der Gewürze scheint mir ausreichend, dass es in Knuffelines Fall nicht so war, liegt wieder am fettfreien Fleisch und eventuell an der zu sparsamen Verwendung von Olivenöl. Die Gewürze wollen schon eine Basis haben.
Eine Sauce, die als Grundlage nur Wein enthält, ist geschmacklich schon ziemlich weinbetont. Wenn man das nicht so mag, kann man einen Teil des Weines durch Brühe ersetzen. Awlona mischt in ihrem Stifado-Rezept Wein und Brühe 2:1, das schmeckt auch sehr gut, das kann ich beurteilen, weil ich´s schon mal gekocht habe...smile.
Dieses Rezept würde/werde ich aber auch ohne Bedenken nachkochen.
Knuffeline, für deinen dritten Versuch würde ich dir raten, dir vom Metzger das viel preiswerteres Stück aus der Schulter schneiden zu lassen. Dann wird das schon.
Liebe Grüße Ulrike
28.09.2010 20:14
Einige Kommentare wurden gelöscht bzw. editiert, es schien sich wohl um veröffentlichte KMs zu handeln. Das geht natürlich nicht. Ansonsten ist an knuffelines Kommentar nichts auszusetzen, sie hat erklärt, was und wie sie gekocht hat und wenn ihr das dann nicht zugesagt hat, ist es ihr gutes Recht, das auch hinzuschreiben.
Ich bitte aber darum, weitere Diskussionen dazu per KM zu führen.
susa_*, Team Chefkoch.de
Ich bitte aber darum, weitere Diskussionen dazu per KM zu führen.
susa_*, Team Chefkoch.de
kaninchenpups
sagt:
sagt: 04.12.2010 07:08
Hallo!
Wir haben dieses Rezept nachgekocht und sind begeistert. Schon das marinierte Fleisch duftet wunderbar, das fertige Gericht ist ein Traum. Vielleicht werde ich es beim nächsten Mal mit einem Klecks Crème Fraîche oder saurer Sahne abrunden, mal schauen.
Gleich von Beginn an hatten wir übrigens einen "Alternativnamen" für das Rezept, aufgrund der Farbe des in Rotwein eingelegten Kalbsfleisches hieß es "Milka-Kuh" ;o).
Fünf Sterne und viele liebe Grüße von kaninchenpups
Wir haben dieses Rezept nachgekocht und sind begeistert. Schon das marinierte Fleisch duftet wunderbar, das fertige Gericht ist ein Traum. Vielleicht werde ich es beim nächsten Mal mit einem Klecks Crème Fraîche oder saurer Sahne abrunden, mal schauen.
Gleich von Beginn an hatten wir übrigens einen "Alternativnamen" für das Rezept, aufgrund der Farbe des in Rotwein eingelegten Kalbsfleisches hieß es "Milka-Kuh" ;o).
Fünf Sterne und viele liebe Grüße von kaninchenpups
Xoxo
sagt:
sagt: 22.12.2010 02:15
Ich habe das Rezept 1 zu 1 nachgekocht und war leider nicht so begeister. Ich fand es mit den reichlichen Gewuerzen und dem Wein total "over the top", einfach zu viel. Mir hat's um das Fleisch leid getan, der Geschmack war uebertoent von allem anderem. Ich muss gestehen ich wuerde mich nicht nochmal ranwagen.
01.01.2011 18:24
Wirklich lecker, habe es nach dem Anbraten in den Ofen geschoben. Ohne Deckel und ab und zu umgerührt. Habe einen halbtrockenen Dornfelder genommen, passte gut und hat auch geschmacklich nichts erschlagen
Viele Grüße Carmari
Viele Grüße Carmari
Morgaine32
sagt:
sagt: 18.09.2011 13:14
Wirklich sehr lecker :)
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wir reiben uns die Bäuche und sind total begeistert von diesem leckeren Gericht!
Das war einen Abend Griechenland spüren in Berlin. Vielen Dank für das Rezept!
Gruß Dorry
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