Oliebollen

holländische Rosinen/Korinthen - Krapfen, Spezialität zu Silvester
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Zutaten

500 g Mehl
35 g Hefe
25 g Zucker
1 Msp. Salz
1/2 Liter Milch, lauwarm
200 g Rosinen
100 g Korinthen
Apfel
1/2  Zitrone(n), unbehandelt, etwas Abrieb davon
 n. B. Fett zum Frittieren
 etwas Puderzucker zum Bestreuen
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 30 Min. Ruhezeit: ca. 1 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal / Kalorien p. P.: keine Angabe

In einer großen Schüssel die Hefe in etwas lauwarmer Milch auflösen. Mehl, Zucker und das Salz sowie die restliche Milch dazugeben und alles zu einem glatten Teig mit den Knethaken verrühren. Je länger man das macht, desto mehr Luft kommt rein, dann wird alles sehr luftig.

Zum Schluss kommen die in warmen Wasser gewaschenen und gut abgetrockneten Rosinen und Korinthen, (die kann man auch weglassen und dafür dann mehr Rosinen nehmen) die Zitronenschale und der gehobelte Apfel dazu. Es wird ein ziemlich dickflüssiger Teig.

Das Ganze mit einem sauberen Küchenhandtuch abdecken und für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort (meine Mama hat es immer vor der Heizung gestellt) gehen lassen. Keine Angst, er geht ziemlich hoch. Achtung, der Teig verträgt keine Zugluft, er schlägt dann wieder nieder. Wir durften früher als Kinder auch nicht rumrennen oder auf den Boden stampfen, weil meine Mutter sagte, dass der Teig dann wieder in sich zusammenfällt (ob das stimmt weiß ich nicht).

Wenn die Stunde vorbei ist, sollte man das Frittierfett erhitzen (nicht dampfend) und taucht zwei Esslöffel kurz ins Fett. Dann mit einem der Löffel eine Portion Teig abstechen, mit dem anderen Löffel schiebt man es dann ins Fett. Man kann mehrere Portionen ins Fett geben (je nach Größe des Topfes, 3 - 4 Stück). Die "Oliebollen" ca. 5 - 6 min. frittieren, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen.

In Holland gibt es dieses Gebäck an Silvester und Neujahr. Am besten schmecken sie noch lauwarm aber kalt sind sie auch lecker. Wenn sie älter als 2 Tage sind, kann man sie kurz in der Mikrowelle etwas "auffrischen".

Kommentare anderer Nutzer


germanseadragon

11.10.2009 17:17 Uhr

es ist das rezept was ich schon von meiner oma her kenne jedoch überzieht sie es am ende noch mit zitronenlasur. Allerdings würde ich da mehr zucker in den teig machen und dafür weniger Rosinen! dann schmeckt der teig noch intensiver!

oma_vonne

11.10.2009 19:44 Uhr

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Danke für deine Anregung. Kann mir vorstellen das es mit dem Zitronenlasur schmeckt, aber halt nicht so wie man es in den Niederlande gewöhnt wäre. Es stimmt schon das der Teig ja nicht sehr süß ist, aber das macht die darüber gestreute Puderzucker wieder gut. Auch die viele Rosinen machen das Gebäck schön süß und hat dadurch einen fruchtigen geschmack. Ich kann dir sagen es werden während den ganzen Silvestertag und am Neujahr fast nur die Oliebollen gegessen zum Frühstück, beim Kaffee und zwischendurch. Meine Mama hat früher Berge davon gemacht und dazu auch noch Ihre \"Appelflappen\". Das ganze haus duftete nach den Leckereien.

engelstern28

15.06.2010 15:32 Uhr

hallo

will es mal ausprobieren das rezept, aber ich weiß nicht ob ich trockenhefe nehmen soll oder die hefe in würfel oder ist das egal

oma_vonne

19.06.2010 22:12 Uhr

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Hallo engelstern

Also das rezept stammt von meiner Mama und die hat es von ihrer Mutter soviel ich weiß und früher gab es noch kein Trockenhefe. Ich mache es immer mit frischem Hefe. Auch weil ich mit Trockenhefe keine gute Erfahrung habe. Auch bei andere Sachen benütze ich immer frische Hefe. Mit Trockenhefe gelingt mir nicht immer alles so wie ich es mir vorstelle. Mit frischer Hefe finde ich das der Teig, egal in was für ein Rezept, besser aufgeht. Ich wünsche viel erfolgt. Noch kurz ein Tip von mir, wenn du ans fritieren gehst, mache zuerst nur ein \"oliebol\" zur Probe und breche ihn nach dem Backen auseinander um zu schauen ob er auch durch ist. Das Fett sollte nicht zu heiß sein weil sonst aussen alles braun ist und innen ist es noch roh.
Lasst es Euch schmecken.

LG Yvonne

oma_vonne

19.06.2010 22:18 Uhr

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Noch ein Tipp. Um sicher zu sein ob das fett warm genug ist, taucht man einen hölzerne Kochlöffel mit dem Stiel ins Fett und wenn da dran dann Bläschen hochsteigen dann ist das fett heiß genug. Zwischendurch muss man die Temperatur vielleicht regulieren. Leider kann man das Fritierfett nach dem Backen für nichts anderes mehr verwenden, denn danach schmeckt alles süßlich daraus.

Entschuldigung wenn ich das mit dem Groß und Kleinschreibung nicht so genau nehme und es vielleicht auch hier und da Grammatikfehler hat. Bin halt ein holländisches Mädchen, auch wenn ich bereits seit 35jahr hier im wilden Süden wohne.

lg
Yvonne

Britta2805

09.08.2013 09:12 Uhr

Hallo,ich habe gestern dieses Rezept getestet.Die Bällchen habe ich mit weniger Rosinen hergestellt,bzw. In einer Hälfte des Teiges komplett rausgelassen.Sie wurden sehr knusprig aussen und saftig innen,aber leider hat es geschmacklich so gar nichts von den Köstlichkeiten gehabt die wir in Holland gegessen hatten...Tatsächlich,trotz Puderzucker,waren sie absolut gar nicht süss ,sondern eher neutral.Ich denke das es ein nettes Rezept ist,wenn man nicht das typische öffentlich kaufbare Ölgebäck der Holländer sucht.

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