Gegrilltes mariniertes Dammwildfleisch
schmeckt auch mit Wildschwein| 1 kg | Wildfleisch (Dammwild), ohne Knochen |
| 150 ml | Öl |
| 3 EL | Gewürzmischung (Hähnchengewürzsalz) |
| etwas | Tabasco, ca. 8-12 Tropfen davon |
| 2 EL | Chilisauce, asiatisch, süß-saure, bei Bedarf |
| 3 | Knoblauchzehe(n) |
Zubereitung
Man kann für das Rezept eigentlich jeden Teil des Dammwildes verwenden, ich nehme gerne den Hals (Träger), da das Fleisch naturgemäß etwas ungleichmäßig geschnitten ist und für einen Braten nicht taugt. Am besten eignet sich natürlich Dammwildkalb.
Das Fleisch in Stücke von ca. 80-150 g schneiden - je gleichmäßiger die Stücke sind, umso besser lassen sie sich hinterher grillen.
Die Knoblauchzehen ausdrücken und mit dem Öl, dem Hähnchengewürzsalz und ein paar Tropfen Tabasco (ich nehme ca. 8-12) mischen. Nach Geschmack noch etwas süßsaure asiatische Chilisauce hinzufügen (diese rot-orange-farbene mit den Chilistücken drin, ich kaufe sie immer direkt im Asialaden, schmeckt am besten). Das Fleisch in dem Öl-Gewürzgemisch mindestens 1 Stunde, am besten gleich einen ganzen Tag marinieren, dabei hin und wieder umwenden.
Einen Holzkohle- oder Elektrogrill sehr gut vorheizen. Ich nehme meistens den Elektrogrill (diese Dinger, in die man unten Wasser hinein gießen muss), da er gleichmäßiger heizt. Der Grill muss recht heiß sein, damit das Fleisch schnell gart und saftig bleibt.
Die Fleischstücke von beiden Seiten kurz grillen, sie sollten in der Mitte noch rosig bleiben.
Dazu schmeckt Kräuterbutter, ein grüner Salat und frisches Knoblauchbaguette - im Winter kann man aber auch gut Apfelrotkohl und Röstiecken dazu servieren.
Tipps: Man kann auch statt des Dammwildes junges Wildschwein (Überläufer) nehmen. Statt des Hähnchengewürzsalzes kann man auch andere Grillgewürzmischungen nehmen z.B. Barbeque- oder Lammwürzsalz - ich kaufe diese meistens im türkischen Supermarkt, da ich gerne etwas schärfer esse. Wichtig ist genügend Öl, damit das Fleisch zart bleibt, beim Grillen läuft der größte Teil davon ab - ich nehme Sonnenblumenöl oder Knoblauchöl.
Das Rezept entstand aus einer Not. Einer meiner besten Freunde ist passionierter Jäger und hatte mich mit einem ganzen Dammwildkalb und einem Wildschwein beglückt. Als westfälische Landwirtin weiß ich zwar, wie ich mit einem Fasan oder einer Wildente fertig werde, aber das stellte mich vor echte Probleme. So etwas läuft bei uns nicht frei herum und war von daher auch noch nicht in meiner Küche gelandet. Da ich liebend gerne grille, kam dies dabei heraus. Inzwischen ist es eines der Lieblingsrezepte der ganzen Familie (bei Urwestfalen heißt das schon etwas) - ich muss regelmäßig Wild nachbestellen.
Das Fleisch in Stücke von ca. 80-150 g schneiden - je gleichmäßiger die Stücke sind, umso besser lassen sie sich hinterher grillen.
Die Knoblauchzehen ausdrücken und mit dem Öl, dem Hähnchengewürzsalz und ein paar Tropfen Tabasco (ich nehme ca. 8-12) mischen. Nach Geschmack noch etwas süßsaure asiatische Chilisauce hinzufügen (diese rot-orange-farbene mit den Chilistücken drin, ich kaufe sie immer direkt im Asialaden, schmeckt am besten). Das Fleisch in dem Öl-Gewürzgemisch mindestens 1 Stunde, am besten gleich einen ganzen Tag marinieren, dabei hin und wieder umwenden.
Einen Holzkohle- oder Elektrogrill sehr gut vorheizen. Ich nehme meistens den Elektrogrill (diese Dinger, in die man unten Wasser hinein gießen muss), da er gleichmäßiger heizt. Der Grill muss recht heiß sein, damit das Fleisch schnell gart und saftig bleibt.
Die Fleischstücke von beiden Seiten kurz grillen, sie sollten in der Mitte noch rosig bleiben.
Dazu schmeckt Kräuterbutter, ein grüner Salat und frisches Knoblauchbaguette - im Winter kann man aber auch gut Apfelrotkohl und Röstiecken dazu servieren.
Tipps: Man kann auch statt des Dammwildes junges Wildschwein (Überläufer) nehmen. Statt des Hähnchengewürzsalzes kann man auch andere Grillgewürzmischungen nehmen z.B. Barbeque- oder Lammwürzsalz - ich kaufe diese meistens im türkischen Supermarkt, da ich gerne etwas schärfer esse. Wichtig ist genügend Öl, damit das Fleisch zart bleibt, beim Grillen läuft der größte Teil davon ab - ich nehme Sonnenblumenöl oder Knoblauchöl.
Das Rezept entstand aus einer Not. Einer meiner besten Freunde ist passionierter Jäger und hatte mich mit einem ganzen Dammwildkalb und einem Wildschwein beglückt. Als westfälische Landwirtin weiß ich zwar, wie ich mit einem Fasan oder einer Wildente fertig werde, aber das stellte mich vor echte Probleme. So etwas läuft bei uns nicht frei herum und war von daher auch noch nicht in meiner Küche gelandet. Da ich liebend gerne grille, kam dies dabei heraus. Inzwischen ist es eines der Lieblingsrezepte der ganzen Familie (bei Urwestfalen heißt das schon etwas) - ich muss regelmäßig Wild nachbestellen.
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