Hutzelbrot
Früchtebrot nach Familienrezept| 500 g | Birne(n), getrocknete |
| 250 g | Backpflaumen, entsteinte |
| 1 ½ Liter | Wasser |
| 1000 g | Mehl (Type W 1050) |
| 500 g | Mehl (Type R 1150) |
| 2 ½ Würfel | Hefe, frische |
| 1 EL | Zucker |
| 500 g | Feige(n) |
| 100 g | Zitronat |
| 200 g | Orangeat |
| 400 g | Rosinen |
| 200 g | Korinthen |
| 200 g | Mandel(n), gehackte |
| 200 g | Haselnüsse, gemahlene |
| 300 g | Zucker |
| 1 Prise | Salz |
| 2 TL | Zimt |
| ½ TL | Anis, gemahlener |
| 1 Msp. | Nelkenpulver |
| 1 Msp. | Piment |
| ½ TL | Zitrone(n) - Schale |
| 4 EL | Kirschwasser |
| 3 EL | Zucker |
| 1 EL | Stärkemehl |
| n. B. | Kirschen (Belegkirschen) |
| n. B. | Mandel(n), abgezogene |
| n. B. | Zitronat oder Orangeat |
| evtl. | Fett für die Bleche |
Zubereitung
Birnenschnitze und Backpflaumen in einem Kochtopf für 2-3 Stunden in 1,5 Liter Wasser einweichen lassen. Dann 15 Minuten lang im Einweichwasser kochen lassen. Das Wasser; ab jetzt Obstkochbrühe genannt, abgießen und beiseite stellen. Achtung: die Obstkochbrühe wird komplett für den Teig und die Glasur verwendet.
Die Birnen in grobe Stücke schneiden und die Pflaumen zerkleinern.
Aus dem Mehl, der Hefe, 1 EL Zucker und 1-2 EL Obstkochbrühe einen Vorteig zubereiten und diesen ca. 20-30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
In der Zwischenzeit Feigen, Mandeln und Haselnüsse zerkleinern. Zitronat, Orangeat, Rosinen, Korinthen separat mit dem Kirschwasser ziehen lassen.
Nun den Vorteig mit dem Zucker, dem Salz und den Gewürzen (Anis, Zimt, Nelken, Piment, Zitronenschale) mischen. Je nach Bedarf bis zu einem Liter Flüssigkeit (Obstkochbrühe) zugeben und so lange kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst.
Danach die in Kirschwasser gezogenen Früchte vorsichtig unter den Teig kneten. Zum Schluss die Birnenschnitze und die Pflaumen untermengen und den gesamten Teig kräftig kneten. Mehrere Ballen daraus formen und zugedeckt über Nacht in einem warmen Raum auf 2-3 mit Backpapier ausgelegten Backblechen gehen lassen.
Am nächsten Tag aus den Ballen nach Belieben Brote formen (ca. 10-15 Stück - je nach Größe). Die Brote auf gefetteten oder mit frischem Backpapier ausgelegten Backblechen ca. 15-20 Minuten gehen lassen.
Dann im vorgeheizten Backofen bei 150°C – 180°C ca. 25 Minuten abbacken.
In der Zwischenzeit die restliche Obstkochbrühe aufkochen. 3 EL Zucker mit Stärkepulver vermengen, dann vorsichtig nach und nach unter die Obstkochbrühe rühren, bis eine gleichmäßige Glasur entstanden ist. Die noch warmen Früchtebrote mit der Glasur bestreichen und nach Bedarf mit Belegkirschen, abgezogenen Mandeln, Zitronat oder Orangeat verzieren.
Weil die Hutzelbrote wegen der Glasur klebrig sind, empfiehlt es sich, die Brote komplett in Klarsichtfolie einzuwickeln: Dazu Folie auf die Oberseite vom Hutzelbrot legen und alle Seiten nach unten klappen. Dann die Enden mit etwas Tesafilm zukleben. Das Hutzelbrot eignet sich auch gut zum Verschenken.
Die Birnen in grobe Stücke schneiden und die Pflaumen zerkleinern.
Aus dem Mehl, der Hefe, 1 EL Zucker und 1-2 EL Obstkochbrühe einen Vorteig zubereiten und diesen ca. 20-30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
In der Zwischenzeit Feigen, Mandeln und Haselnüsse zerkleinern. Zitronat, Orangeat, Rosinen, Korinthen separat mit dem Kirschwasser ziehen lassen.
Nun den Vorteig mit dem Zucker, dem Salz und den Gewürzen (Anis, Zimt, Nelken, Piment, Zitronenschale) mischen. Je nach Bedarf bis zu einem Liter Flüssigkeit (Obstkochbrühe) zugeben und so lange kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft und sich von der Schüsselwand löst.
Danach die in Kirschwasser gezogenen Früchte vorsichtig unter den Teig kneten. Zum Schluss die Birnenschnitze und die Pflaumen untermengen und den gesamten Teig kräftig kneten. Mehrere Ballen daraus formen und zugedeckt über Nacht in einem warmen Raum auf 2-3 mit Backpapier ausgelegten Backblechen gehen lassen.
Am nächsten Tag aus den Ballen nach Belieben Brote formen (ca. 10-15 Stück - je nach Größe). Die Brote auf gefetteten oder mit frischem Backpapier ausgelegten Backblechen ca. 15-20 Minuten gehen lassen.
Dann im vorgeheizten Backofen bei 150°C – 180°C ca. 25 Minuten abbacken.
In der Zwischenzeit die restliche Obstkochbrühe aufkochen. 3 EL Zucker mit Stärkepulver vermengen, dann vorsichtig nach und nach unter die Obstkochbrühe rühren, bis eine gleichmäßige Glasur entstanden ist. Die noch warmen Früchtebrote mit der Glasur bestreichen und nach Bedarf mit Belegkirschen, abgezogenen Mandeln, Zitronat oder Orangeat verzieren.
Weil die Hutzelbrote wegen der Glasur klebrig sind, empfiehlt es sich, die Brote komplett in Klarsichtfolie einzuwickeln: Dazu Folie auf die Oberseite vom Hutzelbrot legen und alle Seiten nach unten klappen. Dann die Enden mit etwas Tesafilm zukleben. Das Hutzelbrot eignet sich auch gut zum Verschenken.
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Kommentare anderer Nutzer
Linda71
sagt:
sagt: 15.11.2009 22:52
monihuber
sagt:
sagt: 08.12.2009 10:58
hallo linda,
meine tochter hat das rezept ausprobiert. da wir kein zitronat und kein orangeat essen, haben wir stattdessen einfach etwas zitronen und orangenaroma reingetan. außerdem noch ein paar gehackte walnüsse. das hutzelbrot ist das beste was wir je gegessen haben. vor allem sehr saftig, was ja meist nicht so ist bei den hutzelbroten.
echt super !!!!!!
gruß
monikahuber
meine tochter hat das rezept ausprobiert. da wir kein zitronat und kein orangeat essen, haben wir stattdessen einfach etwas zitronen und orangenaroma reingetan. außerdem noch ein paar gehackte walnüsse. das hutzelbrot ist das beste was wir je gegessen haben. vor allem sehr saftig, was ja meist nicht so ist bei den hutzelbroten.
echt super !!!!!!
gruß
monikahuber
12.12.2010 19:04
Hallo Linda,
endlich wurde das Rezept ausprobiert und ich bin begeistert. Ich habe allerdings anstelle von Zitronat und Orangeat, Zitronen und Orangenabrieb zu Teig getan und gewürfelte getrocknete Aprikosen. Wahrscheinlich zu viel, denn der Teig war für mich sehr schwer zu verarbeiten. Aber er ist gut aufgegangen und ließ sich sehr gut formen. Und es schmeckt ....... hmmmm.
Vielen Dank für das tolle Rezept.
LG Susanna
endlich wurde das Rezept ausprobiert und ich bin begeistert. Ich habe allerdings anstelle von Zitronat und Orangeat, Zitronen und Orangenabrieb zu Teig getan und gewürfelte getrocknete Aprikosen. Wahrscheinlich zu viel, denn der Teig war für mich sehr schwer zu verarbeiten. Aber er ist gut aufgegangen und ließ sich sehr gut formen. Und es schmeckt ....... hmmmm.
Vielen Dank für das tolle Rezept.
LG Susanna
13.12.2010 13:15
Hallo Linda,
endlich hab ich dein supertolles Rezept ausprobiert. Die kleinen Birnen hatte ich selbst gepflückt und im Backofen getrocknet (ganze 2 Tage) und gestern dann dein Hutzelbrot gebacken.
Was soll ich sagen......wir sind begeistert....hat toll geklappt...und schmeckt äußerst lecker.....darin sind wir uns alle einig.
Danke dir für dein klasse Familienrezept.
Ein Foto gibt´s auch noch dazu....und natürlich 5 Punkte !!!!
Liebe Grüße
Meggixx
endlich hab ich dein supertolles Rezept ausprobiert. Die kleinen Birnen hatte ich selbst gepflückt und im Backofen getrocknet (ganze 2 Tage) und gestern dann dein Hutzelbrot gebacken.
Was soll ich sagen......wir sind begeistert....hat toll geklappt...und schmeckt äußerst lecker.....darin sind wir uns alle einig.
Danke dir für dein klasse Familienrezept.
Ein Foto gibt´s auch noch dazu....und natürlich 5 Punkte !!!!
Liebe Grüße
Meggixx
Linda71
sagt:
sagt: 14.12.2010 09:21
Guten Morgen!
Das freut mich, dass Euch mein Hutzelbrot gut schmeckt. Über Bilder freue ich mich immer :-)
@Susanna: Durch die vielen Trockenfrüchte wird der Teig sehr schwer und man hat gut zu kneten. Es ist mengenmässig viel, so dass ich (wenn ich die ganze Menge mache) meine allergrößte Teigschüssel brauche. Ich halbiere inzwischen das Rezept, Klappt super.
LG, Linda71
Das freut mich, dass Euch mein Hutzelbrot gut schmeckt. Über Bilder freue ich mich immer :-)
@Susanna: Durch die vielen Trockenfrüchte wird der Teig sehr schwer und man hat gut zu kneten. Es ist mengenmässig viel, so dass ich (wenn ich die ganze Menge mache) meine allergrößte Teigschüssel brauche. Ich halbiere inzwischen das Rezept, Klappt super.
LG, Linda71
küchenelfe66
sagt:
sagt: 14.09.2011 10:47
hallo,
ich bin was hutzelbrot anbelangt eine ganz jungfräuliche. ich möchte es diese jahr gerne backen und verschenken. aus diesem grund möchte ich gerne wissen, wie lange dieses brot haltbar ist, und ob man es auch ohne nüsse backen kann.
liebe grüße
die küchenelfe
ich bin was hutzelbrot anbelangt eine ganz jungfräuliche. ich möchte es diese jahr gerne backen und verschenken. aus diesem grund möchte ich gerne wissen, wie lange dieses brot haltbar ist, und ob man es auch ohne nüsse backen kann.
liebe grüße
die küchenelfe
Linda71
sagt:
sagt: 23.09.2011 08:43
Guten Morgen Küchenelfe!
Natürlich kannst Du die Nüsse auch weglassen.
Die Haltbarkeit würde ich schätzen auf max. 6-8 Wochen. Wegen des Gusses auf dem Hutzelbrot ist die Haltbarkeit ein wenig beschränkt. Natürlich ist es angeraten, das Hutzelbrot kühl und trocken zu lagern.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Viel Erfolg mit dem Hutzelbrot!
LG, Linda71
Natürlich kannst Du die Nüsse auch weglassen.
Die Haltbarkeit würde ich schätzen auf max. 6-8 Wochen. Wegen des Gusses auf dem Hutzelbrot ist die Haltbarkeit ein wenig beschränkt. Natürlich ist es angeraten, das Hutzelbrot kühl und trocken zu lagern.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen. Viel Erfolg mit dem Hutzelbrot!
LG, Linda71
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schade das man keine sechs Sterne vergeben kann. Dein Rezept hätte es verdient, es schmeckt wunderbar! Das Huzelbrot hatt einen herrlichen Geschmack und ist schön saftig. Da kann kein gekauftes mithalten und selbst gemacht ist eh viel besser. Hier passt auch auch alles bestens zusammen, der Teig lässt sich toll verarbeiten und er ist ebebnso schön aufgegangen. Ich habe das halbe Rezept genommen und 7 Brote daraus gemacht.
Ein ganz tolles Rezept, hab vielen Dank. Ein Foto ist auch unterwegs.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
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