Original Erzgebirgischer Buttermilchgetzen

schnelles traditionelles Kartoffelgericht

Zutaten für Portionen

1 kg Kartoffel(n)
500 ml Buttermilch
100 g Speck
  Salz

Zubereitung

Dieses Gericht lässt sich relativ schnell und einfach zubereiten. Man schält die Kartoffeln. Diese müssen mit der Hand oder Maschine gerieben werden. Die Reibe sollte sehr fein sein, so das eine Art Mus entsteht, also keine Streifenreibe.

Den Speck würfeln und in einem Bräter oder großer Auflaufform auslassen. In die Kartoffelmasse gibt man nun die Buttermilch und etwas Salz je nach Geschmack (1 - 2 TL) und rührt gut durch. Ist nun der Speck ausgelassen, gießt man die Kartoffelmasse darüber in den Bräter so das die Speckwürfel am Rande nach oben steigen.

Das Ganze dann im Backofen bei ca. 200 Grad Umluft oder 230 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 - 50 min. backen, bis die Oberfläche anfängt, schön braun knusprig zu werden.

Als Beilage/Nachtisch passt sehr gut Apfelmus. Der Getzen schmeckt auch kalt einen Tag später noch sehr gut, falls Reste übrig bleiben.
Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Brennwert p. P.: keine Angabe
Freischaltung: 26.04.08
Rezept-Statistiken: 9.112 (155)* gelesen
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Verfasser:

DonFerrando Tellerwäscher


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Kommentare anderer Nutzer

Hauself_B.  Suppenkoch sagt:  
02.03.2009 17:58
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Hi an die Buttermilchegetzenfans,

also an meinen Original Erzgebirgischen Getzen kommt außer Salz noch Kümmel (gemahlen oder ganz ist dabei egal) und gebacken wird er in LEINÖL...das ist eigentlich das typisch Erzgebirgische daran!

Serviert wird er dann mit Apfelmus und jeder streut sich noch Zucker über den Getzen.....hmmm einfach lecker.


lg Bettina aus Freiberg

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Joergi64 Tellerwäscher sagt:  
26.02.2011 15:47
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Dieses Rezept ist dringend allen zu empfehlen, die gern Kartoffeln essen! Es ist ein einfaches und billiges Essen. Aber voll lecker!

Ich lebe zwar in der Berliner Gegend, meine Sippe kommt aber aus dem Erzgebirge. Ich bin mit Buttermilchgetzen aufgewachsen:-)

Außer den genannten Zutaten gebe ich noch Kümmel dazu. Ungemahlenen.
(Wobei Kümmel nicht jeder mag. Außerhalb des Erzgebirges).

Im Rezept vermisse ich einen Hinweis zum Salz: Das Abschmecken der Rohmasse ist schwierig. Sobald da "Geschmack" dran ist, ist der Getzen versalzen, wenn er fertig ist. Beim Backen geht sehr viel Wasser weg, der Salzanteil steigt (relativ) enorm. Ganz wichtig ist, bei der Zubereitung zu kosten, wie salzig der Speck ist. Wenn dieser sehr salzig ist, braucht man nur wenig zusätzliches Salz!

Viel Erfolg beim Probieren,

LG Jörg

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