Svickova (böhmischer Rinderbraten)
Zubereitung im Schnellkochtopf| 1 kg | Rindfleisch (Tafelspitz) oder Sauerbraten |
| 500 g | Karotte(n) |
| ½ m.-großer | Knollensellerie |
| 2 m.-große | Zwiebel(n) |
| 1 Liter | Gemüsebrühe |
| Salz und Pfeffer | |
| 2 kleine | Petersilienwurzel(n) oder 1 Bund Petersilie |
| 6 | Pfeffer - Körner |
| 4 | Piment - Körner |
| 2 | Gewürznelken |
| 2 | Lorbeerblätter |
| 1 TL | Thymian |
| 2 Würfel | Bratensaft |
| 200 ml | Sahne |
| 250 g | saure Sahne |
| 2 EL | Speisestärke |
| n. B. | Zitronensaft, frisch gepresst oder Zucker |
| 1 Glas | Preiselbeeren |
| etwas | Sahne (Sprühsahne) |
| Öl zum Braten | |
| einige | Zitrone(n) - Scheiben |
Zubereitung
Das Gemüse (Karotten, Zwiebeln und Sellerie) putzen und würfeln. Das mit Salz und Pfeffer eingeriebene Fleisch (ohne Fett und Sehnen) in etwas Öl entweder im Schnellkochtopf oder (falls dieser zu klein ist) in einem Bräter von allen Seiten anbraten. Das Fleisch aus dem Topf nehmen und im selben Fett das Gemüse (Zwiebeln, Karotten und Sellerie) anbraten.
Anschließend das Fleisch mit den Gewürzen (Petersilienwurzeln, Pfeffer- und Pimentkörner, Nelken, Thymian und Lorbeerblättern) auf das Gemüse im Topf legen. Danach mit bis zu 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen (max. Füllmenge des Schnellkochtopfes beachten!). Die Bratensaftwürfel in dieser Brühe auflösen.
Den Schnellkochtopf schließen und das Ganze 25 - 35 Minuten (je nach Größe des Fleischstücks) auf dem 2. von 3 Ringen kochen. Es bietet sich an nach 25 Minuten zu prüfen, ob das Fleisch in der Mitte noch nicht durch und somit rosa ist. Hierzu vorsichtig aufschneiden. Falls es noch rosa ist, die Kochzeit auf dem 2. Ring fortsetzen. Falls Ihr keinen Schnellkochtopf habt, dann bei ca. 180° Grad für ca. 1,5 bis 2 Std. unter ständigem Begießen und Wenden des Fleisches garen (kann je nach Backofentyp variieren).
Wenn das Fleisch noch nicht bröckelig, aber zart und durch ist, kann es aus dem Topf genommen werden. Vor Fertigstellung der Soße schneidet man das Fleisch in ca. 1 cm dicke Scheiben und packt es in Alufolie, um es bis zum Servieren warm zu halten.
Den verbliebenen Topfinhalt (den Bratensaft und das gekochte Gemüse) passiert man durch ein Sieb in einen anderen Topf. Danach schmeckt man die Soße mit etwas frischem Zitronensaft ab und rührt mit dem Schneebesen die süße und die saure Sahne ein. Die Soße schmeckt durch die Zitrone leicht säuerlich. Wer es eher süßsauer mag, schmeckt mit ein wenig Zucker ab. Danach die Soße mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke eindicken.
Das Fleisch wird auf den Tellern mit Soße bedeckt. Danach legt man eine dünne Scheibe Zitrone auf die Scheiben und garniert diese mit einem 2 TL Preiselbeeren und sprüht Schlagsahne auf.
Dazu passen in Scheiben geschnittene böhmische Knödel (auch Serviettenknödel genannt) für die man bei in der Datenbank diverse Rezepte finden kann.
Im Gegensatz zum rheinischen Sauerbraten wird die Soße nicht mit Rosinen zubereitet. Auch reicht man kein Rotkraut zu diesem Gericht. Wer mag, kann das Gericht einen Tag vorher vorbereiten und das Fleisch in der fertigen Soße ziehen lassen. Dann schmeckt es noch besser.
Anschließend das Fleisch mit den Gewürzen (Petersilienwurzeln, Pfeffer- und Pimentkörner, Nelken, Thymian und Lorbeerblättern) auf das Gemüse im Topf legen. Danach mit bis zu 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen (max. Füllmenge des Schnellkochtopfes beachten!). Die Bratensaftwürfel in dieser Brühe auflösen.
Den Schnellkochtopf schließen und das Ganze 25 - 35 Minuten (je nach Größe des Fleischstücks) auf dem 2. von 3 Ringen kochen. Es bietet sich an nach 25 Minuten zu prüfen, ob das Fleisch in der Mitte noch nicht durch und somit rosa ist. Hierzu vorsichtig aufschneiden. Falls es noch rosa ist, die Kochzeit auf dem 2. Ring fortsetzen. Falls Ihr keinen Schnellkochtopf habt, dann bei ca. 180° Grad für ca. 1,5 bis 2 Std. unter ständigem Begießen und Wenden des Fleisches garen (kann je nach Backofentyp variieren).
Wenn das Fleisch noch nicht bröckelig, aber zart und durch ist, kann es aus dem Topf genommen werden. Vor Fertigstellung der Soße schneidet man das Fleisch in ca. 1 cm dicke Scheiben und packt es in Alufolie, um es bis zum Servieren warm zu halten.
Den verbliebenen Topfinhalt (den Bratensaft und das gekochte Gemüse) passiert man durch ein Sieb in einen anderen Topf. Danach schmeckt man die Soße mit etwas frischem Zitronensaft ab und rührt mit dem Schneebesen die süße und die saure Sahne ein. Die Soße schmeckt durch die Zitrone leicht säuerlich. Wer es eher süßsauer mag, schmeckt mit ein wenig Zucker ab. Danach die Soße mit in kaltem Wasser angerührter Speisestärke eindicken.
Das Fleisch wird auf den Tellern mit Soße bedeckt. Danach legt man eine dünne Scheibe Zitrone auf die Scheiben und garniert diese mit einem 2 TL Preiselbeeren und sprüht Schlagsahne auf.
Dazu passen in Scheiben geschnittene böhmische Knödel (auch Serviettenknödel genannt) für die man bei in der Datenbank diverse Rezepte finden kann.
Im Gegensatz zum rheinischen Sauerbraten wird die Soße nicht mit Rosinen zubereitet. Auch reicht man kein Rotkraut zu diesem Gericht. Wer mag, kann das Gericht einen Tag vorher vorbereiten und das Fleisch in der fertigen Soße ziehen lassen. Dann schmeckt es noch besser.
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Kommentare anderer Nutzer
JMM
sagt:
sagt: 24.12.2008 12:50
YellowChick
sagt:
sagt: 19.08.2009 20:22
Hallo,
bei uns gab es heute dein leckeres Gericht! Ich habe bloß einen Fehler gemacht und die restlichen Sachen püriert statt passiert, da ich kein Sieb hatte. Die Folge war dann, dass ich eher eine Gemüsesuppe als Soße hatte :) Aber das war ganz egal, denn es hat trotzdem sooooooo gut geschmeckt! Das wird es bei uns auf jeden Fall mal wieder geben! LG
bei uns gab es heute dein leckeres Gericht! Ich habe bloß einen Fehler gemacht und die restlichen Sachen püriert statt passiert, da ich kein Sieb hatte. Die Folge war dann, dass ich eher eine Gemüsesuppe als Soße hatte :) Aber das war ganz egal, denn es hat trotzdem sooooooo gut geschmeckt! Das wird es bei uns auf jeden Fall mal wieder geben! LG
16.12.2009 12:15
Hallo JMM,
diesen vielversprechenden Braten wird es bei uns an den Weihnachtsfeiertagen geben, bin schon gespannt! Aber Dank Deiner guten Beschreibung wird er sicher gelingen ;-) Ich melde mich dann!
Liebe Grüße
Petra
diesen vielversprechenden Braten wird es bei uns an den Weihnachtsfeiertagen geben, bin schon gespannt! Aber Dank Deiner guten Beschreibung wird er sicher gelingen ;-) Ich melde mich dann!
Liebe Grüße
Petra
27.12.2009 13:25
Hi JMM,
also der Braten war soooo lecker, die Soße einfach köstlich! Wir hatten Semmelknödel und verschiedene Gemüse dazu.
Vielen Dank für das Rezept Dir und Deiner Mutter!
LG Petra
also der Braten war soooo lecker, die Soße einfach köstlich! Wir hatten Semmelknödel und verschiedene Gemüse dazu.
Vielen Dank für das Rezept Dir und Deiner Mutter!
LG Petra
JMM
sagt:
sagt: 28.12.2009 11:45
28.12.2009 13:45
Hallo JMM,
danke für Deine Antwort! Den Braten hatten wir im Schnellkochtopf gemacht, ich bin ein totaler Fan von Schnellkochtopf-Zubereitungen, der Braten wurde echt super zart und saftig.
Größere Braten mache ich auch schon mal im Backofen, aber bei kleineren (bis zu 1 Kg) bietet sich das Garen im Schnellkochtopf schon an. Kartoffeln und teilweise Gemüse gare ich ebenso im SKT.
Liebe Grüße
Petra
danke für Deine Antwort! Den Braten hatten wir im Schnellkochtopf gemacht, ich bin ein totaler Fan von Schnellkochtopf-Zubereitungen, der Braten wurde echt super zart und saftig.
Größere Braten mache ich auch schon mal im Backofen, aber bei kleineren (bis zu 1 Kg) bietet sich das Garen im Schnellkochtopf schon an. Kartoffeln und teilweise Gemüse gare ich ebenso im SKT.
Liebe Grüße
Petra
samira_bb
sagt:
sagt: 16.10.2011 19:32
Mega-lecker! Vielen Dank für dieses geniale Rezept! Mein Mann sass mit leutenden Augen da und war der Meinung, das wäre der beste Svickova seines Lebens gewesen..
JMM
sagt:
sagt: 24.10.2011 20:00
london2010
sagt:
sagt: 09.05.2012 20:06
Also durch berufliche Arbeit, war ich oft in Prag und bestellte mir jedesmal dieses Gericht.
Einen großen Lob darf ich aussprechen, es schmeckt wunderbar.
Volle Punktezahl.
Und mit Zutaten, die ich eigentlich immer im Haus habe, nun wohne ich seit über 2 Jahren in London und meine Nachbarn ( Engländer) lieben meine deutsche Küche, dass ich schon für einige Familienfeiern kochen durfte.
Und auch Dein Braten kommt super an.
LG Angela
Einen großen Lob darf ich aussprechen, es schmeckt wunderbar.
Volle Punktezahl.
Und mit Zutaten, die ich eigentlich immer im Haus habe, nun wohne ich seit über 2 Jahren in London und meine Nachbarn ( Engländer) lieben meine deutsche Küche, dass ich schon für einige Familienfeiern kochen durfte.
Und auch Dein Braten kommt super an.
LG Angela
JMM
sagt:
sagt: 10.05.2012 22:04
Hallo Angela,
Danke für Dein positives Feedback!
Es freut mich, dass das Rezept Dir und anderen so gut schmeckt!
Übrigens: Meine Ma meinte, dass statt Petersilie besser Wurzel-Petersilie zu verwenden sein. Ich weiß nicht, ob's das in London auch gibt. :-)
Liebe Grüße
JMM
Danke für Dein positives Feedback!
Es freut mich, dass das Rezept Dir und anderen so gut schmeckt!
Übrigens: Meine Ma meinte, dass statt Petersilie besser Wurzel-Petersilie zu verwenden sein. Ich weiß nicht, ob's das in London auch gibt. :-)
Liebe Grüße
JMM
london2010
sagt:
sagt: 10.05.2012 22:28
Hallo, ich habe Petersilienwurzel genommen, die gibt es hier das ganze Jahr, wie alle anderen Kräuter auch, das ist das schöne hier, du bekommst das ganze Jahr frische Zutaten.
Am Anfang habe ich immer eingefrorene Kräuter gesucht, Fehlanzeige.
Aber das ist ja toll.
Viele Grüße aus London.
Angela
Am Anfang habe ich immer eingefrorene Kräuter gesucht, Fehlanzeige.
Aber das ist ja toll.
Viele Grüße aus London.
Angela
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