Medaillons unter Maronenhaube mit Cranberry - Soße

die Soße ist einfach genial, die Maronenmasse kann man auch weglassen und das Fleisch variieren.

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Zutaten für Portionen

600 g Rinderfilet oder Schweinefilet oder Lammhüfte
1 EL Öl (Rapsöl)
400 g Marone(n), gegarte
4 EL Senf (Dijonsenf)
2 EL Oregano, gerebelt
2 EL Liebstöckel, frisch
1 EL Beeren (rote Pfefferbeeren)
  Für die Sauce:
150 g Cranberries, frisch
Schalotte(n)
1 Stange/n Zimt
150 ml Saft (Multivitaminsaft) oder Traubensaft
150 ml Wein, rot, vollmundig
1 Msp. Muskat
1 EL Schokolade (Bitterschokolade mit Chili), gerieben

Zubereitung

Backofen auf 160°C vorheizen, die Auflaufform zum Aufheizen hineinstellen. Für die Maronenmasse die Maronen mit einer Gabel grob zerdrücken, Senf, die gehackten Kräuter und die Pfefferbeeren unterrühren.

Das Fleisch in 2 cm dicke Medaillons schneiden, im Rapsöl in der Pfanne je Seite 1 min anbraten. Dann in die Auflaufform geben, die Maronenmasse darauf verteilen und 15 - 20 min. überbacken. Den Backofen öffnen und die Hitze auf 50°C reduzieren.

Im Bratfond die geviertelten und geschälten Schalotten und die Cranberrys bei milder Hitze 4 min. anbraten, dann mit Saft und Wein ablöschen und 10 min. leise köcheln lassen, bis die Cranberrys aufplatzen. Mit Muskat, Schokolade, Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passen Bandnudeln oder Spätzle.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: normal
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.04.08
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Verfasser:

PetraHi Tellerwäscher


Mitglied seit 05.01.2008
7 Beiträge (ø0/Tag)


Kommentare anderer Nutzer

autsch226 Tellerwäscher sagt:  
21.11.2008 08:51
Die Soße ist echj der Hammer (auch wenn ich mich frage wofür man den im Rezept angegebenen Zimt braucht, der in der Zubereitung nichtmehr auftaucht). Habe die Soße mit Traubensaft gemacht.

Die Maronenhaube ist geschmacksache. Meine Gäste fanden die rosa Beeren in der Haube allesamt nicht so gut (sind beim draufbeißen echt fies) und haben die Haube deswegen fast alle nicht mitgegessen. Wer ohnehin schon weiß, dass er im Essen nicht gerne auf ganze Pfefferkörner beißt oder wer Besuch erwartet, sollte statt ganzer rosa Beeren diese in einer Pfeffermühle klein mahlen.

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PetraHi Tellerwäscher sagt:  
22.11.2008 12:57
Hallo! Freut mich, dass es geschmeckt hat ;-)
Der Zimt kommt auch in die Soße, da ich selbst keinen mag, habe ich es wohl "vergessen" aufzuschreiben, sorry.
Klar, viele Sachen sind halt Geschmacksache, ich persönlich finde Pfeffer immer super und die Maronen zu so winterlichen Gerichten OK.

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Aennica  Sternekoch sagt:  
07.12.2008 21:28
Die Sauce kann man jederzeit unbesehen weiterempfehlen. Ich habe statt Zimtstange einfach etwas gemahlenen Zimt rangetan. Hat super gerochen und nicht doll herausgeschmeckt. Den Rotwein habe ich weggelassen und nur Traubensaft benutzt. Allerdings ist die Sauce vom Aroma her doch recht "eigenmächtig" und kann schnell andere Geschmacksnuancen übertönen.
Ich hatte dazu Schweinefilet in Nuss- Kruste, das ging geschmacklich etwas unter. Als Beilage hatte ich leider Röstis gewählt, Bandnudeln sind da eigentlich ideal und so wird es auch beim nächsten Mal serviert.
Danke für das Rezept
Aennica

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08.01.2009 08:35
Gabs bei mir an Heilig Abend und alle waren begeistert !!

Bei der Kruste hab ich allerdings weniger Senf verwendet und stattdessen Olivenöl dazugegeben, und die rosa Pfefferkörner hab ich mit ganz viel frisch gemahlenem Pfeffer ersetzt.

Sehr schönes Rezept !

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PetraHi Tellerwäscher sagt:  
08.01.2009 12:31
Freut mich, wenn es gut angekommen ist. Bei uns gab es das auch an Weihnachten, Bilder sind hochgeladen und werden hoffentlich bald freigeschaltet...
Lg, Petra

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Deliyah Hendlgriller sagt:  
15.02.2009 16:09
Hallo!

Eben gab es bei uns dieses leckere Gericht. Ich habe es aufgrund der Zutaten als Experiment gesehen, aber es ist absolut gelungen.
Die Maronenmasse war leider sehr bröckelig und eher trocken als eine Masse, und 2 EL(!!) Oregano war bei weitem zu viel, aber ansonsten waren die Medaillons sehr lecker. Und die Soße dazu war einfach nur genial. Wir waren erst skeptisch bezüglich der Schokolade, aber gerade die hat die Soße abgerundet.
Als Beilage gab es bei uns Gemüsepuffer aus Zucchini, Möhre und Süßkartoffel.

Sollen die Beeren für die Maronenhaube eigentlich gemahlen werden oder ganz untergemischt werden?

Zwei Bilder habe ich auch gemacht und hochgeladen. :)

LG, Deli

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tucki Tellerwäscher sagt:  
18.10.2009 20:06
wieviel Granatäpfel muß ich wohl kaufen um 150 gr. Cranberrys zu bekommen? Oder kann ich die fertig frisch kaufen? Möchte das Rezept so gerne nachkochen. Lg Tucki

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PetraHi Tellerwäscher sagt:  
18.10.2009 21:07
Einfach 150g frische Cranberries kaufen, die haben nichts mit Granatäpfeln zu tun. In größeren Obst-/Gemüseabteilungen gibt es die.

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tucki Tellerwäscher sagt:  
19.10.2009 11:06
ach mensch, da hab ich mich wohl totall vertan, dachte das wären die Kerne des Granatapfels. Vielen Dank für die Auskunft.

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tucki Tellerwäscher sagt:  
03.11.2009 19:54
so, habe endlich Cranberrys entdeckt und die Soße nachgekocht, dazu gabs Schweinefilet mit Walnußkruste und Spätzle. Ich muß sagen, ich und mein Mann waren begeistert, das wird jetzt zur Cranberrysaison immer auf meinem Kochplan stehen und Heilig Abend werde ichs meinen Gästen kochen---schwärm-ich könnte es schon wieder essen. Lg Tucki

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PetraHi Tellerwäscher sagt:  
05.11.2009 15:22
supi, freut mich natürlich wenn's gut war!

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stoll75 Smutje sagt:  
18.01.2010 16:48
Hallo,

ich habe das Rezept am Wochenende ebenfalls getestet und es hat uns leider gar nicht geschmeckt. Die Kruste war sehr trocken und bröckelig. Die Sauce war ok, ich kann mich allerdings leider nicht den Lobeshymnen hier anschließen.

Tut mir leid, dass ich kein besseres Feedback geben kann.

Simone

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sokrue Hendlgriller sagt:  
30.12.2011 18:56
So, habe mich an dieses interessante Rezept gewagt und es mit einigen kleinen Änderungen gekocht. Insgesamt hat es uns gut gefallen. Die Kruste war nicht zu trocken, die Soße aber relativ sauer (liegt sicherlich an den Cranberries). Dafür ist die Schokolade positiv aufgefallen. Hatte mich bisher immer gesträubt, Schokolade in pikantes Essen zu geben - war aber gar nicht "schlimm".
Bei den rosa Pfefferbeeren habe ich vorsichtshalber nur die Hälfte der angegebenen Menge zugegeben, und zwar im Ganzen. So hat es uns gut geschmeckt, man hat nur gelegentlich mal auf eine draufgebissen. Mehr würde ich auch nicht hineintun, sonst schmeckt man nichts anderes mehr.
Ansonsten habe ich Zwiebeln statt Schalotten verwendet, "normalen" und körnigen Senf statt Dijonsenf in der Kruste und kein Zimt in der Soße. Und Liebstöckel hatte ich auch nicht da. Dafür aber reichlich Oregano, wie angegeben!
Wir hatten Nudeln dazu und fanden das sehr passend!
LG, sokrue

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