Vanille - Rhabarber Hefezopf



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Zutaten für Portionen

  Für den Hefeteig:
500 g Mehl
21 g Hefe, frisch ODER
1 Pck. Trockenhefe
1 TL, gehäuft Salz
75 g Zucker
60 g Butter, weich
100 ml Wasser
125 ml Milch
1 Stück Ei(er)
 etwas Aroma, (Zitronenaroma oder Zitronenabrieb)
  Für die Füllung:
250 g Quark, Fettstufe egal
500 g Rhabarber
150 g Zucker
3 Pck. Vanillezucker
 etwas Aroma, Vanillearoma oder Mark einer Vanilleschote
 etwas Zimt

Zubereitung

Ich selber erstelle nie einen Vorteig, da es bei mir ohne wunderbar gelingt und ich ihn daher nicht benötige. Wer aber einen machen will, kann dies gerne tun.

Wasser mit Hefe sowie dem Salz mischen. Kurz beiseite stellen.

Mehl und weiche, aber nicht zu flüssige Butter, kurz verkneten und das Zitronenaroma bzw. den Zitronenabrieb hinzu geben.
Wasser-Hefegemisch, lauwarme Milch, Zucker sowie das Ei hinzugeben und mindestens 10 Minuten kneten, entweder mit der Maschine oder mit den Händen, Hauptsache, es wird schön lange geknetet bis eine glatter Teig entsteht.
Abgedeckt nun mindestens 1-2 Stunde ruhen lassen. (Natürlich kann man das alles auch im BBA zubereiten lassen).

Während der Hefeteig ruht, den Rhabarber putzen und in feine Stücke schneiden, ca. 1-2 cm dick (so lässt sich die Rolle am Ende besser rollen).
Die Rhabarberstücke in eine Schüssel geben und mit dem Zucker vermischen. Gute 30-45 Minuten, mindestens, ziehen lassen (die Flüssigkeit sollte gut austreten).

Nach dem Ruhen bzw. Gehen den Hefeteig nochmals kräftig aufschlagen und gut kneten.

Nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem großen Rechteck ausrollen, ca. 1-1,5cm dick sollte er sein.

Quark mit Vanillezucker, Mark einer Vanilleschote oder Vanillearoma und Zimt (geht auch ohne) vermischen.
Die ausgetretene Flüssigkeit des Rhabarbers vorsichtig abschütten (wegschütten oder weiter verarbeiten) und den Rhabarber zu dem Quark geben. Nochmals gut umrühren.
Die Masse nun auf den ausgerollten Teig streichen. (Falls die Füllung zu flüssig sein sollte, das Ganze mit etwas Stärke binden, ca. 1 EL reicht ungefähr aus)

Den Teig nun von der langen Seite her aufrollen.
Der Teig kann nun so in die Form gegeben werden oder wie folgt weiter verarbeitet werden:

Die Teigrolle mit Hilfe eines sehr scharfen Messers durchschneiden, so dass 2 offene Stränge entstehen. Diese nun vorsichtig, aber trotzdem fest, umeinander wickeln und den "Zopf" in eine gut gefettete Form geben. Nochmal gute 30 Minuten gehen lassen, bis der Teig sein Volumen sichtbar vergrößert hat.

Den Kuchen nun im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober/Unterhitze oder 165°C Umluft gute 30-35 Minuten backen.
(Jeder Ofen heizt anders, daher kann es sein, das es etwas länger dauert. Bitte da gut aufpassen. Der Zopf darf nicht zu dunkel werden, sollte innen aber durch sein. Man testet das gut, wenn man kurz auf den Zopf drückt, gibt er nicht zu leicht nach, ist er fertig....Vorsicht! nicht die Finger verbrennen)

Für eine schöne Kruste gab ich Zucker auf den Teig bevor ich ihn zum Backen in den Ofen gab.

Der Hefeteig ist relativ süß, wer das nicht mag, kann den Zuckeranteil reduzieren.
Auch kann die Füllung größer bemessen werden, was den Quark betrifft.
Ich fand es durch den Rhabarber komplett ausreichend.
Auch empfand ich es als nicht zu süß, da der Rhabarber doch etwas sauer ist, daher würde ich den Zuckeranteil der Füllung nicht unbedingt reduzieren.

Der Zopf ist schön flaumig und hält sich lange frisch.

Außerhalb der Saison kann der Hefezopf auch mit anderen Früchten zubereitet werden.
Er schmeckt sehr gut mit Kirschen, etc. ...
Arbeitszeit: ca. 35 Min.
Ruhezeit: ca. 3 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 27.05.08
Rezept-Statistiken: 7.069 (685)* gelesen
123 (7)* gespeichert
399 (46)* gedruckt
15 (1)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Seelenschein Sternekoch


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8.270 Beiträge (ø4,16/Tag)
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Kommentare anderer Nutzer

selle1966 Smutje sagt:  
30.04.2009 10:26
Hallo Seelenschein,

hatte das Rezept letztes Jahr schon in einem Fred entdeckt und nachgebacken.

Super lecker - kann ich nur sagen, deshalb bekommt es von mir auch die Bewertung "perfekt".

Ich habe den Zopf in eine Gugelhupfform gelegt und gebacken. Das war mir vom schneiden und
servieren her "schöner". Hatte Fotos gemacht und hochgeladen, aber leider hat die Redaktion
sie aussortiert - als nicht zum Rezept gehörig.

Aber jetzt ist wieder Rhabarber-Zeit und ich lege neu los - schicke dann nochmal Fotos - vielleicht
klappt es dann.

Liebe Grüße und Danke für's Rezept

Heidrun

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selle1966 Smutje sagt:  
30.04.2009 10:31
Hallo seelenschein,

ich hatte die Bilder im Fred hochgeladen - krieg sie aber nicht zum Rezept kopiert. Schade - müssen wir halt warten, bis der Neue gebacken ist.

Gruß Heidrun

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killerassel Smutje sagt:  
17.08.2009 22:10
Hallo,

dieses Rezept hat auf jeden fall noch einen weiteren Kommentar verdient, auch wenn ich mich nur anschließen kann:

Super Rezept, toller Geschmack und optisch auch toll =)

Den Zopf hatte ich einfach nur gerollt und auf das Aufschneiden verzichtet.

Liebe Grüße,
Tanja

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gimanija Smutje sagt:  
28.05.2010 10:24
Hallo,
habe diesen Zopf am letzten Wochenende für meine Töchter gebacken, die ihn als ganzes Stück an ihren Studienwohnort mitgenommen haben. Ich wurde überhäuft mit Komplimenten, dass war der beste Zopf, den sie je gegessen haben. Gerne gebe ich dieses Kompliment weiter und werde gleich morgen auch für mich dieses gelobte Backwerk machen.
LG
gimanija

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sascia Tellerwäscher sagt:  
22.05.2012 14:58
Hallo Seelenschein,

danke für dieses tolle Rezept. Selbst mein Mann ("wenns denn unbedingt Rhabarber sein muss, musst du dich nicht wundern, wenn du den Kuchen allein essen musst!") und mein Sohn (3) ("Ich mag doch kein Obst! Und ich will keine Stückchen!") haben ihn mit Genuss gegessen. Wir haben das Riesenteil zu Dritt an 3 Tagen aufgegessen.
Schmeckt bei hohen Temperaturen übrigens auch lecker frisch aus dem Kühlschrank!

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