Mildes Roggenbrot
ein besonders mildes, jedeoch trotzdem herzhaftes Sauerteigbrot aus Roggenmehl Type 997| 320 g | Sauerteig (aus Roggenmehl Type 997)) |
| 640 g | Mehl (Roggenmehl Type 997) |
| 400 g | Wasser |
| 20 g | Salz |
| 1 TL | Gewürzmischung für Brot oder nur Kümmel und/oder Korianderkörner |
Zubereitung
Die Zutaten ergeben 2 Brote zu je etwa 500 g bzw. 1 rundes Brot von 1 kg.
Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Dann den Teig in der Schüssel 20 - 30 Minuten ruhen lassen; anschließend nochmals kurz durchkneten.
Ein Plastikbrett leicht mit Roggenmehl bemehlen, den Teig darauf geben und ebenfalls leicht bemehlen. Mit bemehlten Händen vorsichtig zu 1 bzw. 2 Broten wirken. Die Teiglinge in mit Stärke bemehlte Gärkörbchen legen und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat, das dauert etwa zwischen 3 und 5 Stunden.
Den Backofen auf Ober-/Unterhitze auf größtmöglicher Stufe vorheizen.
Bei Erreichen der Backtemperatur die Brote vorsichtig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech stürzen, mehrmals quer einschneiden und sofort auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen geben. Dabei mit einer Blumenspritze mehrmals Wasser in den Ofen und auf die Brote sprühen ("schwaden") und den Herd sofort schließen. Nach 10 - 15 Minuten die Hitze auf etwa 200° herunterschalten. Nach weiteren 15 Minuten die Hitze auf 180° reduzieren.
Gesamtbackzeit bei einer Anfangstemperatur von 250°: bei 2 Broten zu je 500 g 45 - 50 Minuten, bei 1 Brot zu 1 kg 60 - 70 Minuten. Das Brot ist gar, wenn es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt. Auf einem Rost abkühlen lassen. Am besten schmeckt es nach einer Reifezeit von 12 - 24 Stunden.
Bei Verwendung von Backformen ist das Wirken des Brotes nicht zwingend notwendig. Auch können die Brote dann bereits zum Gehen in die Backform gegeben werden.
Wichtig für das Gelingen dieses Rezeptes ist:
1. die Verwendung von echtem, "lebendem" Sauerteig (kein fertig gekaufter Beutel- oder Tütensauerteig!),
2. eine 3-stufige und warme Führung des Sauerteiges und
3. eine entsprechend lange und warme Gehzeit der Brote.
Anleitungen zur (wirklich einfachen) Sauerteigherstellung, zur 3-Stufen-Führung, zum Wirken des Teiges sowie zum Feststellen des richtigen Gärgrades gibt es ausreichend hier im CK im Forum "Brot & Brötchen".
Alle Zutaten in der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Dann den Teig in der Schüssel 20 - 30 Minuten ruhen lassen; anschließend nochmals kurz durchkneten.
Ein Plastikbrett leicht mit Roggenmehl bemehlen, den Teig darauf geben und ebenfalls leicht bemehlen. Mit bemehlten Händen vorsichtig zu 1 bzw. 2 Broten wirken. Die Teiglinge in mit Stärke bemehlte Gärkörbchen legen und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat, das dauert etwa zwischen 3 und 5 Stunden.
Den Backofen auf Ober-/Unterhitze auf größtmöglicher Stufe vorheizen.
Bei Erreichen der Backtemperatur die Brote vorsichtig auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech stürzen, mehrmals quer einschneiden und sofort auf der zweiten Schiene von unten in den Ofen geben. Dabei mit einer Blumenspritze mehrmals Wasser in den Ofen und auf die Brote sprühen ("schwaden") und den Herd sofort schließen. Nach 10 - 15 Minuten die Hitze auf etwa 200° herunterschalten. Nach weiteren 15 Minuten die Hitze auf 180° reduzieren.
Gesamtbackzeit bei einer Anfangstemperatur von 250°: bei 2 Broten zu je 500 g 45 - 50 Minuten, bei 1 Brot zu 1 kg 60 - 70 Minuten. Das Brot ist gar, wenn es beim Klopfen auf den Boden hohl klingt. Auf einem Rost abkühlen lassen. Am besten schmeckt es nach einer Reifezeit von 12 - 24 Stunden.
Bei Verwendung von Backformen ist das Wirken des Brotes nicht zwingend notwendig. Auch können die Brote dann bereits zum Gehen in die Backform gegeben werden.
Wichtig für das Gelingen dieses Rezeptes ist:
1. die Verwendung von echtem, "lebendem" Sauerteig (kein fertig gekaufter Beutel- oder Tütensauerteig!),
2. eine 3-stufige und warme Führung des Sauerteiges und
3. eine entsprechend lange und warme Gehzeit der Brote.
Anleitungen zur (wirklich einfachen) Sauerteigherstellung, zur 3-Stufen-Führung, zum Wirken des Teiges sowie zum Feststellen des richtigen Gärgrades gibt es ausreichend hier im CK im Forum "Brot & Brötchen".
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Kommentare anderer Nutzer
06.10.2009 20:44
Hallo
auch ich habe dieses feine Brot gebacken und zwar im Ganzen, der Teig ließ sich gut bearbeiten -
die Backzeit war bei mir etwas kürzer - das ist ein Brot ganz nach unserem Geschmack und wird sicher wieder gebacken
liebe Grüße Mima
auch ich habe dieses feine Brot gebacken und zwar im Ganzen, der Teig ließ sich gut bearbeiten -
die Backzeit war bei mir etwas kürzer - das ist ein Brot ganz nach unserem Geschmack und wird sicher wieder gebacken
liebe Grüße Mima
29.11.2009 09:50
Hallo Allegro!
Das Rezept ist schon in meinem Lieblingordner abgeheftet. Es schmeckt super (auch wenn Göga andrer Meinung ist).
Werde deine Tipps das nächste mal beherzigen und es dann evtl wirklich in einer Form backen.
Lg Mel
Das Rezept ist schon in meinem Lieblingordner abgeheftet. Es schmeckt super (auch wenn Göga andrer Meinung ist).
Werde deine Tipps das nächste mal beherzigen und es dann evtl wirklich in einer Form backen.
Lg Mel
brigri08
sagt:
sagt: 25.10.2010 08:46
Hallo,
die Mengenangaben sind perfekt. Da mein Roggensauer noch sehr jung ist, habe ich die Zutaten + ein paar Krümmelchen Hefe schon am Vorabend zusammengeknetet und dann in den Kühlschrank gegeben. Am nächsten Morgen habe ich den Teig geschleift und ins Gärkörbchen gegeben. Nach ca. 3 Stunden habe ich dann das Brot im Ofen bei fallender Hitze gebacken. Es ist perfekt gelungen und schmeckt wie das Roggenbrot vom örtlichen Bäcker. Daher vergebe ich 5 Sterne.
Danke fürs Rezept.
LG Marlies
die Mengenangaben sind perfekt. Da mein Roggensauer noch sehr jung ist, habe ich die Zutaten + ein paar Krümmelchen Hefe schon am Vorabend zusammengeknetet und dann in den Kühlschrank gegeben. Am nächsten Morgen habe ich den Teig geschleift und ins Gärkörbchen gegeben. Nach ca. 3 Stunden habe ich dann das Brot im Ofen bei fallender Hitze gebacken. Es ist perfekt gelungen und schmeckt wie das Roggenbrot vom örtlichen Bäcker. Daher vergebe ich 5 Sterne.
Danke fürs Rezept.
LG Marlies
24.11.2010 04:05
Hallo,
dein Brot habe ich probiert und es ist sehr fein gewesen. Auch hat sich der Teig prima verarbeiten lassen.
Ein sehr schönes Rezept, das ich gerne wieder machen werde. Ein Foto ist auch schon unterwegs.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
dein Brot habe ich probiert und es ist sehr fein gewesen. Auch hat sich der Teig prima verarbeiten lassen.
Ein sehr schönes Rezept, das ich gerne wieder machen werde. Ein Foto ist auch schon unterwegs.
Liebe Grüße
Pumpkin-Pie
mdagny
sagt:
sagt: 13.12.2010 22:11
Habe gleich zwei Brote mit der doppelten Menge plus einer handvoll Leinsamen und einer handvoll Sesam gebacken. Nach 70 Min im Ofen sind die Brote noch etwas klitschig, aber mir schmeckt das sehr gut!
Der Teig ist schön dunkel und der Geschmack ist super!!!
Danke für das Rezept!!
Maria
Der Teig ist schön dunkel und der Geschmack ist super!!!
Danke für das Rezept!!
Maria
19.01.2011 15:30
Hallo Allegro!
Backe schon länger Brot, aber bisher nur Mischbrote. Dieses war das erste, reine Roggenbrot, das ich gebacken habe. Es schmeckt super und ist mir gut gelungen. Wird sicher noch oft gebacken.
lg
Sabine
Backe schon länger Brot, aber bisher nur Mischbrote. Dieses war das erste, reine Roggenbrot, das ich gebacken habe. Es schmeckt super und ist mir gut gelungen. Wird sicher noch oft gebacken.
lg
Sabine
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habe letzte Woche mit Erfolg meinen ersten Sauerteig *gezüchtet*
Mein erstes Brot war dein *Mildes Roggenbrot* das mir (als Anfänger) sehr gut gelungen ist und uns sehr gut schmeckt!
Vielen Dank für das feine Rezept!
Liebe Grüße
Daniela
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