Kartoffelomelett Berner Art
| 6 Scheiben | Schinkenspeck, dünne |
| 8 m.-große | Kartoffel(n), geschälte |
| 100 g | Krabben |
| 2 | Ei(er) |
| 2 EL | Mehl |
| 2 EL | Käse, geriebener (Emmentaler) |
| 1 TL | Petersilie, fein gehackt |
| 1 Schuss | Mineralwasser |
| Salz |
Zubereitung
Die Speckscheiben in einer breiten Pfanne heiß werden lassen. Die Kartoffeln in dünne Stifte schneiden und auf die Speckscheiben legen. Darüber die Krabben geben. Zugedeckt 15 Minuten dünsten.
Die Eier mit Mehl, Käse und Mineralwasser verrühren, mit Salz würzen, über die Zutaten in der Pfanne geben und zugedeckt stocken lassen. Mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Die Eier mit Mehl, Käse und Mineralwasser verrühren, mit Salz würzen, über die Zutaten in der Pfanne geben und zugedeckt stocken lassen. Mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.
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Kommentare anderer Nutzer
eribach
sagt:
sagt: 08.09.2009 09:54
Hilfreiche Antwort:
Hallo zusammen,
soviel ich noch weiss von meiner Grossmutter (Bäuerin im Emmental) wurde Speck, Kartoffeln, Eier und Emmenthalerkäse bereitgestellt und mit Butterschmalz und Zwiebeln, die noch "fürig" waren von "Zibelemärit" dieses "wärschafte Essen hergerichtet. Aus dem Kräutergarten holte sie Rosmarin und andere krautige Gewürze, und verfeinerte das Gericht mit Salz und Pfeffer.
Die Krappen wurden später einfach von einem Koch dazukomponiert.
Man ass das Gericht auch zum Frühstück mit einem währschaften Milchkaffe mit "Nidleschlämpe" (erkaltende Haut auf der gekochten Vollmilch).
Danach gings mit Heugabel und Rechen aufs Feld und es wurde erst wieder was beim abgeernteten Feld draussen gegessen (Emmenthalerkäse mit Brot und saurem Most), wenn das Heu im "Schober" war. Für die Kinder gab es zwischendurch "Haberbrei", das die Magd aufs Feld mit Beerimilch brachte. Mein Grossvater holte im kühlen Keller immer noch vor dem Abmarsch, für jeden einen grossen Apfel (Boskop), der als "Notportion" jeder im "Hosesack" bei sich trug. Das waren noch Zeiten!!
soviel ich noch weiss von meiner Grossmutter (Bäuerin im Emmental) wurde Speck, Kartoffeln, Eier und Emmenthalerkäse bereitgestellt und mit Butterschmalz und Zwiebeln, die noch "fürig" waren von "Zibelemärit" dieses "wärschafte Essen hergerichtet. Aus dem Kräutergarten holte sie Rosmarin und andere krautige Gewürze, und verfeinerte das Gericht mit Salz und Pfeffer.
Die Krappen wurden später einfach von einem Koch dazukomponiert.
Man ass das Gericht auch zum Frühstück mit einem währschaften Milchkaffe mit "Nidleschlämpe" (erkaltende Haut auf der gekochten Vollmilch).
Danach gings mit Heugabel und Rechen aufs Feld und es wurde erst wieder was beim abgeernteten Feld draussen gegessen (Emmenthalerkäse mit Brot und saurem Most), wenn das Heu im "Schober" war. Für die Kinder gab es zwischendurch "Haberbrei", das die Magd aufs Feld mit Beerimilch brachte. Mein Grossvater holte im kühlen Keller immer noch vor dem Abmarsch, für jeden einen grossen Apfel (Boskop), der als "Notportion" jeder im "Hosesack" bei sich trug. Das waren noch Zeiten!!
Subea
sagt:
sagt: 08.09.2009 20:22
lieber Eribach
ja, genauso stelle ich es mir auch vor. DAnke für die chäche Beschreibung, die doch wahrhaft alte Zeiten und Chuscht aufleben lässt.
ja, genauso stelle ich es mir auch vor. DAnke für die chäche Beschreibung, die doch wahrhaft alte Zeiten und Chuscht aufleben lässt.
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die Omelettes sind gut geraten und haben geschmeckt. Als Bewohnerin des Kantons Bern kann ich allerdings nicht nachvollziehen, warum das Rezept danach benannt ist. Es gibt da kein Meer für Crevetten und Süsswassercrevetten habe ich auch noch nie gefangen. Weisst Du, woher dieser Name kommt? Ich kenne auch kein Berner Rezept, in dem Crevetten vorkommen. Diese Küche ist ursprünglich eher deftig.
Grüsse Subea
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