Zutaten

2 kg Rinderbraten (Spickbraten)
1 Bund Suppengemüse, großer Bund
1 Bund Frühlingszwiebel(n)
Zwiebel(n)
1 Becher Sahne oder Crème fraiche
Markknochen
400 ml Rotwein, trocken
1 Liter Fleischbrühe
  Salz und Pfeffer
  Lebensmittelfarbe (Zuckercouleur)
  Paprikapulver
  Speisestärke
  Fett (Biskin)
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Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 45 Min. / Schwierigkeitsgrad: pfiffig / Kalorien p. P.: keine Angabe

Spickbraten ist ein Rinderbraten, der mit Speckstreifen gespickt (mit einer Spicknadel durchzogen) wurde. Das macht den Braten sehr zart und saftig. Er ist aber außerhalb von Schwaben schwer zu bekommen. Ich lasse ihn mir aus einer Schlachterei bei Stuttgart einmal jährlich schicken. Ist etwas umständlich, lohnt sich aber. Ansonsten einen mageren Rinderbraten nehmen.

Den Spickbraten salzen, pfeffern und mit Paprika würzen. Rundherum im nicht zu heißen Biskin kräftig anbraten. Zur Seite legen. Die Markknochen von beiden Seiten kurz anbraten und zum Braten geben. Das grob geschnittene Suppengemüse und die fein gehackten Zwiebeln ebenfalls in Biskin kräftig anbraten und dann mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen.

Dann alles in einen großen Schnellkochtopf geben und mit der Brühe auffüllen. Nach Kochbeginn (kräftiger Dampfaustritt aus dem Ventil) ca. 35 - 45 min. je nach Topf kochen. Im Bräter mit Deckel im Ofen geht es natürlich auch, dauert aber ewig.

Nach Ende der Garzeit den Braten herausnehmen, warm stellen. Die Soße durch ein feines Sieb laufen lassen und das Gemüse kräftig ausdrücken. Das Mark aus den Knochen kratzen und ebenfalls durch ein feines Sieb in die Soße drücken (alles wichtig für den Geschmack der Soße).

Die Sahne (Menge nach Geschmack) einrühren, dann abschmecken, evtl. mit der Stärke andicken. Dann evtl. noch die Soße mit ein paar Tropfen Zuckercouleur etwas dunkler machen. Den Braten in nicht zu dicke Scheiben schneiden und servieren.

Dazu gibt es Klöße, Spätzle und Rotkohl. Gibt es bei uns immer Weihnachten.
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