Knusper - Karamell - Kekse aus Marshmallows

super zur Deko aber Vorsicht: hoher Suchtfaktor!

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Zutaten für Portionen

1 Beutel Marshmallow(s)
80 g Butter, zimmerwarm
Waffeln (Reiswaffeln aus Puffreis)

Zubereitung

Den Ofen auf 220° Umluft vorheizen. Die Marshmallows in kleine Stücke schneiden (1 Marshmallow zehnteln) und den Puffreis in kleine Stücke hacken (ca. 0,5 cm).

Die Marshmallows und die Butter mit der Hand so lange verkneten, bis eine einigermaßen homogene Masse entsteht und keine größeren Klumpen mehr vorhanden sind. Die Marshmallows lösen sich durch die Handwärme auf, zwar nicht restlos, das ist aber auch nicht nötig. Dann die Puffreisstücke ohne das beim Hacken entstandene "Mehl" hinzu fügen und in die Masse kneten. Die Masse sollte nun sehr klebrig und körnig sein.

Nun einen Probekeks backen, um die gewünschte Größe und Backzeit zu bestimmen. Hierzu einen knappen Teelöffel abstechen, mit den Händen zu einer Kugel formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech so flach wie möglich drücken.

Im Ofen sollte der Keks sehr schnell karamellisieren und zu einem Durchmesser von 6 - 7 cm verlaufen. Unbedingt beim ersten Backen zusehen und auf die Zeit achten, der Karamell verbrennt sehr schnell und wird bitter. In meinem Ofen brauchen die Kekse 3 - 4 min. Nun die anderen Kekse in der gewünschten Größe zu Kugeln formen und portionsweise backen.

Wer will, kann die Kekse, solange sie noch heiß sind, (aber Vorsicht, nicht die Finger verbrennen) zu Stangen oder Körbchen formen. Luftdicht, mit Backpapier getrennt lagern.
Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 28.04.08
Rezept-Statistiken: 14.703 (305)* gelesen
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11 (0)* verschickt
* nur in diesem Monat
Verfasser:

Bourbie Suppenkoch


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Kommentare anderer Nutzer

03.10.2008 14:17
Sind das normale Marshmallows oder besondere? Habe hier auch noch welche liegen und würde das gerne mal probieren. Klingt lecker :-)

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Bourbie Suppenkoch sagt:  
05.10.2008 16:25
Hallo Dunkelschwarz,

ich freu mich, dass dich das Rezept interessiert. Ich habe hier die ganz normalen weissen Marshmallows benutzt die es bei uns hier ueberall zu kaufen gibt. Im Notfall wuerde es aber bestimmt auch mit Marshmallow-Maeusen oder so gehen.

Ich hoffe die Kekse schmecken dir so gut wie mir:)

Liebe Gruesse,
Bourbie

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Sahnema Tellerwäscher sagt:  
22.02.2010 23:31
Hallo Bourbie,
das Rezept ist zwar schon ne Weile hier drin, bin aber grad erst draufgestoßen. Meinst du man aknn statt der Marshmallow-ButterMischung auch einfach Marshmallowcreme nehmen? die gibts ja schon fertig im Glas... Ansonsten hörtt sich das super lecker-klebrig an, freu mich schon die auszuprobieren.:)

Lieben Gruß,
Sahnema

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Bourbie Suppenkoch sagt:  
23.02.2010 10:29
Hallo Sahnema,

das ist definitiv eine interessante Frage;) Rein theoretisch würde ich sagen das sollte klappen weil die Marshmellocreme ja eigentlich auch nur aus Zucker besteht, oder? Vielleicht könntest du ja einfach mal ein Löffelchen davon mit etwas Butter anrühren und schauen was im Ofen damit passiert. Ehrlich gesagt wüsste ich nicht wo man hier an Marshmallow-Creme rankommt, sonst würde ich es selbst mal ausprobieren.

Liebe Grüsse,
Bourbie

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Paschmiwel Tellerwäscher sagt:  
11.07.2010 12:23
Whow, ein super Rezept für kleine Süβmäuler und eine geniale Vorlage für fixe Mandelkrokante.

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Bourbie Suppenkoch sagt:  
12.07.2010 10:24
Hallo Paschmiwel,

es freut mich, dass du Freude an dem Rezept hattest :)

Liebe Grüsse,
Bourbie

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wiccaly Küchenjunge sagt:  
23.08.2010 18:28
Hallo! Mein kleiner Sohn und ich haben uns vorhin daran gemacht. Wunderbar klebrig ist die Sache. Aber so einfach, wie es sich liest, war es leider nicht. Vermutlich haben wir die Marschmallows nicht klein genug geschnitten, obwohl es so schon ziemlich lange gedauert hat. Beim Vermengen mit der Butter hatte ich offensichtlich nicht die warmen Hände, die ich gebraucht hätte. Ich weiß ja nicht, was ihr für Heißblute seid, aber bei mir ist da außer der Butter nichts geschmolzen. Ich habe dann die ganze Matsche in die Küchenmaschine gegeben und kleingehäckselt. Dann den Puffreis untergemischt (hier aber wieder mit der Hand), das war dann aber zu trocken und krümelig und man konnte weder Kugeln formen, noch war es möglich, das Zeug flachzudrücken. Letztendlich habe ich es dann eifach in 2 Portionen aufs Blech geschüttet, so gut es ging, verteilt und das war auch prima, denn heraus kam ein gigantischer Keks... Kann man ja Stücke abbrechen.

Spaß gemacht hat es jedenfalls und es ist extrem lecker! ;-)

Danke für die tolle Idee!

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Bourbie Suppenkoch sagt:  
24.08.2010 09:48
Hallo wiccaly,

ja, ja, wir sind schon heissblütig;)

Es tut mir leid, dass es bei dir nicht so gut funktioniert hat. Das Einzige was ich mir als Erklärung vorstellen könnte wäre dass die Marshmalllows zu hart waren, was gerne mal passiert wenn die Packung schon mal geöffnet wurde.

Schön, dass es trotzdem geschmeckt hat und du und dein Sohn Spass an der chaotischen Zuereitung hatten.

Liebe Grüsse,
Bourbie

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cybernetti Kartoffelschäler sagt:  
03.12.2010 11:11
Also ich hatte frische (original) Marshmallows, aber Kekse wurden das nicht. Schade um die Zutaten! Zähe flache Fladen waren nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Nicht zu empfehlen!

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Bourbie Suppenkoch sagt:  
03.12.2010 16:52
Hallo cybernetti,

also zäh ist das bei mir wirklich noch nicht rausgekommen - wie soll das denn gehen bei einem Keks aus Butter und Zucker? Trotzdem schade.

Beste Grüsse,
Bourbie

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Anghi Smutje sagt:  
21.12.2010 15:16
So, ich habe vorgestern nun auch mal deine Karamell-Kekse ausprobiert. Das Ergebnis ist ... hm, anders ausgefallen, als ich erwartet hatte. Ich hatte mir eher richtige "Kekse" vorgestellt. Entstanden sind aber hauchdünne Karamell-Taler, die nur wenig von einem "Keks" haben. Ich finde auch, dass es fast zu wenig Puffreis ist, also da kann bestimmt auch mehr rein. Und ich könnte mir die Karamell-Taler auch sehr gut mit gehackten Nüssen vorstellen. Mir persönlich ist es etwas zu viel Karamell und zu wenig "Inhalt". Die Taler erinnern mich in Konsistenz und Geschmack doch sehr an Bonbons. ;-)

Die Zubereitung ging ganz gut, auch wenn ich das Kneten der Marshmallows als recht kraftaufwändig empfunden habe. Das erste Blech ist mir leider misslungen, da die "Kekse" komplett ineinander verlaufen sind. Es passen maximal 9 Teelöffel-große Kleckse mit entsprechend großem Abstand auf ein Blech. Die Marshmallows lösen sich wirklich komplett auf, ein "Flachdrücken" der Plätzchen ist nach meiner Erfahrung überhaupt nicht nötig, man kann eh nicht verhindern, dass die Dinger in die Breite gehen. :-) Den exakt richtigen Garpunkt zu treffen ist tatsächlich nicht so leicht: Holt man die Kekse zu früh aus dem Ofen, dann ist der Karamell noch sehr hell, weich, zäh und klebrig (erinnert an Toffee-Masse). Wenn er etwas zu lange drin bleibt, wird der Karamell wie schon im Rezept beschrieben schnell dunkel und bitter. Wobei ich einen etwas herberen Karamellgeschmack sogar sehr mag, außerdem werden die Kekse dann auch knuspriger.

Ein Bruchfreies Ablösen vom Backpapier und Lagern der Kekse ist ebenfalls kaum möglich, da der Karamell so hauchdünn und zerbrechlich wie Glas ist. Aber auch die "Krümel" schmecken toll.

Und damit zum wichtigsten Fazit: Ja, lecker sind sie. Gemein lecker! Mich erinnert der Geschmack durch den Puffreis sehr an süßes Popcorn. Wer also gerne Popcorn isst und es bisher immer bedauert hat, dass da viel zu wenig Karamell am Popcorn ist, der sollte unbedingt diese "Kekse" hier probieren - das ist Karamellgenuss pur!

Also abgesehen davon, dass ich den Keks-Charakter ein bisschen vermisse und mir die Dinger auch ein bissl zu dünn und zu zerbrechlich sind, fand ich das Rezept aber sehr spannend und das Ergebnis sündhaft lecker! :-)

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Bourbie Suppenkoch sagt:  
22.12.2010 10:12
Hallo Anghi,

vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. Es freut mich dass sie dir geschmeckt haben.

Liebe Grüsse,
Bourbie

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Silberspinne Tellerwäscher sagt:  
04.04.2011 00:02
Habe eben auch mal das Rezept ausprobiert und ich muss sagen - sehr sehr lecker!

Aber das Geschmadder mit den Marshmallows und der Butter hätte ich mir auch sparen können. Das Ergebnis ist das selbe, wie wenn ich Karamellbonbons mache, also Zucker, Butter und Sahne vermische und dieses in der Pfanne erhitze, bis es karamellisiert.

Spannend ist allerdings das crunshige Gefühl vom Puffreis :)

Wie auch bei vielen anderen ist die Masse bei mir im Ofen zu einer einzigen Pampe zerlaufen. Aber das macht nichts - denn:
ich habe einfach mal die Bonbonmachermethode ausprobiert und das Zeug mehrmals zusammengefaltet und anschließend plattgedrückt (geht am besten mit 2 Esslöffeln). Dann klappte es auch mit dem späteren Zerschneiden, denn die Masse war nicht mehr so zerbrechlich :D

Vielen Dank für das Rezept!

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